Absolute Finsternis (Kurzgeschichte)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Kurzgeschichte. Für den Heftroman, siehe: Absolute Finsternis.
Überblick
Serie: Stellaris (Nr.  28)
Titel: Absolute Finsternis
Autor: Wim Vandemaan
Titelbildzeichner: Conrad Schuebarg (ALLIGATOR-Farm)
Erschienen in: PR 2638
Erstmals erschienen: Freitag, 9. März 2012
Hauptpersonen: Sourou Gashi, Stellatrice
Handlungszeitraum: 15. Jahrhundert NGZ
Handlungsort: STELLARIS
Vorwort von: Hartmut Kasper
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Um 22:00 Uhr Bordzeit übergibt Sourou Gashi das Kommando an Bifonia Glaud, um schlafen zu gehen. Sie erwacht in kompletter Finsternis. Stellatrice, die Bordpositronik, reagiert auf keinen Befehl. Da die Fliehkraft anstelle der künstlichen Schwerkraft wirkt, vermutet Gashi, dass die STELLARIS rotiert. Während sie sich durch die Kabine tastet, denkt sie über die Situation nach. Wenn der Rechner nicht reagiert, sind dann auch die Lebenserhaltungssysteme ausgefallen? Was muss passieren, damit das überhaupt eintritt?

In der Küchenzeile findet sie drei Kerzen, die sie zur Feier des dritten Jahrestags mit Sultans Walliams gekauft hat, und entzündet eine davon. Als die Kabine ein wenig erhellt ist, nimmt sie das Bratenmesser aus einer der Laden aus der Küchenzeile und versucht, damit das Schott zu öffnen. Da meldet sich STELLATRICE. Die meisten Besatzungsmitglieder seien an den Folgen einer Epidemie gestorben. Das Schiff fliege im Orbit der Sonne Kapalo. Bei dem Virus handele es sich um einen technobionischen Virus unbekannter Bauart, der sich mittels Photonen ausbreite und jede Art von Energie konsumiere, um sich zu reproduzieren. Dieser Virus habe auch den gesamten LPV des Schiffes angegriffen.

Im weiteren Gesprächsverlauf verstrickt sich die Positronik in Widersprüche, die Gashi letztendlich dazu veranlassen, ihr zu sagen, dass sie das Licht wieder einschalten solle. Es stellt sich heraus, dass einige jüngere Passagiere ein positronisches Strategiespiel aktiviert und ihre Kabinenpositroniken zusammengeschaltet haben. Daher lagen Stellatrice zwei Realitäten vor: In einer war sie Kern des Rechnerverbundes des terranischen Frachters STELLARIS, in der es Signale für eine Raumschlacht gab, die jedoch aus einem Spiel herrührten. In der anderen Realität war sie ein Beiboot der CREST XIV, dem Flugschiff der Humanogenen Allianz und musste erleben, wie sich die Lehens-Kohorten von Bitvelt aus ihren Dimetranskasernen Zugang zum Schiff verschafften. Da ihre Wahrscheinlichkeitsberechnungen beide »Welten« für real hielten, schickte sie Besatzung und Passagiere in ihre Kabinen, dimmte das Licht und hoffte auf ein Rettungsschiff.

Gashi überzeugt Stellatrice, dass die Welt, in der sie der Bordrechner der STELLARIS ist, die Realität ist. Den Passagieren wird die Flugverzögerung als Fehlfunktion in den Peripherien des Logikverbundes verkauft, die zu einer Missdeutung der Datenlage geführt hätte und dies wiederum zu einer unbegründeten Alarmierung der Sicherheitssysteme. Zu keiner Zeit hätte jedoch eine objektive Gefahrensituation vorgelegen. Als Gashi am selben Abend schlafen geht, deutet Stellatrice an, dass sie hofft, wirklich in der STELLARIS-Realität zu sein. Anderenfalls hätten die Lehens-Kohorten gewonnen. Gashi lässt daraufhin das Licht in der Nacht an.

Illustration

Stellaris28.jpg
Zeichner: Conrad Schuebarg
© Pabel-Moewig Verlag KG