Fremde Welt

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Überblick
Serie: Stellaris (Nr.  64)
Titel: Fremde Welt
Autor: Dieter Bohn
Titelbildzeichner: Albert Hulm
Erschienen in: PR 2966
Erstmals erschienen: Freitag, 22. Juni 2018
Hauptpersonen: Zhang Li, Stanley
Handlungszeitraum: 1552 NGZ (siehe hier)
Handlungsort: STELLARIS
Vorwort von: Olaf Brill
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Bei einer Zwischenlandung auf Falaffael gelangt ein eingeborenes Tier als blinder Passagier an Bord der STELLARIS und flüchtet sich in die Lüftungsschächte. Zeitgleich bricht eine Seuche an Bord aus. Das Tier wird dafür verantwortlich gemacht und durch die Lüftungsschächte gejagt. Als es gefangen wird, stellt sich heraus, dass es nicht der Verursacher der minzanischen Herpesgrippe ist. Die Chefmedikerin Zhang Li gibt dem Tier den Namen Stanley. Stanley findet ein Domizil im hydroponischen Garten der STELLARIS.

Handlung

Kurz nachdem die STELLARIS auf Falaffael Fracht geladen hat, bemerkt der Frachtarbeiter Turril Oum im Hangar 14 Ost-96 eine gewaltsam entfernte Abdeckung über einem bodennahen Lüftungsschacht. Kratzspuren deuten auf ein unbemerkt an Bord gelangtes Tier. Da er selbst außer Fäkalienspuren nichts findet, informiert Oum seine Vorarbeiterin Lavinia Loiper, die in Anbetracht möglicher Gefahren und der vielfältigen Versteckmöglichkeiten wiederum ihren Chef Sevastian Kannada in Kenntnis setzt.

Etwa zur gleichen Zeit erlebt Chefmedikerin Zhang Li einen wahren Ansturm auf ihre Station, beginnend mit Carolus Pervan. Alle Patienten leiden zunächst unter Erkältungssymptomen, die sich aber rasch zu einem bedrohlichen Fieber steigern. Zhang informiert Kapitän Caliban May. Ihr Rat, eine schiffsweite Quarantäne anzuordnen, wird abgelehnt, aber sie erfährt von dem blinden Passagier und erhält Material für eine DNS-Untersuchung. May löst einen internen Alarm für die Besatzung aus und lässt auch intensiv nach dem blinden Passagier suchen.

Zhang Li richtet eine Quarantänestation für alle Erkrankten ein und trifft die üblichen Vorkehrungen. Erfreulicherweise gibt es bald keine Neuerkrankungen mehr und eines der verabreichten Medikamente zeigt Wirkung.

Um Patient Null zu finden, lässt Kapitän May eine Sicherheitsübung durchführen, während der alle Besatzungsmitglieder und Passagiere mittels Internüberwachung auf erhöhte Körpertemperatur untersucht werden können. Patient Null wird nicht gefunden, jedoch wird eine Zaliterin vermisst.

Unterdessen geht der blinde Passagier seinen Häschern im Restaurant Mediterranean ins Netz. Es handelt sich um einen grünbäuchigen Waldwyer, ein harmloses, katzengroßes, jedoch drachenähnliches Lebewesen von Falaffael. Mit der Erkrankung hat es nichts zu tun. Zhang Li nennt das niedliche Tier Stanley und setzt es bis zur nächsten Landung auf seiner Heimatwelt im hydroponischen Garten aus.

Bald darauf kann die Medikerin endgültig Entwarnung geben. Sie hat die Krankheit als Minzanische Herpesgrippe identifizieren können. Patient Null ist Carolus Pervan, der sich offenbar bei einem Landgang infiziert hat. Bleibt noch die vermisste Zaliterin, diese wird in der Kabine eines anderen Passagiers gefunden. Sie ist schlicht dem Sammelaufruf nicht gefolgt.

Anmerkung

Festlegung der Handlungszeit 1552 NGZ erfolgte entsprechend dem Vorwort zu Stellaris 57 .

Illustration

Stellaris64.jpg
Zeichner: Albi Hulm
© Pabel-Moewig Verlag KG