Rhyl-vaet

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Die Rhyl-vaet herrschten um 27.000 NGZ seit vielen Generationen über ein Sternenreich in einer nicht genannten Galaxie, von der nur bekannt ist, dass sie im Standarduniversum liegt. Ihre Heimat ist das Rhylsystem. (PR 3180)

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Rhyl-vaet haben vier Arme und Hände. An den Schläfen befinden sich Schläfenlappen. Ihr Hauptgeflecht aus Venen ist in jungen Jahren gut sichtbar, im Alter wirken die Venen blass und brüchig. Ihre spitzen Zähne können sie so drehen, dass die Spitzen z.B. für freundliche Mimik nach innen oder für aggressive Mimik nach außen zeigten. (PR 3180)

Paragabe

Einzelne Angehörige des Volks verfügen über Paragaben unterschiedlicher Art, die sie als »Erbe der Schöpfer« bezeichnen. (PR 3180)

Bekannte Rhyl-vaet

Gesellschaft

Regierung

Die Rhyl-vaet werden von einem Tháan regiert. Dieser ist der uneingeschränkte Alleinherrscher des Reichs der Rhyl-vaet. Die Auswahl des Nachfolgers des Tháan obliegt dem Orden der Wegbereiterinnen, siehe unten unter Religion. (PR 3180)

Wirtschaft

In der Stadt Torgiil, die in einer abgelegenen Wüste liegt, ist das Wasser so teuer, dass sich ärmere Rhyl-vaet das lebensnotwendige Nass kaum leisten können. Einige verdienen sich dieses daher mit Arenakämpfen, wobei der Sieger eines Letalkampfes sich den Wasservorrat für einen Monat leisten kann. Eine Sellimone kostet soviel wie ein Monatsvorrat Wasser. (PR 3180)

Religion

Die Götter der Rhyl-vaet sind die Ewigen Schöpfer, die nach dem Glauben der Rhyl-vaet das Universum erschaffen haben. Da sich die Schöpfer bei der Erschaffung eines Universums naturgemäß außerhalb desselben befinden müssen, werden die Hohen Gefilde der Ewigen Schöpfer außerhalb des Universums verortet. Da sich das Universum ausdehnt, glauben die Rhyl-vaet, dass man den Ewigen Schöpfern nur nahe kommen kann, wenn man in die Frühzeit des Universums reist. (PR 3180)

Sitten und Gebräuche

Nach Glauben und Tradition der Rhyl-vaet ist nur ein Sohn der Ewigen Schöpfer für das Amt des Tháan würdig. Ein solcher zeichnet sich dadurch aus, dass er über zumindest eine Paragabe verfügt; eine solche wird als »Erbe der Schöpfer« bezeichnet. Da bei der Vergabe des Erbes nicht nur der Sohn der Ewigen Schöpfer, sondern auch andere Personen profitieren, obliegt es dem Orden der Wegbereiterinnen, die ständig auf der Suche nach geeigneten Kandidaten sind, herauszufinden, wer ein wahrer Sohn der Ewigen Schöpfer ist. Dazu müssen die Kandidaten in Wettbewerben gegeneinander antreten, bis ein Sieger feststeht, der dann zum Nachfolger des Tháan wird. (PR 3180)

Der aus dem Amt scheidende Tháan muss gemäß der Tradition vor versammeltem Volk, das ihm mit Lobpreisungen huldigt, am Tributbalkon seines Palastes stehend ohne technische Hilfe seine vier Arme erhoben halten, und zwar vom Zeitpunkt, an dem die Sonne Rhyl im Zenit steht, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er keinen Schatten mehr wirft. Dies kann geschehen, wenn die Sonne etwa vier Stunden nach ihrem Höchststand hinter den Bergen untergeht, oder wenn sie von einer Wolke bedeckt wird. In letzterem Fall sind die Rhyl-vaet uneins, ob dies als gutes oder schlechtes Omen zu werten ist. (PR 3180)

Nach der Amtsübergabe wird der Tháan an Bord des Flaggschiffs der Flotte des Tháan gebracht, wo er von seiner Wegbereiterin über die Hintergründe der Auswahl eines Tháan, sowie über seinen weiteren Weg zu den Ewigen Schöpfern aufgeklärt wird. Als nächstes muss er mittels seiner Paragaben das Portal eines speziellen Driftpodests im Kolardosystem öffnen, da das Portal bei Öffnung ohne Anwendung von Paragaben unpassierbar ist. Nachdem Vhyrgo dies gelungen war, eröffnete ihm seine Wegbereiterin Lyolia, dass es »noch nie [...] einen Tháan [gab], der das Portal in seiner Zeit öffnen konnte«. Durch dieses Portal gelangt die Flotte des Tháan in die Frühzeit des Universums zum Extemporalen Gefecht, wo der Tháan zahlreiche Gegner besiegen muss, um seine Paragabe weiter zu stärken, bis er ein weiteres Portal öffnen kann. Dieses bringt das Schiff des Tháan in die Zerozone, die von den Rhyl-vaet als »Nullebene« oder »Passage in die Welt ihrer Schöpfer« bezeichnet wird, und weiter in die Frühzeit des Zweiten Zweigs des Dyoversums. Der Rest der Flotte wird hingegen zurück in die Relativgegenwart geschleudert, wo deren Besatzung berichten kann, ob es dem Tháan gelungen war, in die Passage in die Welt der Schöpfer einzufliegen. (PR 3180)

Anmerkung: Auf den ersten Blick scheint sich Lyolias Aussage über das erstmalige Öffnen des Portals auf das Portal im Kolardosystem zu beziehen. Da die Rhyl-vaet jedoch Bescheid wissen, dass dieses Portal in die ferne Vergangenheit zur Extemporalen Schlacht führt, und dass der Rest der Flotte des Tháan letztlich in die Gegenwart zurückkehrt, ist es wahrscheinlicher, dass sich diese Aussage auf das Portal in die Zerozone bezieht.

Zeitrechnung

Die Rhyl-vaet berechnen ihre Zeit in Umläufen, wobei diese wahrscheinlich den Umläufen ihres Heimatplaneten um Rhyl entsprechen. Da eine Sellimone dem Wert eines Monatsvorrats an Wasser in der Wüste entspricht, und fünf dieser Früchte der Wasserration für einen halben Umlauf, ist anzunehmen, dass ein Umlauf etwa zehn Monaten entspricht. (PR 3180)

Technik

Die Rhyl-vaet verfügen über hochstehende Technik, etwa über Antigravprojektoren und über Driftpodeste (wahrscheinlich Transmitter). Manche Technologien kommen nur zum Einsatz, um einem scheidenden Tháan die Heimkehr zu den Ewigen Schöpfern zu ermöglichen, etwa ein spezielles Driftpodest im Kolardosystem, das eine Zeitreise in die Frühzeit des Universums ermöglicht, oder ein spezieller Stuhl, der die Paragaben eines ehemaligen Tháans verstärkt. (PR 3180)

Raumschiffe, Reguläre Flotte

Die Rhyl-vaet verfügen über zahlreiche Raumschiffe, mit denen sie häufig in den Krieg ziehen. (PR 3180)

Flotte des Tháan

Der Bau der Flotte des Tháan beginnt am ersten Tag von dessen Amtszeit in einer geheimen Werft, über die nur die Wegbereiterinnen Bescheid wissen. Selbst dem amtierenden Tháan geben sie nicht Bescheid, um zu verhindern, dass er diese Flotte in seinen Kriegen einsetzt. Diese Flotte dient dazu, dem Tháan nach dessen Amtszeit die Heimkehr in die Hohen Gefilde der Ewigen Schöpfer zu ermöglichen. (PR 3180)

Geschichte

Um 27.000 NGZ herrschten die Rhyl-vaet bereits seit vielen Generationen über ein Sternenreich in einer Galaxie, über die lediglich bekannt ist, dass sie sich im Standarduniversum befindet. In dieser Zeit gelangte Vhyrgo auf den Thron des Tháan, nachdem er nach mehreren Siegen in Arenakämpfen, bei denen die Wegbereiterinnen auf ihn aufmerksam geworden waren, auch alle Wettbewerbe der Kandidaten für die Nachfolge gewann. In seinem 84 Umläufe dauernden Tháanat führte er 247 Kriege, um das Reich zu vergrößern. Am Ende seiner Amtszeit bestand er die Prüfung bei der Huldigung und es gelang ihm, das Portal zum Extemporalen Gefecht zu öffnen. Dort kam es schließlich zu einem Kampf zwischen Vhyrgo und der als Sextadim-Kanonierin auszubildenden Anzu Gotjian. Vhyrgo konnte Gotjian besiegen, indem er ihren Geist zersplitterte, und öffnete anschließend - wahrscheinlich als erster Tháan überhaupt - das Portal in die Zerozone, wobei er einen der Splitter mit sich in den Zweiten Zweig riss, während Osh'gemta die übrigen Splitter heilen konnte. Der Splitter fand seinen Weg durch Raum und Zeit zu Gotjians ungeborenem Körper, sodass diese nur noch erkennen konnte, dass Vhyrgos Raumschiff wegen der extrem hohen Hyperimpedanz versagte. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt. (PR 3180)

Quelle

PR 3180