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Vhyrgo war bis etwa 27.000 NGZ der Tháan der Rhyl-vaet.
Erscheinungsbild
Er verfügte wie jeder Rhyl-vaet über vier Arme, sowie über spitze Zähne, deren Spitzen er für freundliche Gesten nach innen oder für aggressive Gesten nach außen drehen konnte. In jungen Jahren bestand sein Hauptgeflecht aus deutlich sichtbaren Adern, gegen Ende seiner Amtszeit waren diese Adern brüchig und verblasst. (PR 3180)
Paragabe
Ohne es selbst zu wissen, verfügte er über zwei Paragaben, die die Wegbereiterin Lyolia als »Erbe der Schöpfer« bezeichnete. Zum einen konnte er einige Augenblicke in die Zukunft sehen, und so beispielsweise in der Arena in einem Letalkampf die Bewegungen seines Gegners vorhersehen. Wenn die Gabe aufgrund eines besonderen Hochgefühls »aufloderte«, konnte er deutlich weiter vorausblicken und so beispielsweise den Ausgang eines Schlachtmanövers vorhersehen, bevor er es befahl. Zum anderen konnte er ähnlich einem Hypno oder Suggestor anderen Personen seinen Willen aufzwingen und diese sogar dazu bringen, sich von einem Balkon in den Tod zu stürzen. Nachdem er das Amt des Tháan an seinen Nachfolger übergeben hatte, wurden seine Paragaben durch das eigens für ihn erbaute Raumschiff VHYRGO verstärkt. Es gelang ihm, zunächst das Portal des im Kolardosystem stationierten Driftpodests zum Extemporalen Gefecht zu öffnen, und öffnete später ein weiteres Portal, durch das die VHYRGO über die Zerozone in den Zweiten Zweig des Dyoversums fliegen konnte. (PR 3180)
Charakterisierung
In seiner 84 Umläufe dauernden Amtszeit als Tháan glaubte Vhyrgo nicht, dass er tatsächlich ein Sohn der Ewigen Schöpfer sei, hielt aber aufgrund der Traditionen seines Volkes den Anschein aufrecht. Während seiner Herrschaft führte er 247 Kriege. Um seine Herrschaft zu erhalten, ließ er Kandidaten, von denen er glaubte, dass sie vom Orden der Wegbereiterinnen als Nachfolger ausgewählt werden könnten, töten. (PR 3180)
Geschichte
Vhyrgo wuchs in einer abgelegenen Wüste in der Heimatwelt der Rhyl-vaet in armen Verhältnissen auf. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und sich insbesondere genügend Wasser für die jeweils nächsten zwei bis drei Tage leisten zu können, nahm er in Torgiil an Arenakämpfen teil. Da er dieses Leben leid war, meldete er sich schließlich zu einem Letalkampf, da er sich so entweder genügend Wasser für einen Monat leisten konnte, oder sich nach seinem Tod nie mehr Sorgen wegen des Wassers machen musste. Er bekam bei seinem ersten Kampf jedoch nicht wie erhofft einen Neuling zugelost, sondern den seit mehreren Umläufen ungeschlagenen Tarathul, der als Tháan der Arenen galt. Bei der »Gunstzuweisung der Ewigen Schöpfer«, das heißt bei der Zuteilung der Waffen konnte er keinen günstigen Platz zwischen den acht in der Arena schwebenden Kisten wählen, da ihn sein Kontrahent von dort wegrempelte. Stattdessen wählte er zunächst eine Position unter einer Kiste, die weiter weg von seinem Kontrahenten war, entschied sich kurz darauf jedoch aufgrund einer Eingebung für eine andere Kiste, die, wie sich herausstellte, besonders gute Waffen enthielt. Aufgrund weiterer Eingebungen konnte er seinen Gegner töten. In der Folge gewann er auch weitere Kämpfe scheinbar mit viel Glück, bis die Wegbereiterin Lyolia ihn als möglichen Nachfolger des Tháans erkannte und ihm den Weg auf den Thron bereitete. (PR 3180)
Danach musste er Wettbewerbe gegen andere Kandidaten für die Nachfolge bestreiten und gewann einen nach dem anderen. Beim letzten Wettkampf mussten die verbliebenen Kandidaten in einem Test der Reaktionsschnelligkeit und Leidensfähigkeit nacheinander in der Domarena in einen Kreis treten, der ihnen einen Spielraum von einem halbem Schritt in alle Richtungen bot, und Steinen ausweichen, die aus allen Richtungen auf sie abgefeuert wurden. Die meisten Kandidaten wiesen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche teils blutende Wunden auf; einige traten aus ihrem Kreis und schieden dadurch sofort aus dem Wettkampf aus. Vhyrgo konnte die meisten Steine vorausahnen und ihnen ausweichen und kam mit einer Beule an der Stirn und einer Schramme am Schläfenlappen davon. Der letzte Kandidat Uthryn erwies sich als sein schärfster Konkurrent; es hatte den Anschein, als würden zahlreiche Steine im letzten Moment ihre Flugbahn verändern um ihn zu verfehlen. Vhyrgo hoffte, dass ein Stein Uthryn von hinten treffen und ihn dazu bringen würde, seinen Kreis zu verlassen. Unmittelbar danach war Uthryn plötzlich abgelenkt und blickte zu Vhyrgo. In diesem Moment wurde er von einem Stein getroffen und trat zur Seite und damit aus seinem Kreis und schied aus. Dadurch hatte Vhyrgo den Wettkampf gewonnen und war nun der designierte Nachfolger des Tháan. (PR 3180)
Tags darauf erhielt er Besuch von zwei seiner ehemaligen Freunde, die ihn zur Rede stellten, warum er ihnen nicht aus der Armut half. Es kam zu einem Streit und schließlich schrie er sie an, sie könnten gleich vom Balkon den direkten Weg nach unten wählen. Es hatte daraufhin den Anschein, dass die beiden auf zuvor auf den Boden gefallenen Sellimonen ausrutschten und in die Tiefe stürzten. (PR 3180)
Zu Beginn seiner Amtszeit befahl er einen Krieg, um zu sehen, ob ihm die Offiziere gehorchen würden, und gab willkürliche Befehle hinsichtlich der Schlachtmanöver und der anzugreifenden Ziele, die ohne militärtaktischen oder -strategischen Hintergrund waren. Dennoch gewann er den Krieg. Alle weiteren Kriege, die er führte, ließ er von seinen fähigsten Offizieren befehligen. (PR 3180)
Am Ende seiner Amtszeit musste er einer Tradition seines Volkes entsprechend am Tributbalkon seines Palasts vor versammeltem Volk stehend ohne technische Hilfsmittel seine vier Arme vom Zeitpunkt, an dem die Sonne Rhyl am höchsten Punkt stand, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er keinen Schatten mehr warf, erhoben halten. Während dieser Zeit wurde er vom Volk durch Lobpreisungen gehuldigt. Da seine Wegbereiterin Lyolia ihn zuvor gewarnt hatte, dass ein Betrug, wie beispielsweise Antigravprojektoren unter den Ärmeln, entlarvt und zu seinem sofortigen Tod durch Sturz vom Balkon führen würde, hatte er sogar seinen Schneider hinausgeworfen, nachdem dieser ihm vorgeschlagen hatte, seine Ärmel zu verstärken. Vhyrgo konnte seine Arme erhoben halten, bis eine Wolke die Sonne bedeckte, und bestand so die Prüfung. Nachdem er das Amt des Tháan an seinen Nachfolger übergeben hatte, wurde er auf der VHYRGO, einem eigens dafür für ihn erbauten Raumschiff, ins Kolardosystem gebracht. Auf dem Weg eröffnete ihm die Wegbereiterin, dass das Glück bei seinen Arenakämpfen, sein Sieg bei seinem letzten Wettbewerb, sowie der Vorfall beim Tod seiner Freunde auf seinen Paragaben beruhte. Bei seinem ersten Krieg waren seine Parafähigkeiten durch das Hochgefühl über die Ernennung zum Tháan sogar soweit »aufgelodert«, dass er soweit in die Zukunft blicken konnte, dass er voraussehen konnte, welchen Ausgang seine Strategien haben würden. Seine speziellen Paragaben waren somit der Grund, warum Lyolia ihn als möglichen Sohn der Ewigen Schöpfer erkannt hatte, und warum er die Wettbewerbe gewonnen hatte und tatsächlich zum Tháan aufgestiegen war. Im Kolardo-System konnte er das dortige Portal des dortigen speziellen Driftpodests mit seinen Paragaben öffnen, woraufhin ihm Lyolia eröffnete, dass noch nie ein Tháan das Portal in seiner Zeit öffnen konnte. (PR 3180)
- Anmerkung: Auf den ersten Blick scheint sich Lyolias Aussage über das erstmalige Öffnen des Portals auf das Portal im Kolardosystem zu beziehen. Da die Rhyl-vaet jedoch bescheid wissen, dass dieses Portal in die ferne Vergangenheit zur Extemporalen Schlacht führt, und dass der Rest der Flotte des Tháan letztlich in die Gegenwart zurückkehrt, ist es wahrscheinlicher, dass sich diese Aussage auf das Portal in die Zerozone bezieht.
Das Driftpodest brachte Vhyrgo und seine Flotte in die Frühzeit des Universums zum Extemporalen Gefecht. Nun begann auch er selbst zu glauben, dass er ein Sohn der Ewigen Schöpfer sei. Auf Anweisung der Wegbereiterin besiegte er einen Gegner nach dem anderen, um seine Paragaben zu stärken. Schließlich geriet er an Anzu Gotjian, die an Bord eines Trikubus der Munuam einen Teil ihrer Ausbildung zur Sextadim-Kanonierin absolvierte. Er konnte sie mit seinen mittlerweile extrem verstärkten Paragaben besiegen und ihren Geist zersplittern. Durch diesen Sieg war er stark genug, um ein Portal aus dem Universum zu öffnen, wo sich nach dem Glauben der Rhyl-veat die Heimat der Ewigen Schöpfer befand. Das Portal führte ihn in die Zerozone, die er als »Nullebene« bezeichnete, und weiter in den Zweiten Zweig des Dyoversums. Während die Sextagogin Osh'gemta die meisten Splitter von Gotjians Geist inkorporieren und heilen konnte, riss Vhyrgo einen Splitter mit in den Zweiten Zweig, von wo aus dieser durch Raum und Zeit von ihrem ungeborenen Körper angezogen wurde und sich mit diesem vereinte. Sie erkannte auf ihrem Weg noch, dass die Systeme der VHYRGO versagten, da sie nicht an die im Zweiten Zweig herrschende extrem hohe Hyperimpedanz angepasst waren. Vhyrgos weiteres Schicksal, auch ob er die Ewigen Schöpfer gefunden hat, ist unbekannt. (PR 3180)
Quelle