Extemporales Gefecht

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Das Extemporale Gefecht oder Extemporale Schlacht ist eine Raumschlacht, die in der Frühzeit des Standarduniversums stattfand. (PR 3180)

Allgemeines

Das Extemporale Gefecht fand in der Frühzeit des Universums vor vielen Jahrmilliarden statt, als die Sterne und Planeten noch keine schweren Elemente und neben Wasserstoff und Helium nur wenig Lithium, Kohlenstoff und Calcium enthielten. Zu dieser Zeit gab es weder Leben noch Zivilisationen, sodass eine Veränderung der Zeitlinie als ausgeschlossen galt, zudem wachten unterschiedliche Mächte darüber, dass keine Region dystemporal kontaminiert wurde. Wer diese Mächte waren, ist vielleicht den Quintarchen, sowie die Kosmokraten und Chaotarchen bekannt, jedoch hielt Osh'gemta den Gedanken, dass die Kosmokraten und Chaotarchen zu diesen Mächten gehören könnten, für absurd. Anzu Gotjian vermutete, dass es sich um noch höhere Mächte handeln könnte. (PR 3180)

Das Extemporale Gefecht war nicht eine Schlacht, sondern eine Vielzahl von Gefechten, die in einem Raumgebiet mit einem Durchmesser von mehreren Lichttagen stattfand. Angehörige zahlreicher Völker nahmen aus unterschiedlichen Gründen daran teil, beispielsweise um Konflikte auszutragen, ohne ihre Umgebung in Mitleidenschaft zu ziehen, aus rituellen Gründen oder, wie auszubildende Sextadim-Kanoniere, aus Übungszwecken. Dabei kam es teils zu Kämpfen auf Leben und Tod, andere Kämpfe endeten, wenn eine Seite ein zuvor definiertes Ziel erreicht hatte. Daneben gab es zahlreiche Beobachter, die erst zu einem definierten Zeitpunkt an der Schlacht teilnahmen. (PR 3180)

Geschichte

Anfang 2072 NGZ hatte Anzu Gotjian am Quintardom die erste Phase ihrer Ausbildung zur Sextadim-Kanonierin in der rekordverdächtigen Zeit von weniger als einem Tag abgeschlossen und wurde nun von der Sextagogin Osh'gemta an Bord eines Trikubus der Munuam durch den Zeitschacht des Chaoporters FENERIK zum Extemporalen Gefecht geführt, wo sie ihre Ausbildung an der Sextadim-Kanone fortsetzen sollte. Dies war ungewöhnlich, da sonst nur Schüler, die die Vierte Phase abgeschlossen hatten, am Extemporalen Gefecht teilnahmen. Osh'gemta teilte Gotjian mit, dass eine Änderung der Vergangenheit oder der Gegenwart ausgeschlossen war, da es zum Zeitpunkt des Gefechts noch kein Leben im Universum gab, und da einige Mächte darüber wachten, dass die Zeitlinie nicht geändert würde. (PR 3180)

Etwa 27.000 NGZ wurde der auf dem Tributbalkon seines Palasts stehende Tháan Vhyrgo von hunderttausenden Angehörigen seines Volkes, der Rhyl-vaet, gehuldigt, während er entsprechend der Tradition alle vier Arme ohne technische Hilfsmittel erhoben hielt. Dies musste er Mittag an beibehalten, bis das Licht der Sonne Rhyl »den Tháan nicht länger umhülle und er keinen Schatten mehr werfe«, also bis die Sonne entweder vier Stunden nach Mittag hinter den Bergen untergegangen war, oder bis sie von Wolken verhüllt war. Vhyrgo bestand diese Prüfung trotz unerträglich schmerzender Arme und wurde daraufhin von der Wegbereiterin Lyolia an Bord eines speziell dafür gebauten Raumschiffs, der VHYRGO, auf sein letztes Gefecht vorbereitet. Dabei musste er zunächst mittels seiner Paragaben im Kolardosystem das Portal eines speziellen Driftpodests öffnen, um in die Ferne Vergangenheit reisen zu können, was ihm auch gelang. So erreichte er das Gebiet des Extemporalen Gefechts. Dort kämpfte er zunächst gegen Schiffe unterschiedlicher Bauart, und stärkte mit jedem Sieg seine Paragabe. Auf der Suche nach weiteren würdigen Gegnern bemerkte er unter anderem einige Trikuben der Munuam. (PR 3180)

Anzu Gotjian, die aufgrund einer oder mehrerer ungezielter Anwendungen der Sextadim-Kanone an Paranoia inbesondere gegenüber ihrer Kommilitonin Bidrise litt, versuchte ihre vermeintliche Konkurrentin im Modus 3 der Kanone anzugreifen und ihr zu befehlen, ihre Kraft gegen sich selbst zu richten. Dabei griff sie versehentlich Vhyrgo an, der sie als würdigen Gegner erkannte. Bei einem kurz darauf stattfindenden weiteren Kampf zwischen den beiden gelang es Vhyrgo mit seiner Paragabe, die dem Modus 3 der Sextadim-Kanone ähnelte, Gotjians ÜBSEF-Konstante zu zersplittern und mit der durch den Sieg gewonnenen Kraft ein Portal über die Zerozone in den Zweiten Zweig des Dyoversums, und so nach dem Glauben seines Volkes zu den Ewigen Schöpfern zu öffnen; dabei nahm er einen der Splitter von Gotjians Geist mit in den Zweiten Zweig. Während es Osh'gemta gelang, die im Ersten Zweig verbliebenen Splitter in sich aufzunehmen und wieder zusammenzusetzen, fand der in den Zweiten Zweig gerissene Splitter durch Raum und Zeit Anzu Gotjians ungeborenen Körper und wurde dadurch wieder Teil von ihrem Geist, sodass sich der Kreis schloss, was nach Ansicht von Bidrise der Grund war, warum Gotjian die Sextadim-Kanone so gut verstand. Gotjian musste an keinem weiteren Kampf im Extemporalen Gefecht teilnehmen, da sich nach Ansicht Osh'gemtas genügend Erfahrung an der Sextadim-Kanone gesammelt hatte. (PR 3180)

Quelle

PR 3180