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Eine Sextadim-Kanone ist eine Offensivwaffe, die auf dem Chaoporter FENERIK und in Teilen seiner Flotte verwendet wird.
Allgemeines
Aussehen und Aufbau
Eine Sextadim-Kanone gleicht einem etwa 15 Meter hohem Rad aus schwarzblauem, metallisch glänzenden Material, das allerdings nicht perfekt kreisförmig ist, sondern an der Spitze eine Ausbuchtung hat, die an eine Abstrahlvorrichtung erinnert. Anzu Gotjian schätzte die Breite des Rades auf Bodenhöhe auf etwa 4 Meter, und an der breitesten Stelle auf etwa das doppelte. Im Ruhemodus ist an jeder Seite ein weiteres »Rad« aufgeklappt, welches lose schräg absteht, sodass ein Sextadim-Kanonier in die Kanone einsteigen kann. Gotjian verglich das Aussehen der Kanone im Ruhemodus mit einem Streitwagen, seitlich herauswachsenden,
lamellengefütterten Pilzköpfen, einer beidseitig aufgeklappten Taschenuhr, und weiteren Gegenständen, wobei sie keinen dieser Vergleiche wirklich passend fand. Im Inneren der Kanone befindet sich ein Tank mit Azurlauge, in den der Sextadim-Kanonier einsteigt und die dort befindliche Haube aufsetzt, um die Sextadim-Kanone zu steuern. (PR 3180)
Ausbildung
Ein Auszubildender Sextadim-Kanonier betritt die Kanone erstmals in Phase zwei der Ausbildung (»Das Erwachen« bzw. »Der Tank«), wobei er lernt, mit der im Tank befindlichen Azurlauge zu kommunizieren. Diese Phase ist abgeschlossen, wenn der Auszubildende die Azurlauge atmet und mit der Kanone in Einklang gekommen ist. In Phase drei (»Die Verbindung«) lernt er, mit der Haube umzugehen, in Phase vier (»Die Sendung«) übt er erstmals die Anwendung der Kanone. Phase fünf (»Der Einsatz«) beinhaltet den ersten Einsatz eines angehenden Sextadim-Kanoniers. Dieser findet entweder im Extemporalen Gefecht oder an Übungskanonen statt. (PR 3180)
Modi
Eine Sextadim-Kanone kann in sechs unterschiedlichen Modi bedient und abgefeuert werden: (PR 3180)
- Modus 1 wirkt wie die mächtigere Version einer Gravokanone, wobei die fünfdimensionale Energie der Kanone in Kombination mit der sechsdimensionalen Energie des Schutzschirms des getroffenen Raumschiffs unzählige zufällig virtuelle Kondensationskeime für Hyperbarie erzeugt, und das Raumschiff auf diese Weise mit unzähligen Gravitationsspitzen traktiert. Der Einsatz der Sextadim-Kanone ist dabei deutlich weniger energieaufwändig und gleichzeitig wesentlich präziser als der einer Gravokanone. (PR 3180)
- Modus 2 greift die ÜBSEF-Konstanten der Besatzung des getroffenen Raumschiffs an und verursacht je nach Intensität des Einsatzes der Kanone Apathie, Unruhe oder sogar Panik. (PR 3180)
- Modus 3 ähnelt Modus 2, ist aber wesentlich präziser, und wirkt dadurch auf eine einzelne Person. Der Sextadim-Kanonier kann der getroffenen Person sogar Sabotageakte gegen das eigene Schiff befehlen. Dieser Modus gilt aufgrund seiner Komplexität und Präzision als Königsdisziplin. (PR 3180)
- Modus 4 erfordert mindestens zehn Sextadim-Kanonen und greift auf den fünfdimensionalen Kern einer Sonne zu, um diese in eine Nova zu verwandeln. (PR 3180)
- Modus 5 erfordert sogar mehrere Dutzend Sextadim-Kanonen. Diese greifen gleichzeitig das Carit in der Hülle eines Kosmokratenschiffs an, um es zu zerstören. (PR 3180)
- Modus 6 kann angeblich auf ein paralleles Universum zugreifen. Dieser Modus wurde bislang ausschließlich von der legendären Sextadim-Kanonierin Avshena Tad experimentell versucht; es ist unklar, ob dieser Modus tatsächlich existiert und funktioniert. (PR 3180)
Geschichte
Nachdem Anzu Gotjian am Quintardom die Phase eins ihrer Ausbildung im Azurlauge-See in rekordverdächtiger Zeit hinter sich gebracht hatte, wurde sie von der Sextagogin Osh'gemta zum Extemporalen Gefecht gebracht, das in der Frühzeit des Universums stattfand. Dort sollte sie ihre Ausbildung an Bord eines Trikubus der Munuam fortsetzen. Als sie erstmals zum Gefechtsstand geführt wurde, erkannte sie sofort, dass die linke der beiden Sextadim-Kanonen die »ihre« war. Sie wurde von der Kanone gelockt und stieg in den dort befindlichen Tank mit Azurlauge, wo sie zunächst meinte, zu ertrinken, jedoch nach einem kurzen Augenblick der Panik die Azurlauge atmen konnte und in Einklang mit der Kanone kam. Sie erkannte, dass sie Phase Zwei ihrer Ausbildung abgeschlossen hatte, verabsäumte es jedoch, die Haube aufzusetzen, sodass sie unwillkürlich ungezielt im Modus 2 feuerte. Einer dieser Schüsse traf einen Trikubus und löste dort Apathie aus. Durch den ungezielten Einsatz war jedoch auch sie selbst von Paranoia betroffen und verdächtigte dadurch ihre Kommilitonin Bidrise, ihr böses antun zu wollen. In einer späteren Übung, bei der sie gezielt einen Trikubus in Modus 2 angreifen sollte, konnte sie dessen Munuam-Besatzung dazu bringen, auf den Boden hinabzusteigen, und sich sogar auf dem Boden zu wälzen, was für Munuam besonders ekelerregend ist. (PR 3180)
Da ihre Paranoia gegenüber Bidrise immer stärker wurde, versuchte sie im Rahmen einer ihrer Übungen an der Kanone ihre Kommilitonin in Modus drei anzugreifen und sie dazu zu zwingen, ihre Kraft gegen sich selbst einzusetzen. Da eine der Schwierigkeiten in diesem Modus darin besteht, das richtige Ziel zu finden, griff sie stattdessen den Rhyl-vaet Vhyrgo an, der für sein »letztes Gefecht« an der Extemporalen Schlacht teilnahm - sie hatte dessen ÜBSEF-Konstante als hellstes Ziel der Umgebung erkannt und daher fälschlich angenommen, dass es besonders nahe sei. Durch diesen nicht autorisierten Angriff wurde der Trikubus, auf dem Gotjian stationiert war, frühzeitig zur Teilnahme am Extemporalen Gefecht gezwungen. Osh'gemta machte ihr diesbezüglich jedoch keinen Vorwurf, da der Trikubus ohnehin am Gefecht teilnehmen hätte sollen, sondern gab ihr stattdessen den Befehl zum Einsatz in der bevorstehenden Schlacht. Bei diesem Kampf zwischen Vhyrgo und Gotjian wurde Gotjians ÜBSEF-Konstante zersplittert, während Vhyrgo durch diesen Sieg gestärkt wurde und ein Portal in den Zweiten Zweig des Dyoversums öffnen konnte. Osh'gemta konnte fast alle Splitter von Gotjians ÜBSEF-Konstante in sich aufnehmen, heilen, und in ihren Körper zurückführen, was noch kein Ash'sharal zuvor versucht hatte, während einer der Splitter mit Vhyrgo in den Zweiten Zweig gezogen wurde, und dort durch Raum und Zeit ihren ungeborenen Körper fand. Nachdem Gotjian an Bord des Trikubus wieder zu Bewusstsein gekommen war, konnte ihr Bidrise erklären, warum sie die Sextadim-Kanone so gut verstand: Ihr »Geist kommt zur Ruhe, weil sich der Kreis schließt.« (PR 3180)
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