BIC: NOLADE21UEL
Stichwort: PERRYPEDIA
Institut: SK Uelzen Lüchow-Dannenberg
Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.Zweiter Zweig
Als Zweiter Zweig wird der »Zwilling« des Standarduniversums im Dyoversum bezeichnet.
Allgemeines
Beim Urknall entstanden zwei Universen, die über die Zerozone miteinander verbunden sind: das Einsteinuniversum und der Zweite Zweig. Da beide Universen denselben Ursprung – dieselbe »Wurzel« – haben, spricht man auch von den zwei Zweigen des Dyoversums. (PR 3062 – Glossar)
Soweit bekannt, sind beide Universen sehr ähnlich aufgebaut, aber nicht identisch. So herrscht im Zweiten Zweig eine im Vergleich mit dem Einsteinuniversum extrem hohe Hyperimpedanz, und die Biologie hat sich unterschiedlich entwickelt. Bis auf die Topsider wurde bisher keine aus dem Standarduniversum bekannte Lebensform entdeckt. Auch scheint es keine höheren Wesenheiten wie Superintelligenzen zu geben. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass im Solsystem des Zweiten Zweiges im Jahr 2046 NGZ noch die Planeten Pluto, Zeut und Medusa existierten, die im Standarduniversum bereits seit langer Zeit vernichtet beziehungsweise verschwunden waren. (PR 3050, PR 3062 – Glossar)
Strangeness-Effekte treten bei Besuchern aus dem Standarduniversum nicht auf. (PR 3050, PR 3062 – Glossar)
Die extrem hohe Hyperimpedanz herrschte auch in der Frühzeit des Zweiten Zweigs. (PR 3180)
Geschichte
Im Jahr 1614 NGZ wurden die Planeten Iya aus dem Zweiten Zweig und Terra aus dem Standarduniversum samt ihrer Monde Vira und Luna im Rahmen des Raptus Terrae aus unbekannten Gründen gegeneinander ausgetauscht. Durch Erforschung dieses Ereignisses wurde die Existenz des Zweiten Zweigs im Standarduniversum erst bekannt, von der man bis dahin nichts wusste. (PR 3015, PR 3050)
Um 27.000 NGZ öffnete der aus dem Amt scheidende Tháan Vhyrgo im Kolardosystem das Portal eines speziellen Driftpodests, um zu seinem letzten Gefecht zu reisen, und gelangte dabei mit seinem Raumschiff VHYRGO in die Frühzeit des Standarduniversums zum Extemporalen Gefecht. Anzu Gotjian wurde im Jahr 2072 NGZ im Rahmen ihrer Ausbildung zur Sextadim-Kanonierin durch den Zeitschacht von FENERIK ebenfalls zum Extemporalen Gefecht gebracht. Es kam letztlich zum Kampf zwischen Vhyrgo und Gotjian, bei dem ersterer mit seiner Paragabe Gotjians Geist zersplitterte. Während die Sextagogin Osh'gemta die meisten Splitter von Gotjians Geist inkorporieren, heilen, und in deren Körper zurückführen konnte, gelangte Vhyrgo an Bord der VHYRGO über die Zerozone in die Frühzeit des Zweiten Zweigs und riss dabei einen Splitter von Gotjians Geist mit. Die Systeme der VHYRGO versagten sofort, da sie nicht für die im Zweiten Zweig herrschende Hyperimpedanz ausgelegt waren, Vhyrgos weiteres Schicksal ist unbekannt. Der Splitter von Gotjians Geist wurde durch Raum und Zeit von ihrem noch ungeborenen Körper angezogen und fand dort eine neue Heimat. (PR 3180)
Quellen