Zeut (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Zeut.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 3062)
PR3062.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Mythos
Titel: Zeut
Untertitel: Die Topsider greifen an – Leben wird wiedergeboren
Autor: Christian Montillon / Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 24. April 2020
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Homer G. Adams, Sichu Dorksteiger
Handlungszeitraum: Ende 2046 NGZ
Handlungsort: Zeut (Zweiter Zweig)
Stellaris (Serie):

Folge 74: »Die Sonne der STELLARIS« von Dennis Mathiak

Glossar: Dyoversum / Flaccu, Orfea / Topsider im zweiten Zweig
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Perry Rhodan KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Nachdem Perry Rhodan durch einen Bluff einen Waffenstillstand mit den Topsidern erwirkt hat, erwacht Homer G. Adams aus der Suspension und informiert Rhodan über den Hyper-Exhaust-Effekt auf Zeut. Bei einer Erkundung entzieht ein unbekanntes Phänomen Rhodans Zellaktivator Vitalenergie. Die Ursache liegt in einer Tiefe von 63 Kilometer unter der Planetenoberfläche.

Handlung

Die Topsider des Zweiten Zweiges des Dyoversums haben die Auslieferung Perry Rhodans und seines Raumschiffes gefordert. Den Terranern wurde ein Ultimatum gestellt. Dieses ist abgelaufen, deshalb sprechen jetzt die Waffen. Technisch sind sich Terraner und Topsider ungefähr ebenbürtig, letztere haben aber die zahlenmäßige Überlegenheit. Außerdem kann die Flotte der Gelegemutter Bun-Akkbo jederzeit an jedem beliebigen Ort des Solsystems zuschlagen. Die Terraner wehren den Vorstoß der ersten Angriffswelle ab, können ihre Heimat aber nicht überall zugleich bewachen und würden bei der von den Topsidern angewendeten Nadelstichtaktik auf lange Sicht unterliegen. Rhodan setzt auf einen Bluff und täuscht den Einsatz neuartiger Transformkanonen vor, deren Konstruktionspläne er angeblich mitgebracht hat. Informationen darüber werden den im Solsystem aktiven topsidischen Spionen zugespielt.

Transformkanonen funktionieren unter den hyperphysikalischen Bedingungen des Zweiten Zweigs nicht und daran hat sich nichts geändert. In Wahrheit hat Rhodan eine andere Geheimwaffe: Den Schmerzensteleporter Iwán/Iwa Mulholland, für den Energieschutzschirme kein Hindernis darstellen. Fünf Space-Jets der TENWAFER-Klasse werden mit bedrohlich aussehenden Waffen-Dummys ausgestattet. Mulholland und Torr Nishal, der Sicherheitschef der ORATIO ANDOLFI, deponieren Spezialbomben mit Zeitzündern in den Antriebssektionen ausgewählter Topsiderschiffe. Die Space-Jets gehen zum genau richtigen Zeitpunkt zum »Angriff« über, nachdem Rhodan die Topsider vor der neuen Waffe gewarnt und eine Demonstration angekündigt hat. Der Bluff wirkt. Die Topsider ziehen sich zurück. Bun-Akkbo ist mit einem dauerhaften Waffenstillstand einverstanden, möchte Rhodan aber persönlich kennen lernen. Man einigt sich auf ein Treffen am 4. Januar 2047 NGZ auf Vurayur, dem vierten Planeten der Beteigeuze.

Homer G. Adams wird aus der Suspension erweckt. Von ihm erfährt Rhodan, dass auf Zeut seit der Ankunft der TESS QUMISHA seltsame Veränderungen vor sich gehen. Im hiesigen Solsystem existiert Zeut noch, allerdings gibt es dort kein PEW-Metall. Stattdessen herrscht dort der Hyper-Exhaust-Effekt. Nähert man sich dem Planeten, so verlieren Hyperkristalle rasend schnell jegliche Energie. Die Zone, innerhalb derer der Effekt wirksam ist, hat sich seit dem 8. November 2046 NGZ um einige Kilometer erweitert. Außerdem wurden seismische Aktivitäten festgestellt. Gemeinsam mit Sichu Dorksteiger, Farye Sepheroa, Iwán/Iwa Mulholland, Donn Yaradua, Phylax und dem Geologen Marek Derowia geht Rhodan auf Tauchfahrt im allmählich auftauenden Eisozean von Zeut. Der Planet braucht für einen Sonnenumlauf 277 Jahre und befindet sich bis auf eine fünfzehn Jahre andauernde Phase in eisiger Erstarrung. In dieser Phase explodiert das Leben geradezu. Es sieht so aus, als trete die Phase diesmal früher ein als je zuvor.

Kaum befindet sich das Tauchboot in der Tiefsee, verschlechtert sich Rhodans Zustand. Ein unbekannter Einfluss entzieht seinem Zellaktivator die Vitalenergie und führt sie Meerestieren zu, die sofort zum Angriff übergehen. Mit Mühe und Not erreicht die Besatzung des Tauchbootes, das unterwegs verloren geht, das rettende Ufer. Rhodan erholt sich schnell, sobald er Zeut verlassen hat. Überall auf Zeut erwachen alle möglichen Tiere verfrüht aus dem Winterschlaf, so dass mit der Evakuierung des Planeten begonnen werden muss. Sichu Dorksteiger geht davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den auf Zeut beobachteten Phänomenen und dem so genannten Rumoren auf Terra gibt, einem merkwürdigen Schwingungsmuster in 2500 Kilometern Tiefe.

Mit Hilfe des cairanischen Vitalenergieorters, den die Terraner von Dancer und Schlafner erhalten haben, wird festgestellt, von wo aus auf Rhodans Zellaktivator zugegriffen worden ist. Der Ort befindet sich in 63 Kilometern Tiefe unterhalb des Meeresbodens auf Zeut. Er soll mit dem Gäonautikum ORPHEUS erkundet werden. Das 80 Meter lange torpedoförmige Fahrzeug kann sich durch das Gestein bewegen, indem es die Materie in Fahrtrichtung desintegriert und hinter sich zu Stützmasse verfestigt. Rhodan will den Vorstoß zusammen mit dem Team wagen, das ihn bereits bei der Tauchfahrt begleitet hat. Der Zellaktivatorträger wird so präpariert, dass er den zehrenden Effekt beim Anflug gut übersteht.

Anmerkungen

  • Die Namen des Shifts HELLICONIA-1 und des Tauchboots PHAGOR sind Anspielungen auf die Helliconia-Trilogie von  Wikipedia-logo.pngBrian W. Aldiss, welche sich um einen erdähnlichen Planeten mit extrem langdauernden Jahreszeiten dreht.

Innenillustration