Antua Tapper

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Die terranischstämmige Antua Tapper war eine Ex-Offizierin der Flotte von Frobishers Stern.

PR2968.jpg
Tapper und Yüs Ghysar an Bord
einer Pentasphäre.

Heft: PR 2968
© Pabel-Moewig Verlag KG

Charakterisierung

Tapper war eine Alt-Unionistin, die der LFG und der Superintelligenz ES skeptisch gegenüberstand. Zu ihren markantesten Charekterzügen gehörte die Ungeduld. Paula Katasser hielt sie für schlau, kompromisslos und hart. (PR 2968, S. 17, 35–36)

Zu ihren Lieblingsgetränken gehörte der Grautee. (PR 2968, S. 6)

Geschichte

Antua Tapper arbeitete sich bis zum Jahr 1551 NGZ bis zur Position der stellvertretenden Kommandantin der Raumflotte von Frobishers Stern hoch. Der Tod von Anna Trintedaro und Montanu Belvedjork bei einer von ihr geführten Flottenübung führte zur Gerichtsverhandlung und anschließender Absetzung der Frau von ihrem einflussreichen Posten. Sie erlitt einen psychischen Zusammenbruch und musste sich in Behandlung begeben, die in der Löschung einiger Erinnerungen an die mit dem Unfall verbundenen Ereignisse endete. Sie unternahm einen Selbstmordversuch, indem sie sich der Wirkung radioaktiver Substanzen aussetzte. Nachdem sich Tapper einigermaßen von ihrer Depression erholt hatte, arbeitete sie als Kontakterin zur gatasischen Bevölkerung in Frobishers Hauptstadt Saüzürd. Die radioaktive Vergiftung kontrollierte sie mit täglicher Medikamenteneinnahme, jedoch war die Erkrankung unheilbar. (PR 2968, S. 6, 7, 14, 48)

Am 6. April 1552 NGZ wurde Tapper zusammen mit Yüs Ghysar zur Administratorin Paula Katasser gerufen. Das ungleiche Paar sollte eine wichtige Rolle in den Verhandlungen der Opral-Union mit Eins-das-Ganze spielen. Katasser entschied sich für die ehemalige Offizierin und den Gataser, weil sie der Riege der Unsterblichen skeptisch gegenüber standen und auch völlig entbehrlich waren. Die Administratorin überzeugte Tapper zur Zusammenarbeit. Sie ließ Tappers Körper durch Gaben von Amburaklin und anderen Drogen dahingehend beeinflussen, dass eine Lüge anhand von physiologischen Reaktionen nur schwer nachweisbar wurde. So präpariert ging die Ex-Soldatin an Bord einer der Pentasphären, wo ihre anti-rhodansche Gesinnung als Beweis der allgemein LFG-kritischen Gesinnung der gesamten Bevölkerung der Union dienen sollte. Im Gegenzug sollte Tapper rehabilitiert in einem Offiziersrang zur Flotte zurückkehren dürfen. Bevor Tapper zu ihrer Mission aufbrach, fand sie heraus, dass Katasser ihr auch andere Substanzen verabreichen ließ, darunter auch solche, die sie ungewöhnlich stark machen und im Fall der Fälle töten sollten. (PR 2968, S.16–20)

An Bord der Pentasphäre wurde das ungleiche Duo von Hoppatoon in Empfang genommen, eingehend untersucht und in mehreren Sitzungen vernommen. Schon bald wurde es Tapper klar, dass es bloß eine Frage der Zeit war, bis dieser Roboter die ihm aufgetischten Lügen durchschauen würde. Auch Ghysar war überzeugt, dass die Flucht die einzige Chance aufs Überleben war. Am 8. April einigen sich beide, binnen der nächsten 24 Stunden einen Weg aus der Pentasphäre finden zu müssen. Tatsächlich fand Hoppatoon heraus, dass er durch Ghysars Toter Winkel-Verfahren manipuliert wurde. Er konfrontierte seine »Gäste« mit dieser Information. Dies löste eine heftige Reaktion Tappers hervor: Die Frau beschädigte den Roboter, riss seine Rückenkette ab und floh mit Ghysar in die tiefer liegenden Bereiche des Schiffes. Der Gataser drang mit Hilfe Hoppatoons Rückenkette in die Rechnersysteme der Pentasphäre ein und fand Datenpakete mit wichtigen Informationen über die Ziele der Thoogondu: Die Flotten der Schweigsamen Werften sollten sich am Pulsar Zhytor sammeln. Letztendlich war jedoch die Flucht vor Hoppatoon vergeblich – am 11. April stellte der Roboter die beiden. Dank des Einsatzes von Gucky und Donn Yaradua wurden sie im letzten Augenblick dem mörderischen Zugriff der Maschine entrissen und an Bord der RAS TSCHUBAI gebracht. Am nächsten Tag wurde Tapper, durch die ihr von Katasser verabreichten Drogen sehr geschwächt, von Perry Rhodan besucht. Der Zellaktivatorträger bedankte sich für die gewonnene Informationen über Zhytor und bot sowohl Tapper als auch Ghysar an, an Bord seines Schiffes zu bleiben. Allerdings waren weder seine Ärzte, noch Yaradua in der Lage, die Frau zu heilen. Sie gaben Tapper nur noch einige Monate Leben. (PR 2968, S.35, 40–42, 47, 58, 62)

Quelle

PR 2968