Indianersommer

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Indianersommer ist der Titel einer Kurzgeschichte von H. G. Ewers, enthalten in Jubiläumsband 3.

Handlung

Seth-Apophis macht im Jahr 425 NGZ einen Terraner zu ihrem Agenten, der sich mit der Geschichte der nordamerikanischen Ureinwohner befasst hat. Im DEPOT befindet sich bereits ein vor langer Zeit zufällig eingeholter Bewusstseinsabdruck eines im 19. Jahrhundert verstorbenen Sioux, der die beinahe Ausrottung seines Volkes miterlebt hat. Seth-Apophis kommt zu dem Schluss, dass auf Terra noch immer ein Konflikt zwischen den Volksgruppen schwelen muss.

Im Februar besucht Ras Tschubai mit seiner Freundin Maria de Silva Velasquez den Karneval von Rio, wo er Zeuge wird, wie sich eine seltsame, als »Indianer« verkleidete Gruppe in den Zug mischt, die jedoch nur der Unsterbliche überhaupt als solche erkennt. Ihr Anführer hält eine anklagende Rede. Der Trupp verlässt den Karnevalszug wieder und lässt die Feiernden verwirrt zurück.

Wenig später beraten Ras Tschubai, Reginald Bull, Julian Tifflor und Jen Salik die Ereignisse, während sie auf den Start der Karnevalszüge in Köln, Mainz, und Düsseldorf warten. Auch in Köln kommt es zu einer wie in Rio beobachteten Demonstration. Perry Rhodan stößt zu der Vierergruppe, die die Affäre eigentlich und offensichtlich vergeblich vor ihm hatte geheim halten wollen. Er hat Neuigkeiten zu berichten: Während man sich von den Karnevalsdemonstrationen hatte ablenken lassen, war in der Milchstraße eine Propagandaoffensive gestartet worden, die den Völkermord an den Ureinwohnern zum Thema hat, diesen jedoch fälschlich in die Gegenwart verlegt. Perry Rhodan sieht keinen Sinn in einer offiziellen Gegenkampagne, die nur auf dem Zeitfaktor herumreiten würde. Man ahnt, dass Seth-Apophis hinter der Sache steckt.

Zur gleichen Zeit besucht eine Kommission der GAVÖK den Methanplaneten Venom. Hier will die Interstellar Mining Company (IMC) Howalgonium schürfen. Die Kommission unter der Leitung des Unithers Yewgellaz Huninz will einer Behauptung nachgehen, wonach es auf Venom eine intelligente Lebensform gibt, was den Howalgoniumabbau verbieten würde. Bei der Lebensform handelt es sich im die quallenähnlichen Crisbees. Der IMC-Mitarbeiter Dennis Crow, der eine Intrige der Konkurrenz vermutet, verweist auf die Ergebnisse vorheriger Untersuchungen und führt der Kommission von einem Spezialfahrzeug aus Crisbees in der Umgebung der Station vor, wobei er bemüht ist, ihr Verhalten als instinktgeleitet zu erklären.

In Basel, kurz vor dem Morgenstreich, hält der Agent Seth-Apophis' eine Rede vor seinen Gefolgsleuten. Er kontrolliert diese mit seinen latenten, von Seth-Apophis verstärkten psionischen Fähigkeiten, was ihm jedoch immer schwerer gelingt und seinen Geist langsam zerrüttet. Er selbst hält sich für Sitting Bull, und auch seine Untergebenen sind überzeugt, mit ähnlich berühmten Vorbildern identisch zu sein. Als die Demonstranten ihren Zug aufnehmen, mischen sich aber plötzlich andere Karnevalisten dazu, mit Transparenten wie »Alle Terraner sind Indianer«, oder solchen, die die Ernennung von Perry Rhodan zum »Ehrenhäuptling« fordern. Aus dem Versuch Seth-Apophis', Unruhen zu schüren, ist ein Modetrend geworden. Sie erkennt ihren Fehler und lässt ihren verwirrten Agenten fallen.

In Terrania ist man erleichtert. Auch der Propagandafeldzug in der Milchstraße ist ins Leere gelaufen, und ein galaxisweites »Jahr der Indianer« beginnt. Der Agent Seth-Apophis' ist als ein George Daniel Leonard identifiziert und noch nicht gefasst worden.

Pratt Montmanor und Rhodan unterhalten sich über den Fall Venom. Rhodan empfiehlt Montmanor, der Kommission Informationsmaterial über die überstandene Affäre und auch ihre Hintergründe zukommen zu lassen.

Später auf Venom hat die Kommission dem Planeten den Status einer Welt ohne intelligentes Leben verliehen und ist abgereist. Dies muss noch vom GAVÖK-Forum bestätigt werden, ist jedoch eigentlich eine reine Formsache. Aus irgendeinem Grund fühlt sich Crow jedoch nicht so recht zufrieden. Da erscheint ein Kollege, der Kosmogeologe Dick Marshall und übergibt auch Crow das Datenmaterial, das Montmanor der Kommission geschickt hatte. Dann erklärt er seinen Vorsatz, zusammen mit seinem Kollegen Tiny mit einer Sitzblockade mit Arbeit der Schürfroboter verhindern zu wollen.

Crow studiert entsetzt das Material über die Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner und beginnt Parallelen zu sehen. Er begibt sich zur Schürfstätte, wo sich die Sitzblockierer mit dem Einsatzleiter der Schürfroboter streiten. Marshall und Tiny werden von den normalerweise aggressiven Crisbees umringt, die nun jedoch ihnen gegenüber friedlich bleiben, als würden sie ihre Absichten erkennen. Crow erkennt dies nun als Zeichen von Intelligenz, und verspricht, das Minenprojekt auf Venom zu stoppen, auch wenn es die IMC ruinieren würde.

Auf Terra besucht Perry Rhodan ein Lager von Indianer-Festival-Teilnehmern von Terra und aus der gesamten Galaxis. Da taucht plötzlich Leonard auf und attackiert ihn mit einem Messer. Rhodan gelingt es schnell, den Verwirrten zu überwältigen. Rhodan erklärt Leonard, dass die genetische Vermischung es längst unmöglich macht, die Terraner in die Nachfahren der Opfer und Täter zu unterteilen. Leonard habe durch seine Tat die Kultur der Ureinwohner aber wieder in das Gedächtnis der Terraner gebracht. Leonard stirbt, geistig ausgebrannt.

Anmerkung

  • Die Geschichte beginnt etwa zur Handlungszeit von PR 1045 und endet, kurz bevor Rhodan nach Khrat aufbricht. (PR 1054)