Merakylan

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Die Merakylan sind die Bewohner des Planeten Shestmak in der Milchstraße. (PR 2993)

PR2993Illu.jpg
Heft: PR 2993 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Merakylan sind Eier legende Echsenwesen mit kräftiger Statur. Sie sind wechselwarm – bei Temperaturen unter etwa 5 °C fallen sie in Kältestarre. Sie haben vier Augen und einen gezackten und beweglichen Kopfkamm. Die Hände weisen jeweils vier Finger auf. (PR 2993, S. 4–6)

Eine Besonderheit der Merakylan ist die Coregadrüse. Diese Drüse ist einerseits für die Regeneration sowie die Heilung von Wunden nötig, andererseits steuert sie den einzigartigen Zungensinn, die so genannte photo-gustatorische Empathie, der die Merakylan befähigt, Licht zu schmecken. Die meisten Merakylan sind weiblich, da nur sehr wenige von ihnen im Lauf ihres Lebens das Geschlecht wechseln. Dieser Wechsel kann von einer jeden Frau herbeigeführt werden. Dennoch gibt es lediglich einen Mann auf eine Million Frauen. Das Neujahr läutet die Fortpflanzungssaison ein. Die meisten Eier entstehen auf dem Wege der Wikipedia-logo.pngParthenogenese. Ist einer der wenigen Männer an der Zeugung der Nachkommen beteiligt, so kommen dennoch nur weibliche Merakylan zur Welt – die Eier mit männlichen Geschlechtsanlagen lösen sich noch im Mutterleib auf. (PR 2993, S. 4–5)

Die Merakylan kommunizieren verbal mit einer Sprache, die mit vielen Klick- und Zischlauten sowie mit Kehlkopfvibrationen durchsetzt ist. Die Konversation wird zusätzlich durch das Wechseln der Schuppenfarbe und das Bewegen des Kopfkammes bereichert. (PR 2993, S. 9)

Bekannte Merakylan

Gesellschaft

Allgemeines

Die gravierende zahlenmäßige Überlegenheit der Frauen in der Gesellschaft bedingt, dass die männlichen Merakylan zwar eine einzige Frau als Lebenspartnerin ansehen können (sie werden dann von der Partnerin als »Dauerbegleiter« bezeichnet), doch zwecks der Vermehrung relativ oft Geschlechtsverkehr mit anderen Frauen haben müssen. Meistens geschieht es mit der ausdrücklichen Erlaubnis der Lebenspartnerin. (PR 2993, S. 5)

Regierung

Es gibt keine Zentralregierung. Die jeweiligen Städte werden von gewählten Bürgermeisterinnen verwaltet. Allerdings wird die Stadt Memmunyet als eine inoffizielle Hauptstadt von Shestmak angesehen. (PR 2993, S. 4, 29)

Religion

Die meisten Merakylan verehren Hilo-Gar, der zu Ehren sie Tempel bauen und Skulpturen erschaffen. Die entsprechenden Riten leiten Priesterinnen, die als Menanna bezeichnet werden. Die Leiterin eines religiösen Chors wird Mannona genannt.

Dem dunklen Orrum, dem Widersachen von Hilo-Gar, huldigen dagegen nur noch wenige. (PR 2993, S. 4-8)

Sitten und Gebräuche

Zu festlichen Anlässen kleiden sich die Merakylan in bunte, wallende, halbtransparente Stoffe, unter denen die individuellen Schuppenmuster zu sehen sind. Die Krallen der Merakylan werden intensiv gepflegt und gerne zur Schau gestellt. Zur Entspannung verwenden sie Verwöhnschlammbäder. (PR 2993, S. 4)

Die Schuppenmuster der auf Partnersuche befindlichen Frauen werden durch bunte Farben betont. Die Merakylan verwenden auch Schmuck und Piercings im Gesicht. (PR 2993, S. 5)

Um die Zustimmung anzudeuten, formen die Merakylan zwei der vier Krallenfinger einer Hand zu einem Bogen. (PR 2993, S. 5)

Ihr Umgang mit dem Tod ist recht pragmatisch: Es gibt immer neues Leben, daher wird der eigenen Sterblichkeit nur wenig Bedeutung beigemessen. (PR 2993, S. 7)

Kulinarisches

Die Merakylan mögen bunte Cocktails, die sie gerne mit dem Eis aus der nördlichen Polarregion ihrer Welt abkühlen. (PR 2993, S. 4)

Technik

Die Merakylan standen im 16. Jahrhundert NGZ im Zeitalter der industriellen Revolution, die sie mit großem Erfindungsgeist vorantrieben. Aufgrund ihrer wechselwarmen Physiologie legten sie dabei großes Augenmerk auf die Beheizung ihrer Gebäude, um auch nachts und im Winter nicht in die Kältestarre gezwungen zu werden. Sie verfügten auch über Telekommunikation (unter anderem Funk, Radio, Kabelfernsehen) und mit Dampf betriebene Fahrzeuge. Erste Flugversuche mit gasbefüllten Ballonen gingen schief, da die Ballone explodierten. (PR 2993)

Die Merakylan glauben, dass das Weltall mit zahlreichen Völkern von anderen Welten bevölkert ist, die sie als »Sternenreisende« bezeichnen. Als der GESHOD-Spross OCCNATTAR in den Wikipedia-logo.pngOrbit um ihren Heimatplaneten ging, erkannten sie diesen mit Hilfe ihrer astronomischen Instrumente anhand der Bewegungscharakteristika, die sich deutlich von denen der Asteroiden unterschieden, sofort als Sternenschiff eines Fremdvolkes. (PR 2993)

Geschichte

Die Frühgeschichte der Merakylan war durch den Kampf gegen die Fliegspinner geprägt. Bis ins 16. Jahrhunderts NGZ waren diese giftigen Tiere eine große Gefahr. (PR 2993)

Im Jahre 1552 NGZ lebten auf Shestmak etwa zwei Milliarden Merakylan. Das Volk erlebte zu diesem Zeitpunkt seine erste industrielle Revolution. Die Verwendung von Dampf, fossilen Brennstoffen und Elektrizität war mittlerweile weit verbreitet, wennauch nicht allgegenwärtig. Mit dem Einsetzen der schweren Auswirkungen des Weltenbrandes wurde die zukünftige Existenz der Merakylan stark bedroht, da sämtliche befruchteten Eier noch im Mutterleib abstarben. (PR 2993)

Mitte August 1552 NGZ entdeckten sie die Anwesenheit des Sternensaatsprosses OCCNATTAR im Wikipedia-logo.pngOrbit ihrer Welt. Unmittelbar danach offenbarten sich auch die Terraner, die seit einem Jahr die Zivilisation von Shestmak beobachteten. Der Entdeckung anderer Völker folgte unmittelbar danach das Angebot der Gemeni, die Merakylan bei der Bekämpfung des Weltenbrandes zu unterstützen, beziehungsweise gleich das ganze Volk nach Sashpanu zu evakuieren. Zugleich wurden zahlreiche Merakylan-Kinder zu den Obhütern der auf Shestmak heranwachsenden Sprosse. (PR 2993)

Quelle

PR 2993