Die Werber des Hexameron

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1376)
PR1376.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Tarkan
Titel: Die Werber des Hexameron
Untertitel: Ein Terraner auf Informationssuche – ein Hauri wird verfolgt
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1988
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Beodu, Shallun, Shaa, Kaahn, Vakk
Handlungszeitraum: Ende Juli 447 NGZ
Handlungsort: Ushallu-System, Talluur, Eperum, Eperst
Report:

Ausgabe 156: Wie startet man einen Meteosat? (Jörg Sänger)

Computer: Das Anansar-Komplott
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Ende Juli 447 NGZ kehrt Narmon ald Tiil nach seiner fehlgeschlagenen Mission auf Nansar in das Ushallu-System zurück. Von ihm unbemerkt, folgen ihm Perry Rhodan und Beodu an Bord der LEDA.

Der Terraner und der Attavenno landen mit der DORIFER-Kapsel auf dem fünfzehnten Planeten des Systems. Auf der Eperum genannten Welt lernen sie den Kartanin Nai-Leng kennen, der gleich ihnen ein Gegner des Hexameron ist.

Von Nai-Leng erfahren sie von der zentralen Bedeutung des fünften Planeten des Systems, Cheobad, für die vom Hexameron betriebenen Materiewippen. Anscheinend will man am 4. August 447 NGZ den Transfer des dritten Viertels von Hangay nach Meekorah nutzen, um im Gegenzug Pinwheel nach Tarkan zu versetzen. Perry Rhodan schickt LEDA los, um Ren-No dazu zu bewegen, den für den 4. August 447 NGZ geplanten Transfer zu verschieben.

Rhodan selbst bleibt mit Beodu und Nai-Leng auf Eperum zurück, um von hier aus weiter gegen die Anlagen auf Cheobad vorzugehen. Die Hauri des Priesterbergs Jhiakk sind aber auf den Terraner aufmerksam geworden und schicken den Priester Shallun und den Wasserträger Shaa, um ihn zu töten. Shallun, der bereits seit langem an den Lehren des Hexameron zweifelt, wechselt allerdings unverhofft die Seiten, und so gelingt es Perry Rhodan, zusammen mit dem Priester von Eperum zu fliehen.

Handlung

Vergangenheit

Die beiden Hauri Shalluna und Shaa wachsen auf Talluur im »Berg der Priester« Nemees auf. Eines Tages überredet Shalluna Shaa an Bord eines Trimers zu schleichen, der Güter aus der Technozone nach Nemees bringt. Als der Trimer wieder zurück zur Technozone fliegt, machen sie den Flug als blinde Passagiere mit.

Am Ziel angekommen, nimmt ihr Abenteuer aber ein jähes Ende, als sie als Ausreißer erkannt und von zwei Erwachsenen zurück nach Nemees gebracht werden. In Nemees werden Shalluna und Shaa bereits von den Priesterlehrern erwartet. Diese teilen ihnen mit, dass sie durch ihre Aktion eine Entscheidung herbeigeführt haben. Waren sie bisher Kinder, so sind sie nun Novizen. Durch ihre Aktion haben die beiden aber auch gezeigt, dass sie nicht nach Nemees passen, da man sich hier ausschließlich den Lehren des Herrn Heptamer widmet.

Shalluna und Shaa werden nach Jhiakk verwiesen, einem Priesterberg, in dem Überlebenskünste und technisches Wissen gelehrt werden. Mit diesen Veränderungen einhergehend, erhalten die beiden Freunde auch neue Namen: Shalluna trägt von nun an den Namen Shallun, Shaa erhält den Namen Shaa pak Jhiakk.

In Jhiakk werden die beiden dem Lehrer Kaahn als Schüler zugewiesen. Die Ausbildung selbst besteht aus einer Mischung aus Hypnoschulungen und praktischen Übungen. Letztere zielen insbesondere darauf ab, die Schüler körperlich abzuhärten. Während Shaa Erfüllung im Glauben an die Lehren des Hexameron findet, wachsen in Shallun mit zunehmendem Wissen die Zweifel.

Zu Beginn ihres zwanzigsten Lebensjahres werden Shallun und Shaa einer letzten Prüfung unterzogen: Betäubt werden sie ohne Ausrüstung in der Wüste ausgesetzt. Als sie wieder zu sich kommen, ist Jhiakk bereits weiter gezogen. Sollte es ihnen gelingen, den Priesterberg einzuholen, haben sie die Prüfung bestanden. Die einzige Alternative ist der Tod in der Wüste.

Die beiden Freunde machen sich auf den Weg. Der Nahrungsmangel lässt ihre Kräfte schwinden. Es scheint unmöglich, den Priesterberg zu erreichen, ohne sich mit Urkhiitu oder Ponaa, den einzigen Hauri erlaubten Nahrungsmitteln, stärken zu können. Der weniger fest in ihrem Glauben verankerte Shallun tötet in dieser Situation ein Tier und verzehrt es. Geschwächt gibt auch Shaa nach und bricht damit ebenfalls die den Hauri heilige Regel.

Zu spät bemerken die beiden, dass sie mit dem Fleisch des Tieres auf Hauri wie eine Droge wirkendes gelöstes Wasser zu sich genommen haben. Ihnen bleibt nur, die ihnen damit vorübergehend zur Verfügung stehende zusätzlich Kraft zu nutzen, um in Richtung Jhiakk zu laufen. Bei Shaa lässt die aufputschende Wirkung des Wassers als erstem nach, und er bricht zusammen. Shallun schleppt ihn nun weiter, und tatsächlich gelingt es ihm, mit seinem Freund im Arm Jhiakk zu erreichen. Am Fuße des Priesterberges bricht er ebenfalls zusammen.

Shallun erwacht in einem medizinischen Regenerationstank. Da die Strapazen der Prüfung keine schweren Schäden hinterlassen haben, wird er in ein normales Krankenbett verlegt. Drei Tage später erhält er Besuch von Kaahn. Der Priesterlehrer teilt ihm mit, dass er nach seiner Genesung zunächst für Versorgungsflüge eingeteilt werden wird. Danach wird er zum Priester ernannt werden. Wie Shallun es geschafft hat, in der Wüste zu überleben, will der Lehrer nicht wissen, und Shallun wird klar, dass dies Teil der Prüfung war: Die Probanden dazu zu zwingen, gegen eine der wichtigsten Regeln ihres Glaubens zu verstoßen, soll Schuldbewusstsein in ihnen hervorrufen und dafür sorgen, dass sie als Priester um so stärker an der reinen Lehre des Hexamerons festhalten.

Shallun und Shaa werden gemeinsam zu Priestern geweiht. Shaa zeigt deutliche Anzeichen von Wasserabhängigkeit. Während Shallun zu einem »gewöhnlichen« Priester ernannt wird, wird Shaa die rote Robe eines Wasserträgers überreicht. Shallun ist tief bestürzt, da ihm klar ist, dass er Shaa nun nicht mehr vertrauen kann, ihre Freundschaft zu Ende ist. Nach außen verbirgt er aber seine Gefühle.

Gegenwart

Ende Juli 447 NGZ kehrt Narmon ald Tiil nach seiner fehlgeschlagenen Mission auf Nansar in das Ushallu-System zurück. Unbemerkt folgen ihm Perry Rhodan und Beodu an Bord der LEDA. Nach ersten heimlichen Nachforschungen mit aktiviertem Ortungsschutz verlassen sie das System wieder, nur um kurz darauf offen den fünfzehnten Planeten des Systems an zu fliegen.

Die Eperum genannte Welt dient als Sammelstelle für Angehörige von Fremdvölkern, die gleich den Hauri in den Dienst des Hexamerons treten wollen. Perry Rhodan und Beodu finden Unterkunft in einem Gästehaus in der Stadt Eperst. Hier werden sie von Vakk empfangen. Der alte Hauri teilt ihnen mit, dass sie erst eine Prüfung bestehen müssen, um Diener des Hexamerons zu werden.

Perry Rhodan und Beodu ignorieren zunächst die Aufforderungen des Alten, sich bei ihm zur Prüfung anzumelden. Stattdessen machen sie sich in den nächsten Tagen auf die Suche nach Informationen. Auf Eperum existiert ein Netz so genannter Info-Händler. Über diese gelangen die beiden an Karten der Stadt und Informationen über die Prüfung. Auch erfahren sie, dass sich unter den Bewerbern für den Dienst für das Hexameron auch viele Glücksritter befinden, die lediglich auf schnelles Geld hoffen. Über tiefergehende Geheimnisse schweigen sich die Info-Händler aber aus.

LEDA gelingt es in der Zwischenzeit, ein Gerät fertigzustellen, das in der Lage ist, den von einem Psikyber ausgehenden Einfluss zu erkennen und zu unterdrücken. Die DORIFER-Kapsel nennt ihre Entwicklung Psionic Energy Detector and Suppressor, oder kurz Pedas. Allerdings ist sie wegen Materialmangels nur in der Lage, eines dieser Geräte zu fertigen. Perry Rhodan integriert es in seine Netzkombination, Beodu muss weiterhin ohne einen solchen zusätzlichen Schutz auskommen.

Durch Unachtsamkeit Beodus erfährt der Kartanin Nai-Leng, dass der Attavenno und sein Begleiter in Wirklichkeit Gegner der Lehren des Hexamerons sind. Was zunächst die Pläne der beiden zu gefährden scheint, erweist sich schließlich als Glücksfall: Nai-Leng ist ebenfalls ein Gegner der Lehre der Sechs Tage. Man einigt sich, zukünftig zusammenzuarbeiten.

Der gut informierte Nai-Leng lenkt die Aufmerksamkeit Perry Rhodans und Beodus auf den fünften Planeten des Systems, Cheobad. Sowohl am 31. Januar 447 NGZ, als auch am 2. April 447 NGZ, als jeweils ein Viertel Hangays nach Meekorah versetzt wurden, wurde im Gegenzug auch Materie aus Meekorah nach Tarkan transferiert. Das strengstens von der Außenwelt abgeschirmte Cheobad scheint von zentraler Bedeutung für die Steuerung dieser Vorgänge. In wenigen Tagen, am 4. August 447 NGZ, soll es nun erneut zu einem Transfer von Materie aus Meekorah nach Tarkan kommen. Ziel der Materiewippe scheint diesmal Pinwheel.

Perry Rhodan schickt nun LEDA in das Anklam-System, um Ren-No zu informieren. Der Terraner geht davon aus, dass die Materiewippe nur funktioniert, wenn das Anklam-Projekt gleichzeitig einen Teil Hangays nach Meekorah versetzt. Er hofft, Ren-No dazu bringen zu können, den für den 4. August 447 NGZ geplanten Transfer zu verschieben. Danach soll LEDA in das Charif-System fliegen und den dort stationierten Flotten der Benguel und Juatafu seinen Aufenthaltsort verraten. Da diese dem Imago-Syndrom unterliegen, rechnet er damit, dass sie danach unverzüglich das Ushallu-System anfliegen werden.

Perry Rhodan selbst bleibt zusammen mit Beodu und Nai-Leng auf Eperum zurück und nimmt an der Prüfung zur Aufnahme in den Dienst für das Hexameron teil. Nai-Leng und Perry Rhodan gelingt es, den Prüfer davon zu überzeugen, dass sie wahre Gläubige sind. Außerdem kann insbesondere Perry Rhodan den Prüfer mit seinen technologischen Kenntnissen beeindrucken. Er und Nai-Leng sollen in der Technozone Talluurs eine Ausbildung zu Schaltmeistern erhalten. Beodu dagegen fällt durch die Prüfung. Als Perry Rhodan davon erfährt, besteht er darauf, dass ihn sein Freund trotzdem begleitet. Aufgrund seines außergewöhnlich guten Ergebnisses wird ihm erlaubt, Beodu als Diener mitzunehmen.

Inzwischen ist man im Priesterberg Jhiakk auf Perry Rhodan aufmerksam geworden: In Jhiakk werden Daten aus fast allen Datenzentren des Ushallu-Systems ausgewertet. So ist man sich hier eines Teils der Aktivitäten Perry Rhodans seit seiner Ankunft in Tarkan bewusst und hat erkannt, dass er eine Gefahr für die Pläne des Hexamerons darstellt. Shaa und Shallun, die sich bereits längere Zeit nicht mehr gesehen hatten, erhalten von Kaahn den Auftrag, Perry Rhodan in Eperst ausfindig zu machen und zu töten.

Für den bereits seit einiger Zeit zweifelnden Shallun gibt dieser Auftrag den Ausschlag, sich von den Lehren des Hexamerons loszusagen. Als Perry Rhodan mit Beodu nach der Prüfung in ihr Quartier zurückkehrt, erwartet sie so bereits ein von Shallun beauftragter Bote. Der Venno teilt Perry Rhodan nicht nur mit, dass er beim erneuten Verlassen des Hauses mit einem Anschlag zu rechnen habe, sondern richtet ihm auch noch aus, dass er versuchen soll, sich zu einem Pforte nach Talluur genannten Gebäude durchzuschlagen.

Perry Rhodan lässt Beodu in der Sicherheit des Gästehauses zurück. Als er das Gebäude verlässt, greift ihn Shaa aus dem Hinterhalt an. Dank der Warnung kann Perry Rhodan aber gerade noch rechtzeitig seinen Schutzschirm aktivieren. Dennoch ist klar, dass er es mit einem überlegenen Kämpfer zu tun hat, ihm bleibt nur die Flucht.

Es gelingt dem Terraner, seinen Verfolger lange genug abzuschütteln, um die Pforte nach Talluur betreten zu können. Hier erwartet ihn bereits Shallun. Perry Rhodan versteht zwar nicht, warum ihm der ihm unbekannte Hauri zu Hilfe kommt, hat aber keine andere Wahl, als diesem zu vertrauen. Gemeinsam betreten sie einen Transmitter und fliehen damit von Eperum. Das Gebäude vergeht hinter ihnen in einer Explosion.

Beodu und Nai-Leng entschließen sich, den für sie bereitstehenden Transport nach Talluur wie geplant zu nutzen. Auf dem Ursprungsplaneten der Hauri hoffen sie darauf, wieder zu Perry Rhodan zurückzufinden.

Anmerkungen

  • Horst Hoffmann teilt im Vorwort zur LKS mit, dass er aus gesundheitlichen Gründen seinen Job beim Pabel-Verlag niedergelegt hat, aber weiter als freier Mitarbeiter für die Serie schreiben wird. Die Betreuung der LKS gibt er an Ernst Vlcek ab.
  • Shalluna bezeichnet Shaa mehrfach als »Bruder«. Die beiden sind allerdings nicht miteinander verwandt, der Ausdruck »Bruder« bezieht sich lediglich darauf, dass beide »Altersgefährten« sind. (S. 44)

Innenillustration