Der Weise von Fornax

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1536)
PR1536.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Der Weise von Fornax
Untertitel: Er ist 14 Millionen Jahre alt – er weist den Weg zu den Zeittafeln
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1991
Hauptpersonen: Alaska Saedelaere, Ernst Ellert, Testare, Siela Correl, Pirmin Deix, Sey-Nia-M'en
Handlungszeitraum: Januar 1171 NGZ
Handlungsort: Kontor Fornax, Augenlicht-System
Report:

Ausgabe 196: Neutral-Hyperfunk und telemetrische Rückkoppelung - Transmitter Ersatz für die Linguiden (Bernhard Schaffer)

Computer: Stationen einer Odyssee
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Bei ihrer Ankunft auf Kontor Fornax werden die Besatzungen der TAMBO und der WO-MUN mit großem Jubel von den Kontoristen empfangen. Unter diesen bemerkt Alaska Saedelaere ein junges Mädchen, das in ihm Erinnerungen an Kytoma aufkommen lässt. Bei der anschließenden Begrüßung durch Pirmin Deix spricht er den Kontorchef auf die junge Frau an und erfährt lediglich, dass diese Siela Correl heißt und sehr scheu sein soll. Tatsächlich kann er sie kurz darauf nicht mehr sehen. Bevor sich die Besatzungen der beiden Raumschiffe in Kontor Fornax-Stadt umsehen können, werden sie - sehr zu ihrem Unmut - erst einmal unter Quarantäne gestellt. Nach Aussage Deix´ handelt es sich hierbei um eine formale Angelegenheit, die in Kürze abgewickelt sein soll.

Drei Tage später sind die Besucher noch immer isoliert und die Kartanin um Sey-Nia-M'en werden langsam unruhig. Alaska kann sie allerdings besänftigen und dazu bewegen einen weiteren Tag abzuwarten. In der Zwischenzeit haben sich die Hinweise darauf verdichtet, dass die Nachkommen der ehemaligen Hanseaten keinerlei Interesse daran haben, ihre »Gäste« wieder ziehen zu lassen. Die Besatzungen der beiden Schiffe sollen eingebürgert und die Schiffe total ausgeschlachtet werden. So haben es die Hanseaten in den vergangenen Jahrhunderten, auch wenn es nicht häufig vorkam, immer wieder gehandhabt. Von den Wachmannschaften am Rande des Systems gibt es keine neuen Nachrichten. Die undeutliche Ortung unbekannter Flugobjekte stellt sich als Fehlalarm heraus. Eine in der Unterkunft aufgefundene Haarspange hingegen ordnet Alaska Siela Correl zu. Er beschließt die junge Frau nach Ende der Quarantäne aufzusuchen.

Die Wartezeit endet bereits am kommenden Tag als Daniel Muhler, die rechte Hand des Kontorchefs, erscheint und die Quarantäne aufhebt. Seine Gäste teilen jedoch nicht seine Vorstellung von der Gestaltung des Tagesprogramms und so kommt es zu ersten Unstimmigkeiten zwischen den Kontoristen und den "Schiffbrüchigen". Während sich die Besatzungsmitglieder der TAMBO bereit erklären einer Begrüßungszeremonie beizuwohnen, verweigern sich die Kartanin vollständig und brechen auf eigene Faust in die Stadt auf. Während der Begrüßungsfeierlichkeiten kommt es dann beinahe zum Eklat. Als Pirmin Deix andeutet, dass für die Besucher keine Möglichkeit besteht, den Planeten je wieder zu verlassen und er ihnen die Bürgerrechte anbietet, kann Alaska die Besatzung der TAMBO nur mit Mühe von Ausschreitungen abhalten. Im Anschluss daran beginnt er mit seinen Nachforschungen und gerät dabei unter anderem an die Reporterin Bethia Malaro. Von dieser erhält er erste verlässliche Informationen über die Verhältnisse auf Kontor Fornax. Weitere Zusammenhänge will sie ihm aber nicht ohne Gegenleistung erklären. Diese soll in der Mitnahme des Siganesenpärchens Kim und Cano Souder für den Fall bestehen, dass die TAMBO und die WO-MUN wieder abreisen.

Als Alaska dann Siela Correl ausfindig machen kann, erfährt er deren Geschichte:

Im Jahr 491 NGZ wurde auf ein Medoschiff vom Planeten Tahun ein cantarischer Uterus mit einem weiblichen menschlichen Fötus gebracht. Die unbekannte Mutter des Fötus wollte ihr ungeborenes Kind in Sicherheit wissen. Das Medoschiff nahm daher Kurs hinaus aus der Milchstraße und flog in Richtung Fornax. Es war mit der Zeit in der Lage, mit dem ungeborenen Leben zu kommunizieren, und nach und nach gingen beide eine Art Symbiose ein.
In Fornax angekommen, stellte sich dann heraus, dass der Fötus, der das Schiff MUTTER nannte, Passage-Symbole zur Steuerung der Nocturnenschwärme produzieren konnte. Diese Fähigkeit nutzte Sie um Schiffe stranden zu lassen, damit die Kontoristen, die ansonsten von sämtlichen Nachschubwegen abgeschottet waren, diese ausschlachten konnten. In der Folge beschloss der Fötus, nicht geboren werden zu wollen, da er befürchtete anderenfalls seine Fähigkeiten zur Steuerung der Nocturnen zu verlieren. Eine weitere Folge der Aktivitäten von Sie war die Ansiedlung eines neuen Nocturnenstocks auf dem 14. Planeten des Systems. Diesen nannte sie VATER.
Die Jahrhunderte vergehen und im Jahr 740 NGZ wurde es für Sie deutlich, das sie einen falschen Weg beschritt. Sie wollte geboren werden, doch der Vorgang der Menschwerdung und Geburt stellte sich als schwierig heraus. Erst im Jahr 1155 NGZ gelang es ihr mit Unterstützung von Unbred Correl. Sie kam auf die Welt und erhielt den Namen Siela Correl. Die Gabe, die Nocturnen zum Tanzen zu bringen, erlangte Siela im Alter von sechs Jahren wieder und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Zurück in der Unterkunft außerhalb der Stadt, findet Alaska diese von Truppen der Kontoristen umstellt. Per Funk erreicht ihn die mehrere Stunden alte Nachricht, dass Schiffe der Systembewohner mit der Enterung und Ausschlachtung der TAMBO und der WO-MUN begonnen haben. Siela Correl stellt sich jetzt auf die Seite des ehemaligen Maskenträgers und sorgt dafür, dass die beiden Schiffe unversehrt bleiben. Wenig später starten diese in Begleitung von Correls MUTTER mit dem Ziel Augenlicht-System, in dem der Weise von Fornax residiert. Die drei ES-Sucher machen den Flug an Bord des ehemaligen Medoschiffes mit, das, am Ziel angelangt, auf dem einzigen Planeten des Systems landet.

Dort gestaltet sich die Kommunikation mit dem ältesten Nocturnenstock schwierig. Auf die entscheidenden Fragen gibt er nur orakelhafte Antworten. Klar wird jedoch, dass die Nocturnen mit den Geburtshelfern von ES identisch sind und der Weise um den Standort der echten Zeittafeln von Amringhar weiß. Wo diese zu finden sind, will er jedoch nicht sagen. Er erklärt sich aber bereit, sie an den Standort der Zeittafeln zu befördern. Sie müssten sich nur sofort entscheiden. Noch bevor Alaska als Letzter der Gruppe seine Entscheidung kundtun kann, wird es dunkel um ihn herum. Ernst Ellert und Testare hingegen spüren mit ihren barkonidischen Körpern, dass sie das Ziel ihrer langen Suche erreicht haben. Von Alaska und Siela finden sie jedoch keine Spur.

Innenillustrationen