Tanz der Nocturnen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1535)
PR1535.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Tanz der Nocturnen
Untertitel: Die Zeit steht still auf Kontor Fornax – alles ist wie vor 700 Jahren
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1991
Hauptpersonen: Alaska Saedelaere, Ernst Ellert, Testare, Sabasin, Bethia Malaro, Pirmin Deix, Alban Sturm
Handlungszeitraum: Dezember 1170 NGZ bis 9. Januar 1171 NGZ
Handlungsort: Fornax
Risszeichnung: Leichter Kreuzer CATALINA MORANI von Bernd Held
(Abbildung)
Computer: Reisen in Fornax
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Ohne große Komplikationen erreichen die ES-Sucher Alaska Saedelaere, Ernst Ellert und Testare das Zyklopsystem. Begleitet werden sie von dem Nakken Sabasin, der nach seinen erfolgreich abgeschlossenen Versuchen auf Ang-Deban den Kontakt mit dem Narren von Fornax sucht. Die von dem Gastropoiden ausgesandten Passagesymbole haben die Raumschiffe des kleinen Verbandes vor Heimsuchungen durch Nocturnenschwärme bewahrt. Auf Heimat I, einem Mond des 4. Planeten des Systems und Sitz der Alphapersönlichkeit des Narren, landet die TAMBO. Dort tragen die Gefährten dem Nocturnenstock ihr Anliegen vor und stellen die Fragen nach der Identität der Geburtshelfer von ES und dem Standort der wahren Zeittafeln von Amringhar. Von der Fragestellung überrascht, sieht sich Sabasin von den ES-Suchern getäuscht und beginnt die in der Nähe befindlichen Nocturnenschwärme zu manipulieren. Diese stürzen sich auf die beiden kartanischen Begleitschiffe und zerstören die CHIANG-LU. Im Bewusstsein seiner Schuld am Tod von 200 Kartanin äußert Sabasin kurz sein Bedauern und setzt sich anschließend mit seinem Dreizackschiff CHRINAAR ab. Im Anschluss an diesen tragischen Zwischenfall setzen die ES-Sucher ihre Kommunikation mit dem Narren fort, der die gestellten Fragen jedoch nicht zufriedenstellend beantworten kann. Deshalb verweist er seine Besucher an den Weisen von Fornax. Zuvor wollen diese jedoch Kontor Fornax aufsuchen. Einen direkten Kontakt zwischen Terra und dem Kontor hat es während der Monos-Ära nicht mehr gegeben.

Die Nachkommen der ehemaligen Hanseaten haben sich im Faalin-System in eine selbstgewählte Isolation zurückgezogen und kämpfen nun mit deren Folgen. Da es keinen regelmäßigen Nachschub an benötigten Rohstoffen und Waren gibt, neigen sich die vorhandenen Ressourcen trotz intensiven Recyclings dem Ende entgegen. So ist auch ein technischer Rückschritt spürbar, der darüber hinaus in der Tatsache begründet ist, dass die letzten Überlebenden der ursprünglichen Besatzung – das Siganesenpärchen Cano und Kim Souder – nicht mehr willens und in der Lage sind für Nachwuchs zu sorgen. Beide leiden darunter, dass keiner ihrer Nachkommen älter als 80 Jahre wurde. So treten sie nun mit dem Wunsch einer Rückkehr nach Siga an den Kontor-Chef Pirmin Deix heran, der sich noch Bedenkzeit erbittet. Hiervon erfährt auch die Reporterin Bethia Malaro, die jedoch, betroffen von dem Schicksal der Souders, auf eine Berichterstattung über das den meisten Bewohner von Kontor Fornax unbekannte Schicksal der Siganesen verzichtet.

Tags darauf, am 9. Januar 1171 NGZ ändert sich jedoch alles, als die TAMBO und die WO-MUN am Rande des Systems eintreffen. Augenblicklich macht die kleine Flotte der Kontoristen, die sich aus Teilen der ehemaligen ENTSORGER-1 zusammensetzt, mobil und bricht auf um die ersten Besucher seit etwa zehn Jahren zu empfangen. Die sind froh nach einer turbulenten Reise endlich am Ziel angelangt zu sein. Die Freude währt allerdings nur kurz als der Syntron aufgrund der Aktivitäten eines bislang unbekannten Nocturnenstocks Ausfallerscheinungen zeigt und Kollisionsalarm gibt. Angeblich soll die TAMBO ungebremst auf den 14. Planeten, den Sitz des Nocturnenstocks, den die Kontoristen VATER nennen, zustürzen. Erst als sich der Syntron abschaltet enden die bedrohlichen Systemmeldungen. Die schwierige Reise, vor allem aber auch die Zerstörung der CHIANG-LU, veranlassen nunmehr die Kommandantin der WO-MUN die Zusammenarbeit mit den ES-Suchern aufzukündigen. Hiervon nimmt Sey-Nia-M'en erst Abstand als ihr Alaska klarmacht, dass die Besatzungen beider Schiffe im selben Boot sitzen und das System aus eigener Kraft nicht mehr verlassen können, weil die vom Narren erhaltenen Passagesymbole hier keine Wirkung entfalten.

Als kurz darauf die Flotte der Kontoristen eintrifft, berichten diese dass noch etwa weitere zwei Wochen mit erheblichen Störungen durch die angelockten Nocturnenschwärme zu rechnen sei. Sie laden die Ankömmlinge ein, sie an Bord der ENTSORGER-1 auf den 4. Planeten zu begleiten. Einen Weiterflug der TAMBO und der WO-MUN würde VATER nicht zulassen. Der Einladung folgt ein Großteil beider Besatzungen, Alaska und Sey-Nia sind jedoch misstrauisch und lassen insgeheim Wachmannschaften an Bord der Schiffe zurück.

Innenillustration