Was die Götter schenken

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1537)
PR1537.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Was die Götter schenken
Untertitel: Das Puzzle von Palpyron – eine Maschine bewirkt das Chaos
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1991
Hauptpersonen: Gench Oxnan, Decapitans, Gonoz Krejt, Morken Kattush, Yemahan Burzelar
Handlungszeitraum: April 1171 NGZ
Handlungsort: Palpyron
Computer: Die seltsame Welt Palpyron
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Auf dem Planeten Palpyron leben Palpyroner und Epsalpyroner in einer mittelalterlichen Gesellschaftsform zusammen.

Die Wissenschaftlerin Gench Oxnan findet nach einem Vulkanausbruch ein angebliches »Geschenk der Götter«. Dieses besteht aus 43 Bruchstücken. Das Artefakt stellt sich als Wünsche-Erfüllungs-Recycler, WER, heraus. Die Existenz von WER wird schnell bekannt, doch hat Chaos zur Folge, weil jeder WER besitzen will. So wechselt das Geschenk der Götter in schneller Folge seinen Besitzer, zum Teil gewaltsam.

Zuletzt gelangt Morken Kattush, der Leiter des hiesigen Hanse-Kontors, in den Besitz von WER. Seine hartnäckigen Fragen bezüglich des Konstrukteurs und Erbauers der Maschine sind für WER zu viel. Das Gerät zerstört sich selbst. Kattush hält es daraufhin für ratsam, Homer G. Adams über die Geschehnisse vor Ort zu unterrichten.

Handlung

Auf dem Planeten Palpyron leben dessen Bewohner auch lange nach dem Ende der Monos-Ära noch in einer mittelalterlichen Gesellschaftsform. Dominiert wird diese von den Epsalpyronern, Nachkommen von Epsaler-Klonen, die der Tyrann vor Jahrhunderten auf der Welt ansiedelte um die eingeborenen Palpyroner zu unterdrücken. Beide Parteien befinden sich seitdem in einem Bürgerkrieg, der die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung massiv hemmt.

Im April des Jahres 1171 NGZ kommt es in der Äquatorialwüste zu einem verheerenden Vulkanausbruch, der viele der dort ansässigen Siedler das Leben kostet. Mit den wenigen Überlebenden der Katastrophe gelangen Gerüchte über Geschenke der Götter in die Provinzhauptstadt Trombanh, die der Vulkan neben Asche und Lava ebenfalls ausgespien haben soll. Die Wissenschaftlerin Gench Oxnan stellt daraufhin ein Forschungsteam zusammen und erhält von der Feudal-Herrscherin Decapitans die Genehmigung eine Expedition in das Katastrophengebiet zu führen.

Im Zielgebiet angelangt werden die epsalpyronischen Wissenschaftler von ihren palpyronischen Führern hintergangen und ohne Vorräte in der Wüste ausgesetzt. Während eine Hälfte der Gruppe versuchen will, die nächstgelegene Siedlung zu Fuß zu erreichen, versuchen Gench Oxnan, Genness Phoran und Om Teutrek damit, die 43 vorgefundenen Teile der angeblichen »Göttergabe« zusammenzusetzen. Die Fertigstellung eines säulenartigen Gebildes, das sich selbst als Wünsche-Erfüllungs-Recycler – kurz WER – bezeichnet, erlebt allein Gench Oxnan. Die Erfüllung ihres Wunsches nach Wasser kommt jedoch zu spät, die Wissenschaftlerin verdurstet innerhalb einer Wasserlache.

Als die palpyronischen Scouts an den Ort ihres Verbrechens zurückkehren, finden sie dort neben den toten Wissenschaftlern auch das Artefakt vor. Über dessen Verwendung entbrennt ein Streit und als Gonoz Krejt seinen Begleitern Übles wünscht, erfüllt der WER diesen Wunsch auf ganz eigene Art und Weise und tötet Admat Athal und Tollos Trak. Krejt bittet daraufhin um Gnade, die ihm gewährt wird, und setzt sich anschließend ab, während sich das Artefakt nach Erfüllung dieses dritten Wunsches wieder in seine Einzelteile zerlegt.

Über den in Gefangenschaft geratenen Gonoz Krejt erfährt auch Decapitans von dem Geschenk der Götter und lässt dieses in einen Militärstützpunkt zur weiteren Untersuchung bringen. Diesen sucht auch Morken Kattush auf, der Leiter des auf Palpyron ansässigen Hansekontors. Vom Kommandanten erfährt er, dass die den Gegenstand untersuchenden Wissenschaftler spurlos verschwunden sind. Bevor er seinen Wunsch an einem Erwerb der Fundstücke äußern kann, wird der Stützpunkt von Rebellen der Widerstandsbewegung Palpyronische Befreiungsfaust angegriffen. Den Angriff überlebt er in einem Versteck, anschließend ist ihm eine Inaugenscheinnahme des WER nicht mehr möglich. Diesen haben die Rebellen an sich gebracht. Kattush beschließt nun seine Beziehungen spielen zu lassen um Kontakt zu den Widerstandskämpfern aufzunehmen und diesen das Gerät abzukaufen. Dies will er anschließend nach Terra bringen lassen.

Seine Kontaktversuiche bleiben jedoch nicht unbemerkt und als er nach Grah, einem kleinen nordöstlich der Hauptstadt Palpyr-City gelegenen Kontinent, aufbricht, heften sich Späher von Decapitans an seine Fersen. Im Versteck der Rebellen angekommen empfängt ihn deren Anführer Yemahan Burzelar. Dieser berichtet ihm, wie die Widerstandskämpfer von zwei plötzlich in ihrem alten Stützpunkt auftauchenden Wissenschaftlern von WER erfahren haben und was sich ereignete als sie diesen anschließend untersuchten. Da das Gerät die geäußerten Wünsche nicht in der Weise erfüllte wie sich Burzelar dies vorgestellt hatte, wünschte der Rebellenführer WER zur Hölle. Dem Wunsch kam das Artefakt umgehend nach und zerstörte dabei auch den Unterschlupf der Befreiungsfaust bevor es sich wieder in seine Einzelteile zerlegte.

Kattush kann nun ohne Gegenleistung die Einzelteile einsammeln und bringt diese in einer auf dem Raumhafen Palpyr-Citys gelegenen Halle unter. Anschließend unterrichtet er das HQ-Hanse über die Vorfälle auf Palpyron. Währenddessen bemächtigen sich Decapitans und ihre Schergen des WER und bauen das Gerät zusammen. Als der Chef des Hansekontors dies unterbinden will kommt es zu tumultartigen Szenen in deren Verlauf Decapitans getötet wird. Anschließend versucht Kattush durch gezielte Fragestellungen hinter das Geheimnis des WER zu kommen. Dabei überfordert er das Gerät aber offensichtlich, das sich im Anschluss aufzulösen beginnt.

Innenillustration