Am Rand der Großen Leere

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1651)
PR1651.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Große Leere
Titel: Am Rand der Großen Leere
Untertitel: Das Geheimnis der Akkretionsscheibe – sie finden die Totengleiter
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1993
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Henna Zarphis, Senta Gorgus, Eneaphus Avenquerius, Voltago
Handlungszeitraum: Januar 1206 NGZ
Handlungsort: Pulsar Borgia
Risszeichnung: Landungsfähre der Überschweren von André Höller und Gregor Sedlag
(Abbildung)
Computer: Die längste aller Reisen
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nachdem die BASIS die Große Leere erreicht hat, beginnt für die Expedition die Phase der Erkundung der Umgebung. Dafür werden 30 Kreuzer der 100-Meter-Klasse, 30 Korvetten und die ATLANTIS unter Atlans Kommando zu Flügen in die Randbereiche der Großen Leere geschickt. Reginald Bull fliegt mit der KAHALO eine Sternenballung an, die 350.000 Lichtjahre vom Pulsar Borgia entfernt ist. Arlo Rutan fliegt mit einer 500 Mann starken Truppe seines Einsatzkommandos, zehn Kreuzern und zehn Korvetten zu einer nahe gelegenen Welt, damit er seine Leute trainieren kann, da sie nach über drei Jahren des Nichtstuns förmlich vor Tatendrang platzen.

Es werden aber nicht nur die entfernten Regionen der Großen Leere erkundet, sondern auch die direkte kosmische Nachbarschaft. Perry Rhodan, Henna Zarphis und der Chefwissenschaftler der Expedition, Cyrus Morgan, fliegen mit der GEVONIA die Akkretionsscheibe des Pulsars direkt an, nachdem in dieser drei Objekte entdeckt worden sind, die dort festsitzen. Als Rhodan von Voltago eine Information benötigt, wird festgestellt, dass dieser spurlos verschwunden ist. Die Kommandantin der GEVONIA, Senta Gorgus, entdeckt schon vor dem Start zur Akkretionsscheibe auf ihrer Haut unerklärliche flache blaue Kristalle, lässt diese aber nicht weiter untersuchen, da sie unter allen Umständen an dem Flug zum Pulsar mit ihrem Raumschiff teilnehmen und diesen Flug durch weitere Untersuchungen nicht gefährden will. Auf den Flug zur Akkretionsscheibe verspürt Senta Gorgus immer wieder unerklärliche Anspannungen, die sie darauf zurückführt, dass dieser Flug die erste Herausforderung seit über drei Jahren für sie ist. Außerdem stellt sie fest, dass sich die blauen Kristalle immer weiter über ihren gesamten Körper ausbreiten.

Beim Pulsar angekommen, wird festgestellt, dass die drei Objekte Raumschiffe sind; zwei je 300 Meter lange Stufenpyramiden und ein kastenförmiges Schiff, die aus einer keramikartigen Substanz bestehen. Um sich Zutritt zu einer der Pyramiden zu verschaffen, löst die Kommandantin mit ihrem Energiestrahler einfach einen Teil der Bordaußenwand auf und handelt sich damit eine Rüge von Perry Rhodan ein. Im Innern der Pyramide gibt es keinerlei technische Einrichtungen, sondern nur unzählige metallische Gefäße in allen möglichen Formen. Vier davon werden von dem Einsatzkommando mit an Bord der GEVONIA genommen. Bei der zweiten Pyramide, die diesmal auf normalem Weg betreten wird, indem ein Eingang gefunden wurde, finden die Galaktiker jede Art von Gebrauchsgegenständen und im Zentrum der Pyramide eine Art Totenkammer, in deren Mitte ein etwa zwei Meter hoher Kelch steht. Dieser kann jedoch nicht mehr untersucht werden, da sich das Einsatzkommando zurückziehen muss, um sich vor der bevorstehenden Plusphase des Pulsars in Sicherheit zu bringen.

Auf der GEVONIA angekommen, sollen die vier mitgebrachten Artefakte aus der ersten Pyramide durch Eneaphus Avenquerius untersucht werden. Doch die Kommandantin, die sich zuvor noch durch kompromiss- und rücksichtsloses Handeln beim Öffnen der ersten Pyramide hervorgetan hatte, versucht plötzlich, den Wissenschaftler von der Untersuchung und Öffnung der Behälter abzubringen. Für Rhodan entsteht der Eindruck, als ob sie durch etwas fremdgesteuert werde. Bei der Untersuchung stellt sich dann heraus, dass es sich um Urnen handelt und bei den Schiffen um Totenschiffe, die als letzte Ruhestätte für zehntausende von Intelligenzwesen dienen. Der große Kelch im Zentrum der zweiten Pyramide dient wahrscheinlich einem damals sehr mächtigen Wesen als Urne.

Nachdem die Plusphase abgeklungen ist, wird das dritte Schiff, ein quadratisches, kastenförmiges Objekt mit 70 m Kantenlänge, untersucht. Senta Gorgus bleibt bei dieser Untersuchung auf der GEVONIA, um ihre Aufgaben als Kommandantin wahrzunehmen. Das Einsatzkommando findet in dem Schiff kleine, flache, blaue Kristalle und technische Geräte, die für recht kleine Wesen geschaffen sind. In der Zentrale des Schiffes werden die Überreste von krötenähnlichen Lebewesen gefunden. Außerdem wird ein Bordcomputer entdeckt, der auf elektronischer Basis arbeitet. Die Untersuchung, Inbetriebnahme und Auswertung des Computers nimmt einige Tage in Anspruch und wird am 22. Januar 1206 NGZ abgeschlossen. Cyrus Morgan, Eneaphus Avenquerius und ihr Team berichten, dass die Übersetzung sehr schwierig war und daher die Aussagen sehr anfällig sein können. Aus den Daten des Computers können aber einige Erkenntnisse gewonnen werden. So wird von einem riesigen Sternenreich berichtet, das durch eine Bedrohung, die mit der Großen Leere zusammenhängt, zusammengehalten wurde. Weiter wird von Orakelstätten und Tabuzonen berichtet, die durch den Feind besetzt wurden. Aus der Übersetzung geht weiter hervor, dass die Totenschiffe die Überreste des Weisen Xenthro beherbergen, der nach der Vertreibung aus dem Orakel mit seinem Volk im Exil leben musste. Damit er eine Ruhestätte bekam, die sich eines Weisen würdig erweist, wurde Umbruus beauftragt, Xenthro und sein Volk in das zwinkernde Auge Melmaal zu geleiten. Der Pulsar Borgia, der mit dem zwinkernden Auge identisch ist, verhinderte jedoch dieses Unterfangen.

Perry Rhodan entscheidet, dass die drei Schiffe geborgen werden sollen, um sie weiter zu untersuchen. Doch Senta Gorgus, die mittlerweile vollständig von den blauen Kristallen befallen ist, verhindert dies, indem sie Rhodan und die Wissenschaftler überwältigt und Henna Zarphis als Geisel nimmt. Unter dem Einfluss der blauen Kristalle erzwingt sie, dass die Totenschiffe ihre letzte Ruhe finden und in den Pulsar manövriert werden. Nachdem dies geschehen ist, fallen die Kristalle von ihr ab und auch Voltago taucht wieder auf. Er berichtet, dass er in bestimmten Abständen Energie aufnehmen muss, und da erschien ihm der Pulsar gerade recht. Allerdings verhinderten die blauen Kristalle alle Versuche Voltagos, wieder in den Normalraum zurückzukehren. Dies gelang ihm erst, nachdem die Kristalle durch die Kommandantin der GEVONIA ihre Arbeit erledigt hatten.

Innenillustration