Projekt Finsternis (Roman)

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2172)
PR2172.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Projekt Finsternis
Untertitel: Der Plan des Verkünders – es droht der Untergang der Zukunft
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 8. April 2003
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Ascari da Vivo, Fian DeGater, Eifage Agehr, Anguela
Handlungszeitraum: ca. 160.000 v. Chr.
Handlungsort: Tradom
Report:

Ausgabe 352: Herr Voltz, wie haben Sie das gemacht? (Teil 1) (Hartmut Kasper)

Kommentar: Zeitreisen und Zeitschleifen
Glossar: Caldera; Daten / Caldit / Calditische Paläste / Calditische Sphäre / Calkhoo / Oika-System / Oikascher
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die in der Vergangenheit gestrandeten Leute von der LEIF ERIKSSON und der KARRIBO dringen in das eltanische Raumschiff TEFANI vor, das noch schwerer beschädigt ist als die Schiffe der Terraner und Arkoniden. Zahlreiche Eltanen sind umgekommen, der Rest liegt im Koma, denn die Anlagen, mit denen die Zeitversetzung bewirkt wurde, emittieren eine schädliche Strahlung. Die Retter schalten die beschädigte Zeitmaschine ab, und die überlebenden Eltanen erwachen. Perry Rhodans Verdacht bestätigt sich: Die Eltanen wollen in der Vergangenheit dafür sorgen, dass die Inquisition der Vernunft nie an die Macht kommt. Rhodan ist gegen diesen Plan, er fürchtet sich vor einem Zeitparadoxon oder vielmehr vor einer Zeitschleife – was wäre, wenn die Zeitreisenden durch ihr Eingreifen erst die Ereigniskette in Gang setzen würden, durch die es schließlich zum Ende der Thatrix-Zivilisation kommt? Er hat einen anderen Vorschlag: nicht jetzt in die Geschehnisse einzugreifen, sondern im Verborgenen die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in der Gegenwart das Reich Tradom besiegt werden kann.

Da dies nicht ohne die Unterstützung der jetzigen Machthaber möglich sein dürfte, begibt sich die LEIF ERIKSSON nach Caldera, während die KARRIBO bei der reparaturbedürftigen TEFANI bleibt und die JOURNEE ins Queigat-System geschickt wird. Man hat nämlich durch Zurückverfolgung der Bahndaten von Schmerzwechten herausgefunden, dass diese seltsamen Singularitäten von einem zentralen Punkt ausgegangen sein müssen, und der liegt genau dort, wo jetzt der Ultramagnet installiert wird. Ascari da Vivo und Qertan begleiten die Terraner zur Zentralwelt der Guyaam, unterwegs informiert man sich über die aktuellen Verhältnisse in Tradom. Rhodan gibt sich schließlich als Thoregon-Bote aus, um eine Audienz bei Anguela zu erhalten, der für gewöhnliche Besucher praktisch unerreichbar wäre. Nur Ascari da Vivo darf Rhodan begleiten, als er mit einem Staubsegler in die Calditischen Paläste gebracht wird. Die Wartezeit bis zur Audienz vertreiben die beiden sich mit dem Aufarbeiten unbewältigter Konflikte. Rhodan bringt die Spionagetätigkeit Qertans aufs Tapet, Ascari reibt dem Residenten seine Zellaktivatorträger-typische Weltentrücktheit unter die Nase. Wie es häufig der Fall ist, wenn man sich ausspricht: Danach ist die Atmosphäre wesentlich besser. Bei Rhodan und der Mascantin ist sie so gut, dass sie endlich doch noch gemeinsam im Bett landen, allerdings ist die Arkonidin am nächsten Tag schon wieder so zickig, wie man sie kennt.

Als die beiden schließlich Anguela gegenüberstehen, dauert es zwar nicht lange, bis er ihre Zeitreise-Geschichte glaubt, aber sie können ihn kaum davon überzeugen, dass ausgerechnet die als harmlos bekannte Geheimloge, die sich Inquisition der Vernunft nennt, das in sich gefestigte und allseits beliebte Reich des Glücks stürzen soll. Dann bricht plötzlich jeglicher Kontakt zum Sektor Queigat ab. Als schnelle Nachforschungen ergeben, dass ausgerechnet Sickz Uknadi, der ja das angebliche Valenter-Befriedungs-Experiment im Sektor Queigat leitet, der Kopf der Inquisition ist, hat Anguela keine Zweifel mehr an Rhodans Geschichte. Ihm ist klar, dass der entscheidende Schlag gegen das Reich des Glücks unmittelbar bevorstehen muss – und er will etwas dagegen unternehmen; Rhodans Warnungen vor Zeitparadoxa und Ähnlichem ignoriert er. Anguela ist davon überzeugt, dass er über ausreichende Machtmittel verfügt, um der Inquisition die Stirn bieten zu können, eines davon sind die Calditischen Paläste. Diese Anlage ist nämlich flugfähig und laut Anguelas Aussage unbesiegbar. Rhodan und Ascari glauben das gern, denn als die Paläste sich aus ihrer Verankerung lösen und in den Orbit um Caldera gehen, erkennen sie, dass es sich um die spätere Festung der Inquisition handelt …

Innenillustration