Das Lichtvolk

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2169)
PR2169.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Das Reich Tradom
Titel: Das Lichtvolk
Untertitel: Sie sind die Guyaam – sie leben im Para-Staub
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann (1 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 18. März 2003
Hauptpersonen: Der Lichtlose, Panige Kulalin, Enguarti Kulalin, Erünie Zowel, Zargele, Neraliu, Gigiper Zowel
Handlungszeitraum: 160.000 v. Chr.
Handlungsort: Tradom
Clubnachrichten:

Nr. 352

Kommentar: Legende und Wahrheit ...
Glossar: Anbarthi / Angugoles / Burdrin / Guyar; Aussehen / Sivkadam; Vergangenheit / Thatrix / Thatrixdruum / Thatrix-Khorm / Thatrix; Längenmaße / Tlaén / Tymaxul / Tymcal
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Vor etwa 160.000 Jahren war die Thatrix-Zivilisation die beherrschende Macht in der Galaxie Tradom und einigen weiteren benachbarten Galaxien, die zum Einflussbereich der Superintelligenz VAIA gehörten. Frieden, Freiheit und Toleranz herrschten in VAIAS Mächtigkeitsballung. Sie gehörte zu einem Thoregon, und es existierte ein Stillhalteabkommen zwischen VAIA und den Kosmokraten. Die meisten wichtigen Völker des späteren Reiches Tradom (Pombaren, Quintanen, Prymbos, Eltanen, sogar Valenter) gab es auch zu VAIAS Zeiten schon, aber die Inquisition der Vernunft und das Reich Tradom existierten noch nicht.

Zu den bedeutendsten Völkern gehörten die humanoiden Guyaam, die man auch das Lichtvolk nannte und aus denen die Vaianischen Ingenieure hervorgingen, die zum Beispiel für Bau und Wartung der AGLAZARE zuständig waren. Nur die AGLAZAR-Aggregate entstammten einer Technik, die selbst für die Vaianischen Ingenieure unverständlich und unbeeinflussbar war. Die Guyaam hatten eine besondere Fähigkeit: das Hyperspüren. Diese Fähigkeit hatten sie dem Umstand zu verdanken, dass das Sonnensystem, in dem ihre Heimatwelt Caldera lag, von einer Wolke aus Parastaub (die Calditische Sphäre) umhüllt war. Bei den Vaianischen Ingenieuren war diese Fähigkeit besonders stark ausgeprägt. Nur ein geringer Prozentsatz aller Guyaam konnte den Rang eines Vaianischen Ingenieurs erlangen. Guyaam siedelten auch auf anderen Planeten, zum Beispiel auf Sivkadam. Sivkadam war zu dieser Zeit ein wichtiges Handelszentrum der Thatrix-Zivilisation. Die Guyaam-Siedlung war dort in goldenen Kuppeln untergebracht, unter denen die Parastaub-Atmosphäre, die sie von ihrer Heimatwelt gewohnt waren, künstlich erzeugt werden musste.

Die Körper der Guyaam sind halbtransparent und leuchten von innen heraus, was darauf zurückzuführen ist, dass viele zelluläre Prozesse ihrer Körper eine Biolumineszenz produzieren, die auf der permanenten Fluktuation von Parastaub (Tymcal) zwischen dem verstofflichten und dem freien hyperenergetischen Zustand basiert. Zum anderen besitzen die Guyaam neben dem Gehirn das Tymcal-Geflecht, das sich in feinsten Verästelungen durch den ganzen Körper zieht und umso heller leuchtet, je stärker die körperliche oder geistige Aktivität eines Guyaam ist. Da sie auf diese Weise auch ihre Emotionen ausdrücken, verhüllen sie ihre Körper zur Wahrung der Privatsphäre ab einem bestimmten Alter mit Tüchern, wodurch ihr Aussehen ein wenig an ägyptische Mumien erinnert. Die Guyaam nutzen ihre körperlichen Besonderheiten, um mit ihnen die Tymdit zu bedienen. Ein einziger Guyaam kann durch die von ihm kontrolliert ausgestrahlten Lichtimpulse mithilfe eines Tymdit hochkomplexe Steuerungsvorgänge durchführen und auf diese Weise ein Raumschiff lenken (am ehesten könnte man das mit SERT-Steuerung vergleichen) oder einen ganzen Industriekomplex steuern. Allerdings sind nur Vaianische Ingenieure zu solchen Höchstleistungen fähig.

Auf Caldera lebt der oberste Repräsentant der Superintelligenz VAIA, ein männlicher Guyaam (dieses Volk wurde von VAIA besonders auserwählt) namens Ijotha Hyndalin. Er residiert in den Calditischen Palästen. Konventionelle Raumfahrt ist im All rings um Caldera wegen der Hyperstrahlung des Parastaubs nicht möglich. Man reist von riesigen Raumstationen aus, die in den äußersten Ausläufern der Calditischen Sphäre verankert sind, mit Staubseglern durch den Parastaub. Die Staubsegler nutzen den hyperenergetischen Wind des Parastaubs als Antriebsquelle und erreichen so ungefähr siebzigprozentige Lichtgeschwindigkeit.

Dies sind die Lebenserinnerungen eines Guyar, der bei seiner Geburt zum Entsetzen seiner Eltern dunkel ist, deshalb den Namen Anguela (was so viel heißt wie »der Lichtlose«) erhält, jedoch wenig später heller strahlen kann als jeder Artgenosse. Seine Sensibilität ist so extrem stark ausgeprägt, dass er ständig quälenden Sinneseindrücken ausgesetzt ist. Gerüche, die für andere kaum wahrnehmbar sind, kommen ihm wie fürchterlicher Gestank vor – vor allem aber kann er Hyperstrahlung besser wahrnehmen als jeder andere Guyar. Somit ist er eigentlich prädestiniert, ein Vaianischer Ingenieur zu werden. Bis er dieses Ziel erreicht, werden ihm jedoch viele Steine in den Weg gelegt, denn er lebt in der matriarchalisch ausgerichteten Kolonie auf Sivkadam und hat es als männlicher Guyar alles andere als leicht. Da seine Eltern aber zu ihm stehen und er durch hervorragende Leistungen überzeugen kann, erhält er bald auch die Erlaubnis, eine Ausbildung zum Vaianischen Ingenieur zu beginnen. Als der Prüfungstermin ansteht, gibt es allerdings einen leichten Knick in der Karriere, denn eine seiner Widersacherinnen hat eine eilige Nachricht zurückgehalten, die für Anguelas Mutter bestimmt war: Sie und ihre Familie (also auch Anguela, der deshalb nicht an der Prüfung teilnehmen kann) sollen umgehend nach Caldera kommen, um dort an einem wichtigen Projekt mitzuarbeiten. Anguelas Familie siedelt also recht überhastet zur Heimatwelt der Guyaam um.

Innenillustration