Das Schiff der Richterin

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2756)
PR2756.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Das Atopische Tribunal
Titel: Das Schiff der Richterin
Untertitel: Ein Terraner in der WIEGE DER LIEBE – einem kosmischen Rätsel auf der Spur
Autor: Marc A. Herren
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 13. Juni 2014
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Der Schwarze Bacctou, Saeqaer, Thivinne, Khambhulom, Kharingo
Handlungsort: Larhatoon
Kommentar: Die RAS TSCHUBAI (VI)
Glossar: CHEOS-TAI / Möbiusband / PULS von DaGlausch / Voltago
Besonderes:

Leseprobe zu PR-Stardust 1

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Kurz­zusammen­fassung

Das Raumschiff der Atopischen Richterin besteht aus zwei Globen. In dem einen residiert sie, in dem anderen, einer Art Hohlwelt, leben zahlreiche Lebewesen. Offenbar sind sie Nachkommen von Schiffbrüchigen, die von der Richterin vor Generationen geborgen wurden.

Perry Rhodan wird in diese Hohlwelt gebracht, begleitet von dem Schwarzen Bacctou, einem Kunstwesen, das ihm im Laufe der Zeit immer ähnlicher wird, bis es schließlich nahezu eine exakte Kopie Rhodans ist.

Rhodan stößt bei einer Versammlung der Bewohner der Hohlwelt auf die drei Ultimativen Fragen, die laut Bacctou den Kosmos im Innersten zusammenhalten.

Bei einer Audienz bei der Richterin, die offenbar schwanger ist, erfährt Rhodan von den Jenzeitigen Landen. Sie befinden sich außerhalb der Zeit und sind nur mit einem Richterschiff zu erreichen. Steuern kann ein solches Schiff nur jemand, der sich schon einmal hinter den Materiequellen aufgehalten hat.

Rhodans Fluchtversuch von dem Schiff scheitert. Er wird in einen Schlaf versetzt.

Fortsetzung des Handlungsstrangs in PR 2765.

Handlung

Eine Barkasse der CHEMMA DHURGA bringt Perry Rhodan zum Raumschiff der Richterin Saeqaer. Ab sofort sind die Onryonen nicht mehr für ihn zuständig. Das Beiboot wird vom Schwarzen Bacctou gesteuert, einem Kunstwesen mit humanoidem Oberkörper und einem kantigen Block anstelle der Beine. Bacctou sieht aus, als sei er aus einem einzigen schwarzen Marmorbrocken gehauen worden. Er gibt sich freundlich und versucht Rhodan zu imitieren, beantwortet die meisten Fragen aber bestenfalls zurückhaltend. Das Richterschiff besteht aus zwei schneeweißen, kristallin wirkenden Globen. Ein elliptischer Reifen umfasst beide Kugelzellen. Rhodan muss im fünf Kilometer durchmessenden Globus Zwei bleiben, darf sich in dieser als Hohlwelt gestalteten Zelle aber frei bewegen. Globus Eins hat einen Durchmesser von einem Kilometer, ist Sitz der Richterin und für Rhodan tabu.

In der folgenden Zeit begleitet Bacctou Rhodan buchstäblich auf Schritt und Tritt. Dabei wird er dem Terraner immer ähnlicher. Rhodan macht die Bekanntschaft verschiedener Völker. Unter anderem leben in Globus Zwei die vielarmigen Siwives und die humanoiden Valvdiger. Rhodan findet viele neue Freunde, die Valvdigerin Kharingo verliebt sich sogar in ihn. Überall herumliegende Raumschiffswracks lassen darauf schließen, dass all diese Wesen irgendwann von Saeqaer als Schiffbrüchige aufgelesen worden sind. Niemand aus der jetzigen Generation kann sich noch an diese Zeit erinnern. Alle Schiffbrüchigen betrachten die CHEMMA DHURGA (die »Wiege der Liebe«) als ihre Heimat. Rhodan verschafft sich Respekt durch seine umfassenden technischen Kenntnisse. Deshalb darf er an einer Versammlung der Sprecher aller Heimstätten teilnehmen. Zu seiner Überraschung stellt Rhodan fest, dass dabei Antworten auf die drei Ultimaten Fragen erörtert werden – allerdings haben diese Fragen einen anderen Wortlaut:

  • Was ereignet sich hinter dem Horizont des GESETZES?
  • Auf welcher Seite des Spiegels der Schöpfung existiert der Fragesteller?
  • Wem gehört die Zeit?

Bacctou meint, die Ultimaten Fragen seien Bestandteil dessen, was den Kosmos im Innersten zusammenhält. Er geht davon aus, dass die hiesigen Fragen im Kern dieselben sind, die Rhodan kennt – sie haben lediglich einen anderen »Aggregatzustand« angenommen.

Mit Hilfe seiner neuen Freunde konstruiert Rhodan ein Fluggerät, mit dem er die Hohlwelt erkundet. Eine Fluchtmöglichkeit findet er dabei nicht. Dann erhält er eine Audienz bei Saeqaer. Die Richterin ist eine Reptiloide, und anscheinend ist sie schwanger. Wie Bacctou spricht sie in Rätseln. Rhodan versucht sie zu provozieren, erreicht damit aber nur, dass sie die Audienz beendet. In einem zweiten Gespräch erfährt Rhodan, dass sich die Jenzeitigen Lande »außerhalb« der Zeit befinden und nur mit einem Richterschiff erreicht werden können. Als Saeqaer behauptet, ein Richterschiff könne nur von jemandem gelenkt werden, der schon einmal jenseits der Materiequellen war, bemüht sich Rhodan, nicht an Atlan zu denken, denn die Atopin scheint den Arkoniden nicht zu kennen – oder kennt sie ihn etwa doch und hat eine geschickt konstruierte Falle gestellt, in die Atlan (der womöglich mit dem dritten Kardinal-Fraktor der Milchstraße identisch ist) tappen soll? Rhodan weiß nicht, was er von der Sache halten soll, aber ihm ist klar, dass Atlan eine wichtige Rolle im Kampf gegen das Atopische Tribunal zu spielen haben wird.

Doch zunächst einmal müsste man aus der CHEMMA DHURGA entkommen. Bevor Rhodan dazu übergehen kann, verwertbare Teile aus den Raumschiffswracks zu bergen, nähert sich Bacctous Metamorphose der Vollendung. Das Kunstwesen erhält Beine und wird zu einem perfekten Doppelgänger Rhodans. Rhodan versucht Saeqaer unter Druck zu setzen, indem er Bacctou mit Kharingos Hilfe in das Fluggerät verfrachtet und einen Selbstmordversuch vortäuscht, bei dem Bacctou vernichtet werden soll. Die Sache geht schief. Der Flieger stürzt ab, Rhodan verliert das Bewusstsein. Er kommt in einem Fiktivtransmitter zu sich, der wahrscheinlich in Globus Eins steht. Auch Bacctou hat überlebt. Saeqaer verkündet, dass sie noch große Pläne mit Rhodan hat. Dann wird der Terraner in Schlaf versetzt. Er träumt von seiner Enkelin Farye Sepheroa und von Vetris-Molaud.

Innenillustration