Die Messingspiele

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2759)
PR2759.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Das Atopische Tribunal
Titel: Die Messingspiele
Untertitel: Willkommen auf Phanwaner – der Tamaron und die Posbis
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 4. Juli 2014
Hauptpersonen: Vetris-Molaud, Viccor Bughassidow, Satafar, Jatin
Handlungszeitraum: 2. bis 10. Januar 1517 NGZ
Handlungsort: Phanwaner
Risszeichnung: »Extraterrestrische Technik – Veltha-Kampfroboter der Laren« von Gregor Paulmann
(Abbildung)
Kommentar: Messinghauben (I)
Glossar: EPPRIK-Raumer / Phanwaner / Sternenbaronie Phan / VOHRATA
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Kurz­zusammen­fassung

Auf Phanwaner finden die ersten Messingspiele statt, ein Wettstreit, um die möglichst perfekte virtuelle Welt zu erstellen.

Beobachter sind unter anderen Viccor Bughassidow, der sich Hinweise auf die Dunkelwelt Medusa erhofft und Vetris-Molaud, der das Sternensystem dem Neuen Tamanium anschließen will. Dazu manipuliert er fünf Robotraumer so, dass sie den Planeten angreifen. Zudem gelingt es ihm, Balpirol-Proteindirigenten (Posbiviren) in drei Posbi-BOXEN auszusetzen.

Vetris-Molaud tritt als Retter auf, indem er die Raumer abschießt. Dabei kommt allerdings sein Mutant Satafar ums Leben.

Bughassidow verlässt mit der KRUSENSTERN das System und folgt einer Posbi-BOX mit Genehmigung dessen Kommandanten. Diese nimmt Kurs auf eine geheime Posbiwelt. Unbemerkt folgt auch Vetris-Molauds Schiff der BOX.

Handlung

Die Mental-Dilatationshauben, auch als Messinghauben bezeichnet, erfreuen sich vor allem bei den Arkoniden nach wie vor großer Beliebtheit, aber auch Angehörige anderer Völker beschäftigen sich inzwischen begeistert mit der Gestaltung virtueller Umgebungen, die für manche ihrer »Bewohner« realer sind als die eigentliche Realität. Im Januar 1517 NGZ finden auf Phanwaner, der Hauptwelt der arkonidischen Sternenbaronie Phan, die ersten Messingspiele statt. Die besten Messingspieler der Milchstraße versammeln sich in der Metropole Pohepadh, um in der Arena der Sternenschauer eine perfekte virtuelle Welt zu erschaffen.

Ehrengäste sind Viccor Bughassidow, Hauptsponsor der Spiele, und der tefrodische Maghan Vetris-Molaud. Beide verfolgen mit ihrem Besuch auf Phanwaner eigene Ziele. Bughassidow erhofft sich von den Messingträumern wertvolle Hinweise bei der Suche nach der Dunkelwelt Medusa, insbesondere von den drei posbischen Plasmakommandanten, die an den Spielen teilnehmen wollen. Vetris-Molaud dagegen strebt eine Eingliederung der Sternenbaronie ins Neue Tamanium an. Phan wäre der erste nicht-tefrodische Staat, der sich dem Tamanium anschließt, allerdings ist die Entscheidung noch längst nicht gefallen, zumindest wenn es nach Nert-moas Carost da Stencer und Keon'athor Laalou da Gondh geht, dem Staatschef der Baronie und der obersten Befehlshaberin des Kristallimperiums vor Ort. Bughassidow wird freundlich empfangen und knüpft Kontakte zu den Posbis. Der Plasmakommandant von BOX-20125 verspricht, er werde als Bughassidows Fürsprecher auf der Hundertsonnenwelt agieren und selbst an der Suche nach Medusa teilnehmen. Vetris-Molaud dagegen muss sich nicht nur Ablehnung seitens der imperialen Kommandantin gefallen lassen – sofort nach seiner Ankunft auf Phanwaner verüben Unbekannte einen Mordanschlag auf den tefrodischen Machthaber, der jedoch fehlschlägt.

Der Tamaron gedenkt ohnehin nicht, auf diplomatischem Wege zum Ziel zu kommen. Neben den drei Begleitern, die Vetris-Molaud zugestanden wurden, schleusen sich insgeheim noch Lan Meota und Satafar ein. Canta Oldoron, der einzige tefrodische Messingträumer und Fachmann für Balpirol-Halbleiter, gehört zu Vetris-Molauds Gefolge. Er nimmt an den Messingspielen teil, die am 3. Januar beginnen und alle Medienberichte beherrschen. Nach einer Woche ist der Zeitpunkt zum Zuschlagen gekommen. Vetris-Molaud schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Fünf Robotraumer der EPPRIK-Klasse werden so manipuliert, dass sie Vetris-Molauds Beiboot TEFOR zerstören, gleichzeitig werden Balpirol-Proteindirigenten – Posbiviren – in die drei BOXEN geschmuggelt. Satafar, dessen Selbstbewusstsein stark angeknackst ist, seit er von der Agentin Ghenis Tay besiegt wurde (sie hat eine künstliche Hand, mit der sie unter anderem Giftpfeile verschießen kann), soll den Großbaron ermorden. Das erweist sich als unnötig, denn Trümmer der von der VOHRATA abgeschossenen Robotraumer richten (nicht ganz planmäßig) schwerste Verwüstungen in Pohepadh an. Der Großbaron stirbt, Satafar wird verschüttet. Der Mutant kann sich befreien, doch er ist taub. Er läuft Amok und wird schließlich erschlagen.

Nun kann Vetris-Molaud mit seinen am Systemrand wartenden Schiffen als Retter auftreten. Die Onryonen schalten sich ebenfalls ein. Die phanarkonidische Abgesandte Niaben da Thoctar, mit der Vetris-Molaud schon vor einiger Zeit Einvernehmen erreicht hat, übernimmt provisorisch die Regierungsgeschäfte und bittet um Aufnahme der Sternenbaronie ins Neue Tamanium.

Die KRUSENSTERN verlässt das System rechtzeitig, bevor ein von den Onryonen verhängtes Flugverbot vollständig greift. Der Plasmakommandant der BOX-20125 setzt Kurs auf eine geheime Posbiwelt, deren Position er Bughassidow nicht verraten will. Er gestattet der KRUSENSTERN jedoch, einem Leitimpuls mittels Halbraumspürer zu folgen. Die VOHRATA folgt beiden Schiffen heimlich.

Innenillustration