Lan Meota

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Lan Meota war ein tefrodischer Mutant (Paradoxteleporter und lebender Fiktivtransmitter) und ein Mitglied des Tefrodischen Mutantenkorps.

Erscheinungsbild und Charakterisierung

Er war ein normalgroßer, etwas dicklicher Tefroder mit freundlichem Gesicht. Meota hatte schwarze verstrubbelte Haare. (PR 2708) Seine kräftigen weißen Augenbrauen betonten die dunklen Augen. (PR 2790)

Die ebenfalls zum Mutantenkorps gehörende tefrodische Vitaltelepathin Toio Zindher mied ihn soweit als möglich, denn mit ihrer Fähigkeit der Vitaltelepathie konnte sie ihn nicht erreichen. Er erschien ihr wie ohne Vitalkraft lebend und somit als »lebender Toter«. (PR 2721) Es war sogar so, dass er ihr (nur) während des Transportes sogar Vitalkraft entzog, wodurch sie danach genauso erschöpft war wie er und sich erholen musste. Deswegen trug er sie immer als Letzte. Trotzdem versicherte sie ihm vor jedem Einsatz seiner Paragabe, dass das restliche Mutantenkorps ihn beschützen und für ihn sorgen würde, was für ihn jedesmal ein erleichterndes und wichtiges Ritual war. (PR 2708)

Der Mutant hatte eine Schwester mit Namen Farina, die allerdings bereits im Kindesalter starb. (PR 2759, S. 46)

Parafähigkeit

Aufgrund seiner Parafähigkeit wurde Lan Meota als Schmerzens- oder Paradoxteleporter bezeichnet. (PR 2708)

Außerdem war Meota quasi ein lebender Fiktivtransmitter. Er war in der Lage, Objekte an einen anderen Ort zu teleportieren, ohne sie sehen oder berühren zu müssen. So konnte er zum Beispiel das Gehirn seiner Gegner aus den Körpern teleportieren und diese dadurch töten. Sein Aktionsradius betrug hierbei ungefähr vier Meter. (PR 2708)

Geschichte

Lan Meota wurde 1464 NGZ in der Stadt Yalder auf dem Planeten Poltumno geboren. (PR 3042) Er unterstützte Vetris-Molaud, den späteren Tamaron des Neuen Tamaniums bereits, als dieser noch Anführer einer Untergrundorganisation auf dem Planeten Gloster war. Er war am Umsturz im Jahre 1489 NGZ im Helitas-System beteiligt, mit dem Vetris-Molaud den Grundstein zu seinem politischen Aufstieg legte. (PR 2758, S. 15ff)

Meota war entscheidend beteiligt bei der Eroberung des Polyport-Hofes ITHAFOR-5 am 9. Juli 1514 NGZ. Dabei teleportierte er zunächst seine drei Gefährten unbemerkt in einen Lagerraum von ITHAFOR-5. Danach transportierte er den von Ghöllrysch aufbewahrten Controller des Hofes aus einem verschlossenen Safe zu sich. Anschließend tötete er den Sicherheitschef Berháan ter Pikour, indem er das Gehirn des Akonen aus dessen Schädel herausteleportierte. (PR 2708)

Im August desselben Jahres vertrieben Meota und sein Team Ronald Tekener und weitere USO-Spezialisten aus ITHAFOR-5. Meota teleportierte das Herz der USO-Spezialistin Ellendea Lon aus deren Körper, so dass sie kurz danach starb. (PR 2715)

Im September spürte das Team den auf Terra untergetauchten arkonidischen Imperator Bostich in Istanbul auf und griff ihn in einem Hamam an. Der Angriff wurde abgewehrt, ein Teammitglied wurde getötet. Am 15. September verübten die verbliebenen drei Teammitglieder einen Anschlag auf eine Geheimbasis der Tu-Ra-Cel im Stadtteil Altin Magara. Meota teleportierte mit Toio Zindher ins Innere der Basis. Während Toio Bostich überwältigte, musste sich Meota erst von der Teleportation erholen. (PR 2722) Auf der weiteren Flucht rettete er seinen Kollegen Satafar. Dabei geriet Toio Zindher jedoch in terranische Gefangenschaft. (PR 2723)

Nach der erfolgreichen Flucht von Terra und der Rückkehr ins Neue Tamanium rettete Meota Vetris-Molaud bei einem Attentats-Versuch das Leben, indem er mit ihm davonteleportierte. (PR 2726)

Im Juni 1516 NGZ beteiligten sich Meota und Satafar an der Jagd nach dem neuen terranischen ZbV-Schiff. Als die REGINALD BULL im Kharag-Sonnendodekaeder materialisierte, waren die Tefroder davon überzeugt, das gesuchte Schiff vor sich zu haben. Meota teleportierte mit Satafar in das Schiff, um einen Peilsender zu installieren und Bomben zu legen. Dabei stellten sie fest, dass die REGINALD BULL menschenleer war und über keinerlei interne Kommunikationssysteme sowie andere für eine Besatzung unerlässliche Einrichtungen verfügte. Da die REGINALD BULL nicht erobert werden konnte, wurde sie von den Tefrodern vernichtet. Vetris-Molaud brüstete sich öffentlich mit diesem Erfolg. Von Meota und Satafar erfuhr er später, dass er einem Täuschungsmanöver aufgesessen war; die REGINALD BULL war nur eine Attrappe, die vom Start des echten ZbV-Schiffes (der RAS TSCHUBAI, von deren Existenz die Tefroder zu diesem Zeitpunkt noch nichts wussten) ablenken sollte. Vetris-Molaud behielt dies für sich. Er beauftragte die Mutanten mit der Beseitigung aller Mitwisser. Mehrere hochrangige Offiziere wurden daraufhin ermordet. (PR 2746)

Anfang Januar 1517 NGZ manipulierte Meota während der Messingspiele auf Phanwaner fünf Robotraumer der EPPRIK-Klasse. Dadurch wurden sie von der VOHRATA, Vetris-Molauds Flaggschiff, aus fernsteuerbar. Die Robotraumer griffen zunächst die TEFOR an, ein Beiboot der VOHRATA, auf dem sich Vetris-Molaud aufhielt. Meota teleportierte den Tamaron in Sicherheit auf sein Flaggschiff. Nach der Zerstörung des Beibootes wandten sich die übrig gebliebenen drei EPPRIK-Raumer der VOHRATA zu. Einer davon wurde im  Wikipedia-logo.pngOrbit von Phanwaner abgeschossen, stürzte auf die Metropole Pohepadh und richtete schwerste Verwüstungen an. Vetris-Molaud meldete sich daraufhin von der VOHRATA und bot humanitäre Hilfe für die Bewohner Pohepadhs und der Sternenbaronie Phan den Beitritt zum Neuen Tamanium an. Die Arkoniden nahmen beide Angebote an – Vetris-Molauds Plan hatte perfekt funktioniert. (PR 2759)

Im Februar des gleichen Jahres war Meota an der Eroberung des Vengil-Trios, einem Sonnentransmitter, durch eine tefrodische Flotte unter dem Kommando von Kajane Paxo beteiligt. Er ermöglichte die Überwältigung der Zentralebesatzung des Systems, die sich hinter einem Schutzschirm verbarrikadiert hatte. (PR 2761)

Außerdem fand er in unterirdischen Bereichen der Station eine Statue des früheren Meisters der Insel Zeno Kortin. Während des Einsatzes wurde er immer wieder von Bunccer-Buhaam, einem Spezialagenten Vetris-Molauds, verhöhnt. Als dieser sogar hämische Äußerungen über Meotas frühere Einsatzpartner, die »vier Eroberer« machte, überschritt er die Grenze und der Mutant schwor, sich dafür zu rächen. Die Gelegenheit dazu kam nur kurze Zeit später, als er mit dem Agenten Jagd auf eine nebulöse Erscheinung machte, die immer wieder störend in die Steuerung des Sonnentransmitters eingriff. Meota ließ ohne Rücksicht eine Mikrobombe in direkter Nähe Bunccer-Buaams explodieren, so dass dieser schwer verletzt wurde. (PR 2762)

Ende März 1517 NGZ entsandte Vetris-Molaud Meota und fünf neue Mutanten des Mutantenkorps mit der LAHMU zum Torbu-System. In den Trümmern des Planeten Torbutan sollte sich eine Statue Zeno Kortins befinden, die die Mutanten für Vetris-Molaud bergen sollten. (PR 2770)

Anfang Juli des Jahres 1517 NGZ kam es zu Kampfhandlungen zwischen tefrodischen Agenten unter der Führung von Meota, die im Ptishsystem nach einer Statue des ehemaligen Meisters der Insel Zeno Kortin suchten, und einem aus Monkey, Gucky, dem Laosoor Vazquarion sowie Munroe Cardan bestehenden Einsatzteam. Dabei tötete Monkey den tefrodischen Agenten Bunccer-Buhaam und brachte einen Teil von dessen Ausrüstung an sich. Dazu gehörte ein Datenspeicher, in dem Monkey den Namen Connoort fand. Cardan knackte Bunccer-Buhaams Positronik und brachte in Erfahrung, dass Connoort ein Geheimplanet der Tefroder im Zaotastsystem war. Den Tefrodern gelang es, von WABE 1312 eine Statue Zeno Kortins zu bergen und auf das Raumschiff LAHMU zu bringen. (PR 2789)

Auf Connoort kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den Kräften Vetris-Molauds auf der einen und Monkey, Gucky und Vazquarion auf der anderen Seite. Diese versuchten die von den Tefrodern angestrebte Reinkarnation Zeno Kortins aus fünf PEW-Metall-Statuen zu verhindern. Meota war im Laufe der Kämpfe während einer Schmerzensteleportation schwer verwundet worden und lag im Sterben. In dieser Situation umklammerte er Guckys Hand und bat ihn, seine Parafähigkeiten zu absorbieren. Der Mausbiber tat ihm diesen Gefallen schweren Herzens und nahm dabei nicht nur dessen Gaben in sich auf, sondern auch den letzten Rest Vitalenergie. Lan Meota starb am 11. Juli 1517 NGZ. (PR 2790)

Quellen

PR 2708, PR 2715, PR 2721, PR 2722, PR 2723, PR 2726, PR 2746, PR 2758, PR 2759, PR 2761, PR 2762, PR 2770, PR 2789, PR 2790, PR 3042