Das Geisterschiff

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Serie: Perry Rhodan Neo (Band 351)
Neo351.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Imprint
Titel: Das Geisterschiff
Autor: Ruben Wickenhäuser
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 28. Februar 2025
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Atlan nutzt auf Olymp seine Netzwerke auf der Suche nach einem Raumschiff, und bekommt einen Hinweis, wo die MAGELLAN eingemottet wurde. Sie fliegen den ehemaligen TF-Stützpunkt Thermopylae an, wo bereits ein Frachter der Mehandor Schiffbruch erlitten hat. In der Umgebung des Stützpunktes kommt es zu Phänomenen, die die Mehandor als eine Erscheinung von Geistern interpretieren, auf dem Schiff selbst sind diese Phänomene noch stärker. Schließlich stellt sich heraus, dass hinter allem ein Psi-Wesen steckt, das sich im zentralen Positronikkern von DIDEROT, dem Rechner der MAGELLAN, eingenistet hat. In der finalen Konfrontation erweist sich das Psi-Wesen stärker als Gucky, Ras Tschubai und John Marshall gemeinsam, doch als Eidolon aus Aveline Celestaris herausbricht, kann er das Wesen töten. Mit den Mehandor als Rumpfmannschaft brechen die Unsterblichen nach Thantur-Lok auf. ...

Handlung

Die Maxi-Space-Disk mit den fliehenden Unsterblichen erreicht Olymp, wo sie im Strom der vielen Raumfahrzeuge am Raumhafen landen können, ohne dass sie auffallen. Aveline Celestaris erklärt, dass sie bei der Gruppe bleiben will. Sie benötigen ein Raumfahrzeug, das sie nach M 33 bringen kann. Atlan lässt alte Kontakte spielen, von einem Wettbüro gelangen sie zu einem Weihefest der Etrionen: Es ist der Initiationritus, mit dem Kinder zu Jugendlichen werden sollen. Sie sollen ein in einer Halle angelegtes Feld von Brizzelgras, ein blau gefärbtes, elektrisch geladenes Gras, durchqueren. Von den Spitzen der Grashalme zucken Blitze hoch. Das ist schmerzhaft und gefährlich, die Mädchen sind schon durch, die Jungen versuchen, im Gras zu tanzen.

In einem Hinterraum der Initiationshalle treffen sie die Siganesin Brada. Sie meint, sie habe Informationen über ein Raumfahrzeug, das sich die Unsterblichen aber selbst besorgen müssten. Sie will von Bull eine Gegenleistung, die ziemlich groß ist, die er ihr aber liefern kann, solange seine Kennungen als Protektor noch nicht überall gelöscht sind.

Ein Junge, Faxxman 23, genannt nach der Holobrille, die er trägt, bringt sie zu den Quartieren, die ihnen Brada besorgt hat. Bull erfüllt seinen Teil des Geschäftes, dann bekommen sie die Daten: Das Raumschiff ist die MAGELLAN. Sie befindet sich auf Thermopylae, einem ehemaligen Flottenstützpunkt der TF am Rand der Lokalen Blase. Bull erinnert sich, dass sie vor der Symaios in ein Museum umgewandelt werden sollte. Auch Thermopylae ist ihm bekannt. Gucky meint dann zu Aveline, er habe die Gedanken der jungen Etrionen bei der Initiation wahrgenommen, vorher hätten sie große Angst gehabt, danach aber seien sie enorm stolz gewesen, dass sie sich der Angst gestellt hätten. Vielleicht sollte sich Aveline auch ihrer Angst vor Eidolon stellen. Dann ruft er eine Warnung: Faxxman ist Ilixiersüchtig und hat sie verraten. Wieder einmal hilft nur schnelle Flucht.

Der Asteroid Thermopylae hat die Gestalt eines riesigen Knochens. In einem Krater unmittelbar beim Eingang zum Stützpunkt liegt ein kleiner, havarierter Raumer der Mehandor. Zuerst befürchten sie, dass die Mehandor die MAGELLAN bereits an sich gebracht haben. Thora geht mit Gucky, Tschubai und Aveline auf dem Mehandor-Frachter auf Erkundung: Es ist keine Atmosphäre mehr an Bord, und die Module für Frachtcontainer sind leer, was eigenartig ist, weil Mehandor nie ohne Fracht unterwegs sind.

Sie durchsuchen das Raumschiff. In der Zentrale entdeckt Gucky das Tagebuch der Matriarchin Tara Klerana. Auf den letzten Seiten berichtet sie, dass sie einer Information folgend Thermopylae angeflogen haben. Schon die Knochenform des Asteroiden habe für abergläubische Bedenken gesorgt. Als sie dann im Landeanflug gewesen seien, habe die Positronik Ausfälle gezeigt, ähnlich den Gedächtnislücken bei einem Menschen, und es sei zu einer Bruchlandung gekommen. Danach sind Seiten aus dem Tagebuch herausgerissen. Ein Wartungsgang ist in der Nähe der Zentrale geöffnet, was ungewöhnlich ist, sie entdecken eine Blutspur, dann zweimal tote Mehandor, die auf eher ungewöhnliche Weise gestorben sind, und an die Wand geklebte Seiten des Tagebuches mit weiteren Schilderungen, aber auch Bannzeichen. Anscheinend war die Besatzung mit Phänomenen konfrontiert, die sie als Geister interpretiert hat und die sie in nackte Panik versetzt haben. Sie erreichen einen Zugang zum Stützpunkt, der vom zertrümmerten Rumpf des Schiffes aus geschaffen wurde, steigen einen Schacht hinunter, und dann espert Gucky hinter einem Schott Gedankenimpulse.

Das Schott ist verbarrikadiert und lässt sich nicht öffnen. Also teleportiert sie Gucky hinein. Das Schott ist von der Besatzung nicht nur von innen verbarrikadiert worden, sondern auch von Zetteln mit Bannsprüchen bedeckt. Als den Mehandor klar wird, dass die Ankömmlinge real und Wesen aus Fleisch und Blut sind, gewinnen sie Vertrauen. Tara Klerana erklärt, wie die Erscheinungen ihre Mannschaft zermürbt haben. In ihrem Tagebuch, das sie weitergeführt hat, ist sie mittlerweile bei Tag 36 nach der Havarie. Ter’tagian, ein Wartungstechniker aus ihrer Mannschaft, hat einen Kult gegründet, der den Leviathan, der ihnen die Erscheinungen schickt, besänftigen soll. Und Ter’tagian ist der Hohepriester dieses Kultes.

Tara Klerana ist bereit, sie durch jenen Bereich des Stützpunktes zu führen, den sie mit ihrer Mannschaft schon erforscht hat. Doch keiner der Mehandor ist bereit, einen Erkundungstrupp zu begleiten. Bull kennt die Codes, um die Schotte zur zentralen Halle zu öffnen, in der die MAGELLAN steht. In ihren Raumanzügen durchqueren sie den Boden der atmosphärelosen Halle, über ihnen erhebt sich die MAGELLAN immer beeindruckender. Aveline hört immer wieder Stimmen, doch weil sie beim ersten Mal die Einzige war, die sie gehört hat, sagt sie nichts mehr. Mit den Antigravs ihrer Anzüge schweben sie den zentralen Schacht hoch, und suchen als erstes die FERNAO auf. Aveline glaubt, Tim Schablonskis Geist zu hören. Die FERNAO ist mit riesigen, traversenartigen Schrauben im Polhangar an die MAGELLAN fixiert. Sie starten eine Überprüfung der FERNAO und schwärmen mit Diagnosegeräten aus. Auch Aveline macht sich auf den Weg. Als sich hinter ihr eine der gigantischen Muttern löst, auf sie zurollt, und sie zu überrollen droht, muss sie Tschubai retten. Doch Atlan hat nichts angemessen.

Danach suchen sie die Zentrale der MAGELLAN auf, um die Positronik hochzufahren. Plötzlich erscheinen blutige Hände an der Decke, jetzt auch für die anderen sichtbar. Gucky beruhigt Aveline, dass nicht sie der Auslöser der Phänomene sei. Die Positronikkerne werden überprüft. Die Biokomponenten waren während der ganzen Zeit in Stasis, aber nicht völlig abgeschaltet. Der Treibstoff und die Stützmasse wurden, bevor die MAGELLAN eingemottet wurde, abgepumpt. Nun werden einzelne Systeme reaktiviert, Treibstoff, Stützmasse und Wasser aus den Speichern des Stützpunktes in die MAGELLAN zurückgepumpt. Atlan reaktiviert Energie und Lebenserhaltungssystem der Zentralkugel, und plötzlich meldet sich DIDEROT, das Bordgehirn der MAGELLAN. Von parapsychologischen Phänomenen weiß er nichts, ist dafür aber auch nicht eingerichtet. Er freut sich über seine Reaktivierung und hat eine ganze Liste von Dingen, die von der Mannschaft erledigt werden müssen. So ziehen sie in Dreierteams los.

John Marshall und Aveline Celestaris arbeiten gerade in einer Technikklause, als Ras Tschubai sie packt und hinausteleportiert, und die Technikklause hinter ihnen hochgeht. DIDEROT hat zunächst die Explosion gar nicht wahrgenommen, und behauptet dann, eine Energiezelle sei explodiert. Doch diesmal hat Atlan in der Zentrale Messergebnisse bekommen, und weist Avelie an, wo sie nachmessen soll. Sie hört plötzlich eine Stimme: „Flieht!“, und Atlan misst einen Energieanstieg an. In einem Positronikkern ist die neuronale Struktur von DIDEROT offenbar degeneriert, er sieht ihn auf seinem Monitor zu stark vernetzt, ganz gelb, und sie schalten ihn ab. Danach starten sie ihn, und er wird normal angezeigt. Kurz darauf meldet sich Tara Klenara: Ein Tümpel aus Blut ist jetzt klares Wasser, und die furchtbaren Geräusche sind auch verschwunden. Die Mannschaft ist euphorisch.

Rhodan begibt sich mit Aveline zur Matriarchin: Die Unsterblichen können die MAGELLAN nicht alleine fliegen, sie benötigen eine Rumpfmannschaft. Die wollen sie unter den Mehandor finden. Rhodan macht Klenara klar, dass sie auf Thermopylae gestrandet sind, wenn sie nicht mithelfen. Und er verspricht ihr den Schweren Kreuzer VESPUCCI als Lohn, wenn sie die Unsterblichen nach Thantur-Lok bringen, wo er eine Vollmannschaft anwerben will. Die Arkoniden stehen den Hamamesch nämlich viel kritischer gegenüber als die Terraner. Es gibt eine Abstimmung der Mehandor, Ter’tagian bringt kritische Einwände, am Ende sind aber in einer anonymen Abstimmung alle dafür, mitzukommen.

Die Mehandor arbeiten an den letzten Instandsetzungsarbeiten, wieder in Dreiertrupps über die ganze MAGELLAN verteilt. Plötzlich kommt es zu einer Reihe von unerklärlichen Ereignissen: Neben Tara Klerana öffnet der Techniker Dobra in einem atmosphärelosen Bereich plötzlich den Schutzhelm, weil er zu ersticken glaubt, und stirbt. Der zentrale Antigravschacht fällt aus, während eine Fünfergruppe von Mehandor hochschwebt, die dann nur von anderen Teamgefährten mit Antigravs aufgefangen werden können. Ter’tagian ist plötzlich blind, etc. DIDEROT hat gar nichts wahrgenommen, doch Atlan misst in seinem zentralen Poistronikkern hohe parapsychische Emissionen an.

Zwei Dreierteams steigen in den Zentralen Positronikkern ein, der sonst so gut wie nie betreten wird: Ein Team mit Rhodan, Marshall und Tschubai, das zweite mit Atlan, Gucky und Aveline Celestaris. Gucky übernimmt die Führung seines Teams, er ist als Mutant am besten geeignet. Und dann steigt aus einem Kern von Hyperkristallen ein fledermausartiges Nebelgebilde auf. Sofort greifen es die Mutanten von beiden Seiten an, doch das Wesen ist stärker und schlägt sie zurück. Sie drohen, getötet zu werden. Aveline hat bisher Eidolon zurückgehalten, damit er sich nicht mit dem fremden Wesen verbündet. Nun bricht er aus ihr heraus und stürzt sich auf Atlan. Doch Aveline kann ihn umleiten, und nun kämpft er gegen den Fremden, bei dem er sich austoben kann. Nach einer Phase der Überraschung, in der der Fremde geschwächt war, scheint er Eidolon niederkämpfen zu können. Dann senden Gucky, Aveline, Marshall und Tschubai Energie zu Eidolon, er schließt den Fremden ein, macht sich kleiner und erstickt ihn. Nach dem Ausbruch ist Aveline ausgeglichen und glücklich.

Später: Die Stationen der MAGELLAN sind zumindest behelfsmäßig besetzt, die einzelnen Stationen melden ihre Bereitschaft. Thora, die Kommandantin, gibt den Startbefehl, und langsam erhebt sich das Fernraumschiff ins All. ...