Berlin 2037

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 76)
Neo076.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Protektorat Erde
Titel: Berlin 2037
Autor: Frank Böhmert
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 15. August 2014
Handlungszeitraum: August–November 2037
Handlungsort: Berlin
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Ende August übernimmt das Große Imperium die Herrschaft über die Erde. Mia und ihr Freund Paul Gerver wollen die Chancen nutzen, die ihnen die neue Zeit bietet. Sie bezahlen dafür einen hohen Preis. Die neuen Besatzer hingegen, bunt zusammengewürfelt aus allen Teilen des Imperiums, sind wenig erbaut, in diesem abgelegenen Sonnensysteme Dienst zu schieben. Da werden private Beziehungen wichtiger. Durch das Auftauchen eines Mutanten sind auch die in Gefahr.

Handlung

Montag, 31. August 2037

Die junge Berlinerin Mia ist eine Cyco, eine Szene, in der dass Aussehen oder die körperlichen Fähigkeiten durch Körpermodifikationen verändert bzw. verbessert werden. Ihr Freund Paul, selbst ein Cyco, hat ihr eine Augmentation geschenkt, bei der ihre natürlichen Augen gegen leistungsfähigere ausgetauscht werden sollen. Dazu muss sie eine Operation in einem Untergrundkrankenhaus über sich ergehen lassen, das nur notdürftig für solche Eingriffe geeignet ist. Ihre Zweifel wirft sie jedoch für den Wunsch, einer Katze zu gleichen, über Bord. Die Operation ist bis auf Abschlussarbeiten gut verlaufen, als ein gigantischer Kugelraumer über den Dächern von Berlin die Schallmauer durchbricht und erhebliche Zerstörungen hinterlässt. Da die Integrität des provisorischen Operationssaals nicht mehr gegeben ist und wegen der Ungeduld von Mia und Paul bricht der Arzt die Nachbehandlung ab. In den irdischen Medien wird eine Verlautbarung gesendet, die die Unterwerfung der Erde unter das Große Imperium der Arkoniden verkündet. Neugierig und abenteuerlustig ignoriert Paul den Wunsch der noch blinden Freundin, nach Hause zu ihren Müttern gebracht zu werden. Er strebt zusammen mit ihr, wie tausende andere auch, in Richtung Brandenburger Tor, wo das riesige Raumschiff Beiboote ausschleust, die arkonidische Kampftruppen absetzen. Alles läuft ruhig und ohne Gegenwehr ab, als plötzlich mit gebündeltem Beschuss aus Strahlwaffen ein Transporter der Besatzer abgeschossen wird. Alles deutet auf widerständige Naats hin. Die Disk stürzt mitten in die schaulustigen Massen und löst eine Panik aus. Die hilflose Mia wird von Paul getrennt und davongetrieben. Sie entkommt dem Chaos nur knapp und findet sich, ohne Erinnerung, wie sie dort hingekommen ist, bei ihren Müttern im Meri'bolo wieder. Paul, der aufgeregt nach Mia sucht, legt sich mit den arkonidischen Militär an und wird interniert. Mia, nachdem sie sich erholt hat, erinnert sich an die Geschehnisse und sucht bei der Terra Police nach Paul. Die kennt ihn nicht, teilt ihr aber mit, dass sich einige Unruhestifter in arkonidischem Gewahrsam befinden. Am Standort der Besatzungstruppen, dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, erwartet sie Pauls Entlassung. Anders als anzunehmen, ist er nicht verärgert, sondern ist begeistert von den Chancen, die sich für alle und auch den Einzelnen durch die technologische Überlegenheit der Arkoniden ergeben.

Orbton Nahor, Zugführer der Landetruppen der 312. vorgeschobenen Grenzpatrouille, die die Besetzung der Erde untermauern sollen, führt eine Gruppe, aus dem ganzen Imperium zusammengewürfelter, hastig ausgebildeter Soldaten. Seine Kampferfahrung sagt ihm, dass sie auf einer Primitivwelt wie der Erde alles erwarten können. Besondere Aufmerksamkeit widmet er Ingisi, einer umweltangepassten Arkonidin, von der Welt Eskwalon. Die erscheint ihm sehr unsicher in dieser angespannten Situation. Als sie am sogenannten Brandenburger Tor abgesetzt werden, deutet nichts auf Widerstand hin. Plötzlich wird ein Transporter mit Zivilisten der Besatzungsmacht abgeschossen, der in die wartenden Menschen stürzt und eine Panik auslöst. Nahors Zug sichert das Wrack, kann aber nur noch einen der Insassen lebend bergen. Bei der Notversorgung beobachtet Nahor, wie ein Mensch ausgerechnet Honoss bedrängt, den einzigen Arkoniden in seinem Zug, der unter allen Umständen Karriere in der Flotte machen will und dafür auch über Leichen gehen würde. Nahor eilt hinzu und überwältigt den Angreifer, der angeblich seine Freundin Mia suchen will.

Zwei Monate später

Paul Gerver, der Freund Mias, bewirbt sich bei der Terra Police. Zunächst wird er abgelehnt. Die unerwartete Fürsprache eines Ausbilders verschafft ihm doch noch diese Chance und er rechtfertigt das Vertrauen. Er erweist sich als einer der Besten seines Ausbildungsganges. Als Mitglied der irdischen Sicherheitstruppe steht ihm arkonidische Medizintechnik zur Verfügung. Damit sollen unter anderem die körperlichen Voraussetzungen der Polizisten verbessert werden. Die Augmentierung Pauls führt zu einer verbesserten Sehfähigkeit. Das bringt Gerver auf die Idee, seiner Freundin Mia Zugang zu der automatischen Operationseinheit zu verschaffen. Sie leidet immer noch unter der frühzeitig abgebrochenen Operation. Seine offizielle Anfrage bei seiner Dienststelle wird abgelehnt. Er verschafft sich mit seiner Freundin daraufhin verbotenerweise Zugang zum Lager der Besatzungstruppen. Dort werden sie Zeuge einer Verfolgung die jedoch nicht ihnen gilt. In der Hoffnung, nicht entdeckt zu werden, legt sich Mia trotzdem in die dort abgestellte Medoeinheit, während Paul sich versteckt hält.

Nahors Entlassungsgesuch aus der Flotte wird abgelehnt. Stattdessen wird er zur Terra Police als Ausbilder abkommandiert. Bei der Rekrutierungsstelle trifft er Paul Gerver wieder, den er bei seiner Landung festgenommen hatte. Er liegt für Gerver ein gutes Wort ein, weil er davon überzeugt ist, dass der Terraner gut in die Organisation passen würde. Nach einiger Zeit bekommt Nahor den Hinweis, dass sich in letzter Zeit Diebstähle im Lager häufen. Er und Ingisi legen sich auf die Lauer und entdecken einen Mann, den sie nicht fassen können. Ohne Zeitverzug kann er den Ort wechseln. Nahor kann aber Genmaterial sicherstellen. Der geheimnisvolle Eindringling heißt John Marshall und ist, laut Nahors Recherche im irdischen Netz, ein Mutant, etwas, was es nach arkonidischen Verständnis nicht geben kann. Dass etwas an dem Gerücht dran sein muss, zeigt jedoch das private Interesse Chetzkels, des Flottenkommandierenden. Er fordert Nahor und Ingisi zur Jagd auf John Marshall an. Denen aber dämmert es, das dessen Gefangennahme ihr Todesurteil als Mitwisser bedeuten würde. Chetzkel hat offenbar nicht die Absicht die Ergreifung des Mutanten öffentlich zu machen. Die Verfolgung verläuft aber wenig erfolgreich. Trotz seiner Erschöpfung kann Marshall entkommen. Chetzkel kehrt frustriert zurück und tötet den zuvor entdeckten Paul Gerver, der auf das Ende der Operation Mias wartete. Die jetzt medizinisch gut versorgte Mia wird jetzt Chetzkels Kätzchen. Nahor und Ingisi erhalten vom Reekha die ehrenvolle Entlassung, um seine eigentlichen Absichten zu vertuschen.

Der Mutant John Marshall, aufgrund der Ereignisse während der Genesis-Krise aus dem Verkehr gezogen, wird von Bai Jun wieder in der Menschengemeinde willkommen geheißen. Der war nach der Invasion in den Untergrund Free Earth gegangen. Die überlegene arkonidische Medizintechnik, die John mithilfe der neuen Paragabe aus den Versorgungslagern der Besatzer gestohlen hat, werde vielen Menschen das Leben retten. Jetzt ist auch klar, dass die führenden Arkoniden von den Mutanten wissen.