Bai Jun (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel behandelt einen Begriff aus der Perry Rhodan Neo-Serie.

Bai Jun (Bái Jūn, 白军, Wikipedia-logo.pngchin.; dt. »Weiße Armee«) (* 1989 – † 2049) war ein General der Volksbefreiungsarmee der Volksrepublik China und später der erste Bürgermeister Terranias.

Erscheinungsbild

Er war mittelgroß und braunhäutig mit vollen Wangen und Tränensäcken. (PR Neo 3) Er trug sein Haar kurz geschoren. (PR Neo 2, S. 35) Sein Vater war ein Han-Chinese und seine Mutter eine Uigurin. In einer Achselhöhle trug er einen Störsender unter einer Schicht künstlicher Haut. (PR Neo 2, S. 63)

Charakterisierung

Er war sehr gewissenhaft, vorsichtig und zielstrebig, unbeugsam sowie hochintelligent. (PR Neo 17) Im Einsatz zögerte er nicht davor zurück zu töten, wenn er es als notwendig erachtete.

Auf der Militärakademie hatte ihn ein Kamerad angeschrien und Bai Jun hatte dafür gesorgt, dass es das letzte Mal gewesen war. (PR Neo 4)

Er glaubte nicht an Horoskope, wenngleich er feststellte, dass die gemäß chinesischer Tradition einem im Jahr der Schlange Geborenen zugesprochenen Eigenschaften voll auf ihn zutrafen, denn sie galten als Forscher, Denker und Wissenssammler, sie trafen stets auf die richtigen Leute, vermochten es, dass Menschen ihnen ihre Geheimnisse anvertrauten und waren schlechte Verlierer. (PR Neo 4)

Er pflegte zur Steigerung der Konzentration klassischen rituellen Mönchsgesang zu hören und vertraute dem Pilzwasser nach Familienrezept zur Schärfung seiner Sinne. (PR Neo 2)

Er entschied sich bewusst dafür keine Familie zu gründen. (PR Neo 3)

Zu seinem Adjutanten He Jian-Dong entwickelte er ein Verhältnis wie Vater und Sohn. Beide vertrauten einander, kritisierten sich aber auch hart. (PR Neo 4)

Sebastian Jansen, dem Bai Jun als einzigen Vertreter deutscher Medien ein Interview gegeben hatte, bezeichnete Bai Jun als perfekten Schurken für einen James-Bond-Film. Er sei ein genialer Stratege, smart, selbstbewusst, risikobereit, großspurig, verschlagen, aber doch ehrenwert, mit dem Hang zum (Schau-)Spiel. (PR Neo 4)

Geschichte

Jugend und Aufstieg im Militär

Bai Jun wurde 1989 als eines von zwei Kindern eines Han-Chinesen und einer Uigurin geboren. Sein Vater hatte sich aufgrund der Frauenknappheit in seiner Generation eine nicht Han zur Frau genommen. Die Geburt seiner Schwester Shumin blieb aufgrund der Ein-Kind-Politik Chinas ein Familiengeheimnis. Er wuchs im uigurischen, äußersten Westen Chinas auf. Bereits in der Kinderkrippe erfuhr er, dass er als Mischlingskind nirgendwo richtig hingehörte. (PR Neo 3, Kap. 13, PR Neo 4)

Er gehörte der Jugendtheathergruppe Listiger Drache an. (PR Neo 7)

Er entschied sich als 17-jähriger der Volksbefreiungsarmee beigetreten, um so eine Perspektive für sich aufzubauen. In der Armee wurde er nicht diskriminiert, dafür respektierte man seine Schläue und Brutalität. Er wurde zumeist aufgrund seines harmlosen Gesichtsausdrucks unterschätzt. Er nutzte dies, um im Hintergrund Bündnisse zu schmieden und im Falle der Fälle bedingungslos gegen andere auszuteilen. (PR Neo 3, Kap. 13)

Während seiner kurzen Zeit beim Geheimdienst tötete Bai Jun als junger Mann in Hohhot einen Gegner des Regimes. Um seine Tat zu decken, tötete er ebenfalls eine junge Kinderprostituierte, die Zeugin des Mordes war. Als die junge Frau starb, hörte Bai Jun, dass sie als letztes Wort »Mama« sagte. Dieses Erlebnis belastete ihn so sehr, dass er noch jahrelang an Alpträumen litt. (PR Neo 2, S. 36) Später las er in den Akten, dass das Mädchen Ying-Ying hieß. (PR Neo 26, Kap. 13)

Im mittleren Offiziersrang angekommen, wechselte er sein Image. Einerseits stand er äußerlich in bedingungsloser Treue und Loyalität zu seinen Vorgesetzten. Anderseits schwang er sich in einer Phase der Offenheit innerhalb der Armee für einen moderaten Widerspruchsgeist zum Sprachrohr der einfachen Fußtruppen auf. Er erzielte so einige Verbesserungen für die Soldaten. Einer seiner Erfolge war es, dass der Reis in den Kantinen jeden dritten Tag mindestens 115 Gramm gesalzener Frühlingszwiebeln enthielt. (PR Neo 3, Kap. 13)

Nachdem er in die Generalität aufgestiegen war, wechselte Bai Jun sein Image radikal. Er begann das Klischee eines Lebemanns zu kultivieren. Er ersann sich so den Spleen, sich von seinem Offiziersdiener mit exquisitem und teurem, aus möglichst dunklen Kanälen bezogenen Reiswein die Füße zu waschen. Er begab sich so mehr und mehr in eine extrem angenehme Nische der Generalität. Er galt schließlich als ein Spinner und Querdenker, der dann gebraucht wurde, wenn es galt unkonventionelle Lösungen zu suchen. Da diese selten gebraucht wurde, blieb er lange mehr oder weniger unbehelligt. (PR Neo 3, Kap. 13)

Kampf um die STARDUST

Im Jahre 2036 hatte er den Auftrag, Taiwan wieder der Volksrepublik China zuzuführen. Dazu hatte der General im Vorfeld ein Netz aus Agenten und Informanten aufgebaut. (PR Neo 2)

Bai Jun besuchte in dieser Zeit dreimal, unbemerkt wie er glaubte, seine Schwester Shumin auf Taiwan und empfahl ihr unterschwellig sich zur angedachten Invasionszeit nicht in einer taiwanesischen Großstädte aufzuhalten. (PR Neo 4)

Um die Invasion final vorzubereiten, trafen sich Bai Jun und sein Adjutant He Jian-Dong am 27. Juni 2036 in Macau mit einer Informationshändlerin. Nachdem er das Geschäft abgeschlossen hatte, informierte ihn sein Adjutant, dass die Invasion Taiwans abgebrochen sei. Der General vermutete sofort, dass er nun zur Wüste Gobi versetzt würde. (PR Neo 2)

Noch am selben Tag landete der General in Hohhot und reiste sofort zum Landeplatz der STARDUST weiter. Als erste Amtshandlung als neuer Oberkommandierender der Mission STARDUST ließ er das sinnlose Artilleriefeuer auf die STARDUST einstellen und die verantwortlichen Offiziere degradieren. Der General kam schon sehr früh zu der Überzeugung, dass der Einsatz von militärischer Gewalt nur zum Schaden für das chinesische Volk sein würde: Wenn es gelingen würde, den Energieschutzschirm zu durchbrechen, wäre die ganze Welt Zeuge der Brutalität Chinas. Für den wahrscheinlicheren Fall, dass es den Militärs nicht gelänge, den Schirm zu durchbrechen, würde die Hilflosigkeit der Chinesen dokumentiert. Der General schloss auch die Möglichkeit nicht aus, dass der STARDUST neben dem Energieschirm weitere überlegene Waffen zur Verfügung standen. Bai Jun hoffte darauf, dass die angespannte Situation der STARDUST-Besatzung für ihn arbeitete, und um die Situation noch weiter zu verschärfen, ließ er den Funkverkehr zur STARDUST unterbinden. Um jedoch seinen Vorgesetzten einen militärischen Plan präsentieren zu können, befahl er den Bau eines Tunnels zur STARDUST, obwohl er selbst nicht an den Erfolg der Aktion glaubte. (PR Neo 2)

Früh suchte der General den Kontakt zu Perry Rhodan, und bereits 13 Stunden nach der Landung der STARDUST kam es zu einem persönlichen Gespräch durch den Energieschirm hindurch. Bai Jun fühlte sich nach diesem Gespräch in seiner Ansicht bestärkt, dass Perry Rhodan ein idealistischer Weltverbesserer sei. Unterstützt wurde seine Einschätzung durch die von Rhodans Uniform abgerissenen Hoheitszeichen, die der General im Sand der Wüste fand. Trotz aller offiziellen Differenzen gab der General dem Wunsch Rhodans nach einer Diagnose-Liege nach. (PR Neo 2, S. 62–67)

Selbst als der Energieschirm durch die Sabotage von Clark Flipper zusammenbrach, gab der General keinen Angriffsbefehl. Er versuchte stattdessen selbst bis zur STARDUST vorzudringen. Ein rechtzeitiges Aufbauen des Energieschirms verhinderte dies, und der General kehrte um wenige Zentimeter geschlagen in sein Camp zurück. Alle Soldaten, die trotz seines Befehls Waffenruhe zu halten, die STARDUST angegriffen hatten, bestrafte der General nach seiner Rückkehr drakonisch. (PR Neo 2, S. 102–104)

Dass Rhodan über weitere Machtmittel verfügte, zeigte sich am 28. Juni, als Thora mit einem Beiboot der AETRON über der STARDUST erschien. Wieder eröffneten Soldaten das Feuer auf das Beiboot, ohne es jedoch beschädigen zu können. Erneut befahl Bai Jun das Feuer einzustellen, doch Thora erwiderte das Feuer und Juns Armee musste 900 Tote und 2000 Verletzte beklagen. Wieder verhängte der General drakonische Strafen. (PR Neo 2, S. 125–131)

Am 1. Juli kontaktierte er Rhodan und bot ihm im Rahmen der Volksrepublik Asyl an, was dieser ablehnte. (PR Neo 3)

Am nächsten Tag erfuhr er, dass es zu ersten Zusammenstößen von angereisten Rhodan-Bewunderern und der Belagerungsarmee gekommen war, die durch Warnschüsse zunächst die Ruhe wiederherstellen konnte. Entgegen dem Rat von He und Anweisungen seiner Vorgesetzten, ließ er die Menschen mit Nahrungsmitteln und elektronischen Spielgeräten versorgen. Er wollte unbedingt negative Publicity vermeiden. (PR Neo 3) Das entstehende Zeltlager wurde als Hafen der Zelte bekannt. (PR Neo 4)

Nach der Vernichtung der AETRON auf dem Erdmond besuchte Generalsekretär Huang am 5. Juli erneut Bai Jun und teilte ihm seine Sicht aus der Brille eines Realpolitikers mit. Sollte es nicht gelingen die Arkoniden und ihre Technologie unter Kontrolle zu bringen, wollte Huang das Problem durch den Einsatz von Atombomben lösen. Er war der Überzeugung nur so der potentiellen Bedrohung durch ein überlegenes Reich, beispielsweise die Unterwerfung und Besetzung der Erde, zu entgehen. Er sah die Existenz der ganzen Erde in Gefahr sollten die Arkoniden nicht kontrolliert und daran gehindert werden den Standort der Erde weiterzugeben. Er gab Bai Jun eine letzte Chance, die Situation anderweitig zu klären. Parallel ließ er insgeheim unterirdisch Atombomben nahe dem Schutzschirm um die STARDUST platzieren. Bai Jun antizipierte Huangs Pläne und ließ He Jian-Dong nach den Atombomben suchen. (PR Neo 4)

In den nächsten Tagen sah Bai Jun Rhodans Position zunehmend erodieren. Nach dem Verlust der AETRON wurde die STARDUST bei der Rückkehr von einem Flug zum Unglücksort zum Wrack geschossen und Rhodans Freunde überlebten nur mit Mühe. Bai Jun ließ die Versorgung der Menschen in den Zeltstädten einstellen. (PR Neo 5)

Am 11. Juli erschienen die Mutanten Sue Mirafiore, John Marshall, Wuriu Sengu, Anne Sloane und Sid González in Bai Juns Feldlager und berichteten vom Verrat He Jian-Dongs und den vom Tiefen Staat platzierten Atombomben. Gemeinsam konnten sie die Koordinaten aus Hes Gedanken herleiten. Als man entdeckte, dass der Countdown nicht aufzuhalten war, sprang Sid mit den Bomben in die Wüste, wo sie Kilometer entfernt zündeten. (PR Neo 6)

Nach der Explosion schaltete Rhodan den Schirm ab, um die nach Terrania dringenden Menschen nicht zu schädigen. Bai Jun nutzte die Situation und die chinesische Armee besetzte die Stadt. (PR Neo 7)

Am 13. Juli besuchte die gesamte chinesische Regierung mit Generalsekretär und Staatschef Huang Hai-Jie Terrania zur Abhaltung einer Siegesfeier und um danach die Stadt in ein großes Internierungslager umzubauen. Bai Jun, der durch den Atomwaffeneinsatz die Loyalität zur Regierung verloren und die Fronten gewechselt hatte, setzte die gesamte Regierung gefangen und sagte sich öffentlich von China los. (PR Neo 7)

An der Seite Perry Rhodans

Rhodan gründete am 16. Juli in kleinem Kreise die Terranische Union. (PR Neo 8)

Kurz darauf wurde Bai Jun zum Bürgermeister von Terrania City ernannt. (PR Neo 11)

Am 14. September 2036 holte er Rhodan am provisorischen Raumhafen Terranias ab, um ihn zum Stardust Tower zu bringen. Unterwegs schlug er Rhodan vor, die Verfassung so zu ändern, dass Rhodan auf Lebzeiten zum Administrator gewählt werden könne, statt nur für fünf Jahre. Rhodans Replik, das sei Diktatur, konterte er mit zwei Worten: »Nein. Vernunft.« Als Rhodan Stunden später auf der Vollversammlung der Terranischen Union überraschend Adams als Administrator vorschlug, war es Bai Jun, der als Erster Rhodans Absicht begriff und mit dem Beifall begann. (PR Neo 17)

Homer G. Adams, Bai Jun, William Tifflor, sein Sohn Julian, dessen Freundin Mildred Orsons, Michael Ott sowie der über Funk an Bord der NESBITT-BRECK zugeschaltete Frank M. Haggard berieten am 6. Oktober 2036 den Zustand der von den Fantan zurückgekehrten und unerklärlich erkrankten Eric Manoli, Gucky, Sid González und Fulkar. Gemeinsam ersannen sie einen Plan, der die Fantan anlocken sollte. (PR Neo 21, Kap. 4)

Am 5. Januar 2037 erwischte Bai Jun während der Einweihungsfeierlichkeit von Guanghui 1 die junge Cui beim Diebstahl seiner Brieftasche. Bai Jun war über ihre frappierende Ähnlichkeit mit der von ihm einst in Hohhot getöteten Ying-Ying überrascht und nahm sie als vermeintliches Straßenmädchen zu sich. Zwei Tage später stellte sich jedoch heraus, dass Cui von einer chinesischen Dissidentengruppe ehemaliger Geheimdienstler angeheuert und auf ihn angesetzt worden war. Der Dissidentin Chang gelang es, Bai Jun mit einem fingierten Kidnapping von Cui und Lhundup in ihre Nähe zu locken. Sie versuchte ihn zu erschießen. Cui, die innerlich längst auf Bai Juns Seite gewechselt war, warf sich in den Schuss und wurde schwer verletzt. Noch am selben Tag tauschte Bai Jun die gefangengenommene Chang gegen Cuis Vater Wang De Ming aus. (PR Neo 26)

Am 8. Januar besuchte Bai Jun den Schrein Ying-Yings in Hohhot, deren Tod er bereute. Dort passte ihn Allan D. Mercant ab und vergewisserte sich Bai Juns Loyalität und Freundschaft. (PR Neo 26, Kap. 13)

Im Januar 2037 schickte Bai Jun seinem Assistenten Lhundup inkognito auf die Baustelle des Stardust Towers. Er sollte als Bauhelfer beim Ausbau der unterirdischen Sektion für Bai Jun nach ungewöhnlichen Vorkommnissen oder Gerüchten zu suchen. (PR Neo 28)

Auf der 18. Sitzung des Inneren Rats stellte Homer G. Adams den Antrag Terrania für sieben Tage zu evakuieren. Er nannte jedoch keinen Grund. Bai Jun stimmte zu. Im Gegenzug nahm ihn Adams zur Venus mit. Gemeinsam beobachteten sie den Start der Venus-Station. Diese nahm anschließen Kurs auf die Erde. (PR Neo 30, Kap. 7, 11)

Die Genesis-Krise

Am 30. April 2037 lud Homer G. Adams zu einer Besprechung ein, an der Reginald Bull, Caroline Frank, John Marshall, Betty Toufry, Allan D. Mercant, Bai Jun, Lesly K. Pounder und Conrad Deringhouse teilnahmen. Sie werteten die Vorkommnisse um die Santor auf dem Mars und auf Arktur I aus. Sie konnten jedoch das Rätsel der Santor und um die Goldenen Pranav Ketar und Cyra Abina nicht vollständig lösen. Über die Themen Paralleluniversum und Verschieben kamen sie auf André Noir zu sprechen. Caroline Frank sollte ihn mit ihrer Paragabe aufstöbern. (PR Neo 45, Kap. 2)

Am 12. Mai 2037 fand im Erdgeschoss des Stardust Towers eine Krisenbesprechung zur Genesis-Krise statt. Die Mutanten waren außer Kontrolle geraten. Allan D. Mercant hatte sie nun größtenteils unter einem Schutzschirm im Lakeside-Institut eingeschlossen. Die Teilnehmer Dr. Frank M. Haggard, Bai Jun, Homer G. Adams, Fulkar, Dr. Eric Manoli, Allan D. Mercant und Reginald Bull bedauerten den Tod von Tako Kakuta, der bei einem Sprung durch den Schutzschirm starb. Fulkar sah seine Hypothese bestätigt, dass die Parafähigkeiten der Mutanten in deren Junk-DNS verankert sind. Frank M. Haggard las den von André Noir übergebenen Brief des Dr. Frank M. Haggard aus dem Paralleluniversum vor. Das darin vorgeschlagene Gegenvirus sollte die Mutation stoppen, jedoch nicht rückgängig machen. Die Teilnehmen rangen sich schließlich dazu durch, den Wirkstoff herzustellen und den Mutanten zu verabreichen. (PR Neo 47, Kap. 9)

Bai Jun ordnete am Abend des 13. Mai 2037 die Evakuierung Terranias an. Die Gefahr durch die Mutanten und deren Paraentladungen war zu groß geworden. (PR Neo 50, Kap. 2)

Protektorat Larsaf

Nach der Besetzung der Erde durch die 312. vorgeschobene Grenzpatrouille am 31. August 2037 und der anschließenden Vernichtung Terranias, ging er in den Untergrund und führte Free Earth an. (PR Neo 75)

Nach der Ausrufung des Protektorats Larsaf hielt Bai Jun John Marshall in der Wikipedia-logo.pngTaklamakanwüste in einer Wikipedia-logo.pngKarawanserei gefangen, da er aufgrund seines Verhaltens während der Genesis-Krise nicht mehr vertrauenswürdig war. Der General bot ihm im November 2037 an, für ihn zu arbeiten, nachdem Marshall angab, dass er wieder er selbst sei. (PR Neo 76, Prolog)

Im Auftrag Bai Juns stahl John Marshall mithilfe seiner neuen Paragabe des Parallelwanderns Medikamente und Ausrüstung aus dem Lager des ehemaligen Flughafens Tempelhof, der von Terra Police als Ausbildungszentrum genutzt wurde. Dabei entging er nur knapp Reekha Chetzkel. (PR Neo 76)

Im November 2037 kaperte Bai Jun den Flottentender LATAS. Das Enterkommando, bestand aus Mitgliedern von Free Earth und Excalibur und ging als Besuchergruppe an Bord der LATAS. In der Nähe der Kommandozentrale versteckten sie sich in einem kleinen Raum und warteten auf den Start des Schiffes. Josue Moncadas unterdrückte mit seiner Parafähigkeit die Alarmsignale. Nach dem Start des Schiffes nahmen sie die Zentrale ein. Dabei kamen zwei Kämpfer von Excalibur ums Leben. Bai Jun ließ sich und Marcus Everson durch Kommandant Kenbel Drito bei der Schiffspositronik autorisieren. Die JOYFUL legte wie geplant auf der Werftplattform an. Ihre vierhundert als Weltraumtouristen getarnten Kämpfer übernahmen die LATAS und begannen mit dem Transport von Ausrüstung in die JOYFUL. Die LATAS steuerte direkt auf den Mond zu. Der Kommandant gab vor, die Kontrolle verloren zu haben. Die Besatzung wurde in Rettungskapseln ausgeschleust, deren Funk allerdings deaktiviert war. Die JOYFUL legte ab. Robyn Thursey und die anderen Kämpfer von Excalibur gingen mit ihr von Bord. Bai Jun nahm eine Rettungskapsel und dockte an einem terranischen Erzfrachter an. Marcus Everson und Josue Moncadas blieben an Bord. Im letzten Moment veränderte die LATAS den Kurs und nutzte die Schwerkraft des Mondes, um weiter zu beschleunigen. Sie wurde zwar noch von einem arkonidischen Kreuzer attackiert, konnte sich jedoch mit einer Transition retten. (PR Neo 77, Kap. 14, 18, 22, 24, 26, 28)

Bai Jun erlaubte John Marshall nach der von Jemmico entführten Quiniu Soptor zu suchen. Marshall musste ihm jedoch versprechen, Soptor im Notfall zu töten. Zusammen mit der Ferronin Akosua befreite Marshall die Halbarkonidin. Bai Jun holte sie mit einem Quadcopter ab. (PR Neo 80, Kap. 4, 7, 17)

Am 22. Dezember 2037 führte Bai Jun einen Einsatztrupp von Free Earth an. Er wollte Perry Rhodan und Thora da Zoltral aus Satraks Gefangenschaft befreien. Chetzkel und Jemmico hatten dieselbe Idee. Perry Rhodan und Thora da Zoltral entkamen in Aranash-Bäumen zum Goshun-See. (PR Neo 85, Kap. 19)

Zusammen mit Bai Jun plante Allan D. Mercant die Entführung von Reekha Chetzkel. Hierfür baute er die Elephant Cottages in Malaysia originalgetreu nach und ließ den Einsatztrupp trainieren. (PR Neo 87, Kap. 7)

Am 21. Januar 2038 folgte Thora da Zoltral einer Bitte Bai Juns und fuhr auf der neuen Interkontinentalstrecke von Terrania nach Europa. Sie begleitete den Haluter Fancan Teik, der Homer G. Adams quasi zugelaufen war. In Dortmund griffen Kämpfer von Free Earth in Bai Juns Auftrag bei der Anklageverlesung des Kriegsgerichts an. Thora und Teik erreichten die Ruhr-Arena gerade noch rechtzeitig, um in den Kampf einzugreifen. (PR Neo 97)

Bai Jun wohnte am 3. März 2038 dem von Frank M. Haggard angesetzten Rugby-Abschiedsspiel der Arkoniden gegen die Menschen bei. (PR Neo 100, Kap. 23)

Die Methans

Nach der Entführung ihres Sohnes Thomas Reginald Rhodan da Zoltral besprach Thora da Zoltral am 28. März 2049 beim Mittagessen im Lukull zusammen mit Lesly K. Pounder, Allan D. Mercant, Homer G. Adams, Bai Jun, William Tifflor und Eric Manoli ihren Plan. Pounder stellte Thora die LEPARD zur Verfügung. (PR Neo 107, Kap. 10)

Am 30. März 2049 schleuste Bai Jun zusammen mit den anderen Old Men und ihrer gleichnamigen Space-Disk auf der LEPARD ein. (PR Neo 108, Kap. 1)

Nachdem die LEPARD am 10. Mai 2049 auf dem Raumhafen von Tiraloore auf Geesen angekommen war, gelang es den Old Men, über die FÜGE, Tom freizukaufen. Die Übergabe platzte jedoch. Unerwartet tauchte am 11. Mai 2049 die TORAGESH auf und eröffnete das Feuer auf die LEPARD. Bai Jun konnte mit der Hälfe der Besatzung in der OLD MEN in den Weltraum zu entkommen. Das Wrack der LEPARD blieb auf Geesen zurück. Kurz darauf barg die OLD MEN mit einem Traktorstrahl noch Sue Mirafiore sowie Sid González. Sid wurde dabei jedoch von feindlichem Feuer getroffen und verstarb kurz darauf an Bord der Space-Disk. (PR Neo 109, Kap. 1, 19, 22, 24)

Tagelang folgte die völlig überfüllte OLD MEN der TORAGESH bis ins Sapirasystem. Am 29. Mai 2049 landete die OLD MEN im Hangar der CREST. Das Ultraschlachtschiff war kurz zuvor in das System gesprungen und hatte Verbindung mit Agaior Thoton aufgenommen. (PR Neo 109, Kap. 24, PR Neo 110, Kap. 10, 12)

Perry Rhodan, Thora, ihr Sohn Tom und Crest flohen mit ihrer Space-Disk von Antra. Die BOOTY gab Geleitschutz, wurde jedoch von den Abwehrforts der Mondbasis zerstört. Die Space-Disk wurde von der Explosion stark beschädigt. Die Old Men starteten getarnt. Die OLD MEN versuchte an Rhodans Space-Disk anzudocken. Rhodans Schiff wurde jedoch durch eine Explosion aus der Bahn gerissen. Die Old Men opferten sich. Rhodans Space-Disk schaltete im Schutz der Explosion die Tarnung ein und entkam. Bai Jun starb zusammen mit seinen Freunden an Bord der Space-Disk. In ihrer Abschiedsbotschaft forderten die Old Men Rhodan auf, Thoton das Handwerk zu legen. (PR Neo 110, Kap. 18–23)

Quellen

PR Neo 2, PR Neo 3, PR Neo 4, PR Neo 5, PR Neo 6, PR Neo 7, PR Neo 8, PR Neo 11, PR Neo 17, PR Neo 21, PR Neo 26, PR Neo 28, PR Neo 30, PR Neo 45, PR Neo 47, PR Neo 50, PR Neo 75, PR Neo 76, PR Neo 77, PR Neo 80, PR Neo 85, PR Neo 87, PR Neo 97, PR Neo 100, PR Neo 107, PR Neo 108, PR Neo 109, PR Neo 110