Fantan (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt das Volk der Perry Rhodan Neo-Serie. Für das Volk der klassischen Perry Rhodan-Serie, siehe: Fantan-Leute.

Die Fantan oder Fantan-Leute sind ein raumfahrendes Volk der Milchstraße.

Erscheinungsbild

Die Fantan besitzen einen knapp zwei Meter großen flexiblen Körper in Form eines feingeschuppten Zylinders mit abgerundeten Enden. In der oberen Hälfte gibt es mehrere Öffnungen, die wie dunkle Löcher aussehen. Unter den Öffnungen gibt es welche, mit denen die Fantan sprechen können. An sechs scheinbar zufällig liegenden Stellen ragen Gliedmaßen vom Grundkörper weg, welche als Beine oder Arme verwendet werden können. (PR Neo 10, Kap. 2)

Physiologie

Fantan vermehren sich  Wikipedia-logo.pngungeschlechtlich durch Ableger, die abgeschnürt werden und danach eigenständig zu atmen beginnen. Später wird der Tochtersohn getragen und kann kurz darauf auch kleine Strecken selbstständig zurücklegen. (PR Neo 93, PR Neo 221, Kap. 2, 8)

Sie pflegen ihre Haut mit kühlem Wasserdampf und ätherischen Ölen. Symbiontentiere in der Größe von Bakterien sorgen für eine gute Durchblutung der Haut. (PR Neo 10) Sie hinterlassen einen Duft nach Kräutern, vermischt mit nicht mehr frischem Öl. (PR Neo 12)

Bekannte Fantan

Gesellschaft

Allgemeines

Das Leben der Fantan ist bestimmt von der Suche nach Besun – also nach Gegenständen oder Erlebnissen, die für die Fantan aus unbekannten Gründen einen besonderen Wert haben. Besun ist für die Fantan alles, Lebenssinn und Ziel all ihrer Aktivitäten. Wer viel Besun einbringt, genießt entsprechend hohes Ansehen. Die Vorfreude auf ein neues Besun, das Haru, treibt die Fantan an, immer mehr Besun zu sammeln. (PR Neo 10, PR Neo 87, Kap. 20)

Bei der Besun-Jagd gehen Fantan durchaus rücksichtslos vor und nehmen auch Todesopfer bei Fremdvölkern in Kauf. Geht man mit Waffengewalt gegen sie vor, ziehen sie sich zurück. Sie kämpfen nur, wenn sie dazu gezwungen werden. (PR Neo 16)

Die Fantan sammeln ihr Besun auf Raumstationen wie der MYRANAR. (PR Neo 14)

Offizielle Abschiede sind bei den Fantan unüblich. (PR Neo 221, Kap. 5)

Religion

Über die Religion der Fantan ist wenig bekannt. Sie beschwören gelegentlich die Hortwächter und Schatzhüter, ihnen beizustehen. (PR Neo 221, Kap. 7)

Sitten und Gebräuche

Fantan kümmern sich aufopfernd um ihre Ableger, bis diese selbstständig genug sind, um allein auf die Jagd nach Besun zu gehen. Ein Elter und seine Nachkommen bildet eine sogenannte Wir-Familie, die aus genetisch identischen Individuen besteht. (PR Neo 14, Kap. 11, PR Neo 221, Kap. 2)

Musik

Die Musik der Fantan besteht aus einzelnen Tönen, abgehackt und sprunghaft, ähnlich wie ein Glockenspiel. Einige Fantan ließen diese Musik spielen, als sie auf einer ausgefahrenen Plattform der SREGAR-NAKUT die Wunder des Weltalls bei den Transitionssprüngen nach MYRANAR bewunderten. (PR Neo 12)

Andere Musik der Fantan auf MYRANAR hört sich an, als ob eine Motorsäge durch Glasscheiben gezogen wird. (PR Neo 14)

Technik

Die Fantan besitzen ausgefeilte Technik zum Überwinden von Kodeschlössern und ähnlichen Sperreinrichtungen. Im Jahr 2089 konnten die Schlösser der Arkoniden und Mehandor von den Fantan in Sekunden überwunden werden. (PR Neo 221, Kap. 7)

Raumschiffe

Die Spindelraumer der Fantan sind ausrangierte Transporter des arkonidischen Großen Imperiums. Der größte Raumanteil der Raumschiffe wird von den Transitionstriebwerken in Anspruch genommen. (PR Neo 14)

Die Spindelraumer tragen Dohon-Beiboote, mit denen sie ihr Besun einsammeln. Diese sind 10 bis 50 Meter lang und können ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts tragen. (PR Neo 87, Kap. 12)

Geschichte

Das erste Fantan-Raumschiff, die SREGAR-NAKUT, landete am 28. Juli 2036 in der Nähe von Terrania auf Terra. (PR Neo 10)

Die Schiffe der Fantan hatten eine beige-gelbe Außenhaut. (PR Neo 16)

Am 29. Juli 2036 traf ein größeres Fantan-Raumschiff ein. Die SREGAR-NAKUT flüchtete von Terra, um nicht von dem anderen Raumschiff entdeckt zu werden, das fast an derselben Stelle wie die SREGAR-NAKUT in der Nähe von Terrania landete. (PR Neo 15)

Die ersten Fantan-Flundern erkundeten bereits am 30. Juli 2036 die Golden Gate Bridge von San Francisco. (PR Neo 15)

Aufgrund der Beutezüge der Fantan nach Besun regte sich auf der ganzen Welt der Widerstand der Menschen. (PR Neo 15)

Mit 6 Flundern wurde die Golden Gate Bridge zerteilt und als Besun schließlich vom Spindelraumer aufgenommen. Dabei wurde eine der Flundern von den Menschen zerstört. Bei der Verfolgung entdeckten die Fantan eine weitere von den Menschen eroberte Flunder. Die Fantan konnten diese Flunder jedoch nicht zurückgewinnen, sie blieb verloren. (PR Neo 15)

Das große Raumschiff der Fantan wurde von Iwan Goratschin angegriffen, indem er versuchte, es mit seiner Zünderfähigkeit in einem Atombrand zu vernichten. Nachdem sein Versuch scheiterte und Lesly Pounder mit der TOSOMA erschien, um die Fantan von der Erde zu vertreiben, startete das Schiff und schwebte genau über Terrania. Von einem verschlüsselten Funkspruch auf Besun im Wega-System aufmerksam gemacht, warfen die Fantan viel von ihrer Beute über Bord und flogen Richtung Wega. Sie teilten den Terranern mit, niemals wiederkommen zu wollen. (PR Neo 16)

Im Wegasystem wurde ihnen nach dem Friedenschluss zwischen Ferronen und Topsidern ein Monat Zeit gewährt, die Raumschifftrümmer nach Besun abzusuchen. Danach mussten sie das System verlassen. (PR Neo 16)

Am 27. Dezember 2037 landete Set-Yandar mit der NETER-KELP auf der Erde. Er schlug Administrator Homer G. Adams vor, die Golden Gate Bridge zurückzubringen. Während der Zeit des Wiederaufbaus der Brücke konnte er sich auf dem Planeten frei bewegen. Set-Yandar war nicht mehr auf der Jagd nach materiellen Besun, er hatte erkannt, das Wissen viel wertvoller sein kann. Er war nun auf der Suche nach der Welt des Ewigen Lebens. Der an Bord der NETER-KELP lebende Koreaner Bak Kien entführte Crest da Zoltral und brachte ihn auf den Spindelraumer. Crest, der seinen Zellaktivator inzwischen abgelegt hatte, kannte die Koordinaten der Welt des Ewigen Lebens nicht. Als Free Earth unter Führung von Julian Tifflor am 1. Januar 2038 die NETER-KELP stürmte, gab er Set-Yandar fiktive Koordinaten. Dieser war darüber so glücklich, dass er ihm die Imperators Gerechtigkeit schenkte. (PR Neo 87)

Quellen

PR Neo 9, PR Neo 10, PR Neo 11, PR Neo 12, PR Neo 14, PR Neo 15, PR Neo 16, PR Neo 19, PR Neo 87, PR Neo 93, PR Neo 221