Neunturmanlage (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt die Raumstationen der Perry Rhodan Neo-Serie. Für die Raumstationen der klassischen Perry Rhodan-Serie, siehe: Neunturmanlage.

Die Neunturmanlage ist eine Gruppe von neun turmartigen Raumstationen und einer Steuerstation, die das Schwarze Loch Saggarosh im Gadenhimmel umkreisen. Die Neunturmanlage ist eines der Nonagone.

Übersicht

Neo238.jpg
PR Neo 238
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die Anlage wurde von den Loowern mit dem Ziel gebaut, dafür zu sorgen, dass weniger Materie in das Schwarze Loch Sagittarius A* im Milchstraßenzentrum stürzt. Dadurch wollten sie Tihit, die sich in einer Art Schlafzustand in dem Schwarzen Loch befand, »aushungern« beziehungsweise verhindern, dass sie erwacht. Die neun »Türme« erzeugten den sogenannten Jetstream, eine Art hyperenergetischer Strudel, der über eine Verbindung zwischen Saggarosh und Sagittarius A* die Menge von Materie, die zu Sagittarius A* durchdringt, reguliert. (PR Neo 238, Kap. 14)

Die Steuerstation der Anlage befindet sich auf einem Zwergplaneten mit einem Durchmesser von 80 Kilometern, der Saggarosh in der Nähe des Wikipedia-logo.pngEreignishorizonts mit hoher Geschwindigkeit auf einer Wikipedia-logo.pngretrograden Umlaufbahn umkreist. (PR Neo 238, Kap. 16)

Die einzelnen Türme sind jeweils neuneckige Körper, die sich auf einer Seite kegelstumpfartig verjüngen. Auf der schmaleren Seite sitzen jeweils neun riesige antennenartige Aufsätze, die direkt auf Saggarosh ausgerichtet sind und pulsierendes, orangefarbenes Licht abgeben. (PR Neo 238, Kap. 16)

Geschichte

Bei Inbetriebnahme der Station kam es zu einer Katastrophe, die nach Aussage Ernst Ellerts für den Untergang der Kultur der Loower verantwortlich war. Gleichzeit sorgte die Katastrophe dafür, dass Tihit für mehrere zehntausend Jahre in Stasis verfiel. (PR Neo 238, Kap. 19)

Später entdeckten die Oproner die Überreste der Neunturmanlage. Zu dieser Zeit war Tihit dabei zu erwachen, da durch Ereignisse im Creaversum das Dunkelleben im Omnitischen Compariat freigesetzt worden war. Nachdem sich die Gaden in den Gadenhimmel zurückgezogen hatten, um das Dunkelleben zu bekämpfen, setzten sie die Neunturmanlage instand, die daraufhin ihre Arbeit wieder aufnahm. Dies konnte das Erwachen Tihits zwar nicht wie von den Loowern geplant aufhalten, verzögerte es jedoch erheblich. Die Omniten gingen davon aus, dass eine Neujustierung der Anlage dafür sorgen konnte, dass noch weniger Materie in Sagittarius A* stürzte, und dass Tihits Erwachungsprozess dadurch angehalten werden konnte. Sie waren jedoch nicht in der Lage, diese Neujustierung durchzuführen, da die Künstliche Intelligenz der Steuerstation sie nicht als berechtigt anerkannte. (PR Neo 238, Kap. 19)

Schließlich erreichte Perry Rhodan mit der CREST II den Gadenhimmel, nachdem er auf dem Loowerschiff DONDERVAND von dem frisch geschlüpften Loowerjungen Pankha-Skrin gebissen worden war und durch eine Transferinfektion ein Skri-Marton ausgebildet hatte. Damit war er berechtigt, die Station neu zu justieren, was er auch tat. Allerdings hatten ES und Ernst Ellert die Programmierung der Station derart verändert, dass die Neujustierung nicht zu einer Verstärkung des Jetstreams führte, sondern stattdessen einen Prozess in Gang setzte, der den Jetstream zum Kollabieren bringen würde. Dadurch würde Tihit endgültig aufgehalten, gleichzeitig aber das gesamte Milchstraßenzentrum und angrenzende Gebiete, einschließlich des Omnitischen Compariats, verheert, wodurch Milliarden von Lebewesen den Tod finden würden. (PR Neo 238, Kap. 19)

Kurz nachdem Rhodan dies von Ellert erfahren hatte, erschien Nathalie Rhodan da Zoltral mit Merkosh in der Steuerzentrale. Sie brachte Rhodan in eine alternative Chronophase, in der er noch nicht im Gadenhimmel angekommen war, und deshalb auch die verheerende Manipulation nicht vorgenommen hatte. Mit Nathalies Hilfe gelang es Rhodan, die Maschine in dieser Chronophase derart zu justieren, dass der Hyperstrudel sich beschleunigte und das gesamte Dunkelleben in der Milchstraße – mit Ausnahme der Lokalen Blase – aufsaugte und in Sagittarius A* deponierte. Dadurch wurde Tihit »übersättigt« und fiel zurück in einen Schlafzustand. Auf unbekannte Art und Weise wurden diese Ereignisse aus der alternativen Chronophase in die Wirklichkeit »übertragen«, so dass auch dort das Dunkelleben aus dem Großteil der Milchstraße verschwunden und Tihit eingeschläfert worden war. (PR Neo 239, PR Neo 240)

Quelle

PR Neo 238, PR Neo 239 PR Neo 240