Merkosh (PR Neo-Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Perry Rhodan-Neo-Roman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Merkosh (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 239)
Neo239.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Sagittarius
Titel: Merkosh
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 13. November 2020
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

...

Handlung

Merkosh wir wieder von Breknesh und seinen Kumpanen gejagt und dann verprügelt. Sie können den Alleswisser nicht leiden. Merkosh´ einziger Freund ist Resotum, der ebenso wie Merkosh Vollwaise ist und seine Eltern nicht kennt. Merkosh wurde als in eine Decke gewickeltes Neugeborenes in der Konversionskammer eines Recyclingzentrums gefunden. Die Ermittlungen, wer seine Eltern waren, wurden irgendwann eingestellt und er der Fürsorge der Gemeinschaft übergeben. Nun ist er zehn Jahre und hat noch drei Jahre an der Schule vor sich, an der er sich nicht wohl fühlt. Der Lehrstoff bereitet ihm keine Probleme, die Mitschüler hingegen schon, vor allem die Gruppe um Breknesh. Als er am nächsten Tag als einziger eine Aufgabe des überstrengen Hochlehrers Sinilton richtig gelöst hat, befürchtet er die nächsten Probleme. Es kommt anders: Nach der Stunde wird er in Siniltons Dienstzelle bestellt. Dort erwarten ihn zwei weitere Hochlehrer und er erfährt, dass seine Evaluierungen ergeben haben, dass er als Mediker geeignet ist und er in zwei Tagen am hoch angesehenen Eel-Institut beginnen kann. Der Abschied von der Anstalt fällt Merkosh nicht schwer, doch mit Resotum hat er einen Streit und sein Freund kommt nicht einmal zur Verabschiedung.

Im Eel-Institut lebt sich Merkosh trotz von Anfang an hoher Anforderungen schnell ein. Aysiria, eine der Assistentinnen, die in den Körperfächern unterrichtet, ruft bei ihm ganz eigenartige Reaktionen hervor, taucht kurz darauf in seiner Zelle auf und sie werden ein Paar. Sie ist drei Jahre älter als er und unterrichtet bereits. Merkosh absolviert eine erste Zwischenprüfung mit Auszeichnung. Kurz danach bietet ihm Hochlehrer Depultash eine Teilnahme an einer Expedition zur Welt Polkott an, auf der das Dunkelleben noch in der Besiedlungsphase ist, sich also erst auszubreiten beginnt. Aysiria ist eine der Assistentinnen von Depultash, und Merkosh hat den Eindruckl, dass sie sich im Hintergrund dafür verwendet hat, dass er mitkommen kann. Während eines Außeneinsatzes kommt es zu einer unglücklichen Abfolge von Ereignissen, bei der sich Aysiria mit Dunkelleben infiziert. Merkosh verbringt die letzten zwei Tage, durch eine Isolationswand getrennt, bei ihr, erfährt noch, dass er Vater geworden wäre, dann stirbt sie. Danach widmet sich Merkosh der Erforschung des Dunkellebens, macht seinen Abschluss, bekommt eine zweite Expedition nach Polkott bewilligt, und dann sogar einen Platz in der Forschungseinrichtung auf Lashat.

Vor seinem Abflug dorthin meldet sich die alte Schule: Resotum ist verstorben und hat verfügt, dass Merkosh sein Emras Dor sein soll. Sofort macht er sich auf den Weg. Resotum hatte inzwischen jeden Kontakt mit ihm verweigert. Nun erfährt Merkosh, dass er von Breknesh und seinen Konsorten zu Tode geprügelt wurde. Merkosh führt die Shavia durch, bei der jene Erinnerungen, die Resotum für die Nachwelt in seinem Körper gespeichert hat, auf ihn übergehen. So erfärht er von den Schikanen, denen Resotum ausgesetzt war und die die Lehranstalt geduldet hat, um die Schüler abzuhärten. Breknesh und seine Konsorten werden auf eine Systemschule versetzt, was keine einfache Zukunft für sie bedeutet, Merkosh veranlasst für Resotum eine Beisetzung in einer Sonnenbarke.

Auch auf Lashat stellen sich dann kaum Erfolge im Kampf gegen das Dunkelleben ein. Der Plan entsteht, Freiwillige vorsätzlich mit Dunkelleben zu infizieren, um dieses von Anfang an studieren zu können. Ale einer der ersten Freiwilligen trifft Breknesh ein. Nach der Schule wurde er an die Flotte überstellt und hat dort mit seinen Kumpanen einen Offizier, der sie schikanierte, beseitigt. Man stellte sie vor die Wahl: Verbannung oder Heldentum. So hat sich Breknesh tatsächlich freiwillig gemeldet und hofft, dass sein Opfer eine Wende bedeutet. Merkosh aber ist die vorsätzliche Infektion von Gesunden zu viel, er verlässt Lashat und stellt sich in den Dienst der allgemeinen Medizin.

Nach Jahren bekommt er Besuch von einem Fremden, der durch die Überwachung seiner Zelle nicht wahrgenommen werden kann. Es ist ein Omnit, der ihm anbietet, in den Gadenhimmel zu kommen. Hier, nunmehr abseits der Forschung, sei Merkosh nur auf einem absteigenden Ast. Merkosh nimmt nach kurzer Überlegung an. Der Omnit ist Horesh jad Aedor. Und nach einiger Zeit eröffnet er Merkosh, dass sich Omniten auch nach der Gesellschaft von Opronern sehnen und sich daher immer wieder auf Opronos unter die Menge mischen. Dort hat Horesh Aitheeria kennengelernt, kehrte immer wieder zu ihr zurück, wagte es aber nicht, sie nach Drem-Doreus zu holen. Eine solche Verbindung wäre eine Verstoß gegen die Thaja, das seit Jahrtausenden gültige Statut der Omniten, gewesen und hätte seine ganze Gade desavouiert. Als sich Aitheeria das Leben nahm, ließ Horesh auch das Kind auf Opronos zurück. Jetzt will er offiziell für Merkosh einstehen, auch wenn das für ihn, Horesh, den Ausstoß aus der Gemeinschaft der Omniten bedeuten sollte.

Es kommt dann weniger heiß: Mem jad Kauperon glättet die Wogen, verlangt dann aber von Merkosh, dass er zum vollwertigen Omniten wird. Das bedeutet eine kontrollierte Infektion mit einer Art von Dunkelleben, mit dem die Omniten in Symbiose leben. Nach einigem Zögern stimmt Merkosh zu. Dann widmet er sich wieder seinen Forschungen. Überall haben die Omniten ein Netz von Kundschaftern. Eines Tages bekommt man Informationen über ein kürzlich am Rand der Galaxis aufgetauchtes Volk mit einem besonders stabilen Genom. Ein Mitglied dieses Volkes wird entführt: Ronald Tekener. Nach dessen Rückkehr möchte Merkosh vor Ort Informationen sammeln. Der Transfer seines Vitrons durch eine Quantenrutsche gelingt nur zum Teil, Merkosh kommt nicht im Transmitter des Saturn, sondern in dem von Olymp an. Sowohl das Dunkelleben in ihm als auch seine Erinnerungen sind gelöscht. Und nach seiner Rückkehr ins Compariat musste er seinen Status als Omnit vor seiner Ankunft im Gadenhimmel neuerlich aufbauen.

Rhodan löst sich aus den Erinnerungen, die Merkosh auf ihn übertragen hat und ist wieder im Turm der Loower. Nathalie sagt, es gäbe noch eine zweite Möglichkeit, Tihit auszuschalten. Aus dem Gespräch mit Ellert ergibt sich, dass die Begegnung mit der DONDERVAND jedenfalls kein Zufall war. Nun zeigt Nathalie Rhodan auch, was auf dem Spiel steht und versetzt ihn in eine Chronophase.

Das Solsystem steht vor dem Fall. Tihit hat die Bakmaátu auf ihre Seite gezogen. Arkon ist gefallen, bei seiner Verteidigung wurde die CREST II vernichtet wurde und kam Thora ums Leben. Die Systeme der Fantan, Swoon und Ferronen sind bereits in der Hand von Tihits Flotten, die Topsider haben ihre Sonne zur Nova gemacht, und nun berennen die Posbi-Flotten das Solsystem. Reg bittet um ein Vieraugengespräch mit Perry. Der Rendezvouspunkt, an dem sich die TERRANIA II von Bull mit der ARMSTRONG von Perry treffen soll, stellt sich als Falle heraus. Ein Posbi-Raumer erwartet sie bereits. Merkosh, einst ein Mentor der Menschheit, nun Tihits oberster Schlächter, meldet sich von der TERRANIA II. Er hat Bulls Raumschiff bereits übernommen und will, dass Rhodan, der als Zeitträger Bedeutung hat, auf ihre Seite wechselt. Um dem Nachdruck zu verleihen, tötet er Reg vor Rhodans Augen und kündigt an, von den Menschen, die Rhodan nahestehen, einen nach dem anderen vor seinen Augen umzubringen, bis Rhodan die Seiten wechselt. Rhodan befiehlt der Kommandantin der ARMSTRONG, Gabrielle Montoya, den Angriff mit allem, was sie haben.

Nathalie eröffnet Rhodan, dass Callibso mit der Ansicht, Manipulationen innerhalb einer Chronophase hätten nur Auswirkungen auf diese selbst, nicht recht hatte. Sie bringt Rhodan in jene Chronophase, die derzeit die höchste Wahrscheinlichkeit der Verwirklichung hat, und in der Rhodan den Gadenhimmel noch nicht betreten hat. Wieder ist er in der Schaltzentrale der Neunturmanlage. Wieder kann er die Handschuhe, die die Greiflappen der Loower imitieren, anlegen. Es gibt zumindest ein zweites Nonagon, eine zweite Neunturmanalge der Loower: Die Planetenmaschinen, auf denen Kolonien der Menschheit befinden. Und wenn Rhodan Nathalies Plan umsetzt und es ihm dann nicht gelingt, Iratio Hondro zu bremsen, wird die Chronophase, die er gerade gesehen hat, Wirklichkeit.

Rhodan steht an der Schaltanlage. Ellert appelliert an ihn, im Sinne von ES zu handeln, Nathalie lässt ihm die Wahl. Wenn er den Materiestrudel abbremst, stürzt die gesammelte Materie ins Schwarze Loch Sagittarius A* und Tihit wird wahrscheinlich vernichtet. Doch das bedeutet auch immense Verwüstungen im Zentrum der Milchstraße, den Tod von Milliarden von Lebewesen und das Ende der CREST II. Rhodan entscheidet sich für den Plan von Nathalie. Er beschleunigt den Materiewirbel, der das Dunkelleben aus dem Compariat wie ein Staubsauger aufsagt und ins schwarze Loch lenkt. Das ist gegen Ellerts Intention, Tihit wird dadurch mächtiger denn je. Doch nun ist sie vorläufig einmal ausgeschaltet, muss die zusätzliche Masse erst einmal verdauen. Rhodan hat eine winzige Unterbrechung des Stroms an Dunkelleben wahrgenommen, als das räumliche Areal, in dem sich die Kolonien der Menschheit befinden, dran war.

Es hat geklappt. Die Chronophase, die Rhodan verändert hat, hat sich der Zukunft aufgeprägt. Es folgt eine Schlussbesprechung an Bord der CREST II: Das Dunkelleben in den Körpern der Omniten ist geblieben. Merkosh, Horesh und Mem Kauperon kommen. In ihnen hat die Menschheit echte Freunde gefunden. Jetzt müssen sie aber die Verhältnisse im Compariat und Contagiat, das plötzlich vom Dunkelleben befreit wurde, einmal ordnen.

NATHAN war bei der Auswahl der für eine Besiedlung durch Kolonisten geeigneten Welten einbezogen. Plötzlich erscheint es fragwürdig, dass er das Interesse auf Welten, die Planetenmaschinen darstellen, gelenkt hat. Was weiß er wirklich und welche Interessen hat er? Die na Ayutthaya Zwillinge erklären, dass Chronophasen nur Empfehlungen für potentielle Zukünfte sind, der Mechanismus, mit dem sie dann tatsächlich Wirklichkeit werden, aber noch gänzlich unbekannt ist. Eine Chronophase mit hoher Wahrscheinlichkeit führt zu einer vermehrten Interaktion ihrer Quanten untereinander. Das erklärt, wie die Chronophase, in der Rhodan zuletzt war, ohne direkte Kausalkette Wirklichkeit werden konnte. Als erörtert wird, dass sich Tihit nun einmal überfressen hat und ausgeschaltet ist, ist das ein Stichwort für Gucky, sich einen Karottenkuchen aus der Kantine zu holen. Und auch Rhodan und Thora ziehen sich zurück und genießen die gemeinsame Zeit. ...