Callibsos Weg

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 219)
Neo219.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Das Compariat
Titel: Callibsos Weg
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 7. Februar 2020
Handlungszeitraum: September / Oktober 2089
Handlungsort: Lashat, hinter dem Zeitbrunnen
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Perry Rhodan erfährt die kosmische Lebensgeschichte von Callibso. Nach seiner Rückkehr durch den Zeitbrunnen nach Lashat ist er vom Dunkelleben und den Lashatpocken geheilt, jedoch ist sein Zellaktivator verschwunden.

Handlung

Perry Rhodan trifft hinter dem Zeitbrunnen auf Callibso. Das mysteriöse Wesen, welches vor vielen Jahren unter anderem den Tod von Perrys Mutter zu verantworten hatte, erzählt diesem seine Lebensgeschichte.

Als Halbwüchsiger wurde er auf seiner Heimatwelt Kherm auserwählt in den dortigen Priesterorden einzutreten. Der schon immer eher wissenschaftlich orientierte Callibso ging dem Ganzen eher skeptisch entgegen, fand dort mit der gleichaltrigen Jymenah aber schnell die große Liebe. Seit Konkurrent im Werben um die Khermana verursacht - nachdem Callibso diesen Zweikampf nach Jahren gewonnen hat - jedoch seinen Sturz in den Zeitbrunnen des Tempels. Diesen Vorgang überlebt angeblich niemand, Callibso kommt jedoch in einer ihm völlig fremden Umgebung heraus, trifft auf ein Wesen namens Välfouerr und erfährt, dass er ein sogenannter Zeitträger ist. Välfouerr wird sein Mentor und Lehrmeister, er erfährt Hintergründe über das Universum und die Zeit, welche nur sehr wenige Wesen jemals zuteil werden. Er kann sich im sogenannten Quantenraum bewegen, sieht dort alle Informationen aus Vergangenheit und Gegenwart sowie alle denkbaren, potentiellen Zukünften. Durch die Aufenthalte im Quantenraum wird er relativ unsterblich.

Bei einem Versuch seine Heimat zu erreichen, erlebt Callibso das Ende des alten und den Beginn eines neuen Universums. Im Bewusstsein seines sicheren Todes - sein Mentor hatte ihn gewarnt, diesen Schritt zu gehen - wird er von Välfouerr gerettet. Nachdem seine Ausbildung einige Jahre weitergeht, wird sein Heimweh so groß, dass er seinen Lehrmeister trotz dessen Warnung - Callibso solle nicht sehen, wie seine Heimat inzwischen aussehe - bittet ihn nach Kherm zu bringen. Dort findet er eine verheerte Welt, ein Sonnensturm löschte kurz nach seinem Sturz durch den Zeitbrunnen fast die ganze Zivilisation der Khermani aus. Callibso wandert jahrelang über den Planeten bevor er in den Keller seines ehemaligen Ausbildungstempels hinabsteigt um nach dem Zeitbrunnen zu sehen. Dieser ist jedoch erloschen.

Aus Einsamkeit beginnt er in den nächsten Jahren Puppen aus Lehm, Holz und Steinen zu fertigen, welche ihm als Gesprächspartner dienen sollen. Als er bereits fest entschlossen ist, seiner Existenz mithilfe des erloschenen und somit gefährlichen Zeitbrunnens ein Ende zu setzen, erscheint Välfouerr mit seinem Raumschiff - und mit ihm Jymenah. Sein Mentor hat sie trotz großer Risiken aus der Vergangenheit geholt um Callibso dazu zu bewegen, dass er ihm hilft. Eine potentielle Zukunft nimmt laut Välfouerr Gestalt an, die niemals Wirklichkeit werden darf. Er zeigt sie Callibso und dieser ist einverstanden zu helfen - selbst dann noch, als Jymenah kurz darauf an temporaler Nekrose stirbt.

Bei einem Erkundungseinsatz werden sie von einem würfelförmigen Raumschiff angegriffen, stürzen ab und als Callibso aus seiner Ohnmacht erwacht, ist Välfouerr verschwunden. In den nächsten Jahren baut er auf dem Planeten mithilfe der Roboter des Schiffes einen Stützpunkt aus und lässt Klone züchten, die seine Puppen ersetzen. Zufrieden ist der damit jedoch nicht, weshalb er den nahe der Absturzstelle gelegenen Zeitbrunnen nutzt, um weitere Erkenntnisse zu erlangen. Durch Zufall entdeckt er, dass er tote biologische Masse "beseelen" kann. Dabei setzt er einen Seelensplitter seiner Selbst in das tote Geschöpf ein. Mit dieser Erkenntnis beseelt er seine biologischen Puppen, muss den inzwischen Derogwanien getauften Planeten jedoch regelmäßig verlassen, da die Puppen an seinen mentalen Kräften zehren.

Vor dem Gedanken, den konservierten Körper Jymenahs zu beseelen schreckt er jedoch auch nach Jahren noch zurück. Erst als er eine gespeicherte Nachricht seines alten Mentors erhält, in welcher ihm dieser verrät, dass er Jymenahs Bewusstsein auf einem Tarkanchar gespeichert hat und er damit in der Lage ist sie wie im Original wiederzubeleben, wagt er diesen Schritt. Zeitgleich fragt er sich, welches Spiel Välfouerr mit ihm spielt und welche Rolle sein Lehrmeister darin hatte. Jahrelang bereitet er die Wiederbelebung akribisch vor, besorgt aus den Abgründen der Zeit einen Duplikator und beobachtet das kosmische Schachspiel zwischen ANDROS und ES sowie den beginnenden Aufstieg der Menschheit. Perry Rhodan wird für ihn zum Risikofaktor, also manipuliert er unauffällig einige Dinge um die Zukunft zu beeinflussen. Als der große Tag der Erweckung gekommen ist, erscheint Jymenah zunächst im Duplikator. Im Moment des größten Glücks verschwindet sie jedoch plötzlich spurlos. Erneut ist Callibso suizidgefährdet, treibt durch den Quantenraum. Er beschließt jedoch Rache am Entführer von Jymenah zu nehmen, was ihn wieder etwas aufrichtet.

Er greift in das kosmische Schachspiel ein, manipuliert hier und da. Letztlich erkennt er, dass Rhodan ein wichtiger chronaler Fixpunkt ist und versucht eine Kontaktaufnahme, welche auf Derogwanien jedoch in einer Katastrophe endet. In der Folge erkennt er weiterhin, dass ES Jymenah entführte, kann jedoch nicht an die Entität heran. Da sein Versuch Rhodan zu stoppen fehlgeschlagen ist, beschließt er nun ihn stattdessen zu unterstützen, obwohl er beim Erwachen des Dunkellebens nicht sicher ist, ob der Terraner Teil der Lösung oder des Problems ist. Dieser Entschluss führt letztlich zur aktuellen Begegnung.

Nachdem Callibso seinen Bericht beendet hat, bemerkt Rhodan, dass der Zwerg merklich gealtert ist. Letztlich hat ihn doch eine chronale Nekrose ereilt. Weitere Details über die Zukunft, die Callibso einzutreten befürchtet, gibt er Rhodan nicht, sagt ihm aber, dass der Terraner erst am Beginn seines Weges steht. Dann stirbt der greise Khermano in Rhodans Beisein. Nachdem er ihn begraben hat, macht sich der Perry auf den Weg zurück zum Zeitbrunnen. Wieder auf Lashat bemerkt Rhodan, dass er sich zum einen wie neu geboren fühlt und dass zum anderen sein Zellaktivator spurlos verschwunden ist. Untersuchungen ergeben, dass sowohl das Dunkelleben, als auch die Lashatpocken verschwunden sind. Nach seinem Bericht an die Besatzung bricht die FANTASY einige Wochen später - durch die Oproner notdürftig repariert - Richtung Terra auf. Dabei nehmen sie neben dem geheilten Rhodan die Erkenntnis mit, dass das Lineartriebwerk eine technische Sackgasse ist.