Ein neuer Feind

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 221)
Neo221.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Arkon erwacht
Titel: Ein neuer Feind
Autor: Michelle Stern / Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 6. März 2020
Handlungszeitraum: Ende 2089
Handlungsort: Aarakh Ranton
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Die MAGELLAN und die CREST II erreichen Aarakh Ranton. Auf der »zweiten Heimat« der Arkoniden kämpfen einige der Imperatrice Emthon V. noch immer treu ergebene Celista um ihr Leben. Einem von ihnen gelingt es, heikle Informationen zu beschaffen. Er flieht mit diesen auf das Gespinst der Mehandor im Orbit, um sie dort Theta zu übergeben. Diese wiederum schafft es mithilfe der Terraner, der Mutanten und eines nicht ganz unbeteiligten Fantan, rechtzeitig dort zu erscheinen und sich mit ihm zu treffen. Die Informationen haben es in der Tat in sich: zum einen scheinen drei alte Imperatoren »auferstanden« zu sein. Theta und Perry Rhodan vermuten, dass es sich um Duplikate handelt, welche nun nach der Macht greifen. Zum anderen ist dieses Triumvirat dabei, eine riesige Flotte aufzustellen und mit Transformkanonen auszurüsten. Diese schrecklichen Waffen werden ihnen direkt von Archetz geliefert, dem geheimen Heimatplaneten der Mehandor. Das nächste Ziel für Rhodan und Co. steht somit fest.

Handlung

Die Celistas Askhan Kuur und Delynn da Rankal versuchen, sich auf Aarakh Ranton unauffällig durch die schwebenden Kristallgärten zu ihrem verborgenen Gleiter durchzuschlagen, als sie bemerken, dass sie verfolgt werden. Auch Santur Toness meldet sich nun nicht mehr, nachdem bereits Ferguss, da Nigall, da Esteloir und andere auf Aarakh Ranton eingesetzte Celistas Unfällen zum Opfer gefallen sind. Die Verfolger sind Roboter. Kuur und Delynn gleiten in den Fluss Aranakh II hinunter. Kuur bietet sich als Köder für die Roboter an, Delynn gelingt es, einen der beiden aus dem Hinterhalt zu zerstören, der zweite explodiert in ihrer unmittelbaren Nähe und tötet sie. Kuur nimmt ihren Datenkristall an sich und erreicht den Gleiter. Von diesem aus schafft er eine Verbindung zur Imperiatrice Empthon V. aufzubauen, doch bevor er eine Meldung abgeben kann, explodiert ein Miniroboter, praktisch eine schwebende Bombe, der sich offenbar unbemerkt an seinen Anzug geheftet hatte.

Die aus drei Mehandor-Schiffen bestehende Fannon-Karawane unter der Matriarchin Thrione Meykara erreicht das Dorsystem. Der Fantan Lawwassatt hatte zuvor die Karawane zu einem kleinen System geführt, das aus einer Doppelkonstallation herausgeschleudert worden war und sich aus Thantur-Lok entfernte. Die auf Kammuroh lebenden Kolonialarkoniden hatten gehofft, vom Imperium vergessen zu sein. Doch mit Hilfe der Arkonidischen Flotte konnten sie schnell unterworfen werden. Somsat Meykara, der Schatten von Thrione, setzte bei den folgenden Verhandlungen durch, dass die Kolonisten zumindest für einen kleinen Teil der von ihnen abgebauten Bodenschätze entschädigt wurden und medizinische Hilfe bekamen, damit sie nicht nur an Aufruhr und Sabotage dachten.

Obwohl die Fannon-Karawane über gute Kontakte verfügt, versucht sie Zollbeamte unter Führung von Tronep Sha beim Einflug ins System zu schikanieren. Lawwassatt schleicht sich an Bord des Fahrzeugs der Kontrolleure, das dann aber nicht zur MONAD zurückfliegt, von der es gekommen ist, sondern zur ASH-FORKH umgeleitet werden, wo Tronep Sha dem Kommandanten Dradir da Thuran Bericht erstatten muss, was bei der Fannon-Karawane passiert ist. Die Beschwerde von Thrione trägt Früchte. Lawwassatt schleicht inzwischen an Bord herum und findet das Besun, das er sucht. Als er gerade dabei ist, es zu demontieren, wird er erwischt. Celis, der Sicherheitsoffizier der ASH-FORK, verhört ihn, und versucht aus seinen Antworten schlau zu werden. Leider war Lawwassatts Besun streng geheim, und weil er jederzeit wieder versuchen würde, es sich anzueignen, beschließt Celis, ihn in einem Raumanzug ohne Antrieb aus einer Luftschleuse werfen zu lassen.

Askhan Kuur hat die Explosion überlebt, und konnte sich verdeckt zu einem Apartment in Deburiah begeben, das der Rückzugsort seines Kollegen da Nigall war. Plötzlich meldet sich Santur Toness, zu dem zuvor die Verbindung abgerissen war, doch wider. Da Exilkar, der mit ihm eine Operation durchführen sollte, ist verschwunden. Er braucht einen zweiten Mann - sofort. Kuur soll mit einer Biomolplastmaske das Aussehen eines gewissen Garret annehmen und in der Uniform eines Arbtan am Treffpunkt erscheinen. Dort taucht Toness mit zwei weiblichen Soldaten auf, und sie begeben sich zu der Party, mit der die Has'athor Issandir da Haagolon, die den Einsatz auf Kammuroh geleitet hat, ihre Beförderung zur Keon'athor feiern will. Sie hat ein Auge auf den hübschen Arbtan Garret geworfen, der dadurch so verängstigt war, dass er bereit war, mit Toness zusammenzuarbeiten, worauf dieser nun Kuur an Stelle von Garret bei da Haagolon einschleusen will. Kuur, der schon für die Rudergängerin Ihin da Achran arbeitete, hat damit kein Problem.

Bei der Feier dirigiert Toness da Haagolon Kuur in die Arme, nach einer Tonta sind die beiden bereits in einem von Holofeldern als Sichtschutz begrenzten Areal im Garten, und sie will mit ihm ein Spiel spielen, bei der er ihr Sklave ist. Sie tut ihm dabei aber nicht weh, und er kann ihr geben, was sie sich erträumt. Danach fragt sie ihn, ob er auf ihrem Schiff dienen will. Sie spricht über den Einsatz auf Kammuroh, wo sie vor allem gegen die Zivilbevölkerung vorgehen musste, um die Produktionsanlagen nicht zu beschädigen. Und dass man bei abtrünnigen Kolonien ein Exempel statuieren muss. Als er meint, er könne die Gerüchte über die alten Herrscher, die aus den Gräbern steigen, nicht glauben, zeigt sie ihm ein Holo. Später trifft er noch einmal Toness, der ihm einen Datenkristall übergibt. Toness fühlt sich bereits verfolgt. Kuur soll versuchen, wegzukommen, so lange sich die Gegner noch mit Toness beschäftigen. Zusammen mit der Arkonidin Estun verlässt er die Party, doch schon, als er da Nigalls Wohnung erreicht, bekommt er ein Signal, dass sein Gleiter unter Beobachtung steht. In einer neuen Biomolplastmaske verlässt er über einen geheimen Zugang die Wohnung. Mit einem Funkimpuls löst er die in der Wohnung deponierten Sprengladungen aus.

Er erreicht unerkannt den Orbitallift zum Gespinst der Mehandor über Aarakh Ranton. Doch der ist ein Nadelöhr. Er setzt sich neben eine junge Frau, von der er den Eindruck hat, dass sie unter schrecklichen Ereignissen leidet. Sie heißt Janikah, ist Halbarkonidin und Mehandor, hat die Ereignisse auf Kammuroh miterlebt, ist von dort geflüchtet und will nun zu Verwandten im Gespinst hochfahren. Sie fürchtet die Fahrt im Orbitallift. Kuur bietet ihr seine Begleitung an und als Familie gehen sie zur Kontrolle. Ein Trupp Soldaten erscheint, mit der Aufgabe, Ashan Kuur abzufangen. Dem Soldaten Danim ter Banju fällt Kuur auf, der die ungefähre Größe des Gesuchten hat, doch Janikah hällt ihm ihr schreiendes Baby entgegen, meint, er sie schuld dass es schreit, und weil sie eigentlich keine Familie suchen, winkt ter Banju die drei dann durch. Im Gespinst trennen sich die Wege von Janikah und Kuur. Kurz darauf bemerkt Kuur dann, dass ihn wieder einer der Sprengstoffroboter verfolgt. Er bucht einen Spaziergang auf der Außenhülle des Gespinstes, und als ihn der Roboter verfolgt, wird er von Kuurs Hartschalentasche, die er zurückgelassen hat, eingeschlossen und explodiert in deren Inneren. Als Kuur dann wieder durch ein Außenschott ins Innere des Gespinstes klettert, geht ein Alarm los.

Die CREST II und die MAGELLAN sind in der Nähe des Dorsystems angekommen. Man berät, wer der Kopf der Verschwörung sein könnte, und welche Rolle Ihin da Achran oder Pertia ter Galen spielen. Theta spielt Rhodan und den anderen eine Aufnahme, angefertigt von Delynn da Rankal, vor, in der Patriarch Hantiruh von einem Spezialauftrag spricht, den Imperator Tutmor VI., der schon seit 6000 Jahren tot ist, an Mehandor-Sippen vergeben habe. Kurz darauf kam Hantiruh bei einem Gleiterunfall ums Leben. Rhodan versucht Theta, die einen Einsatz der Mutanten anordnen will, klar zu machen, dass sie sie nicht wie ihre Lakaien herumschicken kann. Theta hat mit ihrem Agenten ein Treffen im Gespinst ausgemacht. Dazu müssen sie aber erst aufs Gespinst kommen.

In einem Friedhof ausrangierter Schiffe in der Nähe des Systems suchen die beiden Schiffe Deckung. Dann bewegt sich ein Raumer der Arkoniden zu dem Schiffsfriedhof und schleust eine Person aus, um dann wieder zurückzufliegen. Der Ausgeschleuste ist Lawwassatt, der von Gucky an Bord der CREST II geholt wird. Lawwassatt will seine Dankbarkeit für die Rettung zeigen, stellt einen Kontakt zu Thrione Meykara und Somsat her und stellt ihr seine Freunde Debor (Rhodan), Arbaj (Thora), Senjah (Theta), Plofre (Gucky) und Sud vor, die einen Termin im Gespinst haben, aber besorgt sind, dass die Arkoniden sie nicht hineinlassen. Und weil die Meykara-Sippe ihm verpflichtet ist, soll sie nun ihnen behilflich sein.

Thrione erkennt schnell, dass es Terraner sind, die sie ins Gespinst einschleusen soll. Sie spielt aber mit, in der Hoffnung, mehr über die Vorgänge im Dorsystem zu erfahren, die auch für ihre Sippe Bedeutung haben können. An der Schleuse zum Gespinst werden sie von arkonidischen Sicherheitskräften kontrolliert, die Kontrolle wird aber stark verkürzt, als Thrione den ihr bekannten Mehandor Ansal erkennt, der vorbeigeht, und im Gespinst ein hoher Beamter ist.

Der Termin des vereinbarten Treffens rückt näher. Und dann findeet Gucky den Celista, der kämpft und zu töten bereit ist. Er teleportiert mit Sud und findet Kuur von mehreren Haklui, der Gespinstwache, umringt. Das Auftauchen von Gucky sorgt für Verwirrung, doch den Großteil der Haklui schaltet Kuur mit gezielten Tritten und Griffen selbst aus. Dann teleportiert Gucky Kuur in Sicherheit.

In einem Ra-Mehndar übergibt Kuur Theta die Informationen, die er gesammelt hat. Auf dem Holo, das da Haagolon ihm gezeigt hat und das Kuur aufnehmen konnte, erkennt man im Hintergrund einen Test: Eine Transformkanone wurde nachgebaut und getestet. Lawwassatt erklärt, dass das sein Besun sein sollte. Und Kuur hat auch Aufnahmen der Imperatoren, die aus den Gräbern gestiegen sind: Tutmor VI. Imperator zu der Zeit, als die Elysische Welt ins Arkonsystem gebracht wurde. Grishkan XII., Imperator zur Zeit um die christliche Zeitenwende. Und Gonozal VII., Atlans Vater. ...