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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 110) | |
| Zyklus: | Die Methans | |
| Titel: | Der Kopf der Schlange | |
| Autor: | Kai Hirdt | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 4. Dezember 2015 | |
| Handlungszeitraum: | 29.–30. Mai 2049 | |
| Handlungsort: | Sede, Antra, CREST, THORAGESH, BOOTY, OLD MEN. | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Die Terraner können dank eines Trickmanövers mit der BOOTY wieder das Kommando über die CREST übernehmen. Kriegs-Assertor Kang gibt Perry Rhodan unfreiwillig den Tipp, dass verräterische Arkoniden auf dem Mond Antra im Sapirasystem einen alten Arkoniden gefangen halten. Auf Antra erwartet Maghan'athor Agaior Thoton, der Crest und Tom in seiner Gewalt hat, Rhodan und seine Frau Thora. Thoton versucht seit einem Jahr, Crest mittels der Infiniten Traummaschine Informationen über den Weg zum Hort des Ewigen Lebens zu entlocken, doch Crest wehrt sich seit einem Jahr erfolgreich mit einer speziellen Dagor-Technik. Als sich nun Rhodan und Thora ebenfalls in Thotons Gewalt begeben, kann Crest Thoton in die Irre führen. Als die Rhodans und Crest von Antra fliehen, entdeckt Thoton den Betrug und greift die Fliehenden an. Die BOOTY geht dazwischen, wird aber durch einen Überrang-Kode der Allianz durch Thoton zur Explosion gebracht. Während sich die CREST nun sowohl Thotons THORAGESH als auch der P'Kong-Ringraumer erwehren muss, greifen die Old Men zu einem letzten Trick. Ihre Space-Disk wird von den P'Kong vernichtet, so dass Thoton glaubt, die Rhodans erwischt zu haben. Der Einsatz der Graviton-Torpedos führt zu einem Patt, sowohl die THORAGESH als auch die CREST fliehen.
Währenddessen erforscht Eric Leydens Team gemeinsam mit Tuire Sitareh die Pyramidenstadt Pietra auf Sede. Sitareh findet Beweise dafür, dass die Stadt, die Puma Punktu in Bolivien gleicht, tatsächlich eine Transmittersteuerstation der Liduuri ist. Das Trapezasystem ist danach ein Sonnentransmitter und Sitareh vermutet das Transmitterfeld im Schnittpunkt der vier Sonnen.
Handlung
Die CREST ist wieder ins Trapeza-System zurückgekehrt. Das Kommando an Bord haben die P'Kong, die die Mannschaft der CREST überwachen. Doch plötzlich greift die BOOTY an. Kriegs-Assertor Kang hält die CREST für verloren, weil es gegen die Waffen der Bestien keine Abwehr gibt. Rhodan aber meint, wenn er seiner Mannschaft freie Hand gibt, dann könnten sie überleben. Die Angriffe des Bestienschiffes werden bedrohlich, es gibt gefährliche Treffer, ein ganzer Hangar der CREST wird zerstört, und Rhodan fragt sich, ob das wirklich die BOOTY ist oder ein anderer, ein echter Bestienraumer. Kang übergibt das Kommando an Perry, der startet mit Deringhouse zusammen das Programm Regain, und dann werden die P'Kong in der Zentrale von Energiefeldern eingekesselt. Die Mannschaft außerhalb der Zentrale wurde mit einem Narkosemittel betäubt, das sowohl P'Kong als auch Terraner betäubt hat. Und Roboter haben die betäubten P'Kong eingesammelt und bei den von ihnen an Bord angebrachten Sprengminen zusammengelegt, sodass Kang bei einer Sprengung die eigenen Leute töten würde. Kang meint zunächst, das würde ihn nicht hindern, die CREST wäre flugunfähhig, und sie würden von anderen Einheiten eingesammelt werden. Doch Rhodan fragt ihn, wie er es erklären wolle, wenn nur er selbst mit 12 seiner Leute in der Zentrale überlebt hätte. Und dann deaktiviert Kang den Funkzünder. Cel Rainbow von der BOOTY meldet sich: Als sie angegriffen haben, haben sich einige Routinen des Bestienschiffes aktiviert, die den Angriff realistischer gemacht hätten, als sie wollten, und die sie dann schnellstmöglich deaktivieren mussten.
Die P'Kong werden festgesetzt. Danach versucht Rhodan, aus Kang Informationen herauszubekommen. Auf Empfehlung der Exopsychologen reibt er sich eine spezielle Zimt-Moschus-Mischung ein, weil die P'Kong olfaktorisch Dominanz signalisieren. Dann verhandelt er mit Kang, bietet ihm an, ihm Trümmerteile der CREST zur Verfügung zu stellen und eine Aufnahme, in der die CREST tatsächlich von einem Bestienschiff vernichtet wird, und ihn damit auf Sapir, der Stützpunktwelt der P'Kong im Sapirasystem auszusetzen. Doch Rhodan will als Gegenleistung Informationen. Kang berichtet von einem Stützpunkt von Verbündeten der von den P'Kong verachteten Maahks im Sapirasystem, auf Antra, dem Mond des Planeten Sapit. Als er von der Flucht eines sehr alten Mannes mit einer Leka-Disk berichtet, der wieder eingefangen wurde, ist Rhodan elektrisiert: Das ist eine Spur zu Crest.
Inzwischen ist die Space-Disk OLD MEN, die nur für drei Mann Besatzung eingerichtet war, mit den sechs Alten, Thora und den Geretteten der LEPAD, mehr als 100 Mann, schon 17 Tage unterwegs, hinter der THORAGESH her. Die Stimmung an Bord wird immer angespannter, Eric Manoli hat als Arzt viel zu tun. Zuletzt hat die THORAGESH am Rand des Sternhaufens Hamtar Rhag Nar Rhug, "Insel der versammelten Todgeweihten", fünf Tage pausiert. Als sie wieder aufbricht, ist der Sender, den ihr Mercant angehängt hat, deaktiviert. Es bleibt ihnen also nur die letzte Option, jene Koordinaten anzufliegen, die Sid von der THORAGESH geholt hat. Diese Koordinaten führen die OLD MEN ins Sapira-System, wo sie in Sonnennähe Ortungsschutz sucht. Zuerst bemerkt man die Ankunft der THORAGESH, die eine Leka-Disk ausschleust und ebenfalls in Ortungsschutz geht, dann kommt zu ihrer Überraschung die CREST im System an. Die CREST setzt zuerst die P'Kong auf dem Planeten Sapir aus. Dann bekommt man Kontakt zur OLD MEN, die man niemals hier erwartet hätte, und nach kurzem Kontakt einschleust. Perry und Thora fallen sich in die Arme. Über dem Stützpunkt auf Antra erscheint ein grüner Energieschirm, und dann meldet sich Agaior Thoton: Er lädt Perry und Thora zu einem Essen mit ihm und ihrem Sohn Thomas, den er gefangen hält, ein.
Crest hat inzwischen eine Unzahl von Abenteuern erlebt, bei denen sich aber immer herausstellt, dass er sie unter einer Infiniten Traummaschine erlebt. Sein Gegenüber Agaior Thoton will von ihm erfahren, wo sich der Hort des ewigen Lebens befindet. Doch Crest wendet Dagor-Techniken an, um aus den Träumen aufzutauchen. Einmal erwacht er in einem Bett, die Muskeln seiner Beine sind vom Liegen degeneriert, neben dem Bett sieht er einen Schwebestuhl. Er zögert, hält auch das für eine Illusion, gelangt ohne Hindernis zum Hangar einer Leka-Disk, dort stößt dann Agaior Thoton zu ihm: Das war echt, wenn er nicht gezögert hätte, hätte er jetzt fliehen können. Diese Chance hat er nun verspielt, und in Zukunft wird er noch weniger wissen, was echt und was Illusion ist.
Natürlich kommen die Perry und Thora Thotons Einladung nach. Thoton spielt den Gastgeber, es ist ein erlesenes Mahl, doch Verhandeln dürfen sie erst danach. Thoton macht gegenüber Thora Anspielungen auf ihr Zusammentreffen vor 18 Jahren, und betont, dass er sein Versprechen, sie werde ihre abweisende Haltung bereuen, gehalten hat. Er gehört nicht zur Allianz, und lässt sich auch nicht von den Maahks benutzen. Es ist umgekehrt: Er benutzt die Maahks. Und dann erklärt er, warum er sie geholt hat: Er will mit ihrer Hilfe Crest unter Druck setzen. Er nimmt sie mit zu Crest, den er aus der Traummaschine holt. Als Crest ihm den Vers, den Thoton sucht, nicht sagt, wird Rhodan von Strahlern aus der Decke zerstrahlt. Auch das war nur Illusion, aber beim nächsten Mal wird es echt sein. Crest sagt ihm einen Vers, doch nun will Thoton Perry töten, um Crest zu brechen. Als gebrochener Mann wird Crest seine Marionette sein und ihm alles sagen. Doch Crest warnt, dass er dann vielleicht an sein tatsächliches Wissen herankommen könne, aber nicht an sein Unterbewusstes. An die unterbewussten Wahrnehmungen käme Thoton nur heran, wenn er mit ihm gemeinsam auf eine Reise gehe. Thoton geht auf das Angebot ein und legt sich in die Traummaschine.
Thoton findet sich irgendwo im Nichts wieder, sitzt Crest gegenüber, eine Eule holt sie von dort und setzt sie an den Rand eines Brunnens. Crest schubst Thoton ind en Brunnen hinein, in den dieser endlos stürzt. Im Sturz erkennt Thoton, dass es eine Falle war, kann sich mental fangen und findet sich in seinem Körper wieder. Nun will er Crest bestrafen und Rhodan töten. Als er die Strahler auslöst, erscheinen um Rhodan herum Energieschirme. Offenbar hat Crest sich Zugang zum Netz der Station verschafft und kann es jetzt auch steuern. Aber er konnte ihn, Thoton nicht hinausdrängen. Für Thoton beginnt ein Duell mit Crest um die Vorherrschaft über die Station.
Thora und Perry haben im Nebenraum, auf den sie Thoton hingewiesen hat, Thomas gefunden. Der meint, er müsse die Kappe der Traummaschine am Kopf behalten, damit stehe er mit Opacra, Opa Crest, in Verbindung. Sie dürfen Crest nicht wecken. Das Duell, das Thoton zu führen glaubt, sind nur Vorspiegelungen von Crest, damit Thoton jene Kommandos an die Station gibt, die Perry, Thora, Thomas und ihm das Entkommen ermöglichen soll. Weil Thoton seinen eigenen Leuten misstraut, sind nur wenige Arkoniden in der Station, doch die sind eine Gefahr. Tondrin da Surek, die Arkonidin, die einer jüngeren Thora ähnelt und an der Entführung von Thomas beteiligt war, überrascht sie, als sie die Liege von Crest durch die Station schieben. Sie bedroht sie mit einem schweren Impulsstrahler. Thoton sieht sich im Traum genau an dieser Stelle der Station stehen, plötzlich von Strahlern von Crest bedroht, und aktiviert Schutzschirme, die in der Realität die Gruppe retten. Sie erreichen die Space-Disk, doch durch den grünen Schirm kommen sie damit nicht. Da greift Rainbow mit den Intervallkanonen der BOOTY an, und die OLD MEN starten, um die Bodenforts der Oberfläche gegen den grünen Schirm schießen zu lassen. Der Schirm zerplatzt, der Schutzschirmgenerator in der Station explodiert, und die Space-Disk kann fliehen. Dann wird Crest durch den aufgeregten Thomas geweckt. Crest sagt: „Zu früh!“.
Die BOOTY will Rhodans Disk zu Hilfe kommen, als plötzlich ihre Schirme zusammenbrechen und sie explodiert. Dabei wird auch Rhodans Disk beschädigt. Die beiden Besatzungsmitglieder der BOOTY, Cel Rainbow und Tim Schablonski, die überlebt haben, weil die Zentrale der BOOTY eine Sicherheitszelle war, treiben in ihren Raumanzügen im All und Rhodan fischt sie auf. Dann wird seine Diks gescannt, und Thoton meldet sich:
Weil Bestien als unzuverlässig gelten, hat die Allianz einen Code, mit dem sie Bestienschiffe sprengen kann. Und diesen Code hat Thoton auch und damit die BOOTY gesprengt. Den hatten weder die P'Kong noch Maahks oder die Leiter der Bestienzuchtstation im Taktissystem.
Die OLD MEN funkt Rhodan mit Normalfunk an, Adams will ihn herausholen, die OLD MEN will sich im Tarnmodus nähern, sie an Bord nehmen, dann soll Rhodans Disk gesprengt werden. Rhodan kündigt Thoton an, dass er lieber selbst seine Disk sprengt, als noch einmal in seine Hände zu fallen. Fast gelingt der Plan, doch dann gibt es eine Explosion an Rhodans beschädigter Disk und sie ändert den Kurs. Auf dem neuen Kurs kann die OLD MEN die Disk nicht unerkannt und rechtzeitig bergen, bevor die THORAGESH zu nahe ist. Vielmehr besteht die Gefahr, dass auch die Alten an Bord gefangen werden. Und sie tragen ein Wissen, das keinesfalls Thoton in die Hände fallen darf: Mercant über die Abwehr der Erde, Pounder über die Systemverteidigung, Mercant über den Geheimdienst und seine Agenten, Bai Jun über die Stadtverteidigung von Terrania, nur William Tifflor und Eric Manoli sind keine Geheimnisträger im engeren Sinn. Das Risiko, von Thoton verhört zu werden, dürfen sie nicht eingehen. Und so fassen die Alten an Bord der OLD MEN den Entschluss, abzutreten und sich zu opfern. Die OLD MEN rast an der Space-Disk von Perry vorbei, Pounder gibt Perry im knappen Befehlston, so wie früher, die Order durch, den Tarnmodus einzuschalten. Erst als die OLD MEN explodiert, wird Perry klar, was der Plan war. Und dann bekommen sie noch eine letzte Botschaft der sechs Alten.
Die CREST musste sich mit den vier Ringschiffen der P'Kong herumschlagen, die nun die Diffraktalbomben nicht einsetzen können, weil die CREST alle Schirme aktiviert hat. Deringhouse schickt Kang eine Erinnerung, dass sie zusammenarbeiten wollten, doch sie bliebt unbeantwortet. Nachdem die Space-Disk explodiert ist, sucht Thoton nicht länger nach Rhodan, sondern widmet sich ganz der CREST. Deringhouse lässt alle Gravitationsbomben, die er noch an Bord hatte, gegen die THORAGESH losschicken, der äußere Schirm bricht zusammen, der innere zeitweise auch. Die THORAGESH wird beschädigt, aber nicht vernichtet, und muss sich zurückziehen. Deringhouse will sich nicht länger mit den P'Kong herumschlagen sondern sich schnellstmöglich aus dem Sapira-System zurückziehen. Er glaubt, so wie Thoton, dass die explodierte Disk die von Perry war und die OLD MEN noch irgendwo draußen sind und will sie vor dem Abflug noch einsammeln. Als man Kontakt zu einer Disk herstellt, sind es zu seiner Überraschung die Rhodans, Perry, Thora, Thomas und Crest, die sie an Bord, die sich melden und die sie an Bord nehmen können. Dann transititert die CREST.
Auf Sede lagern Leyden und sein Team, zusammen mit Tuire Sitareh, vor der Steinernen Stadt. Luan Perparim zeigt Tuire ein Bild des Sonnentores von Puma Punktu, der Inka-Ruinenstadt auf der Erde, in der ähnliche H-Blöcke wie hier verbaut wurden. Was Luan als Schlangenlinien auf den Säulen des Tores interpretiert, erkennt Sitareh als DNS-Strang und Funkwelle, also einen Hinweis auf einen Transmitter, der Menschen zeitlos versetzen kann. Danach erzählt ihm Luam von Viracocha, dem maskierten Gott, der das Tor bewacht. Als sie ihm das Foto einer Maske einer Maske von Viracocha zeigt, fällt Sitareh in einen Erinnerungsschub. Als er erwacht, meint er, das sei der Torwächter und er habe auf der Maske die Darstellung des Tores gesehen: Ein Trapez, das genau den Sonnen des Trapeza-Systems entspricht.
Die Trauerfeierlichkeiten sind vorüber, für Perry ist der schwerste Verlust Manoli, für Thora Lesly, und alle wissen, dass sie noch eine Rechnung mit Thoton offen haben. Die Frage ist, was sie als nächstes tun wollen. Crest erinnert an den Vers, der sie nach Achantur führen soll, und den auch Thoton kennt: Sie müssen durch ein Tor gehen, und wenn sie vorher dort sind, können sie ihm einen heißen Empfang liefern. ...