Verspielt

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Überblick
Serie: Stellaris (Nr.  41)
Titel: Verspielt
Autor: Roman Schleifer
Titelbildzeichner: Michael Vogt (ALLIGATOR-Farm)
Erschienen in: PR 2742
Erstmals erschienen: Freitag, 7. März 2014
Hauptpersonen: Abdul Ghonim, Samali, Terdi Byhn, Tamo Vallone
Handlungszeitraum: 15. Jahrhundert NGZ
Handlungsort: STELLARIS
Vorwort von: Hartmut Kasper
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Abdul Ghonim wird von seiner Lebensgefährtin Samali mitten in einem Spiel unterbrochen.

Da er sich im Stimulus-Modus befindet, erhält er einen Stromschlag. Dieser fällt stärker als üblich aus, da er die synaptischen Verbindungen zwischen der Spielkonsole und seinem Körper weit über die Maximalintensität eingestellt hat.

Samali will, dass er sie zu Praccos Abschiedsfeier begleitet. Widerwillig stimmt er zu. Während er die Kleidung wechselt, hat er mehrere Vorahnungen.

Samali und er treffen auf Ashna Buccelli und Tamo Vallone, die sich bemühen, zu verstecken, dass sie ein Paar sind. Abdul kann Tamo nicht leiden, weil er ihn für ein arrogantes Arschloch hält und Tamo ihn bei jeder Gelegenheit unterschwellig beleidigt.

In der Kantine, die zum Festsaal umfunktioniert wurde, treffen sie auf Gormlan Panurge. Als Samali und er über den Unterschied zwischen akonischen Transmitter-Transmissions-Schockdämpfer unterhalten, klinkt sich Abdul aus und setzt sich neben Terdi Byhn an einen der Rekon-Spieltische. Nach einigen Runden gesellt sich Tamo zu ihnen und gewinnt prompt mehrmals hintereinander. Als alle im Raum mitten in der Bewegung einfrieren, glaubt Abdul an einen Scherz. Sekunden später wird es dunkel.

Abdul ist zurück in seiner Kabine und im Spiel. Samali unterbricht ihn und ein Stromschlag rast durch seinen Körper. Da er sich erinnert, die Situation bereits erlebt zu haben, glaubt er, in einer Zeitschleife gefangen zu sein. Die Positronik Stellatrice verneint diese Vermutung und rät ihm zu einem Besuch bei der Bordmedikerin Ashna Buccelli, da Intrusionen auch von Drogen ausgelöst werden.

Ihm wird klar, dass er unendlich viel Zeit hat und er alles machen kann, was er will. Sein Handeln wird immer wieder ausgelöscht und alles an den Anfang zurückgesetzt.

An Samalis Seite geht er in die Kantine. Dort wendet er sich an den Triebwerkstechniker Terdi Byhn. Durch dessen Hobby Hyperphysik erhofft er sich eine Antwort auf die Frage, wie er die Zeitschleife durchbrechen könnte. Obwohl ihm Terdi ebenfalls nicht glaubt, gibt er ihm ein paar Tipps, wie er den Linearraumflug unterbrechen kann. Als sich Tamo Vallone an den Spieltisch setzt, wittert Abdul die Chance es Tamo zu zeigen. Im Gegensatz zu Tamo kennt er die Abfolge der Spielkarten. Im Spiel hat er Erinnerungslücken und verliert, weil sich die Kartenabfolge geändert hat. Er hat dieses Mal später zu spielen begonnen.

Wieder wird er in die Kabine und in sein Spiel versetzt, wieder unterbricht ihn Samali und wieder erhält er einen Stromschlag. Verärgert stößt er sie von sich, eilt in die Kantine und wartet auf Tamo, um ihn zu schlagen. Als die Karten ausgegeben werden, erinnert er sich nicht mehr an die Namen einiger Karten. Irritiert spielt er weiter und verliert, da er diesmal den Einsatz erhöht hat und Terdi vorzeitig ausgestiegen ist.

Abdul ist in seiner Kabine und wird aus dem Spiel gerissen. Er stößt die ihm fremde Frau, die vor ihm steht und schreit, von sich. Als er aus der Kabine läuft, prallt er mit ihr zusammen, sie stolpert und bleibt am Boden liegen. In der Kantine spielt er wieder gegen Tamo. Erneut fehlen ihm die Kartennamen. Er erhöht den Einsatz auf eintausend Galax, verliert und stürzt sich wütend auf Tamo. Ein Schlag in den Nacken raubt ihm das Bewusstsein.

Als er wieder zu sich kommt, liegt er in einem Fesselfeld und hört die Stimmen zweier Frauen, die sich über ihn unterhalten. Seine Basalganglien im Großhirn seien geschädigt und das Volumen des Hippocampus und der Amygdala sei reduziert – alles Hinweise auf Schizophrenie. Als Grund für diese plötzliche Erkrankung hat eine der Frauen nur eine Vermutung parat: Er hat die synaptischen Verbindungssenoren der Spielkonsole weit über das Maximum intensiviert und damit sein Gehirn geschädigt. Einziger Haken an der Hypothese: Für diese Veränderungen hätte er viermal spielen müssen. Laut den durch Stellatrice ausgelesenen Logdateien hat er aber nur einmal derart intensiv gespielt. Sie hofft, dass ihm die Mediker auf Terra helfen können.

Abdul kichert. Die Frauen haben keine Ahnung. Bei der nächsten Zeitschleife war er wieder frei und diesmal würde er Tamo endgültig zur Rechenschaft ziehen.

Illustration

Stellaris41.jpg
Zeichner: Michael Vogt
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt