Runrick

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Runrick war ein besonderer Mundäne. Er wurde blind geboren und erhielt erst später sein Augenlicht, was eine Welt für ihn zusammenbrechen ließ. In Segafrendo entdeckte er Auroch-Maxo-55 und besiegelte damit den endgültigen Sieg über die Galaktische Krone.

PR2034.jpg
Heft: PR 2034
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

In seiner Jugend waren seine Augen blind, ebenso die seines Kampfgesichtes. Doch im Gegensatz zu den Blinden Sehern vernarbten diese nicht im Laufe der Zeit. Nach einem Wutausbruch kehrte sich sein Kampfgesicht hervor und er konnte plötzlich sehen. Ansonsten ist sein Erscheinungsbild das eines normalen Mundänen gewesen. (PR 2034)

Charakterisierung

Er war von jeher ein Außenseiter, auch seine ganzen Erfolge konnten ihn nicht wirklich in die Gesellschaft integrieren. Er war kein Blinder Seher, aber auch kein reiner Kämpfer, und zum Mismatiker taugte er auch nicht. Er ließ sich aber auch nicht umerziehen. Er war ein kluger Taktiker, der seine Kriegserfolge oft dadurch errang, dass er nicht agierte, wie es Mundänen zu tun pflegten. Dadurch wurde so mancher Gegner verwirrt und ausgehebelt. In seinem Lebensabend verschrieb er sich völlig der Suche nach Auroch-Maxo-55 und war nahe daran, zu scheitern. In die Totenstädte von K'u ging er als wohlfeiner Diamant mit nur einer kleinen Verunreinigung ein. (PR 2034, PR 2035)

Geschichte

Die Geschichte Runricks lässt sich in acht Lebensstationen einteilen, wie er es selbst beschreibt. (PR 2034)

Station Rauber Baan

Rauber Baan war die Ausbildungsstätte der Blinden Seher, es war zunächst unklar, ob Runrick einer dieser Seher sein würde, doch er wurde nach Rauber Baan gebracht und begann seine Ausbildung. Bei seinen Mitschülern war er ein Außenseiter, weil sein Gesicht nicht vernarbte. Dafür war er einer der fähigsten Schüler überhaupt und gleichaltrigen »echten« Sehern klar überlegen. Er musste von seinem Betreuer Cael-Ogor immer wieder zurückgehalten werden, um nicht noch mehr Missmut und Ärger der anderen Schüler zu erregen. (PR 2034)

Als Runrick acht Jahre alt war passierte das Unglück. Er kehrte sein Kampfgesicht hervor und konnte plötzlich sehen, damit war seine »Karriere« auf Rauber Baan beendet. (PR 2034)

Mit siebzehn trat er als Mun-12 in die Armee ein, doch er war ungeeignet. Mit siebenundzwanzig wurde er in eine Umerziehungsanstalt eingewiesen. Doch alle Gehirnwäschen »halfen« nichts. Mit fünfundvierzig wurde er als »hoffnungsloser Fall« wieder in die Armee eingegliedert. (PR 2034)

LAICMOKO

Er erledigte den Kriegsdienst, doch kurz bevor es nach Yakini gehen sollte, zum ersten echten Einsatz wurde Runrick zum S-Zentranten LAICMOKO abberufen. Er gehörte zu den »Unfähigen«, die auf diesem speziellen Schulungs-S-Zentranten weiter ausgebildet werden sollten. Hier bewährte er sich und wurde im Laufe der Zeit befördert, nach fünf Jahren wurde er Mun-11, weitere fünf Jahre später stand Runrick im Rang eines Mun-9. Sein Traum war es als Mun-2 einen S-Zentranten zu befehligen, dies half Runrick das Leben zu durchstehen. (PR 2034)

Yakini

Dann endlich ging es doch nach Yakini, hier erreichte Runrick durch seine unmundänische Kampfweise schnell viele Erfolge. Er wurde befördert. Doch dann wurde er zurückgeschickt, nach LAICMOKO. Der Mun-2 Kommandant Rantomeen wurde zu seinem Intimfeind und stufte Runrick zum Mun-9 zurück. Doch trotz allem schaffte er es nach fast einem Jahrzehnt in den Rang eines Mun-7 zurück. Als die vierte Welle gegen Yakini zusammengestellt wurde, meldete sich Runrick freiwillig. (PR 2034)

Dort testeten die Mundänen eine neue Waffe, den vektorierbaren Hyperraumaufriss-Mörser. Durch einen Geniestreich Runricks gewannen die Mundänen eine wichtige Schlacht, und er wurde zum Mun-6 befördert. Bei Ende des Yakinifeldzugs war Runrick ein Mun-5. Mit neunzig Jahren hatte er die »normalen« Mundänen eingeholt, was den Rang in Bezug auf das Alter anging. (PR 2034)

Er kehrte zum S-Zentranten LAICMOKO zurück, wo er sich zur Beförderung zum Mun-4 vorbereiten sollte. Diesen Rang konnte man nur verliehen bekommen, indem man den Kuss der K'UHGAR in den ewigen Totenstädten erhielt. Auf LAICMOKO traf Runrick abermals auf seinen Intimfeind Rantomeen, und dieser ließ ihn erneut schmoren. Erst als der Mun-2 starb und ein neuer Kommandant nach LAICMOKO kam, ging es wieder weiter im Leben des Mundänen. (PR 2034)

K'u

Mit einhundertzwölf Jahren begab sich Runrick auf die Reise nach Gumollz, der Zentralwelt in Dubensys. Dort stieg er hinab in die ewigen Totenstädte von K'u und erhielt den Kuss der K'UHGAR. Danach ging er als Oberkomandierender nach Jonx, dort machte der abtrünnige Mundäne Mettzall gemeinsame Sache mit den Jonxern, und die Mundänen sammelten dort Niederlage auf Niederlage. Auch Runrick brauchte Jahre, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Er lockte Mettzall in einen Hinterhalt und eroberte schlussendlich Jonx. (PR 2034)

Bei seiner triumphalen Rückkehr nach Dubensys wurde ihm der Rang eines Mun-2 angeboten, der Haken, er würde den alternden S-Zentranten MASMOKO übernehmen müssen. Doch da man solch eine Chance nur einmal bekam, sagte Runrick zu. (PR 2034)

MASMOKO

Als Runrick den S-Zentranten übernahm, war dieser völlig verwahrlost, sein Vorgänger Vennotta hatte alles seinem einzigen wahren Ziel untergeordnet, er wollte Auroch-Maxo-55 finden. Doch trotz eines erheblichen Aufwandes war ihm dies nicht gelungen. Runrick ließ den S-Zentranten sukzessive wieder herrichten. Doch dann verfiel auch er der Suche nach Auroch-Maxo-55 in der Auroch-Maxo Dunkelwolke. Runrick erkannte, dass er alleine keine Chance hatte, also bat er K'UHGAR selbst um Hilfe. (PR 2034)

K'UHGAR

Erneut begab er sich in die ewigen Totenstädte auf Gumollz. Die Superintelligenz versprach für Hilfe zu sorgen. Sie selbst konnte nicht, wie Runrick es vorschlug, nach Segafrendo kommen. Doch sie wollte Höhere Mächte um Hilfe bitten. Dies würde allerdings Zeit in Anspruch nehmen. So begann erneut eine Phase des Wartens für den Mundänen. Er kehrte nach Segafrendo zurück und durchkämmte weiter die Dunkelwolke, natürlich ohne Erfolg. Er sah sich schon scheitern wie seinen Vorgänger. (PR 2034)

XIRMICCA

Als Runrick schon nicht mehr daran glaubte erschien ein Walzenraumer von kobaltfarbener Farbe in Segafrendo, er wurde von einem Mun-5 gesteuert. Dieser berichtete, dass er die Schiffshülle in Erranternohre abgeholt hatte, sie wäre aus dem Fundus der Kosmokraten. K'UHGAR hatte also doch noch Wort gehalten. Mit diesem Schiff als Führung gelang es Runrick mit seinem S-Zentranten die gesuchte Welt zu finden. Zur selben Zeit traf dort die SOL ein. (PR 2034, PR 2035)

Auroch-Maxo-55

Durch einen psionischen Schlag der Inzaila wurden die Mundänen überrascht, die meisten starben. Die Überlebenden, außer Runrick selbst, wurden von Paumyr übernommen. Im Angesicht der Niederlage starb dann auch Runrick, er ging als funkelnder Diamant in die Totenstädte von K'u ein, als Diamant mit nur einem trübenden Einschluss. (PR 2035)

Quellen

PR 2034, PR 2035