Spoodie-Schlacke

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Spoodie-Schlacke war ein Asteroid im Raumsektor Varnhagher-Ghynnst. Die Kranen nannten ihn Varnhagher-Ghynnst-Bastion, kurz Varghy-Bastion. (PR 1051)

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Heft: PR 1051
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Anflug auf Spoodie-Schlacke
Heft: PR 1051 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Übersicht

Der unregelmäßig geformte atmosphärelose Gesteinsbrocken befand sich bis zum Jahre 425 NGZ im Spoodie-Feld oder in dessen unmittelbarer Nähe. Spoodie-Schlacke war circa 13 Kilometer lang und durchmaß an der dicksten Stelle zehn Kilometer. Obwohl er porös war und eine geringe Dichte hatte, konnte er nicht durchleuchtet werden. Die zerklüftete Oberfläche bestand aus dunklem, lavaartigem Gestein. Mehrere Schleusen führten ins Innere des ausgehöhlten Asteroiden. (PR 1051)

Dort war eine von Atlan auf einen Durchmesser von einem Kilometer geschätzte wahrscheinlich kugelförmige Station verborgen. Sie war weitgehend automatisiert, enthielt aber auch Lebenserhaltungssysteme sowie eine Hauptleitzentrale mit Schaltpulten, die von Lebewesen bedient werden konnten. Außerdem war eine riesige Kuppelhalle vorhanden, die wie ein Labor eingerichtet war. Mehrere Lagerräume waren mit Behältern voller Spoodies gefüllt. Verschiedene Typen von annähernd spinnenförmigen Robotern waren platzsparend in Säulen gestapelt. Zu den technischen Einrichtungen gehörten Geschütztürme an der Oberfläche sowie Fesselfeld- und Schutzschirmprojektoren. (PR 1051)

Geschichte

Die in Spoodie-Schlacke untergebrachte Station diente den Beauftragten der Kosmokraten einst dazu, das Spoodie-Feld in Varnhagher-Ghynnst zu einer Rekonstruktion des Virenimperiums zu vereinigen.

Der Asteroid blieb nach der ersten Ankunft der SOL beim Spoodie-Feld im Jahre 3811 zunächst unentdeckt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt entsandten die Kranen eine Expedition zum Spoodie-Feld, deren Aufgabe in der Suche nach einer Möglichkeit zur Spoodie-Ernte ohne Mitwirkung der Buhrlos bestand. Die Herzöge verfolgten den Plan, sich vom Spoodie-Schiff unabhängig zu machen. Eines ihrer Raumschiffe wurde von den Verteidigungsanlagen des Asteroiden abgeschossen. Ein anderes Schiff beobachtete den Vorfall. Jahrzehnte später wurde ein neuer Versuch mit der INGADEM unternommen. (PR 1051)

Kurz nach der Ankunft der INGADEM beim Spoodie-Feld erschienen Raumschiffe mit der Form von Vögeln (möglicherweise Schwingenschiffe der Sawpanen), die die INGADEM vernichteten, alle Spoodies auffischten und Spoodie-Schlacke in Schlepp nahmen. Nur ein zwanzigköpfiger Einsatztrupp, angeführt von Fahlwedder, überlebte die Attacke der Fremden. Die zwanzig Kranen waren kurz zuvor nach Spoodie-Schlacke übergewechselt. Sie stellten fest, dass die unbekannten Schiffe den Asteroiden mit einer nicht analysierbaren Strahlungsart beschossen. Die Fremden führten eine Transition durch. In dieser Zeit mussten sich Fahlwedder und seine Gefährten nicht nur mit den Kampfrobotern der Station auseinandersetzen. Sie unterlagen außerdem einem verderblichen Einfluss, der sie in den Wahnsinn trieb. Die Ursache war ihnen zunächst nicht bekannt. (PR 1051)

Die vogelähnlichen Raumschiffe verschwanden mit unbekanntem Ziel, als die SOL den Sektor am 10. Februar 425 NGZ auf ihrem Rückweg in die Milchstraße erreichte. Atlan und die Solaner erkundeten den Asteroiden. Der Arkonide taufte ihn aufgrund seines Aussehens auf den Namen »Spoodie-Schlacke«. Die Solaner verbündeten sich mit den letzten acht überlebenden Kranen gegen die aggressiven Roboter. Atlan ließ sich gefangen nehmen, um ins Innere des Asteroiden zu gelangen. Er ging davon aus, dass die Station sehr alt war. Das Labor in der Kuppelhalle erweckte den Eindruck, als habe dort jemand vor langer Zeit intensiv gearbeitet und diese Tätigkeit dann plötzlich unterbrochen. Atlan fand Spoodies, die zerbrachen, sobald er sie anfasste. Außerdem begegnete er Gesil. Wie sich herausstellte, war sie die Ursache für die mentalen Probleme der Kranen. (PR 1051)

Gesil konnte die Roboter kontrollieren, aber Atlan nahm nicht an, dass sie zu den urspünglichen Herren der Station gehörte. Auf seine Bitten deaktivierte sie die Roboter und überließ ihm das Kommando. Bevor die SOL wieder abflog, wurden drei Lagerhallen der SZ-1 mit Spoodie-Behältern gefüllt. Gesil wurde an Bord genommen. (PR 1051)

Ende 1144 NGZ suchte Ernst Ellert in Kytomas Auftrag unter anderem in Spoodie-Schlacke erfolglos nach der verschwundenen Gesil. (PR 1460)

Quellen

PR 1051, PR 1460