Tödlicher Stahlplanet

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 818)
A818 1.JPG
© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Tödlicher Stahlplanet
Untertitel: Landung auf der Welt des ewigen Lebens
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Anima, Goman-Largo, Chipol, Neithadl-Off, Geselle, Elq'azar, Al'Masura, Dartfur
Handlungszeitraum: Ende November 3820
Handlungsort: Läveress
Atlans Extrasinn:

Humbug mit Zellaktivatoren

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Anima und Chipol sowie Geselle, Neithadl-Off und Goman-Largo materialisieren in einer Transmitterstation auf einer unbekannten Welt und nicht wie geplant im APSIDION. Eine freundliche, Krelquanisch sprechende Stimme, die direkt aus der Luft zu kommen scheint, heißt die Neuankömmlinge auf Läveress, der Welt des ewigen Lebens, willkommen. Ihre einzige Chance zu überleben, läge darin, binnen drei Tagen die Unsterblichkeit zu erlangen oder zumindest das MEGANOM zu erreichen.

Mit sanfter Gewalt werden die sechs Gefährten aus der Transmitterstation befördert. Sie finden sich auf einer Welt aus Stahl wieder. Hinter ihnen hüllt sich die Station in Nebel, um anschließend spurlos zu verschwinden.

Rund um die Gruppe erstreckt sich eine endlose Öde. Als sie etwa eine Stunde mit den Gravo-Jets geflogen sind, nimmt Neithadl-Off etwas wahr. Sie spürt etwas Lebendiges, ohne diesen Eindruck präzisieren zu können.

An der von der Vigpanderin bezeichneten Stelle findet sich eine Struktur im Stahl, die entfernt an eine Stadt erinnert. Kurz nachdem Atlan, Anima und Chipol gelandet sind, beginnt der Stahl sich zu bewegen. Schichtweise, Zentimeter für Zentimeter, verschwindet der Boden. Chipol versucht davonzufliegen, stürzt aber sofort wieder ab. Sie müssen klettern, doch immer wieder rutschen sie zurück. Irgendwann beginnt sich über ihnen eine Decke zu bilden, die Wände kommen immer näher.

Als alles verloren scheint, ziehen sich die Wände plötzlich zurück, die Falle öffnet sich. Anima bemerkt einen Riss an Atlans Kombination, genau über dem Zellaktivator, als hätte der Stahl ihn daran als Unsterblichen – und damit anscheinend Unantastbaren – erkannt.

Nachts grübelt Atlan über die Geschehnisse, sollte es wirklich Zellaktivatoren auf Läveress geben? Auch Neithadl-Off geht noch einmal in sich und spürt dem Leben nach, das sie zu fühlen glaubt. Sie behauptet anschließend, die Essenz von Millionen Lebewesen, oder mehr, stecke in dem Stahl des Planeten.

Einige Stunden später fliegen der Arkonide und seine Gefährten weiter. Nach einiger Zeit treffen sie auf eine Gruppe von fünf Fremden. Atlan kommt ihnen nahe genug um zu erkennen, dass sie Zellaktivatoren um den Hals tragen. Als man ihn bemerkt, ziehen die Fremden Waffen und eröffnen sofort das Feuer. Der Arkonide flieht. Bei der Verfolgung geraten die Unbekannten in eine Falle des Stahlplaneten, auch unter ihnen verschwindet der Boden. Atlan und seine Begleiter können nur einem der Fremden helfen. Schwer verletzt bringen sie ihn aus der Gefahrenzone. Als sie später die Stelle untersuchen, ist sie um etwa einen halben Zentimeter gewachsen und etwas wärmer als die Umgebung. Ansonsten gibt es keine Spur von den Opfern.

Der Gerettete ist ein Kerniktor, der in Symbiose mit einem Leedskörper lebt. Er berichtet von einem Berg, auf dem es tausende und abertausende von Zellaktivatoren gibt, aber nur einen pro Person. Kurz darauf erliegt er seinen Verletzungen.

Als die Gruppe den Zellaktivator des Toten untersucht, bemerken Atlans Begleiter eine belebende Wirkung. Für ihn selbst fühlt sich die Strahlung des fremden Aktivators anders an als gewohnt, irgendwie künstlich. In Ermangelung eines besseren Zieles beschließen die sechs, den Berg zu suchen.

Die Frist von drei Tagen ist fast abgelaufen, als die sechs Gefährten sich ihrem Ziel schließlich nähern. Eine kleine Streitmacht aus Kerniktors mit Fahrzeugen und Geschützen erwartet sie rund einhundert Meter vor dem Berg. Plötzlich erklingt wieder die bereits bekannte Stimme und teilt ihnen wiederum auf Krelquanisch mit, dass ihre Zeit abgelaufen sei. Weiter erfahren sie, dass Läveress nur eine Testwelt ist, die Zellaktivatoren verlieren nach einiger Zeit ihre Wirkung. Aber die Geräte hätten ihnen erlaubt, die echte Welt des ewigen Lebens aufzusuchen.

Zu guter Letzt beschuldigt die Stimme sie, Frevler zu sein und Feinde des Guten, das sich gegen die finstere Herrschaft der Kosmokraten erhebt. Das Urteil für diese Vergehen laute auf Tod und werde umgehend vollstreckt. Ein Gong beendet die Ansprache, die Kerniktors greifen an.

Ebenfalls auf dem Weg den Berg voller Zellaktivatoren hinauf, befinden sich Al'Masura und Elq'azar, zwei Kerniktors die der Zufall auf Läveress zusammengeführt hat. Auch sie kamen per Transmitter, wie schon so viele ihres Volkes in den letzten Jahrhunderten. Zwar sind sie bereits im Besitz von Zellaktivatoren, die sie unterwegs von herumliegenden Leichen einsammeln konnten, doch auch sie wissen nicht wohin sie gehen sollen. Ihre einzige Hoffnung ist der Berg, vielleicht gibt es dort einen Transmitter oder ein Raumschiff.

Während die beiden den rund zweitausend Meter hohen Anstieg in Angriff nehmen, hören sie ebenfalls die Stimme, allerdings auf Alkordisch. Auch sie müssen wohl damit rechnen attackiert zu werden. Doch für den Moment richtet sich die Aufmerksamkeit der Angreifer auf die sechs Fremden, so erreichen die beiden Kerniktors schließlich den Gipfel. Eine Vertiefung voller Zellaktivatoren liegt vor ihnen. Plötzlich taucht ein weiterer Kerniktor auf, er stellt sich ihnen als El'bahir vor. Es gibt eine Gemeinschaft die beschlossen hat, auf dem Gipfel zu bleiben. Sie führt ein einfaches Leben, von einer Servoeinheit mit dem nötigsten versorgt. Sie sind nicht bereit den Preis für einen Abtransport zu entrichten. Elq'azar schließt sich ihnen an. Al'Masura hingegen will den Planeten verlassen. Sie macht sich an den Abstieg um unten jemanden zu finden, den sie töten kann.

Atlan und seine Gefährten versuchen ihren Gegnern zu entkommen, sie halten sich dicht am Berg, jede Deckung nutzend. Ihre Gravo-Jets haben aufgehört zu funktionieren, sie müssen also klettern. Plötzlich taucht ein Raumschiff am Himmel auf – es ist die RANIKI. Sie sind gerettet.

Dartfur hat es geschafft zu seinem Raumschiff zurückzukehren. An Bord hat er sich verstecken müssen, eine große Zahl Kerniktors hat das Schiff übernommen und nach Läveress gesteuert. Kurz danach ist die neue Besatzung aber an einer Krankheit gestorben. Das Schiff wird gereinigt und es geht weiter Richtung Nukleus.

Innenillustration