Topthor

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Topthor war ein Überschwerer und der Kommandant einer Flotte von sechzehn Raumschiffen. Er diente den Springern als Söldner.

Erscheinungsbild

Er hatte eine grünliche Hautfarbe, einen haarlosen, glatten Schädel. Er trug nach der Sitte seines Volkes einen rötlichen Vollbart. Mit zehn Zentnern war er etwa so breit wie hoch, einen Meter und sechzig Zentimeter. Das war eine Folge der Umweltanpassung der Überschweren an die Gravitation von 2,1 g ihres Heimatplaneten. (PR 32)

Charakterisierung

Topthor war tolerant und autoritär zugleich, besaß Humor und zeichnete sich gleichzeitig durch erbarmungslose Härte aus, wenn ihm jemand bei Geschäften in die Quere kam. Er war aber keineswegs skrupellos. So war es für ihn wichtig, nicht gegen Kranke und Wehrlose Gewalt auszuüben.

Er war ein Freund von Talamon.

Sein Flaggschiff, ein schwerbewaffneter 300 Meter langer Walzenraumer, war die TOP I. (PR 37)

Anmerkung: In PR 49 wird aus der TOP I durchgehend die TOP II, es handelt sich hier um einen Autorenfehler. Aufgrund der in der Positronik programmierten Datei mit der Position von Terra kann Topthor nicht das Schiff gewechselt haben.

Geschichte

1982 hörte Topthor Funksprüche ab, die der Springer Orlgans mit dessen Patriarchen Etztak führte. Auf diese Weise erfuhr er, dass die Terraner dabei waren, das Handelsmonopol der Springer zu brechen. Topthor witterte Profit und drang unbemerkt mit einer kleinen Flotte ins Solsystem ein. Seinen Informationen zufolge musste Perry Rhodan den Standort der Welt des Ewigen Lebens kennen. Als Rhodan mit der STARDUST II aufbrach, folgte Topthor ihm mit acht Schiffen. Er ahnte, dass der Terraner beabsichtigte, auf der Welt des Ewigen Lebens überlegene Waffen zu beschaffen. Das wollte er verhindern und gleichzeitig selbst erfahren, wo die Welt des Ewigen Lebens zu finden war. Rhodan zerstörte fünf Schiffe Topthors, die die STARDUST II angriffen, mit zwei Fiktivtransmittern. Die drei übrigen Schiffe zogen sich zurück. Topthor funkte eine Warnung vor Rhodans neuer Waffe an Etztak. (PR 32 E)

Topthor glaubte, die STARDUST II sei im Beta-Albireo-System gebunden. Er plante die Errichtung einer Kolonie auf der vermeintlich schutzlosen Erde. Tatsächlich war Rhodan mit der STARDUST II dorthin zurückgekehrt und erwartete Topthor bereits. Rhodan täuschte ihm die Existenz eines zweiten mit der neuen Waffe ausgestatteten Schlachtschiffes vor und forderte ihn auf, den Anflug abzubrechen. Da Topthor nicht auf ihn hörte, ging die STARDUST II zum Angriff über. Alle Schiffe der Überschweren bis auf zwei wurden vernichtet. Topthor verweigerte den bei Beta-Albireo verbliebenen Springern nun jegliche Hilfe gegen die übermächtigen Terraner und zog sich zu seinem Stützpunkt zurück. (PR 33 E)

Im Mai 1983 nahm er allerdings nochmals einen Auftrag von Etztak an und flog ins Tatlira-System. Er sollte auf Goszuls Planet den neuen Raumschiffprototypen bergen sowie andere Ausrüstungsgegenstände, die die Springer bei ihrer überstürzten Flucht vor der Seuche des Vergessens zurückgelassen hatten. Er ahnte nicht, dass Rhodan inzwischen gelandet war und ihn bereits erwartete. Man spielte ihm vor, dass die Seuche nach wie vor grassierte und jagte ihm damit so einen Schrecken ein, dass er unverzüglich den Planeten wieder verließ. (PR 37)

Mitgliedern von Rhodans Mutantenkorps gelang es, die Speicherdaten so zu verändern, dass sie den dritten Planeten des System Beteigeuze als Terra auswiesen. Ende 1984 nahm der Überschwere am Angriff auf die vermeintliche Erde teil. Als er in das Beteigeuze-System einflog, erkannte er sofort an der Größe der Sonne, dass es sich nicht um das Sol-System handelte, konnte sich aber auch nicht erklären, warum die Daten hierher geführt hatten. Um das Rätsel zu lüften, steuerte er Aqua an und wurde von einem topsidischen Schiff angegriffen. Er schoss zurück und beide Schiffe stürzten ab. (PR 49)

Nach dem Absturz stellte er Kontakt mit dem topsidischen Schiff und dessen Kommandanten Ber-Ka her. Gemeinsam fanden sie heraus, dass ihre beiden Völker von den Terranern getäuscht worden waren. Topthor erkannte außerdem, dass Rhodan höchst interessiert sein musste, ihn zu töten, da er als Einziger die Wahrheit wusste. Gemeinsam suchten sie nach einem Stützpunkt der Topsider mit einem intakten Funkgerät, gerieten aber dann in Streit, wer es als erster benutzen sollte. Als Ber-Ka Topthor angriff, erschoss dieser das Echsenwesen. (PR 49)

Er konnte Cekztel noch bitten, ihn abzuholen, dann war die Anlage tot. Gucky hatte ihn gefunden und telekinetisch die Anlage ausgeschaltet. Er zwang Topthor, sich selbst zu erschießen. Zuvor hatte Gucky auch noch die TOP II mit einer Mini-Atombombe vernichtet. (PR 49)

Anmerkung: In Silberband 7 stirbt Topthor im Kampf mit Ber-Ka.

Quellen