Guckys große Stunde

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 89)
PR0089.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Guckys große Stunde
Untertitel: Ein Sohn verrät seinen Vater – und ein galaktischer Händler sieht seine große Stunde gekommen ...
Autor: Kurt Brand
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (5 x)
Erstmals erschienen: 1963
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Reginald Bull, Thomas Cardif, Gucky, Atlan, Corporal Douglas, Cokaze
Handlungszeitraum: Juni 2044
Handlungsort: Erde, Venus, Mars
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 89,
enthalten in Silberband 11

Handlung

Anfang Juni 2044 erscheint ein aggressiv formulierter Leitartikel in der angesehenen New World Press, mit dem Perry Rhodan Unfähigkeit und Verrat vorgeworfen wird. Das im Rahmen des Falles Kolumbus ausgerufene Notstandsgesetz des Ersten Administrators wird kritisiert und ihm wird vorgeworfen, er wolle das Solare Imperium zu einer Kolonie Arkons machen oder sich mit den Springern verbünden, die sich mit ihren Raumschiffen auf Terra, Mars und Venus festgesetzt haben. Sie weigern sich, das Solsystem zu verlassen. Patriarch Cokaze fordert das Handelsmonopol im Solaren Imperium. Er zieht seine Raumschiffe nach einer entsprechenden Aufforderung Rhodans lediglich von Terra ab, aber faktisch hat er die Kontrolle über Mars und Venus.

In der Bevölkerung des Solsystems herrscht angesichts der nach wie vor präsenten Flotten der Springer und Arkoniden ohnehin schon Unzufriedenheit, und so löst der Artikel eine Welle der Empörung aus. Rhodan ist gezwungen, vor dem Solaren Parlament die Vertrauensfrage zu stellen. Der Vorfall kommt Rhodan allerdings gelegen, denn er ist der Meinung, dass die Menschen nicht ausreichend über die Vorgänge der letzten Monate informiert wurden. Er strebt mehr Transparenz an und will klarstellen, dass er kein Diktator ist. Er wird mit 365 zu 198 Stimmen im Amt bestätigt. Während der Parlamentssitzung am 5. Juni erfährt er, dass sein nach Pluto strafversetzter Sohn Thomas Cardif geflohen ist.

Die Wogen glätten sich, als sich die arkonidischen Robotraumer aus dem Solsystem zurückziehen. Rhodan ist sich seiner schwachen Position bewusst. Um Zeit zu gewinnen, vereinbart er mit Atlan, dass verkündet wird, das Solare Imperium stehe unter Arkons Schutzherrschaft. Dadurch lässt sich Cokaze nicht beirren. Er wird von Cardif beraten, der sich auf die Seite der Springer geschlagen hat, um Rhodan zu Fall zu bringen und sich selbst zum Administrator aufzuschwingen. Den Springern will er dann das gewünschte Handelsmonopol gewähren. Cokaze erkennt Cardifs Wert für seine eigenen Ziele und unterstützt ihn.

Rhodans Sohn erklärt sich in einer öffentlichen Proklamation zum Administrator. Wenige Stunden später verüben Agenten der Springer Terroranschläge auf den bewohnten Planeten des Solsystems, um Rhodans Ansehen zu beschädigen, was ihnen auch gelingt. Cokaze beabsichtigt die Terraner zudem mit der Drohung zu erpressen, Fusionsbomben auf Terra, Mars und Venus abzuwerfen. Cardif lässt das Gerücht streuen, Rhodan habe seine Frau Thora bewusst in den Tod geschickt. Erneut bricht ein Sturm der Entrüstung los. Reginald Bull veranlasst daraufhin, dass die Aufzeichnung der Bestattung Thoras ausgestrahlt wird. Darin ist Cardifs hartherziges Verhalten seinem Vater gegenüber zu sehen und somit wird er diskreditiert.

Gucky kann Rhodans zerrissenen Gemütszustand durch die Desertion des eigenen Sohnes nicht ertragen und macht sich verbotenerweise auf den Weg zur Venus. In Cokazes Flaggschiff COK I entdeckt Gucky die Fusionsbomben und vernichtet die Zünder. Außerdem erfährt er, dass sich Cardif in dem Schiff befindet und wirklich davon überzeugt ist, Rhodan habe die Schuld an Thoras Tod. Er kehrt zurück und berichtet Rhodan von allem. Zwar ist Rhodan anfangs erbost über diese Eigeninitiative, doch Gucky verhindert mit seinem Einsatz den Tod vieler Terraner, so dass ihm sein eigenwilliges Verhalten wieder einmal verziehen wird.

Das Mutantenkorps wird gegen die Springer eingesetzt. Zahlreiche Schiffe werden schwer beschädigt oder gar vernichtet. Cardif fodert Cokaze auf, Terra zu besetzen und Terrania dem Erdboden gleich zu machen. Alle noch einsatzfähigen Springerschiffe starten. Die Solare Flotte sowie 2500 teils mit Terranern bemannte arkonidische Kampfschiffe, die von Atlan zu Rhodans Unterstützung entsandt worden sind, stellen sich ihnen entgegen. Die Springer dringen nicht weiter vor, sondern verlassen überraschend das Solsystem.

Den Grund dafür erfahren die Terraner nicht: Den Springern ist Val Douglas in die Hände gefallen, ein Mitglied des Einsatzkommandos, mit dem Rhodan nach Arkon III vorgestoßen ist, um den Robotregenten unschädlich zu machen. Douglas weiß, dass Atlan insgeheim die Macht im Großen Imperium übernommen hat. Diese Information gibt er im Verhör preis und sie ist der Grund dafür, dass sich Cokaze nun nicht mehr für das Solare Imperium interessiert. Er hat ein größeres Ziel: Die Eroberung Arkons gemeinsam mit den anderen Springersippen und den Aras.

Innenillustrationen