Atlan in Not

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 90)
PR0090.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Atlan und Arkon
Titel: Atlan in Not
Untertitel: Sein Haß kennt keine Grenzen – und die Revolte gegen Arkon ist ihm nur ein Mittel zum Zweck …
Autor: Kurt Brand
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (5 x)
Erstmals erschienen: 1963
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Thomas Cardif, Atlan, Frank Lemmon, Reginald Bull, Cokaze, Gucky, Atual, Ortece
Handlungszeitraum: Juli 2044
Handlungsort: Terra, Archetz
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 90,
enthalten in Silberband 11,
enthalten in Leihbuch 34

Handlung

Thomas Cardif und Cokaze sind vom Solsystem nach Archetz, der Zentralwelt der Springer, geflohen. Dort gibt Cardif öffentlich bekannt, dass Atlan den Robotregenten ausgeschaltet und die Macht übernommen hat. Da Atlans Macht noch nicht gefestigt ist, so dass ein Auseinanderbrechen des Großen Imperiums zu befürchten ist, bittet Atlan Perry Rhodan um Hilfe.

Cardif, der Rhodan hasst und ihn vernichten will, fungiert im Hintergrund als Stratege Cokazes. Der Patriarch verbündet sich mit den Springersippen, zu denen auch die Überschweren gehören, und den Aras. Außerdem nimmt er Kontakt mit jenen Kolonialvölkern Arkons auf, von denen zu erwarten ist, dass sie als erste vom Großen Imperium abfallen werden. Mit der Drohung, dass sie alle ihre Konten bei der Bank der Galaktischen Händler auf Archetz kündigen werden, zwingt Cokaze die Bankdirektoren, im Machtbereich Arkons eine Inflation auszulösen, durch die Atlan in die Knie gezwungen werden soll. Gleichzeitig stellen alle Springersippen ihre Handelsflüge ein.

Um einen Zusammenbruch zu verhindern, startet Perry Rhodan das Unternehmen Fliegenpatsche, sobald es den Terranern gelungen ist, ein Ortungsgerät zu entwickeln, das den Linearhyperantrieb der Druuf anmessen kann. Mit diesem Gerät werden die dreitausend geflohenen Druufschiffe aufgespürt. Rhodan bietet dem Druufkommandanten an, dessen Flotte in die eigene Zeitebene zurückzubringen. Als Gegenleistung sollen die Druuf ins Rusuma-System einfliegen, um die Springer einzuschüchtern. Rhodan informiert Atlan über seinen Plan. Atlan lässt daraufhin die arkonidische Robotflotte von der Überlappungsfront abziehen und droht den Völkern, das Imperium den Druuf zu überlassen.

Als die Druuf Archetz anfliegen, sieht Cardif die Aussichtslosigkeit der Lage ein und rät Cokaze, das System zu verlassen. Er selbst bleibt auf Archetz. Harno teilt Rhodan mit, dass die Druuf sich nicht mehr an die Abmachung halten wollen. Dreitausend Druufschiffe greifen Archetz an und legen die Hauptstadt Titon in Schutt und Asche. Die Druuf wollen den Planeten erobern und von dort aus ein neues Reich aufbauen. Erst als die Robotflotte Atlans erscheint, können die dreitausend Druufschiffe besiegt werden. Die Flotte der Druuf wird vollständig aufgerieben.

Nach dem Ende der Druuf spricht Rhodan über Arkons Großsender zu den Völkern des arkonidischen Imperiums (Zitat): »Ich verbeuge mich vor Atlan, dem Imperator Gonozal VIII., der Arkons Reich zu neuer Größe führen wird« und führt ihn damit als neuen Imperator ein.

Rhodan vermutet, dass sein Sohn auf Archetz ums Leben gekommen ist.

Innenillustrationen