Die Cosmidos

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 118)
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© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Der Plasma-Mutant (Band 8/9)
Titel: Die Cosmidos
Untertitel: Die letzten freien Menschen – im Kampf gegen die Übermacht der Beeinflußten
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Stuckey Folus, Thow Tanza, Kazinger Erfgo, Lanka, Arke, Aterne
Handlungszeitraum: Anfang November 2842
Handlungsort: Wagtmeron
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Stuckey Folus und Thow Tanza stoßen bei ihrer Flucht auf eine Wider­standsgruppe, die sich Cosmidos nennt. Nachdem Tanza das Kommando über die Gruppe übernommen hat, dringen die Cosmidos in die ORBAG MANTEY ein und setzen einen Notruf an die USO ab. Als zweite Aktion dringen sie in die Bergbau-Anlagen ein, bei denen ungewöhnlich viel Aktivität geherrscht hat. Man entdeckt Reste großer Plasma-Mengen, die jedoch bereits in die Zirkusschiffe verladen worden sind.

Handlung

In der Wildnis des Planeten Wagtmeron lebt eine Rotte unbeeinflusster Personen. Zu ihnen zählt auch Arke, der soeben von einem Cosmido erfährt, dass sich zwei Männer aus der Stadt Sverkon fortbewegen und sich anschicken, die Ebene der Gewitter zu durchqueren. Bei den Cosmidos handelt es sich um die rabenartigen Vögel, die recht intelligent sind und von den freien Siedlern einen Wortschatz von ungefähr 500 Worten gelernt haben. Auffällig an den beiden Männern in der Ebene ist, dass sie nur eine Hand besitzen. Unter großen Schmerzen sind Thow Tanza und Stuckey Folus aus Sverkon geflüchtet. In der Ebene werden sie von marderähnlichen Tieren angegriffen. Ziemlich am Ende ihrer Kräfte wehren sie die Angriffe der sich wie rasend gebärenden Tiere ab. Erst als sie den Waldrand erreichen, lassen die Tiere von ihnen ab. Das Kampfgeschehen wird von den schwarzen Rabenvögeln beobachtet. In einer alten verlassenen Wetterstation finden sie Unterschlupf für die Nacht. Arke informiert Kazinger Erfgo, der die Gruppe Freier, ein halbes Hundert, anführt.

Am Morgen des 2. November 2842 wird die Station von schwarzen Vögeln umschwirrt. Auch zahlreiche Belagerer werden von den beiden USO-Spezialisten entdeckt. »Pa« und »Opa« glauben, von Beeinflussten aus Sverkon umzingelt worden zu sein. Sie flüchten unter heftigem Feuer aus ihren Strahlwaffen zum Waldrand. Aus den Befehlen, die sich die Belagerer zuschreien, entnehmen Folus und Tanza, dass sie einem Irrtum aufgesessen sind. Die Belagerer verdächtigen ihrerseits die beiden Männer, dass sie aus Sverkon kommen und unter dem Einfluss des Mächtigen stehen. Opa kann den Irrtum aufklären, und das Feuer wird auf beiden Seiten eingestellt. Die Belagerer nennen sich Cosmidos und stehen unter der Führung von Kazinger Erfgo.

Die beiden Männer outen sich nach der Überwindung des ersten Misstrauens als USO-Spezialisten. Erfgo ist halb Terraner, halb Arkonide und wie alle Mitglieder seiner Gruppe Raumfahrer. Sie entkamen einer Beeinflussung und haben in der Wildnis überlebt. Die beiden Spezialisten erfahren mehr über die Rebellengruppe und ihre seltsamen Begleiter. Thow Tanza setzt Kazinger Erfgo darüber in Kenntnis, dass das Ziel der beiden Männer ist, einen Hyperfunksender zu finden und so bald wie möglich die USO über die gewonnenen Erkenntnisse, betreffend den Mächtigen und dessen Pläne, zu informieren. Folus hält mit seiner Meinung nicht zurück, dass Erfgo seine Gruppe schlecht führt, da er es in den Jahren seiner Befehlsgewalt noch immer nicht geschafft hat, an einen Hypersender heranzukommen, und tut dies auch lautstark kund.

Tanza und Folus erfahren von einer stillgelegten Mine nahe der Stadt Sverkon, in der seltsame Dinge geschehen. Den Cosmidos ist es bisher nicht gelungen, in das Bergwerk einzudringen, das von den Beeinflussten streng bewacht wird. Das ist ein erneuter Schlag, um die Führungsqualitäten Erfgos in Frage zu stellen, der wahrlich nicht viel Talent hat, denn selbst der Kontakt zu den Cosmidos, die zwischen beeinflussten und unbeeinflussten Menschen unterscheiden können, ging von den Vögeln aus. Es missfällt dem Albino, dass Tanza immer mehr das Kommando an sich reißt – ganz im Gegensatz zu Lanka, die »Opa« sogar zum Geliebten nimmt.

Während der Nachtruhe im Versteck der Rebellen versucht Erfgo, Thow Tanza mit einem Messer zu ermorden. Doch »Opa« hat rechtzeitig Lunte gerochen und liegt längst nicht mehr dort, wo ihn Kazinger Erfgo vermutet. So ist es ihm ein Leichtes, den Anführer zu überrumpeln, ihm einen Stein an den Kopf zu werfen und ihn zu vertreiben. Dann setzt er seinen kurz unterbrochenen Schlaf fort.

Am nächsten Tag meldet »Opa« Tanza seinen Führungsanspruch ganz offen an. Er klagt Erfgo wegen des nächtlichen Attentats an. Außerdem stellt er den Albino vor die Wahl, die Führung freiwillig abzugeben oder darum mit ihm zu kämpfen. Katzinger Erfgo geht unmittelbar zum Angriff über. Doch er hat nicht mit Tanzas Kampferfahrung gerechnet. Ein Trommelwirbel an schmerzhaften Faustschlägen deckt Erfgo ein. Mit einem sorgfältig platzierten Handkantenschlag gegen die Halsschlagader beendet Opa den Kampf. Thow Tanza wird von den Cosmidos als neuer Anführer akzeptiert.

Sein erstes Vorhaben als neuer Chef der Rebellengruppe besteht in der Organisierung von Gleitern. Bald ergibt sich Gelegenheit dazu, als die Vögel unweit ihres Verstecks drei Gleiter melden. Die Rabenvögel greifen die insgesamt zwölf Beeinflussten, die um die Fahrzeuge herum Rast machen, direkt an. Die Cosmidos unterstützen die Vögel mit Schüssen aus Paralysatoren. Keiner der Beeinflussten kann der gut vorbereiteten Operation der Rebellen entkommen. Die Bewusstlosen werden gefesselt und mit den Gleitern als Beute ziehen sich die Rebellen zurück.

Ihr nächstes Ziel ist der Raumhafen von Sverkon. Es gelingt Tanza, Folus, Erfgo und Arke, die freie Fläche bis zum Liegeplatz der ORBAG MANTEY ungesehen zu überqueren. Während die übrigen Mitglieder der Cosmidos einen Ablenkungsangriff auf das Zentralgebäude des Raumhafens unternehmen, schalten die vier Kameraden die Wachtposten, die um das Zirkusschiff postiert sind, aus. Während Kazinger Erfgo die Sicherung der Bodenschleuse übernimmt, stürmen Tanza, Folus und Arke ins Schiff. Die Wächter vor der Funkzentrale stellen kein ernsthaftes Hindernis dar. Opa bespricht ein Band, das automatisch seine Botschaft in den Raum abstrahlen wird. Er schaltet eine Endlosschleife und aktiviert das Funkgerät.

Inzwischen ist die beeinflusste Restbesatzung der ORBAG MANTEY aufmerksam geworden und verwickelt Arke in ein Feuergefecht. Folus und Tanza kommen ihm zu Hilfe. Auch einige Rabenvögel greifen in den Kampf ein. Es gelingt den drei Gefährten, die Bodenschleuse zu erreichen. Dort verteidigt Kazinger Erfgo seine Stellung. Lanka holt die Männer mit einem Gleiter ab. Die Rebellen stellen die Gefechte am Rand des Raumhafens ein und ziehen sich ebenfalls ins Versteck zurück. Der Verlust von dreizehn Toten und sieben Gefangenen ist zu beklagen.

Nun ist es an der Zeit, sich ein neues Versteck zu suchen, denn die Gefangenen könnten den Beeinflussten die Lage der alten Zuflucht verraten. Und tatsächlich verrät Aterne, die vor langer Zeit Stewardess an Bord eines Raumschiffes war und Plasmakügelchen eingepflanzt bekommt, das ehemalige Versteck der Rotte.

Als neuer Stützpunkt bietet sich eine alte und größtenteils von Pflanzen überwucherte Festungsanlage auf einer Insel mitten in einem breiten Fluss an.

Tanza plant bereits den nächsten Coup. Er will sich in der stillgelegten Mine nahe Sverkon umsehen. Ein nicht enden wollender Strom von Lastengleitern verkehrt zwischen der Mine und der ORBAG MANTEY. Ein Vogel wird als Kundschafter in den Stollen vorgeschickt. Ihm folgen die Rebellen. Doch die Mine, in der noch vor Kurzem Labors aufgebaut gewesen sein müssen, ist bis auf wenige unwichtige Hinterlassenschaften leer geräumt. Der Mächtige, der Menschen zu einer Gemeinschaftsintelligenz zusammenführen will, muss hier residiert haben. Wahrscheinlich weilt der jetzt an Bord eines der Zirkusschiffe.

Die Rebellen verlassen das Bergwerk. Fünf Gleiter voller Beeinflusster nehmen die Verfolgung auf. Zwei können abgeschossen werden. In einem nahegelegenen Bergstock, dessen Felsen ein wahres Labyrinth aus Pylonen darstellen, gelingt es, die übrigen Gleiter der Verfolger auszuschalten. Nun ist der Weg für die Cosmidos zu ihrem Stützpunkt auf der Insel frei.

Für die Rebellen beginnt nun das lange Warten auf das Erscheinen einer Flotte der USO. Sofern der Funkspruch von irgendjemand gehört und weitergegeben worden ist.