Invasion aus dem Nichts

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 442)
A442 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Invasion aus dem Nichts
Untertitel: Der unheimliche Überfall auf Pthor
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Axton/Kennon, Leenia, Sator Synk, Diglfonk
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Pthor (Waches Auge, Wolterhaven, Feste Grool, Große Barriere von Oth, Ufer des Xamyhr, Dunkle Region)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Pthor ist nun von den Trugen besetzt, aber das stört den Orxeyaner Sator Synk nicht; er und seine 13 Robot-Guerillas nehmen gegen jeden Besatzer den Kampf auf. Momentan sind sie dabei, das Wache Auge zu befreien. Zuerst wird der trugische Soldat Brarl-Esh gefangen genommen und soll verhört werden. Aber da verändert sich Sator Synk auf einmal. Er fragt seine Guerillas, ob sie Träger des wahren Lebens seien und starrt mit verklärten Blick ins Nichts. Nach einiger Zeit wird er wieder normal und geht alleine in die Zentralkuppel. Aber anstatt den Feind auszuhorchen, verrät er seine Roboter an die Trugen. Diese werden aber teilweise auch so abnormal, wie er es von Zeit zu Zeit wird, und es kommt zu Kämpfen unter den Besatzern. Die Guerillas befreien Synk daher relativ rasch aus der Gewalt von Marl-Ofr-Jat, und bringen ihn nach Wolterhaven.

Fast überall auf dem Weltenfragment kommt es zu ähnlichen Phänomenen; Bewohner Pthors oder Trugen werden apathisch, schlagen dann in ihrem Verhalten völlig um, und werden für kurze Zeit wieder normal, bis sich alles wiederholt. Duuhl Larx vermutet, dass die Magier dafür verantwortlich sind, und lässt daher Atlan umgehend gefangen nehmen, nachdem er zur MARSAPIEN zurück gebracht wurde. Seiner Meinung nach hat der König von Atlantis die Magier dazu aufgestachelt. Daher wird er zusammen mit Kennon und Razamon in eine Schleuse gebracht, wo sie hingerichtet werden sollen. In letzter Sekunde berichtet ein Bote, dass sich Pthor unerwartet in Bewegung gesetzt hat und aus dem Rghul-Revier driftet. Die Hinrichtung wird vorerst ausgesetzt, und der Neffe befiehlt allen Trugen, die noch nicht von der seltsamen Krankheit befallen sind, den Dimensionsfahrstuhl umgehend zu verlassen.

Die einzige Person die weiß, was genau vor sich geht, ist Leenia. Sie findet heraus, dass in jedem befallenen Lebewesen ein Körperloser aus dem Kollektiv der Höheren Welten steckt, der nicht mehr heraus kann. Sie kann ihre Artgenossen zwar befreien, aber das dauert und es sind tausende und werden immer mehr. Auf ihrer Rettungsmission kommt sie auch in die Stadt der Roboter, wo sich inzwischen dramatisches ereignet hat. Herr Soltzamen, der die Robot-Guerillas für Sator Synk organisiert hat, ließ dessen Gehirn aus dem Körper des Orxeyaners entfernen und analysieren. Obwohl die Operation sehr sorgfältig ausgeführt worden ist, schwindet Synks Lebensenergie zusehends. Leenia befreit den Körperlosen aus dem Gehirn und stärkt den Lebenswillen Sators. Anschließend beenden die Robotdiener ihre Untersuchungen und bringen das Gehirn in seinen Körper zurück. Da Synk vermutlich wahnsinnig werden würde, wird ihm ein mechanischer Hypnoblock verpasst, der ihn Roboter als organische Wesen betrachten lässt. Die Behandlung wirkt aber zu gut, und fortan sieht er in jeder technischen Errungenschaft ein biologisches Lebewesen oder ignoriert es. Mit neuer Energie bricht er zuerst zur Feste Grool auf, um Caidon-Rov als Mitstreiter zu gewinnen. Aber auch der ist von der seltsamen Krankheit befallen, weshalb sie ihn wieder verlassen.

Schließlich findet Leenia heraus, warum ihre Artgenossen nach Pthor gekommen sind. Einst lebten in der Dunklen Region die Lunen, bis sie von den Herren der FESTUNG bekämpft und fast ausgerottet wurden. Die Überlebenden vergeistigten sich zur Entität Blaustrahl, die in einer anderen Existenzebene eine neuen Heimat fand. Vor dem Exodus errichteten sie unter der Ruine im Emmorko-Tal eine Anlage, die sie wieder nach Pthor geleiten sollte, falls ihr Versuch fehlschlug. Diese Aggregate wurden aktiviert, als die von Kolphyr erbaute und von Islar verbesserte Maschine in Betrieb genommen wurde, um die Magier von den Nachwehen des Schwarzschocks zu befreien. Es entstand ein Sog, den die Körperlosen nur zu gern benutzten, um nach Pthor zu gelangen, wo sie in den Körpern anderer Lebewesen strandeten.

Leenia teleportiert also in die Große Barriere von Oth, um in der Höhle nahe der Schlucht der gläsernen Felsen den Apparat zu zerstören, der für das Desaster verantwortlich ist. Dann kehrt sie zurück ins Emmorko-Tal. Da die Befallenen ohnehin alle zur Dunklen Region aufgebrochen sind, treffen sie nacheinander vor der Schlossruine ein. Leenia sammelt all ihre Kräfte, um ihrer Artgenossen zu befreien.

Innenillustrationen