Dorgon 101 - Schwarze Seele

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Rideryon-Zyklus
Hefte 100 – 119

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Überblick
Serie: Dorgon Fan-Serie (Band 101)
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© PROC
Zyklus: Rideryon-Zyklus
Hefte 100 – 119
Titel: Schwarze Seele
Untertitel: Ein Alysker sucht seine Bestimmung
Autor: Roman Schleifer
Titelbildzeichner: Michael Gottfried
Innenillustrator: Raimund Peter
Erstmals erschienen: 25. Februar 2018
Hauptpersonen: Rakiyat, Vita Etan
Handlungszeitraum: 190 Millionen Jahre in der Vergangenheit
Handlungsort: Alysk, Cluver
Kommentar: Jürgen Freier
Glossar: Allin Rodrom Durha / Vita Etan / Cluver
Besonderes:

Band 101 Download
(ePub / mobi / pdf / html)

Handlung

Alysk, vor 190 Millionen Jahren

Der zehnjährige Alysker Rakiyat zeltet mit seinem Vater in einem Naturschutzgebiet. Die Eltern machen sich immer größere Sorgen wegen der scheinbaren Gefühllosigkeit des Jungen. Nur bei einer Begegnung mit einem von der Mutter verlassenen jungen Wolf zeigt Rakiyat Gefühle, was dem Vater Hoffnung gibt. Während der nächtlichen Sternenbeobachtung öffnet sich Rakiyat ein wenig, indem er die Passivität der Alysker innerhalb der kosmischen Ordnung anprangert. Er fordert, die Alysker müssten stattdessen aufgrund ihrer technologischen Überlegenheit eine Führungsrolle einnehmen. Der Vater widerspricht. Nachdem sich der Vater schlafen gelegt hat, sucht Rakiyat den jungen Wolf. Es stellt sich heraus, dass er zuvor lediglich dessen Vertrauen gewinnen wollte, um das arglose Tier jetzt töten zu können. Er badet in dem Gefühl, Herr über Leben und Tod zu sein, ist enttäuscht, dass es so schnell wieder vorbei ist, und fragt sich, wie es wäre, ein intelligentes Lebewesen bestialisch zu töten.

Cluver, einige Jahre später

Vita Evans, eine Ermittlerin der Mordkommission, plant die Hochzeit mit Harothu, mit dem sie seit zehn Jahren liiert ist. Ihre Zwillingsschwester Koda ist eine investigative Wirtschaftsjournalistin. Ihr Vater befindet sich im am Ende erfolgreichen Wahlkampf für das Bürgermeisteramt der Hauptstadt Milio mit 25 Millionen Einwohnern. Vita erwischt ihren Verlobten in flagranti und lässt die Hochzeit platzen.

Cluver, einige Jahre später

Rakiyat ist mit seinen Eltern in einem Höhlensystem unterwegs. Sie reisen mit der K’TEA durch die Galaxie Jianxiang (Kreuz der Galaxien) auf der Suche nach Hinterlassenschaften einer ausgestorbenen Zivilisation, den Spectronen. Sie suchen nach einer geheimen Kammer mit dem Geheimnis der Unsterblichkeit – Rakiyat verachtet sie dafür. Er genießt es, seine Eltern bis zur Weißglut zu treiben. Während eines Alleingangs entdeckt er einen Einheimischen, der in einer Höhle eine Frau zu seinem Vergnügen bestialisch misshandelt. Rakiyat wird davon sexuell erregt und dabei entdeckt. Ein Funkruf verrät dem Einheimischen außerdem, dass er nicht allein ist.

Intellektuell gleichwertig, aber deutlich unerfahrener wird der Jugendliche Rakiyat auch wegen seines höheren technologischen Wissens Juniorpartner des Sadisten. Ihre erste Zusammenarbeit ist die Entwicklung eines Mobiltelefons.

Cluver, einige Jahre später

Vita Etan ermittelt gemeinsam mit ihrer Kollegin Sulina Jalpa in einem Serienmord. In einem Club findet die Polizei den in einer großen Blutlache drapierten Kopf des dritten weiblichen Opfers. Auf der Stirn sind die Koordinaten des Fundortes weiterer Körperteile eintätowiert, der Start einer vierteiligen, perfiden Schnitzeljagd. Der Täter scheint alle sechs Monate zuzuschlagen. Ihr Verdacht fällt auf Allin Durha, einen Industriellen, der mit dem Mobiltelefon reich und mächtig geworden ist.

Drei Wochen später wird Koda das vierte Opfer – viel zu früh. Allin Durha und sein Ziehsohn Rakiyat morden nach einem ausgeklügelten Plan, den Durha durch seine zunehmende Unbeherrschtheit gefährdet. Mit dem vierten Opfer wird Vita Etans Ermittlung persönlich.

Rakiyat macht ein Spiel daraus, indem er Vitas Vertrauen gewinnt. Nach einem akribisch vorbereiteten Plan macht er sich unter falschem Namen an sie heran und gibt ihr, was sie sich insgeheim wünscht. Dabei lernt er ein neues Gefühl kennen: Liebe. Doch er unterdrückt es. Als sie seine wahre Identität herausfindet, ist sie sich sicher, dass Rakiyat und Allin die gesuchten Serienmörder sind. Sie versucht, Rakiyat eine Falle zu stellen – der Versuch misslingt. Rakiyat »vergnügt« sich mit ihr und tötet sie.

Tage später kontaktiert Rakiyat Selina Julpa, um ihr Beweise für die Täterschaft Allins zu präsentieren. Daraufhin will die Polizei das Anwesen der Durhas durchsuchen und muss sich gewaltsam Zutritt verschaffen. Allin und Rakiyat fliehen in das Höhlenlabyrinth. Dabei trickst Rakiyat Allin aus und rächt so die Ermordung seiner Eltern durch den Hinterwäldler. Allin stirbt beim Einsturz des Labyrinths. Rakiyat zündet eine Planetenbombe und verlässt mit der K’TEA den Planeten Cluver.

Aus der Umlaufbahn beobachtet Rakiyat die verzweifelten Versuche der Bevölkerung, sich vor dem Inferno zu retten. Mittels eines Stirnbands der Spectronen erlebt er die Emotionen aller hautnah mit. Das erregt ihn sexuell: je mehr und stärker die Emotionen, desto größer die Erregung. Rakiyat hatte die Suche seiner Eltern fortgesetzt und statt der Unsterblichkeit das Stirnband gefunden. Es projiziert die Emotionen von anderen auf den Träger und war als ultimative Waffe gegen Feinde gedacht.

Nachdem der Planet zerstört ist und alle Cluveranerinnen und Cluveraner tot sind, wird Rakiyat aufgrund der Ernüchterung wütend und bringt mit einem Wimpernschlag weitere Milliarden Lebewesen in benachbarten Sonnensystemen um. Dabei verliert er das Bewusstsein.

Als Rakiyat wieder erwacht, fühlt er sich zu Höherem geboren. Dafür braucht er einen neuen Namen und erinnert sich an den zweiten Vornamen seines Ziehvaters: Rodrom.

Innenillustration


© PROC


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