Die Harmonie des Todes

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1328)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zyklus: Die Gänger des Netzes
Titel: Die Harmonie des Todes
Untertitel: In den Singschulen von Mardakaan – Intrigen um das Spiel des Lebens
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Salaam Siin, Kaleng Proo, Alaska Saedelaere, Graucum, Ondech
Handlungszeitraum: zweite Hälfte des 4. Jahrhunderts NGZ – Mitte 446 NGZ
Handlungsort: Siom Som, Zaatur, Mardakaan, Sabhal
Report:

Ausgabe 144: Lebensforschung von der Dritten Macht bis zum Galaktikum

Computer: Auf der Spur der Wissenden
Besonderes:

Autorenporträt von Robert Feldhoff
erstes Heft von Robert Feldhoff

Zusätzliche Formate: E-Book, Perry Rhodan-Gold-Edition, in PR-Kompakt 4 enthalten

Kurz­zusammen­fassung

Dies ist die Lebensgeschichte des Ophalers Salaam Siin, der auf Zaatur geboren und in der örtlichen Singschule ausgebildet wird. Sehr jung wird er nach Mardakaan berufen und tritt der renommierten Singschule Belku namtal bei. Als der Singlehrer stirbt, überlässt Salaam Siin seinem Rivalen Kaleng Proo das Feld und zieht als Troubadour durch die Galaxie Siom Som. Der Kriegerkult und der Permanente Konflikt gelten ihm nichts. Siin erwirbt sich einen ausgezeichneten Ruf. Sein Jugendfreund Ondech schließt sich ihm an. Bei einem Auftritt auf einem Hinterwäldlerplaneten kommt es zu Gewalttaten. Ondech stirbt, vom Publikum überlebt nur einer: Alaska Saedelaere. Dieser führt ihn in die Organisation der Gänger des Netzes ein.

Zurück auf Mardakaan, gründet Salaam Siin die Singschule Nambicu ara wada. Der kometenhafte Aufstieg wird von Kaleng Proo, jetzt Leiter der Belku namtal, mit allen Mitteln torpediert. Trotzdem gewinnt die Nambicu ara wada den Sängerwettstreit vor dem nächsten Spiel des Lebens.

430 NGZ werden die Gänger des Netzes durch eine Gruppe Vironauten verstärkt, die aus der Milchstraße in die Mächtigkeitsballung Estartu kommen. Man will Salaam Siin bei einem Spiel des Lebens für einen Anschlag auf den Kriegerkult einsetzen. Im Jahre 446 NGZ ist es soweit. Einmal mehr erweist sich Kaleng Proo in dem Sängerwettstreit als härtester Konkurrent. Bei einem tödlichen Duell, in dem beide mit psionischen Angriffen durch verbotene Gesänge kämpfen, siegt der Nambaq siwa. Kaleng Proo und viele seiner Sänger sterben. Die Nambicu ara wada wird bei dem bevorstehenden Spiel des Lebens den Ton angeben.

Handlung

Im Alter von 1,5 Mardakaan-Jahren legt Salaam Siin auf seiner Heimatwelt Zaatur die Prüfung vor dem Kollegium der Singschule ab. Er trägt den »Gesang der Heraldischen Tore« vor. Obwohl er oft am Permanenten Konflikt zweifelt, besteht er mit Bravour und wird als Schüler angenommen. Sein Freund Ondech fällt durch.

Mit 3,5 Mardkaanjahren wird Salaam Siin nach Mardakaan gerufen, der jüngste Kolonialophaler jemals. Die renommierte Singschule Belku namtal nimmt ihn auf. Der Name bedeutet »Ode an den Kampf« und macht bereits deutlich, dass hier andere Ansprüche gestellt werden als auf seinem Heimatplaneten. Auf Mardakaan, dem Zentrum der ophalischen Kultur, steht nicht die Kunstfertigkeit des Gesanges im Vordergrund, sondern die Wirkung, die hauptsächlich durch die psionische Komponente erzielt wird. Ziel der Gesänge ist es, die Lehre vom Permanenten Konflikt, die von ESTARTU und den Ewigen Kriegern proklamiert wird, zu verherrlichen. Sein Zimmergenosse Kaleng Proo ist ein glühender Anhänger dieser Lehre, während Salaam Siin eine zunehmende Abscheu verspürt, die er gut zu verbergen weiß. Salaam Siin hat die bessere Stimme, der andere ist ihm dafür an psionischer Kraft überlegen. Beide tragen zum Erfolg der Singschule bei, werden aber zu Rivalen.

Ein Mardakaanjahr nach seiner Aufnahme entdeckt Salaam Siin seine Gabe, neue  Wikipedia-logo.pngChromatiken zu entwickeln – die aber gefährlich sind. Er ist davon überzeugt, einen der verbotenen Gesänge entdeckt zu haben, und gibt ihm den Namen Nambaq siwa: »Gesang des Todes«. Als der Singlehrer bei einem Unfall stirbt, soll ein Wettstreit zwischen Salaam Siin und Kaleng Proo über die Nachfolge entscheiden. Salaam Siin, der den Permanenten Konflikt mehr denn je missbilligt, räumt freiwillig das Feld.

Zwei Mardakaan-Jahre tingelt er durch Siom Som, perfektioniert seinen Gesang und verdient seinen Lebensunterhalt als Troubadour und in Wahrheits-Chören für die Polizei. Von ihm empfohlene Talente werden von den Singlehrern auf Mardakaan gern genommen.

Im Alter von 6,5 Mardakaan-Jahren führt ihn sein Weg nach Zaatur zurück, wo es jüngst beim Besuch eines Kodexwahrers zu einem schweren Unglück gekommen ist. Der »Gesang der Taten Ijarkors« überforderte die ungeübten Sänger des Kolonialplaneten, die psionische Komponente geriet außer Kontrolle, es kam zu einem Amoklauf der Sänger und Zuhörer. Der Dom der Harmonie ist verwüstet, viele Ophaler tot, auch die Verwandten von Salaam Siin und Ondech. Ondech begleitet Salaam Siin in den folgenden Wochen. Auf einem Hinterwäldlerplaneten stört ein kodextreuer Provokateur ihren Auftritt. Die Zuhörer streiten, es kommt zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Salaam Siin muss den Nambaq siwa einsetzen. Viele Ophaler fliehen, einige sterben. Auch Ondech ist tot. Neben Salaam Siin überlebt nur ein humanoider Fremder, der sich als Alaska Saedelaere vorstellt. Salaam Siin fasst Vertrauen und offenbart seine Einstellung zum Kriegerkult. Saedelaere bringt ihn mit der TALSAMON nach Sabhal und Salaam Siin tritt als erster Ophaler den Gängern des Netzes bei. Er bekommt den Abdruck des Einverständnisses und erfährt Grundlegendes über das Universum, den Moralischen Kode, das Kosmonukleotid DORIFER. Alaska Saedelaere begleitet Salaam Siin bei seinen ersten persönlichen Sprüngen. Dann kümmern sie sich um den Entwurf von Salaam Siins Netzgängerschiff. In drei Wochen entsteht nach seinem Konstruktionsplan die HARMONIE, ohne DORIFER-Kapsel, dafür mit einem Gesangsdom, in dem er die psionische Komponente seines Gesangs weiterentwickeln kann.

Salaam Siin parkt die HARMONIE in einer Sonnenkorona und kehrt nach Mardakaan zurück, wo er eine eigene Singschule gründet. Fast 50 Ophaler folgen seinem Ruf und treten der Nambicu ara wada (»Wir singen für die Ehre«) bei. Kaleng Proo leitet immer noch die Belku namtal und wird zu Salaam Siins erbittertem Gegner. Wiederholt torpediert er den raschen Aufstieg – vergebens. Bereits innerhalb des ersten Jahres bekommt die neue Schule großen Zulauf, wobei Salaam Siin mehr Wert auf die Qualität der Sänger legt denn auf ihre Anzahl.

Bei dem Sängerwettstreit vor dem nächsten Spiel des Lebens schlagen die Nambicu ara wada und Belku namtal alle anderen Singschulen aus dem Feld. Im Finale erklärt der Kodexwahrer Graucum die Nambicu ara wada zum Sieger, Salaam Siin und seine Schüler werden im kommenden Spiel des Lebens »den Ton angeben«. Kaleng Proo schwört Vergeltung.

In den Folgemonaten erarbeitet Salaam Siin auf der HARMONIE neue Gesänge und Chromatiken. Er hört von der Ankunft der Vironauten, einige von ihnen werden Netzgänger. Rund zehn Standardjahre später erörtern die Netzgänger bei einer Zusammenkunft auf Sabhal einen Plan, bei dem Salaam Siin eine zentrale Rolle spielt. Zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt soll die Nambicu ara wada den Sängerwettstreit gewinnen, und er soll den Nambaq siwa erforschen. Damit verbringt er die nächsten zwei Standardjahre. Der Nambaq siwa wird zu einer tödlichen Waffe. Weitere fünf Standardjahre später ist es soweit. Die Nachrichten verkünden, dass Roi Danton und Ronald Tekener das bevorstehende Spiel des Lebens veranstalten werden. Es wird überdies im Siomsystem ausgetragen statt wie sonst auf Mardakaan, was vorübergehend für etwas Unmut unter den Ophalern sorgt.

Aus fast 500 Singschulen setzen sich auch diesmal wieder Belku namtal und Nambicu ara wada souverän durch. Wie erwartet erreichen beide das Finale. Am Vorabend liefert Koden Free, ein neuer Schüler der Nambicu ara wada, einen Lageplan des Arena-Areals, wo Kaleng Proo zwei Dutzend psionische Störsender versteckt hat. Graucum wird über den Betrugsversuch informiert, die Störsender werden beseitigt. Salaam Siin verzichtet auf eine Anklage. Sein Informant Koden Free verschwindet spurlos. Am ersten Finaltag gewinnt die Belku namtal. Der zweite Finaltag wird nebst Graucum auch von Danton und Tekener beobachtet. Die Belku namtal setzt einen verbotenen Gesang ein, der einen tödlichen psionischen Sturm entfesselt. In akuter Lebensgefahr ist Salaam Siins letzter Ausweg der Nambaq siwa, der eine ebenso verheerende Wirkung hat. Viele Gegner geben auf, Kaleng Proo und seine letzten Helfer verwandeln sich zu kristalliner Substanz und zerfallen zu Staub.

Als Sieger wird die Nambicu ara wada das Spiel des Lebens singen. Tekener und Danton fliegen ab.

Innenillustration