Der Fund von Amienolc

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2462)
PR2462.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Negasphäre
Titel: Der Fund von Amienolc
Untertitel: Begegnung an der Kernzone Hangay – der Smiler kämpft um einen potenziellen Verbündeten
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Michael Wittmann
Erstmals erschienen: Freitag, 24. Oktober 2008
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Trim Marath, Startac Schroeder, Tess Qumisha, Benjameen da Jacinta, WirHier
Handlungszeitraum: März/April 1347 NGZ
Handlungsort: Hangay
Extra:

Leseprobe Das Rote Imperium 1 »Die fossile Stadt«

Kommentar: Gescheitert ...?
Glossar: HÜ-Schirm / Hypertakt-Triebwerk / Kellind, Fee / Korphyren / Marath, Trim; Schwarzer Zwilling
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Es ist kurz vor dem Transfer: Die Wesenheit WirHier, die sich aus sich selbst heraus neu erschaffen kann, ist beunruhigt. WirHier, dessen kleinste Einheit Milliarden von Cybazilli sind, ist gewarnt und hat den dösenden Alten in Verdacht. WirHier, der der Diener des Chaotarchen Xrayn ist, ist allzeit wachsam und zu allem bereit.

Anfang April 1347 NGZ patrouilliert die SOL unter dem Kommando von Ronald Tekener, Fee Kellind und Blo Rakane im Sektor Amienolc, der am Grenzwall Hangay liegt. Dabei wird mittels dem Kantorschen Ultramesswerk eine mehrere Lichttage durchmessende Dimensionsverwerfung registriert, woran nicht nur Hyperphysiker wie Tess Qumisha interessiert sind.

Der Smiler, dem neben Benjameen da Jacinta neuerdings auch die beiden Mutanten Trim Marath und Startac Schroeder zur Seite stehen (die von der RICHARD BURTON abkommandiert wurden), entschließt sich, das Phänomen näher zu untersuchen. Traitanks versuchen zum Objekt vorzudringen, schaffen es aber nicht, da die Dimensionsverwerfung ihre Sensoren und Triebwerke verwirrt. (Später zeigt sich, dass sie von defekten Aggregaten des Objekts erzeugt wird.) Außerdem wird noch fremde Strangeness angemessen, was bedeutet, dass es aus einem anderen Universum nach Hangay gelangt ist.

Marath nimmt in der Verwerfung eine starke mentale Präsenz wahr. Der Kosmospürer ist sicher, das Hantelschiff lotsen zu können, indem er diese Präsenz als Orientierungspunkt benutzt. Doch erst als da Jacinta im Zerotraum Marath auslotet und keine Beeinflussung an ihm feststellt, gibt Tekener sein Okay. Der Smiler will eine nochmalige Kaperung der SOL vermeiden.

In der Verwerfung ortet das Hantelschiff eine über 100 Kilometer lange keilförmige Raumstation, die von Strangeness umgeben ist. Dort finden Explosionen statt, und es wird vermutet, dass das Ganze bald komplett untergeht.

Unterdessen setzt WirHier alles daran, das Weltfragment vor dem Ende zu bewahren. Die Wesenheit versteht sich als Quartiermeister und das aufgetauchte Hantelschiff eröffnet die Möglichkeit, seinen Materialbedarf neu zu decken. Um das unbekannte Fahrzeug vor Ort zu halten, sendet WirHier einen Lockruf aus.

Auf der SOL wird zur Kenntnis genommen, dass die Raumstation sich als Negane Stadt zu erkennen gibt und zum Besuch der Tempolaren Zeremonie einlädt. Die mentale Präsenz beschreibt Marath indes als schlummernd, und sie braucht nur geweckt zu werden, um ihr Wissen abzurufen. Tekener entschließt sich darum, mit der SUSHI und einem Einsatzteam weiter vorzustoßen. Dem Team gehören neben ihm Rakane, Steph La Nievand, 28 Mom'Serimer unter Sinco Venethos und Gurli Grushgelaard, Qumisha, da Jacinta, Schroeder und Marath an. Sie verlassen am 4. April die SOL.

Das Beiboot erreicht ein rund 70 Meter durchmessendes Objekt, das an eine Schneekugel erinnert. Darin befindet sich die mentale Präsenz, die jetzt auch auf die Anwesenheit der Galaktiker reagiert. Umgekehrt ist es der Zeroträumer, dem ein einseitiger Kontakt gelingt. Er lernt ein unendlich müdes Wesen kennen, das zu keinerlei Kontakt bereit ist – es sei denn, es wäre jemand vom Range eines Perry Rhodan.

In der Folge versucht es der Smiler als Zellaktivatorträger, Kontakt aufzunehmen. Tekener lernt den Weltweisen von Azdun in seiner Gestöberkugel kennen, der vor 20 Millionen Jahren in Tare-Scharm Rhodan begegnete. Der Weltweise spricht davon, dass in tausend Jahren die Negane Stadt komplett in Hangay versammelt sei. Er erklärt, er sei seit langem auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich der Terminalen Kolonne TRAITOR zu entziehen. Vielleicht kommt es jetzt ja auch zur Zerstörung der Raumstation, und er kann endlich friedlich sterben. Nach diesen Worten beendet der Weltweise den Kontakt, warnt aber noch vor dem Quartiermeister.

Tekener ist nicht bereit, das Millionen Jahre alte Wissen, das sich hier anbietet, fahren zu lassen. Gegen den Willen des Weltweisen lässt er die Schneekugel aus der Raumstation schneiden. Allerdings kommt es zeitgleich zu Übergriffen durch WirHier auf Nano-Ebene. Die Situation für das Einsatzteam wird derart heikel, dass Maraths Schwarzer Zwilling materialisiert. Der aus psionischer Energie bestehende Nebelkrieger setzt WirHier hart zu, wobei der weiße Haluter erkennt, dass der Quartiermeister irgendwie im UHF-Bereich zusammengehalten wird. Zur Unterstützung benutzt daher die SOL einen PIEPER und sendet ultrahochfrequente Wellenfronten gegen die Nano-Angreifer. WirHier muss seine Angriffe auf den Gegner einstellen, kann letztlich aber nicht mehr verhindern, dass die Raumstation, ein Fragment der Neganen Stadt, zerbirst.

Im letzten Moment hat sich das Einsatzteam samt dem Weltweisen zur SOL retten können, die sich aus diesem Raumsektor zurückzieht. Dort schließt sich wenig später auch die dimensionale Verwerfung. Das Hantelschiff schüttelt alle Verfolger ab und macht sich auf den Weg ins 8000 Lichtjahre entfernte Winola-System. Der Fund von Amienolc ist sicherlich bedeutend, aber in seinem Hangar in der SZ-2 ist der Weltweise von Azdun höchst verärgert.

Anmerkungen

  • Obwohl die Einheiten TRAITORS nicht bis zur Zone der Dimensionsverwerfung vordringen können, wird ihre Navigation komplett unmöglich, [...] »sobald ein gewisser Abstand zur Verwerfung überschritten wurde.« [...] (S. 16)
  • [...] »Immer wieder wurden laute Detonationen unterschiedlicher Intensität geortet.« [...] (S. 34) Und das im Weltraum.

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