Fee Kellind

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Die Terranerin Fee Kellind war seit 1290 NGZ die Kommandantin der SOL. Sie stand im Rang einer Admiralin. Sie war die Mutter von Arlo Kellind und Großmutter von Will Kellind-Ellund.

Erscheinungsbild

Die circa 1,70 m große und sehr schlanke Frau hatte lange, blonde Haare und besaß auffallend hellblaue Augen. Kellind legte sehr viel Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild. (PR 1914)

Charakterisierung

Sie galt als gutaussehend und eitel, auf manche Personen wirkte sie »zu« perfekt. Im Einsatz wirkte sie, als könne kaum etwas ihre Ruhe erschüttern. An Bord der SOL hatte ihr Wort absolutes Gewicht und wurde von niemandem angezweifelt. Aufgrund der Erfahrungen mit Sholter Roog konnte sie mit plumpen Anmachen nichts mehr anfangen. Als SOL-Kommandantin delegierte sie Aufgaben nach Möglichkeit, pflegte kollegiale, aber nicht sonderlich tiefe persönliche Beziehungen zu den wichtigen Persönlichkeiten der Zentralebesatzung. Bis sie sich auf der langen Reise der SOL in Porto Deangelis, den Logistik-Chef des Schiffes, verliebte. (PR 1914)

Sie handelte stets überlegt, was ihr letztlich auch den Posten als Kommandantin der GOOD HOPE III einbrachte. (PR 1934)

Geschichte

Fee Kellind wurde im Jahre 1254 NGZ geboren. Nach einer vor allem an den Naturwissenschaften orientierten Ausbildung trat sie dem Terranischen Liga-Dienst (TLD) bei. Zunächst arbeitete sie im Innendienst. Sie wurde als nicht für aktive Agententätigkeiten geeignet eingestuft. Im Jahre 1282 NGZ wurde sie als Aufpasserin des suspendierten TLD-Agenten Sholter Roog eingesetzt, mit dem sie dabei auch eine Affäre hatte, die für sie jedoch in einer großen Enttäuschung endete. Roog und Kellind sollten seltsame Todesfälle aufklären. Gemeinsam konnten die beiden einen Versuch der Galactic Guardians vereiteln, die Kontrolle über die Erde zu übernehmen. Kellind erwies sich dabei als belastbar, entschlussfreudig und kompetent. Sie wurde daraufhin in den aktiven Dienst versetzt. (Grüße vom Sternenbiest)

Der Sechste Bote

Mit dem Stadtteil Alashan wurde sie 1289 NGZ nach DaGlausch versetzt. Ihr fester Lebenspartner blieb in Terrania zurück. Als Kommandantin der GOOD HOPE III, erster Flug 10. Februar 1290 NGZ, bewährte sie sich auch in der Rolle einer Raumschiffskommandantin. (PR 1914)

Am 17. April 1290 NGZ traf sie auf Kristan mit Perry Rhodan und Reginald Bull zusammen, die auf der Suche nach der SOL als Raumschiff des sechsten Boten von Thoregon waren. Gemeinsam starteten sie nach Alashan. (PR 1920)

Im Mai 1290 NGZ unternahm Fee Kellind eine Handelsreise nach Kre'Pain. Nach einem erfolgreich abgeschlossenem Handel wurde ihr Gleiter auf dem Rückweg zur GOOD HOPE III angegriffen und sie musste notlanden. Die Gruppe machte sich mit Hilfe ihrer SERUNS auf den Weg zur Station, aus der sie angegriffen wurden. Auf dem Weg dorthin wurden sie von über zwei Meter großen, schwarzhäutigen Wesen mit vertikalen Augenschlitzen angegriffen. Die getöteten Angreifer wurden als Androiden eingestuft, denn sie waren mit Wikipedia-logo.pngkybernetischen Chips bestückt. (PR 1928)

Wenig später zeigten die SERUNS der Alashaner gefährliche Fehlfunktionen. Im Laufe des Einsatzes wurden alle Team-Mitglieder außer Ursa Kormani, Jon Cavalieri und Fee Kellind getötet. Cavalieri verschaffte der Gruppe Zugang zur Station, in der sie erfuhren, dass die Androiden sich als Korrago bezeichneten und 1000 Stationen innerhalb von DaGlausch besaßen. Als die GOOD HOPE III auf der Suche nach dem Einsatzteam erschien, wurde eine Selbstzerstörungsanlage der Station aktiv. Fee Kellind konnte den Hauptcomputer ausbauen und einen toten Korrago auf ihr Schiff bringen lassen. Der geborgene Computer explodierte jedoch und beschädigte die GOOD HOPE III schwer. Das Schiff vollzog eine Not-Metagrav-Etappe und Fee Kellind war vorläufig in Sicherheit. (PR 1928)

Nach der Not-Metagrav-Etappe erfuhr Kellind, wie schlimm es um die GOOD HOPE III stand. Neben großen Schäden am Raumschiff selbst waren auch zahlreiche Opfer unter der Besatzung zu beklagen. Außerdem war der Chefingenieur Tuck Mergenburgh, von dem man sich entscheidende Hilfe bei der Reparatur des Schiffs erhoffte, so schwer verletzt, dass man um sein Leben bangte. Daher drängte Kellind den Mediker Logan Poseider dazu, den Chefmediker der GOOD HOPE III aus dem Koma zu holen, damit dieser Mergenburgh operieren konnte. Ein nach den Reparaturen abgesetzter Hilferuf blieb zunächst unbeantwortet, jedoch gelang es der ALVAREZ in letzter Sekunde, das Raumschiff mitsamt den Überlebenden, darunter auch Kellind, zu retten und zurück nach Alashan zu bringen. (PR 1932)

In Alashan untersuchte Skill Morgenstern den erbeuteten Korrago und entdeckte als Ursache für den Ausfall der SERUNS das KorraVir. Fee Kellind und Morgenstern überbrachten diese wichtige Information, zusammen mit einer Karte von Korrago-Stationen, Perry Rhodan und Reginald Bull zum Ring von Zophengorn, wo die Galaktiker Shabazza aufgespürt hatten. Gemeinsam mit dem Bebenforscher Eismer Störmengord musste die Gruppe mit der GLIMMER, dem Raumschiff Störmengords, fliehen. (PR 1934)

Gemeinsam mit Perry Rhodan, Trabzon Karett, Monkey, Mondra Diamond und Tautmo Aagenfelt fand Fee Kellind den Korrago-Hauptstützpunkt, der auch Shabazzas Hauptquartier war, auf dem Planeten Century I. Die Koordinaten hatten zuvor Reginald Bull und Skill Morgenstern bei einem Kommandounternehmen ermittelt. Trabzon Karett fand 1-Korrago, einen Giganten von vier Meter Größe, der in einem Stasisfeld lag. Ohne Absprache mit Rhodan zog er Daten aus dem Roboter – und dieser erwachte. (PR 1942)

Die Gruppe um Fee Kellind musste fliehen. Die einzige Fluchtmöglichkeit war ein Transmitter, den sie benutzten, nachdem sie 1-Korrago vernichtet hatten. Bevor sie den Transmitter bestiegen, erhaschten die Galaktiker noch einen Blick auf die landende SOL. Mit der GLIMMER ging es wieder ins Thorrtimer-System. (PR 1943)

MATERIA

Fee Kellind gehörte zu einem Einsatzteam von 1000 TLD-Agenten, das unter der Leitung von Perry Rhodan nach Century I zurückkehrte, um die SOL zu erobern. Kellind unterstützte die Einsatzgruppe hierbei mit der GOOD HOPE III aus dem Wikipedia-logo.pngOrbit heraus. Die SOL konnte erobert werden und Century I brach aufgrund eines Atombrandes auseinander. Shabazza konnte im letzten Augenblick entkommen. (PR 1950, PR 1951)

Am 8. August 1290 NGZ quittierte Kellind ihren Dienst beim TLD, weil Gia de Moleon Perry Rhodan keine weitere Unterstützung gewährte, um die von Shabazza erbeutete SOL auszurüsten. Sie schloss sich Rhodan an und blieb auf der SOL, die kurze Zeit später Alashan verließ. Ab dem 21. August war Kellind die offizielle Kommandantin der SOL. Unter den Besatzungsmitgliedern der SOL galt sie als unantastbar, durch nachgewiesene Eignung für das ihr übertragene Kommando. (PR 1952)

Am 31. August startete die SOL, die nun THOREGON SECHS genannt wurde, ihren Fernflug nach Gorhoon, wo Perry Rhodan über den Pilzdom der Nonggo ins Solsystem wechseln wollte. Am 28. Dezember musste die Besatzung um Fee Kellind überrascht feststellen, dass die THOREGON SECHS nicht Gorhoon, sondern die Milchstraße und das Solsystem erreicht hatte. Kurz darauf stellte SENECA, von der letzten Nano-Kolonne Shabazzas beherrscht, die Besatzung unter Arrest. Schließlich konnte das Segment von SENECA, das die Nano-Kolonne enthielt, gesprengt werden und die SOL befand sich wieder in der Hand der Galaktiker. (PR 1959, PR 1961)

Im Februar 1291 NGZ befand sich die SOL bei Dengejaa Uveso und unterstützte Wanderer beim Kampf gegen die Kosmische Fabrik MATERIA. Derweil war es Gucky gelungen Shabazza gefangen zu nehmen. Er sollte auf einer einsamen Welt abgesetzt werden. Bei dieser Aktion konnte Shabazza Perry Rhodan übernehmen. Fee Fellind startete umgehend eine Rettungsaktion, Shabazza-Rhodan konnte jedoch entkommen. Rhodan konnte Shabazza überwinden, der dabei den Tod fand. (PR 1979, PR 1985)

Am 28. März 1291 NGZ strahlte Steph La Nievand einen Transdimensionalen Zustandswandler mit einer Transformkanone nach MATERIA ab. Er detonierte in der Mitte der Kosmischen Fabrik und vernichtete sie endgültig. (PR 1985, PR 1986)

Am 5. April 1291 NGZ tauchte Wanderer auf und die Superintelligenz ES forderte die Übergabe der SOL, da er sie in DaGlausch benötigte. Kellind ließ das Hantelschiff auf der Kunstwelt landen und nur Perry Rhodan verließ die SOL, um ins Solsystem zurückzukehren. (PR 1988)

Fee Kellind trat die Reise zum Rand des Kessels von Salmenghest und DaGlausch an und ES erklärte, das am 29. April hier der PULS von DaGlausch entstehen sollte. Während des Vorstoßes wurde die SOL durch eine Art Teleportation auf Wanderer hin- und her versetzt. Dabei gingen von dem Carit der SOL-Hülle Emissionen aus, die den 6500 Personen an Bord eine quälende körperliche Erhitzung vorgaukelten, die tatsächlich aber nicht stattfand. Trotzdem sahen sich Reginald Bull und Fee Kellind am 23. April gezwungen, die SOL zu evakuieren. Schließlich erkannte Kellind, dass sie in einer Traumzeit gefangen war und kurze Zeit später fand sie sich auf der SOL wieder. Die hyperphysikalischen Begebenheiten des Kesselzentrums drohten die SOL zu zerstören. Trotz des Verbotes durch Keraete wurde der Paratronschirm aktiviert – und schlagartig befand sich die SOL in einem sternenlosen Raum. In einer Lichtsekunde Entfernung schwebte ein 104 Kilometer langer Pilzdom, dessen Stamm 23 Kilometer und dessen Hut 89 Kilometer maß. (PR 1993)

Die SOL war im hyperdimensionalen Schwerpunkt des Kessels von DaGlausch angekommen, dem Bereich, in dem der PULS von DaGlausch entstehen sollte. Es handelte sich dabei um eine Zone von 0,82 Lichtjahren Durchmesser, die sich der Kontrolle der Kosmokraten entzog. Nun wurde Fee Kellind und den Galaktikern klar, warum die Kosmokraten die Entstehung Thoregons verhindern wollten: es entstand damit eine dritte Kraft neben Kosmokraten und Chaotarchen. (PR 1999)

Wenig später traf die TAUCOON mit 25.000 Guan a Var ein, die das Gan Grango Ranka durchgeführt hatten. Auf dem Weg dorthin wurde die TAUCOON jedoch in einen Schlackehaufen verwandelt und Kellind ließ die Besatzung an Bord der SOL holen. Gleichzeitig mit der TAUCOON und der Guan a Var traf auch Perry Rhodan über die Brücke in die Unendlichkeit im Mega-Dom ein. (PR 1999)

Der PULS wurde gezündet, die Beben in DaGlausch hörten auf und die Hilfsflotten der Kosmokraten zogen ab. Lotho Kereate, der Bote von ES, erschien an Bord der SOL und teilte den Terranern mit, dass die SOL einen wichtigen Auftrag für Thoregon in der Galaxie Segafrendo zu erfüllen hätte. Fee Kellind flog mit der SOL in den Mega-Dom ein und trat die Reise nach Segafrendo an. (PR 1999)

Die Solare Residenz

Segafrendo

Die SOL wurde in die NACHT versetzt, den PULS von Segafrendo. Dort wurde sie von der Raumstation Nacht-Acht angegriffen, wobei vor allem jene Waffen ausfielen, die dem Angreifer zugewandt waren. Auf Fee Kellinds Befehl hin wurde die SOL um ihre Längsachse gedreht und konnte eine Transformsalve abfeuern. Der unbekannte Aggressor stellte daraufhin sein eigenes Feuer ein und schließlich bekam man Kontakt mit den Mom'Serimern, die zu Verhandlungen an Bord kamen. Durch die Anwesenheit der Mom'Serimer aktivierte sich ein Kokon, den Lotho Keraete der Besatzung der SOL mit auf die Reise gegeben hatte, und die Superintelligenz ES verkündete mental, das Schicksal der Menschheit liege in der Mission der SOL, die bis zum 944.8741.87 Segaf von Auroch-Maxo-55 einen Kym-Jorier bergen müsse. (PR 2005)

Der erste Versuch, die NACHT über die Stromschnelle zu verlassen, misslang. Die SOL wurde von Mundänen gekapert, die dort Wache hielten und Fee Kellind wurde gezwungen, mit der SOL in die NACHT zurückzukehren. Mittels einer Individualfrequenten Todesstrahlung der Mom'Serimer wurden jedoch alle Nicht-Lemurer an Bord der SOL getötet. Ein zweiter Durchbruchsversuch gelang und die SOL flog das Torm-Karaend-System an, um Informationen zu sammeln. Gleichzeitig meldete SENECA die Identifizierung Segafrendos als die 36 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernte Galaxie Hazel 14. Schockierend war jedoch die Erkenntnis, dass die SOL bei dem Transfer durch den Mega-Dom 18 Millionen Jahre tief in die Vergangenheit eingetaucht war. (PR 2007)

Die SOL bekam Kontakt zu Raumschiffen der Galaktischen Krone und sie wurden ins Orllyn-System geleitet. Überraschend holte Arystes Delorian Rhodan, den er als Anführer der SOL bezeichnete, zu sich. Fee Kellind konnte Mondra Diamond nicht davon abbringen ihren Sohn auf eigene Faust zu suchen. Diamond konnte Delorian zurückholen und bekam wenig später einen Ableger des Pflanzenvaters geschenkt, mit der Auflage, ihn gemeinsam mit ihrem Sohn großzuziehen. (PR 2016, PR 2017)

Mit Hilfe von drei geborgenen Datenträger konnte doch noch das nächste Ziel der SOL ermitteln: die Auroch-Maxo-Dunkelwolke im Raumsektor Tauu. (PR 2018, PR 2019)

Über Auroch-Maxo-55 traf die SOL auf eine kobaltblauen Walze sowie den S-Zentranten MASMOKO und geriet in Kampfhandlungen. Während der S-Zentrant durch einen psionischen Energiestoß von Paumyr außer Gefecht gesetzt wurde, übernahm die SOL unter dem Kommando von Kellind die Vernichtung der Walze. Atlan gelang es, einen Kym von Paumyr zu bergen. Sogleich erschien eine Projektion von ES und teilte der Besatzung mit, dass es rechtzeitig gelungen sei, den Kym-Jorier zu bergen. Doch die nächste Aufgabe wartete schon: Die SOL musste auf schnellstem Wege einen Ort erreichen, der INSHARAM genannt wurde. Also befahl Atlan den Durchgang durch das Alshma Ventor. (PR 2035)

In INSHARAM gestaltete sich die Schiffsführung für Kellind schwierig, da keine Ortungen möglich waren. Zur Erkundung der Umgebung stellte sie 50 Space-Jet-Kommandos unter der Leitung von Atlan zusammen. Als die SOL von den Evoesa angegriffen wurde, setzte Kellind einen Notruf ab, und Atlan konnte die Evoesa davon überzeugen, dass sie keine bösen Absichten hatten. (PR 2044, PR 2045)

Wenig später konnte Kellind die Entstehung von ES unter der Beteiligung von Delorian Rhodan und den Evoesa beobachten. Die Mission der SOL war damit erfolgreich abgeschlossen und Kellind befahl die Rückkehr zur NACHT, wo die SOL durch den Mega-Dom ging. (PR 2046, PR 2047)

Dommrath

Beim Durchgang wurde die SOL zwar wieder in die Gegenwart versetzt, sie landete jedoch in Dommrath. Hier wurde die SOL von den Rittern von Dommrath mit Fesselfeldern einer Forschungsstation gebunden. Da Atlan handlungsunfähig war, schickte Fee Kellind Don Kerk'radian mit einem Team von Freiwilligen in den Einsatz, um die Fesselfelder zu deaktivieren. Der Einsatz gelang, Kerk'radian geriet jedoch in Gefangenschaft. Der wieder einsatzfähige Atlan konnte die Situation aufklären und das Einsatzteam kehrte auf die SOL zurück. Unter dem Kommando von Kellind trat die SOL die Reise nach CLURMERTAKH an. (PR 2068, PR 2071)

Am 5. März 1304 NGZ erreichte Kellind mit der SOL den Planeten Clurmertakh, wo Atlan mit einem Einsatzteam in die Dunkle Null eindrang. (PR 2076, PR 2077)

Zwei Wochen später kehrte die Gruppe um Atlan zur SOL zurück. Die Dunkle Null, die sich als der Chaotender ZENTAPHER herausgestellt hatte, wurde vernichtet. Gemeinsam mit Mohodeh Kascha trat die Besatzung der SOL unter dem Kommando von Kellind den Weiterflug nach Wassermal an, um von den Pangalaktischen Statistikern Informationen über die Thoregons zu erhalten. (PR 2095)

Das Reich Tradom

Auf der langen Reise begann Fee Kellind, »DIE CHRONIK DER SOL« zu verfassen, ein Buch, in dem sie die Geschichte und Geschichtchen der SOL niederschrieb. Das umfassende Werk besaß schon im Jahre 1304 NGZ über achthundert Seiten, am 28. Oktober 1311 NGZ waren es bereits 8000 Seiten. (PR 2108, PR 2109)

Kellind ging eine Beziehung mit Porto Deangelis ein und am 2. August 1305 NGZ wurde sie Mutter des kleinen Arlo Kellind, des ersten Solgeborenen nach der Rückeroberung des Schiffes von Shabazza, der während des Fluges der SOL zur Galaxie Wassermal geboren wurde. (PR 2109)

Im Jahre 1311 NGZ traf die SOL in Wassermal auf den Guten Geist von Wassermal und erhielt die Koordinaten der Malischen Mole GISTUNTEN-3, um an der LOTTERIE teilzunehmen, die eine Passage zu den Pangalaktische Statistikern ermöglicht. Obwohl Atlan, Icho Tolot und Mohodeh Kascha versagten, gewährte ihnen der Gute Geist von Wassermal eine Passage zu den Statistikern. Fee Kellind blieb derweil mit der SOL vor Ort. (PR 2111)

Ende Dezember verkündete der Gute Geist von Wassermal, dass sich Atlan und dessen Gefährten in großer Gefahr auf dem Planeten Vision befinden. Gemeinsam mit Ronald Tekener traf Fee Kellind die Entscheidung nach Vision aufzubrechen. Sie fanden Vision von den Prinzenkriegern der Pfauchonen abgeriegelt vor und trotz des Verbotes drang Kellind mit Tekener nach Vision vor. Sie wurden vor Gericht gestellt und nur das Eingreifen der Guten Geistes von Wassermal bewahrte sie vor dem Tode. Atlan, Tolot und Kascha konnten wieder an Bord genommen werden und der Pangalaktische Statistiker Raud kündigte für Anfang 1312 NGZ eine Große Konjunktion an. Die SOL erhielt den Befehl solange auf Vision zu bleiben. (PR 2133)

Während der Großen Konjunktion bekamen die Galaktiker Kontakt zu Rik, der ihnen riet in der Galaxie Salthi nach dem ersten Thoregon zu suchen. Am 12. Januar brach die SOL unter dem Kommando von Fee Kellind auf. (PR 2147)

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Fee Kellind kommandierte die SOL auch bei der Expedition nach Hangay ab 1327 NGZ. Sie ordnete die Notlandung auf Ultrablau an, die nach dem Hyperimpedanzschock im September 1331 NGZ erforderlich wurde. Am 17. Januar 1334 NGZ wurde sie Großmutter, als ihr Enkel Will Ellund-Kellind auf Ultrablau zur Welt kam. (PR 2330) Als die SOL im Juli 1342 NGZ vor einem Verband der Awour aus dem Ultra-System fliehen musste, blieb Fee Kellinds Sohn Arlo mit über 600 weiteren Solanern auf dem Planeten zurück.

Flug nach Tare-Scharm

Im Jahre 1369 NGZ erhielt Fee Kellind von Perry Rhodan den Auftrag, mit der SOL die Galaxie Tare-Scharm anzufliegen. Rhodan hatte einen Funkspruch von Curcaryen Varantir erhalten, in dem ihm die genauen Koordinaten des Ziels mitgeteilt worden waren. Die Flugdauer würde für die einfache Strecke etwa 30 Jahre betragen. Roi Danton sollte die Reise als Expeditionsleiter begleiten. Bereits im Vorfeld der Reise kam es zu kleineren Reibereien zwischen Kellind und ihm, als es um die Zusammensetzung der Besatzung ging. Die Kommandantin lehnte die Vorschläge des Unsterblichen ab, eine Reihe von USO-Spezialisten und TLD-Agenten mit auf die Reise zu nehmen. Sie befürchtete, dass sich diese nicht ins Gefüge der SOL-Bewohner einfügen würden. Danton ließ sich überzeugen und verzichtete auf die Agenten. (Mission SOL 3)

Fee Kellind blieb bis zum Jahre 1391 NGZ Kommandantin der SOL. Zu diesem Zeitpunkt starb ihr Mann Porto Deangelis, für dessen Beisetzung Kellind einen Umweg nach Dommrath veranlasste. Aufgrund der Entscheidung für diese Verzögerung bei der Mission und ihres Alters von 137 Jahren zweifelte Roi Danton ihre weitere Eignung an, die SOL zu führen. Nach einer kurzen Phase des Zweifels legte Kellind das Kommando unter der Bedingung nieder, dass sie Mitglied des Einsatzteams bei Ankunft am Ziel der SOL sein würde. Danton stimmte dem zu. Ihr Nachfolger als Kommandant der SOL wurde Junyoll Odalkir. (Mission SOL 3)

Im Jahre 1398 NGZ erreichte die SOL ihr Ziel. An den von Curcaryen Varantir übermittelten Koordinaten fand man den GESETZ-Geber CHEOS-TAI vor. Kellind war im Rang eines Leutnants an dem Versuch beteiligt, mit einer Space-Jet in das energetisch tot erscheinende Schiff einzudringen. Diese und alle weiteren derartigen Aktionen schlugen fehl, bis die SOL selbst versuchte in einen riesigen Schacht des GESETZ-Geber einzufliegen. Dies entpuppte sich als eine Falle, und die SOL wurde unaufhaltsam ins Innere von CHEOS-TAI gezogen. Roi Danton war bereit, dies geschehen zu lassen, um herauszufinden, wer hinter der Aktion stand. Als Fee Kellind erkannte, dass Junyoll Odalkir nicht wagte, dem Unsterblichen zu widersprechen, obwohl sich die Besatzung der SOL offensichtlich in großer Gefahr befand, rief sie den lange vorher vorbereiteten Krisenfall High Sideryt aus und übernahm wieder das Kommando über die SOL. Mit einem gewagten Manöver entwand sich die SOL dem Zugriff CHEOS-TAIS und entkam in den Linearraum. Da sich Junyoll Odalkir nach dem Vorfall weigerte, wieder das Kommando zu übernehmen, blieb Kellind weiterhin die Kommandantin der SOL. Kurz darauf beging Odalkir in seiner Kabine Suizid. (Mission SOL 3)

Das Raumschiff setzte anschließend seinen Flug mit dem neuen Ziel Evolux fort. Kellind und Danton kontaktierten dort Curcaryen Varantir, der bestritt, die SOL angefordert zu haben. Offenbar waren seine Kennung von unbekannten gefälscht und auch CHEOS-TAI entwendet worden. Der Algorrian weigerte sich, Kellind und Danton technische Unterstützung für eine schnellere Heimkehr in die Milchstraße zukommen zu lassen. Stattdessen bot ihnen Masling Dryw, ein Assistent Varantirs, ein Abkommen an. Die SOL sollte für ihn aus einer Forschungseinrichtung des Algorrians die Pläne für einen Stoßimpuls-Projektor entwenden. Mit diesem würde Dryw das terranische Schiff in die Heimatgalaxie schicken. Um sicherzustellen, dass ihm die Solaner die Pläne übergeben würden, verlangte er, dass alle auf der SOL lebenden Kinder mit den beiden SOL-Zellen als Pfand auf Evolux zurück bleiben müssten. Nach anfänglichem Zögern und der Fürsprache Fee Kellinds stimmten die Eltern einem Plan zu, Dryw die Kinder zum Schein zu überlassen. Diese sollten, sobald man die Koordinaten der Forschungsstation erhalten hatte, mit Transmittern gegen mit Biomasken verkleidete Roboter ausgetauscht werden. Masling Dryw durchschaute den Trick allerdings und verhinderte den Austausch. Er drohte, seine Geiseln zu töten, falls der SOL-Mittelteil den ihm erteilten Auftrag nicht erfüllen würde. Notgedrungen entschied die Besatzung, der Forderung nachzugeben und verließ Evolux. Fee Kellind blieb weiterhin Kommandantin der SOL, allerdings nur unter Vorbehalt, weil kein besserer Nachfolger zur Verfügung stand. Die Besatzung und vor allem die Eltern der entführten Kinder hatten jegliches Vertrauen in sie verloren. (Mission SOL 3)

Quellen