Der Fall Janus

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2868)
PR2868.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Der Fall Janus
Untertitel: Die Milchstraße vor einem Wendepunkt – das Solsystem wappnet sich gegen den Angriff der Tiuphoren
Autor: Christian Montillon
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Dirk Schulz / Horst Gotta (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 5. August 2016
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Dienbacer, Margorat Ruwaog, Aichatou Zakara
Handlungszeitraum: Oktober 1518 NGZ
Handlungsort: Terra, Kreitsystem
Report:

Ausgabe 501

Glossar: Barkennto-Quelle / Ertrus / Ertrus; Gegenwart / Ertruser / Kreit
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Perry Rhodan, Cai Cheung, Sichu Dorksteiger und der Akone Arval Las'Andossu, kommissarischer Sprecher des Neuen Galaktikums, treffen sich zu einer Krisensitzung im Solaren Haus. Bei dieser Gelegenheit erfährt Rhodan erstmals von der Ankunft des Atopen Julian Tifflor in der Milchstraße. Arval Las'Andossu teilt mit, der Fall Janus sei eingetreten. Starke Kontingente von Sterngewerken sind bei den Planeten Ertrus, Plophos, Olymp, Aralon, Gatas, Apas, Zülüt, Haspro, Archetz und Halut aufmarschiert. Offenbar glauben die durch den Zeitriss in die Relativgegenwart gekommenen Tiuphoren, sie hätten den Galaktikern jetzt genug Nadelstiche versetzt und könnten zum Großangriff übergehen. Angesichts der Tatsache, dass höchstwahrscheinlich alle Flotten der betroffenen Planeten von Indoktrinatoren befallen sind, meint Cai Cheung, die Tiuphoren hätten den Krieg schon gewonnen. Sichu Dorksteiger berichtet von Fortschritten bei der Entwicklung der PROTECTOR-Sternenboote. Hierbei handelt es sich um positronikfreie Lowtech-Rettungskapseln mit Ultrakurztransitionstriebwerken. Die Massenproduktion dieser Beiboote, mit denen sich die Besatzungen indoktrinatorenverseuchter Raumschiffe in Sicherheit bringen können, wird in Angriff genommen. Für die Verteidiger der zehn belagerten Sonnensysteme kommt dies allerdings zu spät.

Fast 2500 Sterngewerke sind beim Kreit-System in Stellung gegangen. Sie rücken mit Unterlichtgeschwindigkeit auf den Planeten Ertrus vor. Ein einziges Sterngewerk macht einen Vorstoß, vernichtet einige Schiffe der ertrusischen Restflotte und zieht sich dann unbeeindruckt vom Abwehrfeuer wieder zurück. Naom Eshverrer, Oberkommandierender der Onryonen im Kreit-System, unterstützt die Ertruser nach Kräften, doch gegen die feindliche Übermacht stehen alle auf verlorenem Posten. Der Ertruser Margorat Ruwaog sowie dessen Söhne Caarko und Lonnerd werden von Virgil Roosa, dem neuen Präsidenten des Bundes Freies Ertrus, auf das Flaggschiff KIM TASMAENE gebeten. Roosa hat herausgefunden, dass Caarko unter einem Decknamen das Radio Freies Ertrus wiederbelebt und seinem Volk neuen Mut gegeben hat. Caarko gilt als Held und soll zum Gesicht des ertrusischen Widerstands werden.

Rhodan trifft sich mit dem inkognito auf Terra weilenden Positronikleser Dienbacer. Der Tefroder soll herausfinden, ob sich Indoktrinatoren in den terranischen Großrechnern befinden. Dienbacer nimmt sich zuerst OTHERWISE vor. Er erklärt den Rechner des Solaren Hauses für sauber und erhöht nebenbei dessen Leistung, indem er der Biopositronik die Trauer um ihre Schöpferin Toja Zanabazar nimmt. Bei LAOTSE wird Dienbacer fündig. Indoktrinatoren haben den Zentralrechner der Solaren Residenz befallen, sind aber noch nicht aktiv geworden. Da sie nicht mit dem ParaFrakt unschädlich gemacht werden können, weil die Tiuphoren nichts von der Existenz dieser Waffe erfahren dürfen, kommen Dienbacer und Rhodan auf die Idee, LAOTSE eine falsche Realität vorzuspiegeln. Auf diese Weise lässt sich der Spieß sogar umdrehen, denn man kann den Tiuphoren falsche Informationen liefern. ANANSI und OTHERWISE übernehmen diese Aufgabe. Einem Vorschlag Sichu Dorksteigers folgend wird Angakkuq zum Androidologen Axeu Nuyan auf dem Titan gebracht.

Roosa und Caarko wenden sich am 12. Oktober 1518 NGZ in einer von der KIM TASMAENE ausgestrahlten Rede an alle Ertruser. Die Übertragung bricht ab. Indoktrinatoren sind aktiv geworden, und zwar nicht nur im Flaggschiff, sondern in der gesamten Flotte und den Evakuierungsschiffen. Somit können die Tiuphoren in aller Ruhe zusehen, wie sich die Verteidiger gegenseitig vernichten. Ruwaog und seine Söhne fliehen mit einer Rettungskapsel zu einem geheimen Rückzugsbunker auf Ertrus.

Ähnliche Szenen spielen sich auch bei den neun anderen Welten ab. In jedem System gehen weit über 10.000 Raumschiffe im Feuer befreundeter Einheiten unter. Es kommt zu Verwüstungen auf den Planeten, aber die Tiuphoren verzichten darauf, Seelen für die Sextadim-Banner zu sammeln. Stattdessen ziehen sie sich zurück, sobald jeglicher Widerstand gebrochen ist.

Trotz dieser Machtdemonstration weigert sich Rhodan, an einen Sieg der Invasoren zu glauben. Informationen, die Gholdorodyn und Aichatou Zakara bei der Erkundung der auf das Solsystem zurasenden Perforationspassage gesammelt haben, machen neue Hoffnung. Im Umfeld der Passage entsteht (vermutlich durch eine Wechselwirkung mit dem in Sol ruhenden Korpus TAFALLAS) ein immer stärker werdendes raumzeitlich-kausales Gestöber. Dort wird die Eiris »glitschig«. Der Kelosker und die Chronotheoretikerin können nicht erklären, was man sich darunter vorzustellen hat. Interessanter ist eine Erkenntnis, die sie in diesem Zusammenhang über die Sextadim-Banner gewonnen haben. Ein Banner ist quasi das »Ohr«, mit dem ein Sterngewerk in höhere Dimensionen lauscht, und es wird von den Schutzschirmen des Schiffes nicht komplett abgeschirmt. Das Banner bildet also eine Art Nadelöhr, durch das sich möglicherweise selbst dann zum Beispiel ein Transformgeschoss schicken ließe, wenn sich das Schiff in der Hyperstenz befindet.

Innenillustration