Die Truppe der Berserker

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 912)
PR0912.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Die Kosmischen Burgen
Titel: Die Truppe der Berserker
Untertitel: Boyt Margors Triumph – und Niederlage
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Boyt Margor, Baya Gheröl, Nistor, Julian Tifflor, Goran-Vran, Fanzan-Pran, Lank-Grohan
Handlungszeitraum: 3586
Handlungsort: Terra, Jota-Tempesto sowie die Hyperraumnischen Boyt Margors
Report:

Ausgabe 41: Der Traum von der Unsterblichkeit

Computer: Roboter und Rechner der Loower
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 107

Handlung

Boyt Margor verfolgt immer noch den Plan, sowohl den loowerischen Helk Nistor als auch die terranische Führungsspitze gefangen zu nehmen. Um seine neue Kampftruppe der Tempester zu testen und ihnen zugleich die Gelegenheit zu geben, ihre angestauten Aggressionen abzubauen, sucht Boyt Margor per distanzlosem Schritt zusammen mit acht Tempestern eine Rinderfarm in Südamerika auf. Bei dieser Aktion wird der Tempester Jako schwer verletzt zurückgelassen. Da es Baya Gheröl zuvor gelungen war, mit Jako in der Hyperraumnische ein Gespräch zu führen, bei dem sie ihm die Begriffe »Hyperraum«, »distanzloser Schritt« und »Auge« eingetrichtert hat, erhalten die Gäa-Mutanten Dun Vapido, Bran Howatzer und Eawy ter Gedan beim Verhör von Jako eine Ahnung darüber, wie es Boyt Margor in der Vergangenheit gelungen ist, sich ihrem Zugriff zu entziehen.

Zu diesem Zeitpunkt sucht Margor Jota-Tempesto auf, um sich bei Guntram Peres nach dem Stand seiner Forschung zur Herkunft der Tempester zu erkundigen. Zu seiner Überraschung findet er die Stadt in Aufruhr vor: Peres und Margors Tempester mussten sich im Tempel der Tanzenden Jungfrau vor dem Angriffen der anderen Tempester verschanzen, da diese in ihnen Ketzer sehen. Boyt Margor gelingt es, mithilfe seines Amuletts die Lage in den Griff zu bekommen. Anschließend nimmt er einen Trupp Tempester mit zu seiner Hyperraumnische, wobei der bei den Kämpfen ums Leben gekommene Goro durch die Tempesterin Gota ersetzt wird.

Julian Tifflor hat zwischenzeitlich den Plan gefasst, einen Zugriff von Boyt Margor auf Nistor nicht zu vereiteln, da er die Hoffnung hat, dass Boyt Margor letztlich von Nistor überwältigt werden könnte. Aus diesem Grund lässt er alle Terraner vom Bord der GONDERVOLD evakuieren, so dass Nistor ungeschützt ist. Tatsächlich geht Tifflors Plan auf: Boyt Margor erscheint mit einem Trupp Tempester und entführt den loowerischen Roboter in seine Hyperraumnische. Bei der Untersuchung von Nistor erhält Boyt Margor einen ersten Einblick in dessen Fähigkeiten, da es diesem fast gelingt, Boyt Margor in den Hyperraum abzustrahlen und erst vom Paratender Poul Santix durch den Einsatz von Energieschirmprojektoren gestoppt werden kann.

Nach der Entführung Nistors trifft sich Julian Tifflor mit Fanzan-Pran und Goran-Vran und räumt diesen gegenüber ein, die GONDERVOLD aufgebracht zu haben. Nachdem Fanzan-Pran versichert, dass das Raumschiff nicht zur Flotte Hergo-Zovrans gehört, lässt Julian Tifflor die GONDERVOLD und ihre Besatzung zur Neunturmanlage auf dem Mars fliegen.

Währenddessen verfolgt Boyt Margor seinen zweiten Plan: Die Entführung der LFT-Spitze. Er trifft sich in Terrania mit seinem Paratender Van Renekkon, dem Terranischen Rat für Unterricht und Kunst. Von diesem erfährt er von einer in Kürze stattfindenden Zusammenkunft der terranischen Führungsspitze. Daraufhin erscheint Boyt Margor mit einem Trupp Tempester im Sitzungssaal, muss dort aber feststellen, dass ihm eine Falle gestellt worden ist. Boyt Margor gelingt es, mit letzten Kräften das Kraftfeld, das ihn gefangen hält, zur Explosion zu bringen und nach Jota-Tempesto zu fliehen.

Dort erwartet Boyt Margor die nächste unangenehme Überraschung. Guntram Peres ist in das Innere der Tempelanlage eingedrungen und dort auf einen Wächter gestoßen, mit dem es zu Kampfhandlungen gekommen ist. Vom schwerverletzten Wächter, einem Ara, erfährt Boyt Margor vor dessen Tod die Geschichte der Tempester:

Etwa 25 Jahre nach dem Auftauchen der Laren in der Milchstraße führten Aras mit den menschlichen Siedlern des Planeten genetische Experimente durch, um aus ihnen Kampfmaschinen gegen die Laren und die anderen Konzilsvölker zu machen. Im Zuge dieser Experimente entwickelten die Bewohner ihre hohe Aggressivität und ihre starken Kräfte. Circa 50 Jahre später erschien auf Jota-Tempesto ein Zwerg – vermutlich ein Zwotter – mit einem Psychod, welches die Aras sofort in ihren Bann schlug. Der Ara, der Boyt Margor die Geschichte erzählt, erschlug im Wahn den Zwerg und die anderen Aras und erhob sich zum Alleinherrscher über die Tempester. Er verbreitete auch den Mythos der »Tanzenden Jungfrau«.

In der Hyperraumnische ist es Baya Gheröl inzwischen gelungen, mit Nistor Kontakt aufzunehmen. Als Boyt Margor und der Hyperphysiker Poul Santix erscheinen, um weitere Untersuchungen am Helk vorzunehmen, versteckt Nistor Baya Gheröl in seinem Inneren. Während der Untersuchungen gelingt es Nistor, Boyt Margor durch einen elektrischen Schlag zu lähmen. Zu seinem Entsetzen muss Boyt Margor regungslos mit ansehen, wie Baya Gheröl dem Helk entsteigt, seinen steifen Fingern das Auge entnimmt und per distanzlosem Schritt zusammen mit Nistor verschwindet. Boyt Margor ist bewusst, dass er ohne das Auge für immer im Hyperraum festsitzt.

Anmerkung

  • Die Handlung um Boyt Margor wird in PR 923 fortgesetzt.