Arbaraith (Person PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt die Person der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Arbaraith (Begriffsklärung).

Arbaraith war ursprünglich Akone. Als Raumfahrer trug er, anders als andere Akonen, keinen Hinweis auf den Ort seiner Geburt im Namen, da er sich keinem Ort zugehörig fühlte.

Erscheinungsbild

Arbaraith war groß und schlank. Über die linke Gesichtshälfte zog sich eine Brandnarbe. (PR Neo 263, Kap. 10)

Geschichte

Operation Rapter

400 Jahre nachdem Merck von Osher und Mak von Kopplar vergeblich versucht hatten, ihre Mitbürger zu überzeugen, dass sich etwas im Netz des Blauen Systems festgesetzt hatte, reifte die Erkenntnis, dass IRMINSUUL tatsächlich infiziert war. Unter strenger Geheimhaltung wurden 131.071 Fragmenter gebaut, um das Netz der Neuronate, die den Blauen Schirm aufspannten, zu fragmentieren und damit IRMINSUUL und dem Quantenschatten Ea, der sich dort eingenistet hatte, ein Ende zu setzen. Das Unternehmen lief unter dem Kodenamen Operation Rapter. 13 Schlachtschiffe der Akonen waren beteiligt. Arbaraith, Kommandant der KONO, leitete die Operation. Er war schon damals ein sagenumwobener Kommandant: Die Narbe in seinem Gesicht stammte von der Explosion eines Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisches in seinem Helm während einer Mission, bei der er 14 Raumfahrer gerettet hatte. (PR Neo 263, Kap. 10)

Zunächst verlief alles nach Plan. IRMINSUUL konnte sich nicht gegen die Fragmentierung wehren. Dafür drang er in die Rechner der Schlachtschiffe ein – was später dazu führte, dass sich seine Splitter ausgerechnet in diesen Rechnern sammelten. Die Schiffe wurden auf einen Kurs zum sechsten Planeten Na-Thir gezwungen. Zugleich regte IRMINSUUL im Überlebenskampf die Fusion der Sonne Akon an. Sie emittierte immer stärkere Hyperimpulswellen, die sich innerhalb des Blauen Schirmes stauten. Der Erste Offizier der KONO, Migyl von Senthor, verließ mit einem Beiboot das Schiff und konnte den Schirm abschalten. Die Hyperwellen entluden sich ins All – und die Schiffe verschwanden. (PR Neo 263, Kap. 10)

Neubeginn

Als die Raumfahrer an Bord der 13 Schlachtschiffe erwachten, stellten sie fest, dass der Verband in einen anderen Kugelsternhaufen versetzt worden war – und nicht nur das: Messungen der Öden Insel ergaben, dass die hyperdimensionale Entladung bei Na-Thir sie 25.000 Jahre in die Zukunft geschleudert hatte. Eine Rückkehr in ihre Heimat und ihre Zeit war nicht mehr möglich. In einer Hoffnung spendenden Ansprache betonte Arbaraith, dass sie A'koniden, die besseren Akonen, seien. Sie entdeckten ein System mit 27 Planeten, einer davon in der Wikipedia-logo.pnghabitablen Zone und mit einer paradiesischen Umwelt: ihre neue Heimat. (PR Neo 263, Kap. 12)

Die zwölf Heroen

20 Jahre später befanden sich immer noch verkapselte Relikte von IRMINSUUL, sogenannte Kaskadensplitter, im Siedlungssystem. Mittlerweile ging man davon aus, dass IRMINSUUL und der Quantenschatten Ea ein Bewusstsein besessen hatten. Um sie endgültig unschädlich zu machen, musste ein komplexeres Bewusstsein sie »überprägen«. Entsprechende Positronikneuronate zu entwickeln, erwies sich als unmöglich. Es gab nur eine Alternative: die Bewusstseine von A'koniden. (PR Neo 263, Kap. 13)

Arbaraith stand dem Projekt skeptisch gegenüber, doch die übrigen zwölf Kommandanten, allen voran Vhrato, waren bereit, sich der Übertragung in die vorbereiteten Filica zu unterziehen und wurden dadurch endgültig zu Helden. Von ihnen leiten sich die zwölf Heroen her; Arbaraith sollte in dieser Mythologie nur am Rande vorkommen. Nach einem letzten Besuch im Disciderium, wo die Übertragungsprozedur begann, flog er mit der KONO wieder ins All hinaus. Ein Signal, das auf einen At'rogen hinwies, führte ihn zu einem Planeten im Leerraum, dessen Kurs auf das A'kon-System zielte. In 20.000 Jahren würde er es erreichen. Ein gigantischer Riss klaffte in der Oberfläche des Planeten, der später einmal die Elysische Welt werden würde, und im Wikipedia-logo.pngOrbit kreiste ein At'rogen. Bei der Annäherung entstand eine Energiebrücke zu einem Zeitbrunnen auf der Oberfläche. Die KONO nahm den At'rogen an Bord. Es kam zu einem Energieausbruch, der die Schiffselektronik größtenteils lahmlegte. Der Funk fiel aus, und es waren nur mehr ganz kurze Sprünge möglich, mit langer Refraktionszeit. Der Rückflug dauerte fast drei Jahre. (PR Neo 263, Kap. 14–15)

Nach der Rückkehr wurde Arbaraith schnellstmöglich in das Disciderium gebracht. Der Übertragungsprozess war fast abgeschlossen. Vhrato kündigte an, dass sie sich nun Karminsuul, »weitsichtiger Geist«, nennen würden. Dann versuchten sie die Überprägung – und scheiterten. Vor Arbaraith erschien Ea, wie ihn Mak von Kopplar bereits beschrieben hatte, als weißes Laken. Er schien verletzt, nannte sich jetzt außerdem Kärfuoell. Wie zur Abwehr hielt Arbaraith den At'rogen in die Höhe, ein Ausbruch hyperphysikalischer Energie zerstörte seinen Körper und versetzte seinen Geist zu den anderen in eine Filica. Die gewaltige Eruption schleuderte die junge Kolonie in die Steinzeit zurück. Die Archaischen Perioden begannen. (PR Neo 263, Kap. 16)

Das Karminsuul-Archiv

Während des Aufenthalts der SOL in der Vergangenheit um 8000 v. Chr. suchten Sofgart und Omar Hawk das Karminsuul-Archiv auf, das er in der Gegenwart des 21. Jahrhunderts schon einmal besucht hatte. Als Führer durch das Archiv, das sich in dieser Zeit noch in einem viel besseren Zustand befand, wurde ihm der Mane zur Verfügung gestellt. (PR Neo 263, Kap. 1–4) Der Mane nahm Sofgart auf eine Reise durch die Erinnerungen seiner Vorfahren mit. Sofgart erfuhr, dass seine Abstammungslinie zurückreichte bis zur Flucht der Liduuri vom Planeten Akosphore während des Bestienkrieges. Zu seinen direkten Vorfahren gehörte Arbaraith, der zugleich das dem Manen aufgeprägte Bewusstsein war. (PR Neo 263, Kap. 11, 17)

Nach dem Besuch im Archiv verstand Sofgart, welche Aufgabe die SOL hier in die Vergangenheit zu erfüllen hatte: Die IRMINSUUL-Kärfouell-Fragmente existierten noch immer und mochten sich jederzeit erneut manifestieren. Die SOL hatte eine künstliche Intelligenz an Bord, die für die notwendige Überprägung geeignet war: SENECA. (PR Neo 263, Kap. 17–18)

Die Überprägung

Mitten im heiß umkämpften Arkonsystem bezog die SOL Position über dem Karminsuul-Archiv auf Arkon I. Die Überprägung benötigte dann mehrere Anläufe. Zunächst versuchte Arbaraith zusammen mit Nathalie Rhodan da Zoltral, eine stehende Verbindung zum Archiv herzustellen. Doch die Verbindung war instabil und die Überprägung musste abgebrochen werden. Das Netz der SOL war durch die Osseakeime, die Splitter des Quantenschattens Närfouess, kontaminiert. Arbaraith machte auf die Foskurranten aufmerksam. Deren Mitglied Tanictrop half Donna Stetson und Sud, Närfouess ein Ende zu bereiten. (PR Neo 268, Kap. 11, 14)

Für den zweiten Versuch brachte Perry Rhodan mit einem Landekommando den F'Atkor hinunter in das Archiv. Arbaraith begrüßte die Gruppe. Kärfouell und Tiamat stellten sich in den Weg und stoppten die Überprägung. Erst nachdem sie besiegt waren, verlief der anschließende dritte Versuch der Überprägung erfolgreich. (PR Neo 263, Kap. 18)

Von Sofgart hatte das Archiv erfahren, dass es in Zukunft zerfallen würde wie alles andere. Das zu wissen war für Arbaraith und die anderen aber in Ordnung. (PR Neo 263, Kap. 13)

Quellen

PR Neo 263, PR Neo 268