Lethem da Vokoban

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Der Arkonide Lethem da Vokoban war zweiter Pilot der AT-TOSOMA.

Erscheinungsbild

Er war ein durchschnittlicher Arkonide, einziges besonderes Kennzeichen war sein weißer Schnurrbart. (Obsidian 1) Im Jahre 1225 NGZ war er 45 Jahre alt. (Obsidian 2)

Charakterisierung

Er war ein junger Offizier, der von Ungeduld und Selbstzweifel geprägt wurde. Die Medo-Assistentin Tasia Oduriam hegte heimlich Gefühle für ihn, die er aber überhaupt nicht erwiderte. (Obsidian 1)

Geschichte

Lethem da Vokoban wurde im Jahre 1225 NGZ mit weiteren Spezialisten von einem von der Kharag-Stahlwelt gesteuerten Situationstransmitter von der ATLANTIS auf die TOSOMA versetzt. Sie lösten mehrere Besatzungsmitglieder ab. (Obsidian 1)

Der Besucher

Im Zentrumsbereich des Kharag-Sonnendodekaeders materialisierte die Vergessene Plattform. Das Objekt hatte nicht den Transmitter benutzt, sondern war aus eigener Kraft materialisiert. Ein angekündigter Transmittertransport von Kharba erreichte die TOSOMA nicht. January Khemo-Massais Rückfrage wurde dahingehend beantwortet, dass Atlan und seine Begleiter planmäßig abgestrahlt wurden. Sie waren auf der TOSOMA jedoch nicht angekommen. (Obsidian 1)

Vokoban steuerte die TOSOMA auf die Plattform zu, von der eine nur für die Hyperortung erkennbare Feuerwalze auf das Raumschiff zuraste. Die Paratronschirme konnten die anbrandenden Energien nicht vollständig absorbieren. Während die Besatzung unter Schmerzen litt, geriet die TOSOMA auf Kollisionskurs mit der Plattform. Vokoban konnte das Schiff gerade noch retten, doch die starken Traktorstrahlen der Kharag-Stahlwelt erfassten sowohl die Plattform als auch die TOSOMA. Der aktivierte Sonnentransmitter ließ beide entmaterialisieren. (Obsidian 1)

Notlandung auf Vinara

Die TOSOMA materialisierte in einem sternenleeren Raum materialisiert, in dem es nur eine einzige, kleine, orangefarbene Sonne gab. Die Vergessene Plattform taumelte in knapp zwei Millionen Kilometern Entfernung durch den Raum. Die TOSOMA hielt sich im Innern einer Dunkelwolke auf. Über der Plattform entstand ein Hunderte Kilometer messender Trichter, der schnell rotierte. Aus der Dunkelwolke materialisierten gewaltige Mengen an Obsidian, die der Trichter Richtung Plattform steuerte. Auch die TOSOMA wurde von den Materiebrocken getroffen. Das Bombardement hörte auf, als der Materieschwall den Kristallmond Vadolon traf. Die TOSOMA war infolge von Beschädigungen zur Notlandung auf Vinara gezwungen. (Obsidian 1)

Der Absturz war ungewöhnlich und stellte die Besatzung vor ein Rätsel. Das völlig energielose Raumschiff wurde auf unbekannte Weise abgebremst, prallte hart auf und kam auf der Oberfläche zum Stehen. Der größte Teil der Besatzung hatte überlebt. Da der Kommandant verletzt war, übernahm Vokoban das Kommando. Als die Besatzung das Schiff verließ, erkannten sie, dass die TOSOMA auf einer Ebene gelandet war, auf der Tausende von verlassenen Raumschiffswracks standen. (Obsidian 2)

Begegnung mit Kythara

Während der Errichtung eines behelfsmäßiges Lagers außerhalb der TOSOMA näherte sich ein Schwarm Flugroboter. Diese packten die einzelnen Besatzungsmitglieder und entführten sie in die Stadt Viinghodor. Dort begrüßte sie Umrin Zeles Barbinor und führte Vokoban durch die Stadt, wobei sie in einen Kampf verwickelt wurden. Kythara beendete den Kampf mit einem scharfen Befehl. (Obsidian 2)

Der Arkonide trug sein Vorhaben vor, Atlan finden und Vinara verlassen zu wollen. Er berichtete auch von der den Spiegelwelten drohenden Gefahr, die ihnen von den Obsidian-Trümmern drohte, die sich zu einem Ring zusammenschlossen und Brocken in naher Zukunft mit verheerenden Folgen auf die Planeten stürzen würden. Trotzdem Kythara selbst wusste, dass die Welten untergehen würden, verweigerte sie dem Arkoniden jegliche Hilfe. (Obsidian 2)

Kapermission

Die Maghalata beauftragte Umrin Zeles Barbinor jedoch, dem Arkoniden und dessen Leute bei den Nachforschungen in Viinghodor zu unterstützen. (Obsidian 3)

Am 26. März suchten sie eine Passage von der Insel der Verdammten auf das Festland. Koejoe war zwar bereit, sie an Bord der VERDRANS GLUT mitzunehmen, jedoch stellte er unerfüllbare Bedingungen. Deswegen stellte Vokoban ein Team zusammen, das die VERDRANS GLUT kapern sollte. Sie schlichen sich an Bord und schalteten die Besatzung aus. Doch sie wurden bereits erwartet. Kythara hielt sich bereits an Bord auf. Sie unterstrich, dass sie den Warnungen des Arkoniden vor dem drohenden Untergang der Spiegelwelten Glauben schenkte und ihn gemeinsam mit Ondaix und Enaa von Amenonter auf der VERDRANS GLUT begleiten wollte. (Obsidian 3)

Lethem holte sich vom Kommandanten die Erlaubnis zur Überfahrt auf das Festland. January Khemo-Massai ließ ihn mit aufschiebender Wirkung vom Dienst suspendieren, die nur zum Tragen kommen sollte, wenn Atlan nicht gefunden werden konnte. Koejoe steuerte den Wikipedia-logo.pngSchaufelraddampfer auf das offene Meer hinaus. Während eines heftigen Sturms schlug die VERDRANS GLUT durch ein Riff leck. Koejoe ließ das Schiff evakuieren. Der Dampfer brach auseinander und sank. Die Männer und Frauen ruderten um ihr Leben. Als der Sturm endlich nachließ, befanden sich die Boote vor der Halbinsel Maun. Kurz vor der Landung in einer kleinen Sandbucht, wurde der Rumpf der Boote von den scharfen Klippen aufgeschlitzt und die Besatzungen in das Meer geschleudert, wo sie der starke Sog sofort in die Tiefe zog. (Obsidian 3)

Fahrt mit der Eisenbahn

Vokoban konnte sich an Land retten. In einer Bucht traf er mit anderen Überlebenden Ondaix und Kythara. (Obsidian 4)

Am nächsten Morgen barg Vokoban den Leichnam Tasia Onduriams. Stunden später entdeckte Ondaix die entstellten Leichen von Cisoph Tonk und Hurakin. Die Toten wurden bestattet. (Obsidian 4)

Kythara bestimmte als nächstes Ziel die Stadt Bulak. Die Bulaki empfingen sie mit Mißtrauen, was sich erst änderte, nachdem sich Kythara als Maghalata zu erkennen gab. Kythara konnte Reittiere von ihnen organisieren. Am 13. April erreichte die Gruppe die Mauern Naradors. (Obsidian 4)

Hier organisierte Kythara eine Passage mit dem Zug nach Helmdor. Bei einem Zwischenaufenthalt im Bahnhof von Iszuma erblickten die Gefährten drei Goldene Technostädte. Die nächste Station war Hain Elkarin. In Qild entfernte sich die Maghalata am Nachmittag des 15. April vom Zug. Vokoban folgte ihr heimlich. Die Varganin setzte sich iin einem Steinkreis auf den Boden und hob die Arme. Eine Lichtkuppel entstand über den Wikipedia-logo.pngMenhiren und schlugen direkt in Kytharas ausgestreckte Arme, ohne sie zu verletzen. Ein Wirbel bildete sich über Kythara, in dem sich seltsame Bilder formten. Vokoban erkannte zwei Galaxien, die miteinander verschmolzen. Von der kleineren elliptischen Galaxie verblieb nur der hell leuchtende Kern. Das Bild verblasste und Vokoban hatte mit heftigen Kopfschmerzen zu kämpfen. Kythara bedrohte den Arkoniden, den sie durchaus bemerkt hatte, sich nie wieder in ihre Angelegenheiten zu mischen oder hinter ihr herzuspionieren. Sie kehrten zum Zug zurück. (Obsidian 4)

Es ging weiter Richtung Helmdor. In der Nacht prasselten Brocken aus dem Obsidianring auf Vinara nieder. Einer dieser glühenden Brocken raste direkt auf den Zug zu. (Obsidian 4)

Der Glutball zerplatzte und zerstörte die Geleise vor der Dampflokomotive. Im entstandenen Krater kühlte der Obsidianbrocken zusehends ab. Aus den bläulichweißen Schwaden, die aufstiegen, bildeten sich winzige Kristalle, die sich schließlich zu Gestalten formten. Die teilweise humanoiden Kristallwesen transformierten sich weiter zu körperlichen Wesen, bis sich der Prozess umkehrte. Fleischbrocken klatschten zu Boden. Splitter lösten sich und verpufften zu bläulichen Schwaden. Dann war der Spuk vorbei. Unter tatkräftiger Mithilfe von Vokobans Gruppe reparierten die Passagiere und die Zugbeleiter die Gleise und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. In einiger Entfernung war das Ograhan-Gebirge mit der Stadt Helmdor zu erkennen. (Obsidian 5)

Perlen

Die Gruppe stieß in Helmdor zur Schwarzen Perle vor, dem Hauptquartier der Perlenschleifer. Sie drangen unter Vokobans und Kytharas Führung gewaltsam in das Gebäude ein. (Obsidian 5) Eine große Bibliothek war ihr Ziel, wo sie einen Wikipedia-logo.pngFolianten mit einem Einband aus Reptilienleder und eine Karte von Grataar mit sich nahmen und danach wieder in den Straßen Helmdors untertauchten. Kythara besorgte Xarrans, mit denen sie in die Taneran-Schlucht reisen wollten. Noch in der Nacht brachen sie auf. (Obsidian 6)

Die Taneran-Schlucht

Am 21. April erreichten die fünf die Taneran-Schlucht. Auf den erbeuteten Karte war ein Serpentinenweg zum Boden der Schlucht eingezeichnet. Mit einem Seil wollten sie nach unten klettern, wobei Vokoban abstürzte. (Obsidian 6)

Kythara fing ihn auf und Ondaix und Zanargun konnten die beiden wieder nach oben ziehen. Bald ging es an den Abstieg. Am Ufer des Taneran wurde ein Nachtlager aufgebaut. Am nächsten Morgen machten sie sich an den beschwerlichen Aufstieg über die nordwestliche Flanke der Taneran-Schlucht. (Obsidian 7)

Grataar

Während des Rittes kam eine Goldene Technostadt auf sie in auffällig niedriger Höhe zugeflogen. Die Gruppe drohte von dem entstehenden Wind mitgerissen zu werden und loses Material flog gefährlich durch die Luft. Nur drei Xarrans überlebten das Chaos, von denen eines lahmte. Große Teile der Ausrüstung gingen verloren. Ein Obsidianmeteorit schlug nahe der Gruppe ein und riss sie von den Beinen. Ein riesiger Saurier näherte sich ihnen, den Kythara als Dismeeder Bonweerd begrüßte. Er erklärte sich bereit, die Gruppe zur Bastion Grataar zu bringen. Während des Ritts mehrten sich die Zeichen des nahen Untergangs. Sternschnuppen fielen vom Himmel, Vulkane brachen aus, Buschbrände tobten. Am 29. April erreichten sie die Bergfestung. Die Goldene Technostadt schwebte plötzlich wieder über ihnen und drohte auf sie herabzustürzen. (Obsidian 7)

Die Gruppe suchte Schutz hinter dem Körper Bonweerds und der Sturm liess nach. Die Technostadt kam zwei Meter über dem Boden zum Stillstand. Sie nahm wieder Fahrt auf, stieg höher und setzte mit geringer Geschwindigkeit ihren Weg fort. Die Gefährten lehnten Vokobans Vorschlag ab, auf die Stadt aufzuspringen und folgten der Goldenen Technostadt nach Grataar auf dem Rücken des Sauriers. Die Stadt sank tiefer herab. Vokoban wollte erneut auf die Plattform wechseln. Diesmal erhielt er Zustimmung von Scaul Falk und Zanargun. Während Bonweerd ihnen beim Aufsprung half, tauchte Li da Zoltral auf. Ovalroboter hoben die Gruppenmitglieder auf die Oberfläche der Technostadt, die in hohem Tempo an Höhe gewann. Die Technik ihrer Anzüge funktionierte wieder. Die Stadt führte eine Transition durch. (Obsidian 8)

Probleme mit der Technostadt

Die bisher still verharrenden Ovalroboter setzten sich in Bewegung und wickelten die Mitglieder der Gruppe mit ihren Tentakeln blitzartig ein. Auch Dismeeder wurde unter Zuhilfenahme von Prallfeldern abtransportiert. Durch Antigravschächte ging es tief in das Innere der Technostadt. In einer Halle wurden sie abgesetzt. Kythara befahl den Robotern, sie augenblicklich loszulassen. Die Maschinen kamen der Aufforderung sofort nach. Dismeeder blieb bei Li da Zoltral, während alle anderen sich in der Stadt umsehen wollten, begleitet von Ovalrobotern. Sie bewegten sich auf das Zentrum der Technostadt zu. Ihr Vormarsch wurde in einer Halle von Ovalrobotern gestoppt, die den Weg versperrten und auch auf direkt ausgesprochene Befehle nicht reagierten. Im Gespräch kamen Kythara und Lethem zu dem Schluss, dass die Technostadt zwar auf Giascon zuraste, den Bewohnern aber kein Schaden drohte, da sich zuvor die Selbstzerstörungsanlage aktivieren würde. Mit einem gebrüllten Befehl des Arkoniden zogen sie sich zurück. Lethems Plan ging auf. Die Roboter forderten sie auf zurückzukehren und die Systeme der fliegenden Stadt zu korrigieren. Im Inneren eines Prallfeldes überwanden sie die Entfernung bis zum Zentrum in wenigen Minuten. In der Steuerzentrale blinkten die Anzeigen in grellem Rot. Die Systeme waren laut Kythara zu schwer beschädigt, um eingreifen zu können. Die Roboter wollten sie nicht weglassen, ehe sie die Stadt nicht gerettet hatten. Ein heftiger Stoß erschütterte die Stadt. Die Roboter zeigten keine Reaktion, als Lethem und seine Begleiter zwischen ihnen hindurchgingen. Zurück bei Dismeeder mussten sie feststellen, dass Li nicht mehr da war. Ohne die Arkonidin kehrten sie an die Oberfläche zurück. Funkkontakt mit Li kam nicht zustande. Die Gruppe trennte sich, um nach Li zu suchen. Sollte die Stadt abstürzen, wurde vereinbart, sich in Giascon zu treffen. Lethem fand Li, die von Robotern umringt wurde und in verkrümmter Haltung auf dem Boden lag. Der Arkonide rief die Gefährten zu sich. Die Stadt wurde von mehreren schweren Erschütterungen durchlaufen. Nach Lethems Schätzung würde sie in der Lagune vor Giascon aufschlagen. Die Plattform bohrte sich in den Boden der seichten Lagune und kam zum Stillstand. Trotz der Zerstörungen an den Aufbauten war niemand von Lethems Gruppe verletzt worden. Li erlangte das Bewusstsein wieder und verspürte die Annäherung Sardaengars. Prallfelder der Roboter stützten Li, die von ihrem Auftrag sprach, den Untergang der Obsidian-Kluft aufhalten zu müssen. (Obsidian 9)

Das Kristallinsekt

Die Ovalroboter brachten Lethem, Ondaix, Scaul, Zanargun, Kythara, Dismeeder und Li in die Stadt Giascon. Ein mehrere Meter langes kristallenes Insekt tauchte auf. Li stürmte auf Sardaengar los, der anscheinend völlig unter Kontrolle des Kristallmondes stand. Aus dem vorderen Fangbeinpaar des Insekts schossen grellweiße Strahlen, die Li da Zoltral einhüllten und zu Boden zwangen. Sardaengar stürmte davon. (Obsidian 9)

Ondaix verfolgte Sardaengar, während Zanargun dem Springer hinterher rannte. Lethem, Scaul und Kythara fanden Dismeeder in einer Halle. Der Fonshoord war in die Betrachtung eines Holos vertieft, das eine riesige Wikipedia-logo.pngGottesanbeterin am Rand eines Gletschers zeigte. Kythara erkannte Litrak, den Untoten Gott. Die Bilder wechselten und zeigten zunächst Savannenreiter und Echsenwesen, die auf Vinara IV Opfer einer gewaltigen Feuersbrunst wurden, und dann Sah'Gohen, deren Siedlung von dem Ascheregen ausgebrochener Vulkane heimgesucht und von sintflutartigen Wassermassen zerstört wurden. Immer schneller wechselten die Szenarien und zeigten Naturkatastrophen, die Tod und Verderben mit sich brachten. (Obsidian 10)

Die Obsidiankugel

Ondaix und Zanargun wurden von zehn Cheborparnern mit Helm, Schwert und Schild umstellt und angegriffen. Sie, die »Dämonen der Außenwelt«, sollten auf dem Scheiterhaufen landen. Dismeeder, der aus dem Meer auf die Kaimauer kletterte, sorgte für deutliche Entlastung. Von Angst getrieben stoben die Cheborparner der Stadtwache und zahlreiche schaulustige Stadtbewohner davon. Kythara drängte darauf, zum Selonad-Tempel auf Eian vorzustoßen, wo eine riesige Obsidiankugel als Selonad verehrt wurde. Die Stadtwachen eröffneten mit Armbrüsten das Feuer auf die Gruppe. Ondaix wurde von einem Pfeil in den Oberarm getroffen, ein weiterer bohrte sich in Zanarguns Brust. Die etwa 50 Cheborparner griffen an. Dismeeder wurde von Tongefäßen mit Petroleum getroffen, denen Fackeln folgten. Der Fonshoord warf sich in das Wasser. Die Gefährten wurden von den Cheborparner umstellt. Der Hauptmann der Wache stürmte auf Kythara mit gezogenem Schwert zu. Der Ovalroboter, der die Varganin ans Ufer gebracht hatte, aktivierte seinen Thermostrahler und verbrannte den Hauptmann. Der Roboter setzte sein Vernichtungswerk fort. Erst als Lethem Kythara dazu bringen konnte, dem Roboter einen Befehl zu erteilen, hörte die Maschine auf. Die Varganin gab den gedanklichen Befehl, Ondaix und Zanargun in die Goldene Technostadt zu bringen, um dort ihre Verletzungen zu behandeln. Der Roboter hüllte die beiden Männer in ein Fesselfeld und flog davon. Kythara, Scaul und Lethem wollten weiterhin nach Eian, um dort die Obsidiankugel zu zerstören, die ein Körperfragment Litraks war. Auf dem Rücken Dismeeders überbrückten sie die zehn Kilometer Entfernung. Während der Reise wurden sie von einer Flutwelle vom Rücken des Fonshoord gerissen. Mit einem heftigen Ruck wurde Lethem in die Tiefe gerissen. Kythara kämpfte gegen die Sogwirkung eines Strudels, wurde von Dismeeder aber aus der Gefahrenzone geschoben. Scaul suchte verzweifelt nach Lethem und tauchte dabei ziemlich tief. Er glaubte bereits unter dem Sauerstoffmangel zu halluzinieren, als er eine Ansammlung fluoreszierender Quallen entdeckte, die sich vor einem Höhleneingang versammelt hatten, aus dem Luftblasen aufstiegen. Der Terraner schwamm durch die Öffnung und erreichte eine mit Luft gefüllte Höhle. Pilze sorgten mit ihrem Leuchten für Helligkeit. In einem weiteren Hohlraum entdeckte er den Arkoniden, der in einer Art Nest lag, von Lianen umwickelt. Während Scaul die Gewächse mit seinem Dolch zu bearbeiten begann, kehrte der Höhlenbewohner zurück – ein drei Meter großer, fünfzackiger Seestern, der zwei Extremitäten als Beine benutzte. Scaul rammte sein Messer in eine empfindliche Stelle des Wesens, das nach hinten kippte und verendete. Lethem und Scaul kehrten zu ihren Gefährten zurück. (Obsidian 10)

Der Fonshoord ging mit seinen Passagieren auf der Insel Eian an Land. Im Inneren des Selonad-Tempels fanden sie Nitimar Minallarun vor einer zwei Meter durchmessenden Obsidiankugel. Doch für das Ritual für die Vernichtung Selonads war es zu spät. Die Kugel verwandelte sich in ein tiefschwarzes Loch. Auch die Hohepriesterin fiel der Zerstörung zum Opfer. Der Selonad-Tempel stürzte in sich zusammen. Scaul, Lethem und Kythara konnten im letzten Augenblick entkommen. Der Tempel wurde ein Opfer der schwarzen Streifen. Ein über 300 Meter hohes Loch von unfassbarer Dunkelheit klaffte in der Realität und dehnte sich immer weiter aus. Alles was die Streifen berührten, verschwand einfach, als ob es niemals existiert hätte. Auch vor Wasser und Luft machte das Phänomen nicht Halt. Ovalroboter kamen den Gefährten zu Hilfe und brachten sie im Schutz von Fesselfeldern zur Goldenen Technostadt. Dort wurden sie von Li da Zoltral erwartet. Mit hoher Geschwindigkeit entfernte sich die Plattform von dem schwarzen Nichts. Lethems Multifunktionsarmband sprach an. January Khemo-Massai meldete sich und teilte mit, dass die Geräte an Bord der AT-TOSOMA wieder funktionierten. Der Kommandant hoffte, das Schiff wieder flott machen zu können. Danach brach die Verbindung auch schon wieder ab. Li steuerte die Stadt zum Torfelsen von Giascon. Die Ovalroboter fielen aus. Eine gewaltige Explosion ließ die Technostadt kippen. Ondaix und Zanargun konnten sich nicht halten und stürzten in das Nichts. Li stieß sich ab, stürzte in die Tiefe und tauchte in das Nichts ein. Lethem da Vokoban wurde ebenfalls von der Schwärze erfasst. Mit unvorstellbaren Schmerzen stürzte er in die Tiefe und hörte auf zu existieren. (Obsidian 10)

Wiedersehen

Doch Lethems Bewusstsein verwehte nicht. Er empfand enormen Schmerz. Der Arkonide stand plötzlich am Boden der Taneran-Schlucht vor dem von Kristallen überzogenen Tamiljon. Neben diesem stand Atlan. Lethem brach bewusstlos zusammen. Scaul Falk, Zanargun und Ondaix teilten sein Schicksal. Li da Zoltral kümmerte sich um ihre Gefährten. (Obsidian 11)

Lethem und seine Gefährten erlangten das Bewusstsein wieder und gesellten sich zu Atlan und Li. Nur Tamiljon blieb reglos am Boden liegen. Kythara war nicht materialisiert, was Li da Zoltral aber überhaupt nicht interessierte. Sie ließ sich jedoch zu einigen Erklärungen bewegen. So war durch die Fehlfunktionen des Kristallmondes der Technik hemmende Einfluss überall verschwunden. Die schwarze Wand war der optische Eindruck der Notfall-Transitionseinrichtung, mit der alle echten Lebewesen nach Vinara zurücktransportiert wurden. Li da Zoltral war es mithilfe ihrer Anzugsmodule gelungen, den Ort der Rematerialisierung im Canyon der Visionen zu bestimmen. Durch die Auflösung von Vinara III war auch das Shainshar-Problem gelöst. Auch die Braune Pest war nur ein Spiegel-Phänomen gewesen. (Obsidian 11)

Rückkehr an Bord

Lethem erhielt Kontakt mit January Khemo-Massai. Atlan ordnete an, mit der TOSOMA zum Ograhan-Gebirge zu fliegen und zum Canyon der Visionen zu kommen. Li da Zoltral mischte sich in das Gespräch ein und schlug Sardaengars Gebirgsbastion als Treffpunkt vor. Atlan stimmte sofort zu. Die Gefährten sollten mithilfe von Lis Mikro-Strukturfeldkonverter dorthin transportiert werden. Die Arkonidin brachte Lethem, Scaul Falk, Zanargun, Ondaix, Tamiljon und Atlan nacheinander in die Nähe der Bergbastion Grataar, die unter einem etwa 2,5 Kilometer hohen und circa fünf Kilometer durchmessenden Schutzschirm lag, der sich auch in den Boden erstreckte. Den Gefährten blieb nur, auf die TOSOMA zu warten. January Khemo-Massai steuerte das Schiff zur Bergfestung Grataar, wo Atlan und seine Begleiter an Bord genommen wurden. (Obsidian 11)

Quellen

Obsidian 1, Obsidian 2, Obsidian 3, Obsidian 4, Obsidian 5, Obsidian 6, Obsidian 7, Obsidian 8, Obsidian 9, Obsidian 10, Obsidian 11