Zanargun

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Zanargun war Luccianer. Im Jahre 1225 NGZ war er Chef der Außenoperationen und Beiboote auf der AT-TOSOMA. (Centauri 1)

Erscheinungsbild

Als Luccianer war Zanargun an eine Schwerkraft von 1,5 g gewöhnt. Er war dementsprechend muskulös und breit gebaut. Sein hageres Gesicht fiel wegen dieses Körperbaus besonders auf. Er hatte kurzes, grau meliertes Haar. (Centauri 2)

Im Jahre 1225 NGZ war er 63 Jahre alt. Seine Augen waren hellgrau. (Centauri 8)

Er war 1,69 Meter groß. (Centauri 4)

Charakterisierung

Er war ein bestens ausgebildeter Einzel- und Nahkämpfer und ziemlich wortkarg. Zanargun hatte eine Leidenschaft für starken Kaffee, obwohl er den Terranern und Terra mit gemischten Gefühlen gegenüberstand. (Centauri 5)

Zanargun hatte eine Dagor-Ausbildung genossen. (Centauri 7)

Er war mentalstabilisiert.

Geschichte

Expedition in den Kugelsternhaufen

Zanargun machte Atlans Expedition nach Omega Centauri im Februar 1225 NGZ als Besatzungsmitglied der AT-TOSOMA mit. (Centauri 1)

Er gehörte zu Atlans kleinem Einsatzteam, das den Planeten Yarn auf der Suche nach Informationen über die Lemurer erkundete. (Centauri 2)

Sumpfwelt

Nach der Notlandung der AT-TOSOMA auf Othmura am 19. Februar 1225 NGZ forderte der Luccianer Atlan auf, ihm die Erlaubnis zu erteilen, mit einem kleinen Erkundungskommando die nähere Umgebung des Landeplatzes zu erforschen. Ihm war aufgefallen, dass kein einziger Kadaver der saurierähnlichen Tiere im Sumpf trieb, die während der Landung von dem Raumschiff eigentlich zerquetscht hätten werden müssen. Außerdem versammelten sich die an Bord befindlichen Bekkar bei der oberen Polschleuse, um das Schiff zu verlassen. (Centauri 3)

Ein dreiköpfiges Einsatzteam wurde zusammengestellt, bestehend aus Zanargun, Atlan und Ulbagimuun. Der Dryhane bemerkte eine Hyperstrahlung, die verstärkt in Richtung der AT-TOSOMA abgestrahlt wurde. Die Besatzung litt zunehmend unter Kopfschmerzen und wurde immer aggressiver. Ulbagimuun brach beinahe zusammen, da die Ausstrahlung des unbekannten Kollektors der Hyperenergien immer stärker wurde. Das unbekannte Wesen veränderte auch ständig seinen Standort. Bevor er das Bewusstsein verlor, konnte der Dryhane Atlan noch warnen, dass es die Hyperenergie speicherte, um sie auf einen Schlag abzusetzen. Es wollte das Schiff und seine Besatzung. (Centauri 3)

Das Außenteam hatte mit plötzlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Atlan bemerkte, dass alle Tiere ihre Blicke auf ihn richten. Metergroße rochenähnliche Wesen stürzten sich aus dem Wasser auf ihn und versuchten ihn zu beißen. Dornenartige Ranken schlangen sich um seine Beine und zogen ihn unter Wasser. Der Arkonide aktivierte den Schutzschirm seines Anzuges und feuerte seinen Desintegrator ab, um die Pflanzenstrünke zu entfernen. Das Gravo-Pak beförderte ihn in eine Höhe von etwa zehn Metern. Noch bevor die drei Männer in die AT-TOSOMA zurückkehren konnten, begannen die Tiere anzugreifen. Ein riesiges, annähernd kugelförmiges Wesen schnellte sich aus dem Sumpf. Im letzten Moment konnte Ulbagimuun von Zanargun von der Schwebeplattform gezogen werden, bevor Kerke die Plattform durch den Aufprall zertrümmerte. Während der Luccianer mit dem bewusstlosen Dryhanen im Schlepp in den Morast eintauchte, zerbrach die Schwebeplattform unter dem Gewicht Kerkes. Die zähe Konsistenz des Schlammes verhinderte, dass die beiden Männer wieder auftauchen konnten. Zudem hatte Zanargun die Orientierung verloren. Atlan empfahl ihm, einen Teil der Atemluftreserve seines Schutzanzuges zu opfern, um durch aufsteigende Luftblasen erkennen zu können, wo sich der Luccianer aufhielt. Doch auch nach zwei Versuchen hatte Atlan keinen Hinweis auf den Verbleib der Männer. Seinem Extrasinn war zu verdanken, dass er den Standort Zanarguns doch noch ausfindig machen konnte. Mit seinem Desintegrator bestrich Atlan die Oberfläche des Sumpfes. Mit einem Zugstrahl holte er Zanargun und Ulbagimuun an die Oberfläche. Atlan raste mit seiner Last in Richtung AT-TOSOMA davon. (Centauri 3)

Am 21. Februar 1225 NGZ wurde die AT-TOSOMA von ihren Prallfeldern langsam aus der Sumpfmasse gehoben und erreichte den freien Weltraum. (Centauri 3)

Hinterlassenschaften

Am 22. Februar 1225 NGZ landeten Atlan, Zanargun, Phazagrilaath, Altra da Orbanaschol, Li da Zoltral, Akanara, Hespran und Daguray mit einem Stealth-Shift auf dem Planeten Acharr. (Centauri 4)

Der Panzer wurde etwa 20 Kilometer von der Hochebene mit dem Pyramiden-Fünfeck entfernt gelandet. Der Marsch durch den Dschungel zum Plateau wurde für die Gruppe zur Qual. Infernalischer Lärm der Tiere strapazierte ihr Gehör, die schwüle Luft, die intensiven Gerüche und die zahllosen Insekten setzten ihnen zu. Während des Marsches durch den dichten Dschungel riss sich der Yarn die Hand an einem Wildrosenstrauch auf. Li da Zoltral beobachtete direkt neben dem Rosenstrauch eine fingerdicke Wurzel, die sich aus dem Boden schob und suchend herumtastete. Das Pruun versuchte, den Yarn zu entführen, was Daguray erfolgreich verhindern konnte. (Centauri 4)

Im Inneren eines pyramidenförmigen Bauwerks wurde ein Sarkophag gefunden, in dem einst ein Tamrat seine letzte Ruhe gefunden hatte. Doch am 22. Februar 1225 NGZ war der Sarkophag leer. Reliefs an den Wänden der Halle zeigten zahlreiche Raumschiffe, einen Torbogentransmitter, planetare Landschaften mit Pyramiden, Kreisringe von Situationstransmittern und den galaktozentrischen Sonnensechsecktransmitter. (Centauri 4)

Im Inneren einer Pyramide des Fünfecks kam es zu schweren Kampfhandlungen mit vier Naats, die von einem Unsichtbaren geleitet wurden. Thermobomben explodierten und ließen den Deflektorschirm des Anführers der Naats flackern. Atlan kannte den Mann von Arkon – Igusen Kanarek. Er wusste nun, wer sie jagte. Die da Zoltrals wollten ihn töten. Eine von Zanargun herausgesprengte Hallendecke begrub die Naats unter sich. (Centauri 4)

Li da Zoltral und ihre Gefährten erreichten den Rand des Hochplateaus. Die vier angemessenen Schiffe starteten aus ihren unterirdischen Hangars. Atlan nahm Kontakt mit January Khemo-Massai auf, um ihn zu warnen. Gleichzeitig übermittelte er ihm Einzelheiten eines waghalsigen Planes, mit dem die Gruppe von Acharr entkommen wollte. Mit ihren TRUVs flogen sie den Hang des Plateaus hinab, als sich Akanara mit einer Warnung meldete. Atlan ließ den Kurs etwas ändern und steuerte ein Flussbett an. Auch die Geschwindigkeit wurde etwas reduziert. Plötzlich zuckte der grünliche Blitz einer Desintegratorbombe auf und ein Teil des Hanges verschwand. Der Hang begann zu rutschen. Die Steinlawine walzte auf ihrem Weg in den Dschungel alles nieder, was sich ihr in den Weg stellte. Li und ihre Begleiter wurden durch den entstandenen Sog durch die Luft gewirbelt und konnten sich über den Baumwipfeln wieder abfangen. Unsichtbare Gegner feuerten auf sie mit Thermoschüssen und Granaten. Ein breitgefächerter Strahlschuss, abgefeuert von Li da Zoltral, ließ den Schutzschirm eines der Angreifer aufleuchten. Sofort wurde der Unbekannte unter Punktbeschuss genommen. Doch durch blitzschnelle Bewegungen konnte er sich in Sicherheit bringen. Erneut konzentrierte sich das Feuer der insgesamt drei Angreifer auf Akanara. Als das Schicksal des jungen Yarn besiegelt zu sein schien, reagierte Daguray. Er warf sich mit einem wilden Schrei in das Zentrum der tödlichen Waffenstrahlen und Granaten. Der Rosenblättermann wurde zur Fackel. (Centauri 4)

Altra Atlan da Orbanaschol und Hespran trafen mit dem Stealth-Shift am Ort des Kampfes ein. Eine Boden-Luft-Rakete traf einen der Angreifer. Ein winziger Gleiter wurde sichtbar, brach auseinander und gab den Blick auf einen Swoon frei. Der zweite Gleiter wurde mit dem MVH-Geschütz abgeschossen. Die dritte Komponente des Triple-Jets wurde von einer Rakete getroffen und stürzte ebenfalls ab. Akanara und Atlan landeten neben der Leiche Dagurays, die einige Meter von einem großen, intensiv duftenden Wildrosenstrauch lag. Atlan hob mit seinem Desintegrator eine Grube aus, in die Zanargun den Leichnam bettete. Mit Erde, Ästen, Steinen und Reisig wurde das Grab abgedeckt. Eine kurze Salve aus dem Thermostrahler versiegelte das Grab. (Centauri 4)

Die AT-TOSOMA wurde in einen heftigen Kampf mit den vier Arkon-Raumern verwickelt. Mit einem waghalsigen Manöver gelang es Zuunarik, den Stealth-Shift einzuschleusen. Der Schwere Jagdkreuzer verließ das System des Planeten Acharr. (Centauri 4)

Nachfahren der Lemurer

Am 25. Februar 1225 NGZ beschlossen Atlan und Li da Zoltral bei einem Glas Nettoruna dem Tamanium Shahan einen Besuch abzustatten, wo vielleicht eine Spur des Wirkens von Crest-Tharo da Zoltral zu finden war. (Centauri 4)

Die AT-TOSOMA flog in das Shahan-System ein und wurde dort von Einheiten der Raumflotte der Shahano angegriffen. Erst nach einem Funkkontakt zwischen Atlan und der Tamaron Nestara Cherhay stellten die Flottenschiffe das Feuer ein. Die AT-TOSOMA wurde nach Shahana eskortiert und landete auf dem Raumhafen von Shahjohl. (Centauri 5)

Eine Aufforderung ging ein, dass sich sechs Besatzungsmitglieder der AT-TOSOMA im großen Bankettsaal des Palastes von Shahjohl einfinden »durften«. Atlan wählte neben sich selbst Li da Zoltral, Zanargun, Akanara und zwei erfahrene Raumsoldaten. (Centauri 5)

Ein Festbankett war ausgerichtet worden. Erst einige Zeit später ließ sich die Tamaron dazu hinreißen, von Übergriffen des Tamaniums Baylamor zu berichten. Atlan erinnerte sich, dass der schwer verletzte Attentäter auf Arkon I diesen Begriff genannt hatte, bevor er ermordet worden war. (Centauri 5)

Akanara informierte Atlan über die unmittelbar bevorstehende Ermordung Admiral Henissens. Mit einem verzerrten Gesichtsausdruck warf sich Li da Zoltral plötzlich auf die Tamaron. Atlan sprang ebenfalls und konnte Li abdrängen, die sich heftig wehrte. Im nächsten Augenblick verlor die Arkonidin das Bewusstsein. Ein Thermostrahl traf Henissen in die Brust und tötete den Admiral auf der Stelle. Der zweite Schuss des Attentäters, eines hochrangigen Militärs, setzte Stoffe und Holz in Brand. Die Leibgarde der Tamaron erwiderte das Feuer und traf den Todesschützen mehrmals. Thermo- und Desintegratorstrahlen zuckten durch den Saal. Akanara meldete, dass »Sie aus dem Nichts kommen« und Li entführen würden. (Centauri 5)

Alte Bekannte

Plötzlich standen zwei kleine Humanoide inmitten der Rauchschwaden. Übergangslos tauchten auch mehrere der größeren Humanoiden mit ausdruckslosen Gesichtern auf. Eines der Wesen beugte sich über Li da Zoltral und berührte sie an der Schulter. Atlan schoss mit seinem Kombistrahler auf den Humanoiden, doch die Energie verschwand einfach Zentimeter vor ihm. Der Arkonide wurde von einem heftigen Schlag herumgeschleudert, ehe die Humanoiden verschwanden. Li da Zoltral war zurückgeblieben und begann sich langsam zu erholen. Atlan rettete die Tamaron aus einem Berg von der Decke herabgestürzten Trümmern. Ein Shahano richtete seine Projektilwaffe auf den Arkoniden. Zanargun schoss mit einem Desintegrator auf Hergol Cohrnard. Der Sterbende hauchte noch die Worte »Bay…« und »Namron«, ehe er verschied. (Centauri 5)

Kampf um das Shah'taman

Ein Adjutant der Tamaron meldete unerklärliche Amokläufe auf ganz Shahana. Hunderte Tote und Verletzte waren zu beklagen. Atlan und seine fünf Gefährten wurden verhaftet und des Aufruhrs bezichtigt. Ihnen drohte eine standrechtliche Erschießung. (Centauri 5)

Am 28. Februar 1225 NGZ beteiligte sich die AT-TOSOMA an der Raumschlacht im Shahan-System. Ein Kommando der AT-TOSOMA unter Führung von Atlan und Zanargun ging an Bord der DROKAR. Ratner Aruso unterstützte mit seinen Männern den Arkoniden. Fünf Baylamoro stürmten in den dem Hangar vorgelagerten Laderaum und suchten hinter Kunststofftonnen und Antigravplattformen Deckung. Durch das noch offene Schott trat eine weitere Gestalt in einem Schutzanzug der Baylamoro ein. Der Schuss aus dem Thermostrahler wurde von Atlans Individualschirm abgefangen und absorbiert. Automatisch riss der Arkonide seine eigene Waffe hoch und feuerte. Der Angreifer brach zusammen. Der Kampf mit den Baylamoro war bald beendet. Nur zwei der Raumsoldaten ergaben sich. Überall in der DROKAR waren nur noch Tote zu finden. (Centauri 6)

Befreiungsaktion

Am 29. Februar 1225 NGZ flog die AT-TOSOMA in das 86 Lichtjahre entfernte Tarik-System, begleitet von sechs Schlachtkreuzern der Shahano. Einige Lichtminuten vor dem System bezog die TOSOMA Position. (Centauri 7)

Mit einem Stealth-Shift stießen Atlan, Cisoph Tonk, Altra da Orbanaschol, Zanargun und Akanara in das System vor. Zwischen dem siebten und sechsten Planeten trafen Tasterimpulse den Shift. Ein Situationstransmitter mit einem Durchmesser von circa einer Million Kilometern wurde geortet. Altra da Orbanaschol steuerte den Flugpanzer aus dem System heraus, um sich wieder mit der TOSOMA zu treffen. (Centauri 7)

Während drei Schlachtkreuzer der Shahano Scheinangriffe gegen Burthak flogen, beschossen die drei verbleibenden Kreuzer den Planeten Tarik. In der Deckung der wirkungslos im Ozean oder knapp neben den Zielen verpuffenden Energiestrahlen, wurde der Stealth-Shift mit Atlan, Altra da Orbanaschol, Zanargun, Cisoph Tonk und Akanara ausgestoßen. Von Tarik aus wurde der Angriff mit dem Einsatz von Gegenpolkanonen erwidert. Die drei Schlachtkreuzer drehten ab. In einer künstlich erzeugten Trümmerwolke, die im Hangar eines Kreuzers aus Roboterteilen, Containern, Gesteinsbrocken und Abfällen zusammengestellt worden war, stürzte der Shift auf den einzigen Kontinent des Planeten zu. Der Flugpanzer landete im dichten Unterholz. Atlan, Zanargun und Akanara machten sich zu Fuß auf den Weg zu einem Industriekomplex, während Altra da Orbanaschol und Cisoph Tonk an Bord des Shifts blieben. (Centauri 7)

Zanargun und Atlan trugen Module eines Mikrotransmitters mit sich, der gewissermaßen als »Notausgang« dienen sollte. In den langgezogenen Hallen entdeckten sie mehrere Stockwerke hohe Tanks, in denen Substanzen unterschiedlicher Konsistenz, von flüssig bis breiartig, gelagert wurden. (Centauri 7)

Im Schutz ihrer Deflektorfelder drang das Team immer weiter vor und begegnete Robotern arkonidischer Bauart. Immer mehr durchsichtige Nährstofftanks wurden gefunden, in denen Humanoide in einer blauen Flüssigkeit schwebten. (Centauri 7)

Ein Ara wurde gefangen genommen. Der Arkonide zeigte dem Mann ein zweidimensionales Foto von Li da Zoltral. Widerwillig war der Ara bereit, die Gruppe zu der Entführten zu bringen. Um in den nun belebteren Zonen der Anlage nicht ertappt zu werden, war Akanaras Fähigkeit äußerst hilfreich. Eine Vision führte den Yarn in ein Zimmer, wo er aus einer Schublade einen faustgroßen Gegenstand holte, den der Ara in Akanaras Eingebung zerstören wollte. Atlan gelang es, das Objekt zu öffnen. Ein darin befindlicher Kristall ließ das Hologramm Epetrans entstehen, der seinen Besuchern die Geschichte von Baylamor da Zoltral und den Verlorenen der AETRON erzählte. (Centauri 7)

Atlan unterbrach trotz heftiger Proteste Akanaras die Abspielung und steckte den Kristall in eine Tasche seines Kampfanzuges. Bevor sich die Gruppe um das Geheimnis der Klone der Biofabrik kümmern wollte, sollte zunächst Li da Zoltral befreit werden. Zanargun sprengte mit einer Granate ein Loch in die Wand des Hochsicherheitstraktes. Akanara schaltete mit seinem Kombistrahler ein verstecktes Geschütz aus. Während sich der Yarn um weitere Abwehreinrichtungen kümmerte, überprüften die Teammitglieder eine Zelle nach der anderen. Endlich wurde Li gefunden. Der Transmitter verweigerte überraschend den Dienst. Die Gefährten schossen sich mit ihren Desintegratoren durch die Decken der einzelnen Stockwerke des Gebäudes bis in die Untergeschosse durch. Das verzweigte Röhrensystem, an dem die Nährstofftanks angeschlossen waren, sollte den Fluchtweg darstellen. Die Pikosyns der Kampfanzüge übernahmen die Steuerung des rasenden Fluges. Sie erreichten eine Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern pro Stunde. Als sie die Planetenoberfläche wieder durchstoßen hatten, sendete Atlan ein vereinbartes Funksignal an Altra da Orbanaschol. Der Stealth-Shift versuchte, sich in Sicherheit zu bringen. Die Flucht von Tarik wurde von heftigem Beschuss durch die planetaren Abwehrgeschütze begleitet. Atlan, Li da Zoltral, Zanargun und Akanara blieb nur noch der Weg in den Ozean. Der Yarn teilte mit, dass sie erwartet wurden. (Centauri 7)

Abenteuer im Ozean

Atlan, Li da Zoltral, Zanargun und Akanara schwammen in ihren Kampfanzügen durch den Ozean des Planeten Tarik. Wenigstens 20 Verfolger waren den Gefährten dicht auf den Fersen. Akanara führte seine Freunde in ein Höhlensystem. Die Verfolger ließen sich nicht abschütteln. Es kam zu einem Feuergefecht. Von unerwarteter Seite erhielten Atlan und seine Begleiter Unterstützung. Die Arkoniden wurden von den Lagnofrias angegriffen. Die Gruppe flüchtete immer tiefer in das Höhlenlabyrinth. Am Ausgang des Labyrinths wurden sie bereits von den Arkoniden erwartet. Atlan und seine Freunde eröffneten das Feuer. Atlan, Li da Zoltral, Zanargun und Akanara ergaben sich den Lagnofrias und Tarik, die die Arkoniden eingefangen oder getötet hatten. Li da Zoltral und ihre Begleiter wurden in die Heimstatt gebracht. In einer knapp über dem Meeressiegel liegenden Höhle mussten sie sich ihrer Anzüge und aller Ausrüstungsgegenstände entledigen. (Centauri 8)

Während Zanargun, Akanara und Li bald freigelassen wurden, wurde Atlan von der amtierenden Tellin zum Tode verurteilt. Kafir, der Atlan mit Hass begegnete, forderte ein Gottesurteil. In dem mörderischen Duell trugen beide Kontrahenten letztendlich lediglich Schnittwunden davon. Tellin war nun bereit, Atlan zur Großen Mutter zu bringen. Nach ihrer Erweckung erzählte Naglyna Vunar ihre Geschichte. (Centauri 8)

Atlan setzte einen Funkspruch an die AT-TOSOMA ab. Die anfliegende TOSOMA warf einen mobilen Transmitter ab. Während Zanargun und Atlan das Landungskommando der angreifenden Arkoniden unter Feuer nahmen, gelang es Li da Zoltral, das Gerät zu aktivieren. Auf Atlans Anordnung ging sie als Erste durch den Transmitter, gefolgt von Zanargun. Das nächste Ziel der AT-TOSOMA war das Talzor-System. (Centauri 8)

Erkenntnisse auf der Urlaubswelt

Li da Zoltral, Atlan, Zanargun, Hurakin, Altra Atlan da Orbanaschol und Rintar da Ragnaari machten Maske und übernahmen die ZOLTRALIA MYN. Die Raumyacht flog durch das Transportfeld des Situationstransmitters im Tarik-System und kam im Talzor-System an. Ein Leitstrahl führte die Yacht in einen Wikipedia-logo.pngOrbit um Theka. Nach der Landung auf dem Raumhafen von Cylchon wurden sie von einem bunten Gleiter abgeholt. Ein dienstbeflissener und ausgesprochen höflicher und freundlicher Tarik brachte Atlan, Li, Altra Atlan und Rintar zu ihrem vorbereiteten luxuriösen Quartier in der Lydonbucht. Zanargun und Hurakin blieben an Bord der MYN. (Centauri 9)

Auf dem Rückweg von dem Tarvian zur gecharterten Yacht CARRACON-GISCHTWOGE ordnete Atlan den Zusammenbau des Transmitters an. Am Abend des 10. März erreichten Atlan und seine Gefährten die CARRACON-GISCHTWOGE. Die verfolgenden Unterwasserboote mit Naats wurden von den Tarik angegriffen und lange genug aufgehalten, sodass Atlan und sein Team durch den Transmitter an Bord der ZOLTRALIA MYN gehen konnten. Die Yacht kehrte zur AT-TOSOMA zurück. Der Schwere Jagdkreuzer nahm Fahrt auf und beschleunigte zum Zentrum von Omega Centauri. (Centauri 9)

Station auf dem Wasserstoffplaneten

Nach der Landung auf dem Planeten Kharba stellte Atlan ein Team zusammen, das sich unter Verwendung minimaler Energien zu dem lemurischen Stützpunkt vorarbeiten sollte. Die Truppe bestand aus Atlan selbst, Zanargun, Li da Zoltral, Phazagrilaath, Ulbagimuun, Karusan Gorro und Baro Cenendirk. Atlan trug den Krish'un als Umhang über dem Kampfanzug. Der Weg führte sie durch dichten Nebel, wo sie von einem Krakk angegriffen wurden, den Li mit ihrem Vibratormesser tötete. (Centauri 10)

Atlan und seine Begleiter erreichten das Dorf der Grosmaahs. Sie beobachteten eine Auseinandersetzung zwischen Granugah und Kranakah und den danach erfolgenden Marsch der Maahkähnlichen zum Großen Tarvian. Die Grosmaahs wurden von Robotern angegriffen. Granugah und sein Stamm kämpften mit Speeren und Felsbrocken gegen Strahlwaffen. Die Kampfroboter der Arkoniden, die die Station besetzt hatten, kannten keine Gnade. Atlans Team griff mit all seinen technischen Möglichkeiten zu Gunsten der hoffnungslos unterlegenen Grosmaahs ein. Ein heftiger Kampf entbrannte. Aus den Nebeln tauchen Naats in Schutzanzügen auf. Atlan und sein Team stießen direkt zur Station vor. Eine Reihe von Bombenexplosionen hielt die Naats auf. Zanargun brachte auch Blendgranaten zum Einsatz. Baro Cenendirk wurde getötet. (Centauri 10)

Während Zanargun mit seinen Leuten die Naats und Kampfroboter aufhielt, drang Atlan in die Station ein. Der Stationsrechner Kharba erkannte die Befehlsgewalt des Arkoniden an. Atlan nahm Funkkontakt mit Zanargun auf und forderte den Luccianer auf, mit seinen Leuten in die Station zu kommen. Kharba verweigerte Atlan die Anerkennung als Hochrang-Bevollmächtigter über die Sonnentransmitteranlage, die ihm nur das Kharag-Gehirn auf der Kharag-Stahlwelt geben konnte. Den einzigen Weg dorthin stellte eine Transmitter-Verbindung dar. Atlan ging zunächst allein durch den Transmitter. (Centauri 10)

Bewusststeins-Transfer

Zanargun, Li da Zoltral, Atlan, Phazagrilaath, Ulbagimuun und Karusan Gorro drangen in das Innere der Kernzone von Kharag-Stahlwelt vor. Zanargun und Ulbagimuun trennten sich von ihren Gefährten. Wie auch Atlan und seine Begleiter gelangten der Luccianer und der Dryhane den Raum mit der Bewusstseins-Transferanlage. Sie überbrachten Atlan die Nachricht, dass Crest-Tharo da Zoltral mit seinen Leuten geflohen war und sich in einem nahegelegenen Raum verschanzt hatte. Plötzlich stand ein etwa einen Meter großer Humanoide hinter Atlan. Er wurde von Samkar begleitet. Aus seinen Fingerspitzen floss rotes Licht zum schwarzen Würfel der Transferanlage. Die Maschine schaltete sich aus. Samkar zog den von Krantar geschleuderten Speer aus Lis Körper, hob sie auf und verschwand mit der Arkonidin und dem kleinen Humanoiden. Eine Funkverbindung zur TOSOMA im Orbit um Kharba wurde hergestellt. Das Schiff wurde von fünf Raumschiffen da Zoltrals bedroht. Atlan forderte den sofortigen Abzug, andernfalls er den Angriffsbefehl geben und Crest-Tharo töten würde. Die Schiffe drehten ab. Der tote Tamrat Nevus Mercova-Ban wurde an Bord der TOSOMA gebracht, ebenso wie Krantar. Am 16. März 1225 NGZ wurde der Sarkophag mit den sterblichen Überresten Nevus Mercova-Bans dem All übergeben. (Centauri 12)

Absturz

Nach dem Absturz des Schiffes auf dem Planeten Vinara am 19. März 1225 NGZ wurde Zanargun wie auch alle anderen Besatzungsmitglieder von den Ovalrobotern in die Stadt Viinghodor gebracht. (Obsidian 2) Lethem da Vokoban stellte ein Team zusammen, das die VERDRANS GLUT kapern sollte. Tasia Oduriam, Cisoph Tonk, Scaul Rellum Falk, Hurakin, Zanargun und schließlich Lethem selbst, schlichen sich an Bord und schalteten die Besatzung aus. Lethem da Vokoban drang in die Kabine des schlafenden Kapitäns Koejoe ein. Dort wurde er bereits von Umrin Zeles Barbinor erwartet. Schnell war die Gruppe von den Begleitern des Barden gefangen genommen worden. Auch Kythara hielt sich an Bord auf. Sie unterstrich, dass sie den Warnungen des Arkoniden vor dem drohenden Untergang der Spiegelwelten Glauben schenkte und ihn gemeinsam mit Ondaix und Enaa von Amenonter auf der VERDRANS GLUT begleiten wollte. (Obsidian 3)

Kaperfahrt

Die VERDRANS GLUT wurde unter Dampf gesetzt. Koejoe steuerte den Schaufelraddampfer aus dem Hafen Viinghodors auf das offene Meer hinaus. Während eines heftigen Sturms fiel zwischen den Inseln Karan und Salan die Dampfmaschine aus. An einem vorgelagerten Riff der Insel Salan schlug die antriebslose VERDRANS GLUT leck. Koejoe gab den Befehl, das Schiff mit den Beibooten zu verlassen. Der Dampfer brach auseinander und sank. Die Männer und Frauen ruderten um ihr Leben. Als der Sturm endlich nachließ, befanden sich die Boote vor der Halbinsel Maun. Kurz vor der Landung in einer kleinen Sandbucht, wurde der Rumpf der Boote von den scharfen Klippen aufgeschlitzt und die Besatzungen in das Meer geschleudert, wo sie der starke Sog sofort in die Tiefe zog. (Obsidian 3)

Als der Sog nachließ, konnte Zanargun an die Wasseroberfläche zurückkehren. Er rettete sich in eine Bucht, wo er mit Lethem da Vokoban, Enaa von Amenonter, Scaul Rellum Falk und Kythara zusammentraf. (Obsidian 4)

Am nächsten Morgen barg Lethem da Vokoban den Leichnam Tasia Oduriams. Stunden später entdeckte Ondaix die entstellten Leichen von Cisoph Tonk und Hurakin. Kythara bestimmte das nächste Ziel – die Stadt Bulak. Kurz vor der Stadt wurde die Gruppe von Bulaki aufgehalten und dann in die Stadt gebracht. Erst als sich Kythara als Maghalata zu erkennen gab, wurden die Bulaki schlagartig zugänglich. Ein Festessen wurde ausgerichtet. Um ihre Reise nach Narador etwas bequemer fortsetzen zu können, verhandelte Kythara mit Adined über die Verfügbarkeit von Reittieren. Adined lieh Kythara und ihren Gefolgsleuten Darrikki. Auch zwei Bulaki nahmen an der Reise nach Narador teil. Am 13. April erreichte die Gruppe die Mauern Naradors. Die beiden Reptiloiden kehrten mit den Reittieren nach Bulak zurück. (Obsidian 4)

Zugfahrt

In der Stadt organisierte Kythara eine Passage mit dem Zug nach Helmdor. Die Bahnverbindung wurde auch von drei Perlenträgern benutzt. Die Gruppe fand im Wagen hinter der rauchenden und rußenden Dampflok Sitzplätze vor. Im Abteil hatten auch Didaw, Raut, Effried und Ernsth Platz genommen. Bei einem Zwischenaufenthalt im Bahnhof von Iszuma erblickten die Gefährten drei Goldene Technostädte. Die nächste Station war Hain Elkarin. Dort verließen Didaw und seine Begleiter den Zug. In Qild entfernte sich die Maghalata am Nachmittag des 15. April vom Zug. Als sie zurückkehrte, wurde sie von ihren Begleitern sehnlichst erwartet. (Obsidian 4)

Himmlisches Bombardement

Der Zug fuhr an und rollte weiter Richtung Helmdor. In der Nacht prasselte Hagel auf den Zug. Vom Himmel stürzten Brocken aus dem Obsidianring auf Vinara nieder. Einer dieser glühenden Brocken raste direkt auf den Zug zu. (Obsidian 4)

Der Glutball zerplatzte und zerstörte lediglich die Geleise vor der Dampflokomotive. Im entstandenen Krater kühlte der Obsidianbrocken zusehends ab. Bläulich weiße Schwaden stiegen von ihm auf, verdichteten sich, bildeten winzige Kristalle, die sich gegenseitig umkreisten und Gestalten formten. Die teilweise humanoiden Kristallwesen bewegten sich auf skelettartigen Beinen, hoben die bläulichen aus scharfkantigen Knochen bestehenden Arme und zeigten die in den Kiefern glitzernden scharfen Kristallsplitter. Muskeln und Organe bildeten sich. Plötzlich kehrte sich der Prozess um. Fleischbrocken klatschten zu Boden. Splitter lösten sich und verpufften zu bläulichen Schwaden. Bald war der Spuk wieder vorbei. Unter tatkräftiger Mithilfe von Lethems Gruppe reparierten die Passagiere und die Zugbeleiter die Gleise. Die Fahrt konnte fortgesetzt werden. In einiger Entfernung war das Ograhan-Gebirge mit der Stadt Helmdor zu erkennen. (Obsidian 5)

In der Perlenstadt

Die Gruppe stieß in Helmdor zur Schwarzen Perle vor. Sie bemerkten, dass sie von Perlenschleifern beobachtet wurden, die ihnen folgten. In einer verlassenen Gasse schlugen sie die beiden Arkoniden und die drei Blues nieder. Lethem und seine Gefährten legten die Kleidung der Perlenschleifer an und schritten ungehindert durch das Stadttor. Zwei Wachen hielten sie vor der Schwarzen Perle an. Die beiden Posten wurden mit gezielten Hieben ausgeschaltet. Im Inneren der Perle rammte Lethem da Vokoban einem humanoiden Perlenschleifer einen langen Dolch in die Kehle, um einen Warnschrei zu verhindern. Trotz aller Vorsicht wurde die Gruppe entdeckt. Lethem und seine Kameraden gerieten in Lebensgefahr. (Obsidian 5)

Es kam zu einem heftigen Kampf mit den Perlenschleifern. Enaa von Amenonter fand dabei den Tod, ebenso wie die fünf Perlenschleifer. Kythara übernahm die Führung der Gruppe, da sie über gute Ortskenntnisse in der Schwarzen Perle verfügte. Aus einer großen Bibliothek nahmen sie einen Folianten mit einem Einband aus Reptilienleder, eine Karte von Grataar sowie drei kleinere Karten und Wegbeschreibungen mit. Beim Verlassen des Sockelgebäudes töteten Ondaix und Kythara zwei Blues, die sich ihnen in den Weg stellten. Außerhalb des Gebäudes tauchten sie in den Straßen von Helmdor unter. Während die Freunde in einer neuen Unterkunft ihre Beute begutachteten, war Kythara in der Stadt unterwegs, um Xarrans zu organisieren. Picyarna verkaufte ihr sieben Tiere, mit denen sie in die Taneran-Schlucht reisen wollten. Noch in der Nacht brachen sie aus der Karawanserei auf. (Obsidian 6)

Kletterpartie

Am 21. April erreichten die fünf die Taneran-Schlucht. Auf den erbeuteten Karten war ein Serpentinenweg zum Boden der Schlucht eingezeichnet. Lethem und Kythara legten ein Seil an, um sich über die Felskante hinabzulassen. Die beiden Gefährten schwangen hin und her, um den Beginn des Serpentinenpfades sehen zu können. Plötzlich riss das Seil des Arkoniden und er stürzte schreiend in die Tiefe. (Obsidian 6)

Lethem da Vokoban wurde von Kythara festgehalten und auf dem Felssaum abgesetzt. Ondaix und Zanargun zogen die völlig entkräftete Varganin langsam in die Höhe. Lethem folgte dem Pfad nach oben. Durch einen Tunnel, der mitten im provisorischen Lager der Gruppe endete und von trockenen stacheligen Sträuchern abgedeckt war, erreichte er die Gruppe wieder. Bald ging es an den Abstieg. Am Ufer des Taneran wurde ein Nachtlager aufgebaut. Am nächsten Morgen machten sie sich an den beschwerlichen Aufstieg über die nordwestliche Flanke der Taneran-Schlucht. (Obsidian 7)

Die fliegende Stadt

Während des Rittes auf ihren Xarrans kam eine Goldene Technostadt auf sie zugeflogen – allerdings sehr niedrig. Die Männer und Kythara drohten von dem entstehenden Wind mitgerissen u werden. Entwurzelte Bäume, Äste und Felsbrocken stellten eine große Gefahr dar. Sand rieb auf der Haut, elektrostatische Entladungen sorgten für Buschbrände. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis die Stadt über die Gruppe hinweggeflogen war. Drei Xarrans hatten überlebt, von denen eines lahmte. Große Teile der Ausrüstung waren verloren. Ein Obsidianmeteorit schlug nahe bei der Gruppe auf und riss sie von den Beinen. Plötzlich stürmte ein riesiger Saurier auf sie zu. Kythara begrüßte Dismeeder Bonweerd. Dieser erklärte sich nach einer kurzen Unterredung mit der Maghalata bereit, die Gruppe zur Bastion Grataar zu bringen. Während des Ritts mehrten sich die Zeichen des nahen Untergangs. Sternschnuppen fielen im Minutenabstand vom Himmel, Vulkane brachen aus, Buschbrände tobten. Am 29. April erreichten sie die Bergfestung. Die Goldene Technostadt schwebte plötzlich wieder über ihnen, kippte vornüber und kam direkt auf sie zu. (Obsidian 7)

Die Druckwelle schleuderte gewaltige Mengen an Sand- und Steinkörnern auf die Gruppe, die hinter dem Körper Dismeeder Bonweerds Schutz suchte. Nur langsam ließ der Sturm nach. Die Technostadt war zwei Meter über dem Boden zum Stillstand gekommen. Bald nahm die Stadt wieder Fahrt auf, stieg einige Meter höher und setzte mit geringer Geschwindigkeit ihren Weg fort. Die Gefährten lehnten Lethems Vorschlag ab, auf die Stadt aufzuspringen. Sie stiegen wieder auf den Rücken des Fonshoord, der sich in Bewegung setzte und der Goldenen Technostadt nach Grataar folgte. Die Stadt sank tiefer herab. Lethem verlangte erneut, auf die Plattform überzuwechseln. Diesmal erhielt er Zustimmung von Scaul Falk und Zanargun. Dismeeder galoppierte unter die Plattform. Li da Zoltral raste in einem eng anliegenden Schutzanzug auf die Gruppe zu. Sie landete direkt vor dem Arkoniden auf dem Rücken des Riesensauriers. Dismeeder hob Lethem hoch, der von einer unsichtbaren Kraft ergriffen wurde. Ovalroboter hoben die Gruppenmitglieder auf die Oberfläche der Technostadt, die in hohem Tempo an Höhe gewann. Die Technik ihrer Anzüge funktionierte wieder. Die Stadt führte eine Transition durch. (Obsidian 8)

Suchaktion

Die bisher still verharrenden Ovalroboter setzten sich in Bewegung und wickelten die Mitglieder der Gruppe mit ihren Tentakeln blitzartig ein. Auch Dismeeder wurde unter Zuhilfenahme von Prallfeldern abtransportiert. Durch Antigravschächte ging es tief in das Innere der Technostadt. In einer Halle wurden sie abgesetzt. Kythara befahl den Robotern, sie augenblicklich loszulassen. Die Maschinen kamen der Aufforderung sofort nach. Dismeeder blieb bei Li da Zoltral, während alle anderen sich in der Stadt umsehen wollten, begleitet von Ovalrobotern. Sie bewegten sich auf das Zentrum der Technostadt zu. Ihr Vormarsch wurde in einer Halle von Ovalrobotern gestoppt, die den Weg versperrten und auch auf direkt ausgesprochene Befehle nicht reagierten. Im Gespräch kamen Kythara und Lethem zu dem Schluss, dass die Technostadt zwar auf Giascon zuraste, den Bewohnern aber kein Schaden drohte, da sich zuvor die Selbstzerstörungsanlage aktivieren würde. Mit einem gebrüllten Befehl des Arkoniden zogen sie sich zurück. Lethems Plan ging auf. Die Roboter forderten sie auf zurückzukehren und die Systeme der fliegenden Stadt zu korrigieren. Im Inneren eines Prallfeldes überwanden sie die Entfernung bis zum Zentrum in wenigen Minuten. In der Steuerzentrale blinkten die Anzeigen in grellem Rot. Die Systeme waren laut Kythara zu schwer beschädigt, um eingreifen zu können. Die Roboter wollten sie nicht weglassen, ehe sie die Stadt nicht gerettet hatten. Ein heftiger Stoß erschütterte die Stadt. Die Roboter zeigten keine Reaktion, als Lethem und seine Begleiter zwischen ihnen hindurchgingen. Zurück bei Dismeeder mussten sie feststellen, dass Li nicht mehr da war. Ohne die Arkoniden kehrten sie an die Oberfläche zurück. Funkkontakt mit Li kam nicht zustande. Die Gruppe trennte sich, um nach Li zu suchen. Sollte die Stadt abstürzen, wurde vereinbart, sich in Giascon zu treffen. Lethem fand Li, die von Robotern umringt wurde und in verkrümmter Haltung auf dem Boden lag. Der Arkonide rief die Gefährten zu sich. Die Stadt wurde von mehreren schweren Erschütterungen durchlaufen. Nach Lethems Schätzung würde sie in der Lagune vor Giascon aufschlagen. Die Plattform bohrte sich in den Boden der seichten Lagune und kam zum Stilstand. Trotz der Zerstörungen an den Aufbauten war niemand von Lethems Gruppe verletzt worden. Li erlangte das Bewusstsein wieder und verspürte die Annäherung Sardaengars. Prallfelder der Roboter stützten Li, die von ihrem Auftrag sprach, den Untergang der Obsidian-Kluft aufhalten zu müssen. (Obsidian 9)

Die Ovalroboter brachten Lethem, Ondaix, Scaul, Zanargun, Kythara, Dismeeder und Li in die Stadt Giascon. Ein mehrere Meter langes kristallenes Insekt tauchte auf. Li stürmte auf Sardaengar los, der anscheinend völlig unter Kontrolle des Kristallmondes stand. Aus dem vorderen Fangbeinpaar des Insekts schossen grellweiße Strahlen, die Li da Zoltral einhüllten und zu Boden zwangen. Sardaengar stürmte davon. (Obsidian 9)

Ein mörderischer Roboter

Ondaix verfolgte Sardaengar, während Zanargun dem Springer hinterher rannte. Die beiden Männer wurden von zehn Cheborparnern mit Helm, Schwert und Schild umstellt und angegriffen. Sie, die »Dämonen der Außenwelt«, sollten auf dem Scheiterhaufen landen. Dismeeder, der aus dem Meer auf die Kaimauer kletterte, sorgte für deutliche Entlastung. Von Angst getrieben stoben die Cheborparner der Stadtwache und zahlreiche schaulustige Stadtbewohner davon. Kythara drängte darauf, zum Selonad-Tempel auf Eian vorzustoßen, wo eine riesige Obsidiankugel als Selonad verehrt wurde. Die Stadtwachen eröffneten mit Armbrüsten das Feuer auf die Gruppe. Ondaix wurde von einem Pfeil in den Oberarm getroffen, ein weiterer bohrte sich in Zanarguns Brust. Die etwa 50 Cheborparner griffen an. Dismeeder wurde von Tongefäßen mit Petroleum getroffen, denen Fackeln folgten. Der Fonshoord warf sich in das Wasser. Die Gefährten wurden von den Cheborparnern umstellt. Der Hauptmann der Wache stürmte auf Kythara mit gezogenem Schwert zu. Der Ovalroboter, der die Varganin ans Ufer gebracht hatte, aktivierte seinen Thermostrahler und verbrannte den Hauptmann. Der Roboter setzte sein Vernichtungswerk fort. Erst als Lethem Kythara dazu bringen konnte, dem Roboter einen Befehl zu erteilen, hörte die Maschine auf. Die Varganin gab den gedanklichen Befehl, Ondaix und Zanargun in die Goldene Technostadt zu bringen, um dort ihre Verletzungen zu behandeln. Der Roboter hüllte die beiden Männer in ein Fesselfeld und flog davon. (Obsidian 10)

Schwarzes Nichts

Die Obsidiankugel im Selena-Tempel verwandelte sich in ein schwarzes Loch, das sich immer weiter ausbreitete. Ovalroboter kamen Lethem da Vokoban, Kythara und Scaul Rellum Falk zu Hilfe und brachten sie im Schutz von Fesselfeldern zur Goldenen Technostadt. Dort wurden sie von Li da Zoltral erwartet. Mit hoher Geschwindigkeit entfernte sich die Plattform von dem schwarzen Nichts. Li steuerte die Stadt zum Torfelsen von Giascon. Die Ovalroboter fielen aus. Eine gewaltige Explosion ließ die Technostadt kippen. Ondaix und Zanargun konnten sich nicht halten und stürzten in das Nichts. (Obsidian 10)

Lethem da Vokoban, Scaul Falk, Zanargun, Ondaix und Li da Zoltral wurden von den Notfall-Transitionseinrichtung des Backup-Systems in den Canyon der Visionen versetzt und materialisierten dicht neben Atlan und Tamiljon. Mithilfe des in ihren Anzug eingebauten Mikro-Strukturfeldkonverters transportierte Li da Zoltral ihre Gefährten und auch Tamiljon zur Bergfestung Grataar, die unter einem etwa 2,5 Kilometer hohen und circa fünf Kilometer durchmessenden Schutzschirm lag, der sich auch in den Boden erstreckte. Den Gefährten blieb nur, auf die TOSOMA zu warten. January Khemo-Massai steuerte das Schiff zur Bergfestung Grataar, wo Atlan und seine Begleiter an Bord genommen wurden. (Obsidian 11)

Quellen