Das schlafende Heer

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 588)
A588 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Hidden-X (Band 39/50)
Titel: Das schlafende Heer
Untertitel: Hidden-X aktiviert die Robot-Armada
Autor: Falk-Ingo Klee
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1983
Hauptpersonen: Hidden-X, Atlan, Akitar, Ursula Grown, Breckcrown Hayes
Handlungszeitraum: 3. - 4. Dezember 3804
Handlungsort: SOL, Zone-X, Hypervakuum
Risszeichnung: Hypervakuum-Verzerrer
(Abbildung) von Heinz Haßfeld
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Hidden-X ist über die bisher erlittenen Fehlschläge im Kampf gegen die Solaner nicht gerade begeistert. Doch die Entität hat noch eine Aktivwaffe in der Hinterhand – das schlafende Heer der Roboter. Er schickt einen Erweckungsimpuls aus dem Hypervakuum zu einem Dunkelplaneten, in dessen Innerem die 48.000 flugtüchtigen und etwa 25 Meter großen Kampfmaschinen ruhen. Das Ziel ist die Vernichtung der CHART DECCON und der SOL.

Am 3. Dezember 3804 kehrt Akitar auf die SOL zurück. Er hat 100.000 Uralte mitgebracht, die sich auf die SOL und die Dunkelplaneten verteilen. Noch während sich die Chailiden zu kleineren Gruppen formieren, schlägt Hidden-X zu. Die Solaner brechen unter dem Mentaldruck zusammen. Den Chailiden gelingt es, den geistigen Druck abzuwehren. Ein von den Uralten gebildetes mentales Netz neutralisiert die Kräfte von Hidden-X.

Doch die Phase zur Erholung währt nur kurz. Das schlafende Heer der Roboter wird geortet. Mehr als 30.000 Kampfmaschinen greifen die CHART DECCON an Die SOL wehrt sich mit allen zur Verfügung stehenden Waffen. Beinahe alle Beiboote werden ausgeschleust und verteidigen die CHART DECCON. Die Solaner können zwar viele der Roboter vernichten, müssen an diesem 3. Dezember 3804 aber auch eigene Verluste hinnehmen.

Trotz der schweren Kämpfe hat Ursula Grown den Auftrag, den Hypervakuum-Verzerrer zu aktivieren, um der SOL das Eindringen in das Hypervakuum zu ermöglichen. Tatsächlich gelingt es, ein etwa 150 Meter durchmessendes, aber instabiles, pulsierendes Loch zu erzeugen – viel zu klein für die SOL. Atlan will mit einem Leichten Kreuzer durchfliegen. Breckcrown Hayes beabsichtigt, zwei Kreuzer bereit zu stellen, die SZ-1-19 PALO BOW und die SZ-2-2 HORNISSE. Die Besatzungen der beiden Raumschiffe setzen sich aus Freiwilligen zusammen. Das Atlan-Team verteilt sich auf die beiden Schiffe. Die Kreuzer werden von den Robotern verfolgt und beschossen. Uster und Vorlan Brick können die Schiffe trotzdem zu dem Loch bringen. Etwa 50.000 Kilometer davor drehen die Roboter ab und stellen das Feuer ein. Der Durchbruch der Leichten Kreuzer in das Hypervakuum gelingt. Dort wird das Flekto-Yn geortet. Ein pyramidenähnliches Gebilde mit konkaven Wänden und einem Atomium auf der Spitze wird als Abwehrmechanismus gegen den HV identifiziert. Aus den oberen Polen der Kugeln wachsen gerade Stangen mit daran befestigten gewellten Rechtecken. Das aus Nickel bestehende Gebilde explodiert unter dem Feuer der beiden Kreuzer. Kurz orten die Kreuzer ein kleines Sonnensystem, das Utopia genannt wird.

Inzwischen muss der HV abgeschaltet werden. Die CHART DECCON hat einen Wirkungstreffer erhalten und zieht sich von ihrer bisherigen Position zurück. Die meisten Roboter wenden sich nun der SOL zu. Mit zurückkehrenden Beibooten schaffen es auch einige der Maschinen durch die notwendigen Strukturlücken und gelangen an Bord der SOL, wo sie beträchtliche Schäden verursachen.

Die beiden im Hypervakuum eingedrungenen Kreuzer kommen nicht von der Stelle, bis Sanny einen speziellen Kurs berechnet. Dann fangen sie einen Notruf auf, der von den drei Solanern stammt, die zum Flekto-Yn abgestrahlt worden sind. Trotz der Bedenken des Extrasinns lässt Atlan Seilossa Zerm, Murskan Bollwin und Dyck Tranand mit einer Space-Jet abholen und von der PALO BOW aufnehmen. Sannys Warnung, dass die drei entführten Solaner bereits tot sind und von Hidden-X durch organische Roboter ersetzt wurden, hat der Arkonide in seinen Überlegungen berücksichtigt. Sternfeuer kann keine Beeinflussung feststellen. Eine erste Befragung bringt keine neuen Erkenntnisse, das Misstrauen bleibt. Seilossa Zerm bittet den Arkoniden, per Transmitter auf die SZ-2-2 übersetzen zu dürfen, wo sich Bolo Terebble, ein naher Verwandter der Solanerin, aufhält. Atlan hat nichts dagegen, warnt aber sofort Bjo Breiskoll. Der Katzer erwartet die Solanerin, die Hass und Zerstörung ausstrahlt. Blitzschnell schaltet Breiskoll den Transmitter auf Senden, ohne eine Gegenstation einzugeben. Dann stößt er die Frau in das Abstrahlfeld. Eine Funkverbindung zu Atlan baut sich nur für äußerst kurze Zeit auf und bricht ab. Hidden-X hat den Kreuzer vom Rest des Universums isoliert. Bollwin und Tranand leuchten auf und verwandeln sich in Jenseitsmaterie. Nach wenigen Sekunden lösen sich ihre Körper auf und versickern im Material des Raumschiffes, das sich ebenfalls auflöst und verschwindet. Riesige Löcher entstehen. Die Besatzung der PALO BOW zieht sich zu den Beibooten zurück. Doch der Auflösungsvorgang ist bereits zu weit fortgeschritten. Im Schutz ihrer Raumanzüge und Schirmfelder verlässt die Besatzung den Leichten Kreuzer in unmittelbarer Nähe des Flekto-Yns. Von der PALO BOW bleibt nichts übrig.

An Bord der SOL wehren sich die SOL-Milizen verzweifelt gegen inzwischen mehr als 2000 eingedrungene feindliche Roboter. Ursula Grown und ihrer Mannschaft gelingt es mit Hilfe von SENECA den HV wieder einsatzbereit zu machen. Die Stabsspezialistin will das Gerät gegen die SOL einsetzen, was sie dem High Sideryt über Funk mitteilt. Als möglicher Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit stimmt Breckcrown Hayes zu. Doch als der HV aktiviert wird, geschieht nichts. Sowohl auf der CHART DECCON als auch auf der SOL wird beobachtet, dass die fremden Roboter plötzlich langsamer und auch verwundbarer werden. Endlich können sie von den SOL-Milizen ausgeschaltet werden. Der Hypervakuum-Verzerrer hat doch Wirkung gezeigt. Der Zeitablauf wird für die Roboter um das 75- bis 76-fache verlangsamt – wie die bereits bekannten Verschiebungen zwischen dem Normalraum und dem Sternenuniversum.

Einem der Roboter gelingt es, den HV so schwer zu beschädigen, dass er für längere Zeit ausfällt. Am 4. Dezember 3804 verkündet SENECA, dass das schlafende Heer der Roboter geschlagen und vernichtet ist. Doch die Schäden an der SOL sind ebenso wie die Verluste groß.

Atlan und seine Getreuen sind im Hypervakuum gestrandet. Ihnen bleibt nur der Flug zum Flekto-Yn. Hidden-X meldet sich auf geistigem Wege und heißt seine »Knechte« willkommen, die gekommen sind, um ihm freiwillig zu dienen.

Innenillustration