ZEITBEBEN (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das sechsdimensionale Phänomen, siehe: Zeitbeben.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1175)
PR1175.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Endlose Armada
Titel: ZEITBEBEN
Untertitel: Vergangenes wird lebendig – die Erde scheint verloren
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: Dienstag, 28. Februar 1984
Hauptpersonen: Taurec, Vishna, Stein Nachtlicht, Reginald Bull, Benny Fleuron, Roi Danton, Demeter, Ernst Ellert
Handlungszeitraum: Juni 427 NGZ
Handlungsort: Solsystem
Risszeichnung: Der VERKÜNDER
(Abbildung) von Günter Puschmann
Lexikon: Armadaschmiede
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 1175,
enthalten in Silberband 139

Handlung

Das Virenimperium hat den Grauen Korridor umgepolt. Terra und Luna driften wieder zurück in Richtung Solsystem. Roi Danton, Demeter und Bradley von Xanthen beobachten den Vorgang vom HQ-Hanse aus. Plötzlich bricht die Kommunikation mit dem Virenimperium, mit dem Zeitturm des Ordensmannes Stein Nachtlicht und mit den Sturmreitern auf ihren Minierden zusammen, was sich zunächst niemand erklären kann.

Von der im Wikipedia-logo.pngOrbit kreisenden RAKAL WOOLVER kommt der Symmunikations-Theoretiker Benjamin Fleuron in das HQ-Hanse. Er beschäftigt sich, ebenso wie Geoffry Abel Waringer, mit dem Prinzip des syntronischen Computers, der also über ein hyperenergetisches Innenleben verfügt. Fleuron behebt die Störungen, aber das Virenimperium antwortet nicht auf die Sendungen der Menschen. Da tritt ein weiteres bedrohlich wirkendes Phänomen auf. Der Zeitturm von Stein Nachtlicht, in dem sich die Kosmokraten um Ernst Ellert bemühen, beginnt, fahlgrün zu leuchten und zu pulsieren. Das Licht breitet sich rasch über die eben erst wiederhergestellte Stadt Terrania aus. Danton, Demeter, Xanthen und Fleuron, die es beobachten, verlieren das Bewusstsein. Nach ihrem Erwachen sehen sie sich draußen um. Es ist zu einem Zeiteinbruch gekommen und Teile der Stadt sind verschwunden. Das Virenimperium am Himmel über Terrania ist geschrumpft. Kurz darauf taucht Stein Nachtlicht mit den beiden Kosmokraten auf. Der Ordensmann hat Taurec und Vishna aus seinem Zeitturm gerettet. Die Energieüberladung des Turms hat das Virenimperium in Schockstarre versetzt, wodurch ein Sextadimsturm ausgelöst wurde. Fleuron verdächtigt NATHAN, die inzwischen reaktivierte Hyperinpotronik, für das Geschehen verantwortlich zu sein.

Die Gruppe wird von Präbios, sowohl Zentauren als auch Pseudo-Neandertalern, angegriffen und flieht in das weiterhin existente HQ-Hanse. Stein Nachtlicht bleibt jedoch bei seinem Zeitturm. Schließlich gibt NATHAN zu, für die Energieüberladung und zuvor den Kontaktbruch zum Virenimperium verantwortlich zu sein. Mit den Zeitbeben hat die Inpotronik, die sich durch das Virenimperium tatsächlich abgeschoben fühlt, aber nicht gerechnet. Luna ist davon nicht betroffen, aber ein Fünftel der Erdoberfläche. NATHAN kann den Prozess weder rückgängig machen, noch abbrechen, darum starten Taurec und Vishna mit der SYZZEL zum Virenimperium, wohl wissend, dass es auch betroffen ist. Aus Sicherheitsgründen wird deshalb zuvor ein Transmitter in die SYZZEL eingebaut.

Reginald Bull und die anderen Sturmreiter erleben in ihren Virochips die Auswirkungen des Zeitbebens. Aus einem Informationsstrang versuchen die Horden von Garbesch auszubrechen. Doch Bull kann sie in das Infonetz zurückdrängen und macht sich für den nächsten Überfall bereit.

Danton und Demeter begeben sich zum Zeitturm von Stein Nachtlicht, um ihm Hilfe anzubieten. Auf dem Weg haben sie mit weiteren Zeiteinbrüchen zu tun. Sie stoßen auf Takerer aus der Zeit etwa 200.000 vor der Jetztzeit, und sie werden beinahe in eine Schlacht zwischen Raumjägern und Panzern aus einer völlig unbekannten Epoche verwickelt – vielleicht auch von einem völlig anderen Ort.

Im Zeitturm berichtet Stein Nachtlicht, dass der Weg zur Nullsohle – der einzige Ort, an dem der Verfall von Ernst Ellerts Körper vorübergehend zum Stillstand kommt – versperrt sei. Danton überredet den Ordensmann dennoch zu einem Vorstoß. Zur Verstärkung gesellen sich Herz Gutbrecht und Stahl Flammkern sowie Bradley von Xanthen mit vier weiteren Besatzungsmitgliedern von der RAKAL WOOLVER dazu. Gemeinsam steigen sie die Zeitsohle hinab. Ein gestrandeter Zeitläufer der Cappins blockiert den Schacht. Indem sie ihn wieder flottmachen, beseitigen sie die Sperre und erreichen Ellert auf der Nullsohle. Der ehemalige Teletemporarier liegt im Sterben. Aber Vishna und Taurec haben vorgesorgt. Ein Virenprogramm tritt in Kraft und es beginnt eine Metamorphose. Ellerts Originalkörper stirbt. Sein Bewusstsein wechselt in einen neu erschaffenen Virenkörper. Er hat die Gestalt eines 1,80 Meter großen Mannes, dessen Haut bläulich schimmert.

Die Gruppe kehrt unversehrt in das HQ-Hanse zurück. Die Kosmokraten haben sich noch nicht wieder gemeldet. Darum lassen sich Ellert, Danton und Demeter per Transmitter zur SYZZEL abstrahlen – und finden sich ohne Erinnerung an ihre wahre Identität inmitten eines albtraumhaften Märchenspiels wieder: Prinz Roi und Prinzessin Demeter, Neffe und Nichte des Kalifen Virim, werden gefangen genommen, denn sie sympathisieren mit dem Verräter Marschall Taurec und seiner Gefährtin Vishna, die den Kalifen stürzen wollen. Roi und Demeter halten die beiden für unschuldig und bleiben trotz Todesandrohung bei dem, was sie für die Wahrheit halten. Selbst an der Schwelle der Desintegrationskammer lassen sie sich nicht umstimmen, bis alles in einer weißen Lichtflut endet. Demeter und Danton, Vishna und Taurec sowie Ellert sind wohlauf. Das Virenimperium hat sein Misstrauen gegenüber den Kosmokraten abgelegt und die Schockstarre überwunden. Es arbeitet wieder einwandfrei. Die Ankunft im Solsystem steht kurz bevor. Stein Nachtlicht kündigt an, dass die Menschen bald aus der virotronischen Vernetzung entlassen werden können. Um das Virenimperium in den Dienst der Menschheit zu stellen, müssen zu jeder Zeit 20.000 Sturmreiter im Einsatz bleiben.

Innenillustrationen